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Arbeitssicherheit im Büro: Gesetzliche Pflichten, Ergonomie und Prävention
Büro Einblicke

Arbeitssicherheit im Büro: Gesetzliche Pflichten, Ergonomie und Prävention

Arbeitssicherheit im Büro dient der Gesunderhaltung der Mitarbeiter und der rechtlichen Absicherung des Arbeitgebers. In modernen Hybrid-Büros stellt die Sicherheit aber neue Anforderungen an die Organisation von Desk Sharing und mobilem Arbeiten.

Arbeitssicherheit im Büro: Das Wichtigste in Kürze

  • Rechtlicher Rahmen der Arbeitssicherheit im Büro: Basis sind das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und die DGUV Information 215-410.
  • Gefährdungsbeurteilung im Büro: Der Arbeitgeber muss für jeden Arbeitsplatz die Risiken (physisch und psychisch) ermitteln und dokumentieren.
  • Ergonomie: Tische, Stühle und Monitore müssen anpassbar sein, um Skelett- und Muskelerkrankungen vorzubeugen.
  • Personal: Je nach Betriebsgröße sind Sicherheitsbeauftragte, Ersthelfer und Brandschutzhelfer in vorgeschriebener Anzahl zu benennen.
  • Sicherheitsunterweisungen: Mindestens einmal jährlich müssen alle Mitarbeiter über die Gefahren und Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz belehrt werden.

Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für die Arbeitssicherheit im Büro?

Die Arbeitssicherheit im Büro wird maßgeblich durch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) geregelt, welche durch die DGUV Information 215-410 konkretisiert werden.

Diese Vorschriften verpflichten Arbeitgeber dazu, Gefährdungen systematisch zu beurteilen, technische Standards für Bildschirmarbeitsplätze einzuhalten und durch regelmäßige Unterweisungen sowie die Bereitstellung von Ersthelfern die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Es bildet das Fundament und verpflichtet den Arbeitgeber in § 5 dazu, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Ziel ist es, die Arbeit so zu gestalten, dass Gefährdungen für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit vermieden werden.
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): Sie definiert Mindestanforderungen für den Betrieb von Arbeitsstätten. Dies umfasst Aspekte wie Raumtemperatur, Belüftung, Beleuchtung sowie die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen.
  • DGUV Information 215-410 (ehemals BGI 650): Dieser Leitfaden der Berufsgenossenschaften ist der wichtigste Praxisstandard für Büros. Er enthält detaillierte Vorgaben zur Ergonomie, zu Stellflächen und zur sicherheitstechnischen Gestaltung von Arbeitsmitteln.
  • Bildschirmarbeitsverordnung (jetzt Teil der ArbStättV): Sie stellt spezifische Anforderungen an die Beschaffenheit von Monitoren, Tastaturen und die Software-Ergonomie, um Fehlbelastungen der Augen und des Bewegungsapparats vorzubeugen.

Verantwortung und Umsetzung der Arbeitssicherheit im Büro

Verantwortlich für die Einhaltung und Umsetzung aller Maßnahmen ist allein der Arbeitgeber. Zur Unterstützung ist er ab dem ersten Mitarbeiter verpflichtet, eine sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung (nach ASIG und DGUV Vorschrift 2) nachzuweisen.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) und Betriebsärzte sind beratend tätig, aber wie das Freihalten von Verkehrswegen oder die korrekte Einstellung der Büromöbel erfolgt, liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Führungskräfte oder des Office Managements.

Wie wird eine Gefährdungsbeurteilung für Büroarbeitsplätze erstellt?

Die Gefährdungsbeurteilung ist das verlangte Mittel, um Risiken für die Gesundheit der Mitarbeiter zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, diese Beurteilung für alle Arbeitsplätze durchzuführen, zu dokumentieren und regelmäßig zu aktualisieren.

  1. Arbeitsbereiche festlegen: Einteilung des Büros in sinnvolle Einheiten, zum Beispiel Einzelbüros, Open Space, Besprechungsräume.
  2. Gefährdungen ermitteln: Erfassung aller physischen und psychischen Belastungen.
  3. Gefährdungen beurteilen: Bewertung des Risikos (Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere eines möglichen Schadens).
  4. Schutzmaßnahmen festlegen: Auswahl geeigneter Maßnahmen nach dem TOP-Prinzip (Technisch vor Organisatorisch vor Personell).
  5. Maßnahmen umsetzen: Realisierung der geplanten Verbesserungen.
  6. Wirksamkeit prüfen: Kontrolle, ob die Maßnahmen das Risiko tatsächlich gesenkt haben.
  7. Dokumentieren und fortschreiben: Rechtssichere Dokumentation der Ergebnisse und Anpassung bei Veränderungen (z. B. neue Büromöbel oder Software).

Berücksichtigung psychischer Belastungen im Büro

Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz explizit vor, dass auch die psychische Gefährdungsbeurteilung Teil des Prozesses sein muss. Im Büro stehen hier Faktoren wie Arbeitsverdichtung, ständige Erreichbarkeit, fehlende Erholungsphasen oder unzureichende Arbeitsorganisation im Mittelpunkt der Betrachtung. Ziel ist die Prävention von stressbedingten Erkrankungen und Burnout.

Besonderheit: Gefährdungsbeurteilung bei hybrider Arbeit (Büro/Homeoffice)

Durch den Wechsel zwischen Büro und Homeoffice muss die Beurteilung über die Zeit im Büro hinausgehen. Der Arbeitgeber muss auch Gefährdungen für das Arbeiten zuhause und von unterwegs betrachten. Da er im privaten Raum seiner Mitarbeiter kein direktes Kontrollrecht hat, erfolgt dies über Selbstauskunftsbögen und Unterweisungen zur ergonomischen Gestaltung des Heimarbeitsplatzes.

Welche ergonomischen Anforderungen müssen Büroarbeitsplätze erfüllen?

Die Ergonomie am Arbeitsplatz zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen an die körperlichen Eigenschaften des Menschen anzupassen. Übergeordnet sollen Fehlbelastungen und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats vorgebeugt werden.

Die DGUV Information 215-410 sowie die Normen DIN EN 527-1 (Schreibtische) und DIN EN 1335 (Bürostühle) definieren hierfür exakte Mindestanforderungen.

Der ergonomische Bürostuhl

Ein geeigneter Stuhl muss dynamisches Sitzen ermöglichen und individuell einstellbar sein:

  • Sitzhöhe: Die Oberschenkel sollten leicht abfallen, die Füße vollflächig auf dem Boden stehen (Winkel im Knie ca. 90° oder etwas mehr).
  • Rückenlehne: Sie muss eine Lordosenstütze besitzen, die die natürliche Krümmung der Wirbelsäule im Lendenbereich unterstützt.
  • Dynamik: Die Lehne sollte beweglich sein (Synchronmechanik), um den Wechsel zwischen Vor- und Zurücklehnen zu fördern.

Der Arbeitstisch im Büro

Der Schreibtisch muss ausreichend Platz für die Arbeitsmittel sowie die richtige Arbeitshöhe bieten:

  • Maße: Die Standardfläche beträgt 160 x 80 cm. Eine Tiefe von mindestens 80 cm ist notwendig, um den Sehabstand zum Monitor einzuhalten.
  • Höhe: Bei festen Tischen liegt das Standardmaß bei 74 cm (± 2 cm). Ideal sind jedoch höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische (Wechsel zwischen 65 cm und 125 cm), um die Herz-Kreislauf-Belastung zu senken.
  • Oberfläche: Sie muss reflexionsarm und matt sein, um Blendungen durch Lichtquellen zu vermeiden.

Monitor und Eingabegeräte für das Büro

Die Platzierung der Technik wirkt sich auf die Belastung von Nacken und Augen aus:

  • Sehabstand: Je nach Monitorgröße sollte dieser zwischen 50 cm und 70 cm liegen.
  • Blickwinkel: Die oberste Zeile auf dem Bildschirm sollte sich deutlich unterhalb der Augenhöhe befinden, sodass der Blick leicht nach unten geneigt ist.
  • Anordnung: Der Monitor muss frontal vor dem Nutzer stehen (keine verdrehte Körperhaltung). Tastatur und Maus sollten so platziert sein, dass die Unterarme entspannt auf dem Tisch aufliegen können.

Licht, Lärm und Klima im Büro

  • Beleuchtung: Für Büroarbeit ist eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux vorgeschrieben. Tageslicht ist zu bevorzugen, wobei Blendungen durch Jalousien vermieden werden müssen.
  • Lärm: Der Schalldruckpegel sollte bei überwiegend geistigen Tätigkeiten 55 dB(A) nicht überschreiten.
  • Raumklima: Die empfohlene Raumtemperatur liegt zwischen 20 °C und 22 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 % und 60 % betragen.

Wie viele Ersthelfer und Sicherheitsbeauftragte brauche ich für das Büro?

Die Anzahl der zu benennenden Personen im Arbeitsschutz ist gesetzlich festgeschrieben und richtet sich nach der Anzahl der im Betrieb anwesenden Versicherten gemäß DGUV Vorschrift 1.

  • Ersthelfer: In Büros mit bis zu 20 anwesenden Mitarbeitern muss ein Ersthelfer eingesetzt werden. Ab 21 Mitarbeitern müssen mindestens 5 % der Belegschaft als Ersthelfer ausgebildet sein.
  • Sicherheitsbeauftragte (SiBe): Ab einer Betriebsgröße von 20 Beschäftigten ist die Bestellung mindestens eines Sicherheitsbeauftragten verpflichtend. Er unterstützt den Arbeitgeber ehrenamtlich bei der Unfallverhütung.
  • Brandschutzhelfer: Hier gilt ebenfalls eine Quote von in der Regel 5 % der Beschäftigten. Hier findest du alle Details zur Ausbildung und Ausstattung für den Brandschutz im Büro.

Wichtig für die Planung: Der Arbeitgeber muss durch Urlaubs- und Krankheitsphasen sowie Hybrid-Work-Modelle sicherstellen, dass die erforderliche Anzahl an Helfern zu jeder Zeit physisch im Büro präsent ist.

Wie wird die Arbeitssicherheit im Büro bei Desk Sharing und Hybrid Work umgesetzt?

Die Einführung von Arbeitsmodellen wie Desk Sharing und Hybrid Work verändert die Anforderungen an den Arbeitsschutz grundlegend. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Schutzziele der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) auch bei täglichem Nutzerwechsel und im Homeoffice erreicht werden.

  • Ergonomie: Da jeder Mitarbeiter andere körperliche Voraussetzungen mitbringt, müssen geteilte Arbeitsplätze (Shared Desks) verschiedentlich nutzbar und einfach anpassbar sein.
  • Flächennutzung und Kapazitäten: In Open-Space-Konzepten besteht die Gefahr der Überbelegung, was die Lärmbelastung erhöht und Fluchtwegkonzepte untergraben kann.
  • Psychische Belastung: Die Ungewissheit, morgens keinen adäquaten Arbeitsplatz zu finden („Desk Hunting“), erzeugt zusätzlichen Stress und mindert die Konzentration.
  • Hygiene: Häufige Nutzerwechsel erfordern Hygieneregeln und angepasste Reinigungszyklen.

Wie hilft Buchungssoftware bei der Arbeitssicherheit und Gesundheit im Büro?

PULT ist unsere Software für Arbeitsplatz- und Raumbuchung sowie automatisierte Anwesenheitserkennung. Sie dient vielen Arbeitgebern als Plattform, um deren Fürsorgepflicht sicherzustellen. Die Software enthält Funktionen für Ergonomie, Notfallmanagement und Gesundheitsschutz:

  • Equipment-Filter: Beschäftigte können gezielt nach Plätzen mit höhenverstellbaren Tischen (Sitz-Steh-Tischen), ergonomischen Stühlen oder speziellen Monitoren suchen.
  • Feste Zuweisungen bei Bedarf: Für Mitarbeiter mit besonderen medizinischen bzw. körperlichen Anforderungen ermöglicht PULT die dauerhafte Reservierung fester Plätze als Ausnahme vom Desk Sharing.
  • Emergency Export: Per Knopfdruck generieren Administratoren eine Liste aller tatsächlich anwesenden Personen. Dank WLAN-Erkennung (PULT Presence) werden auch „No-Shows“ oder spontane Besucher präzise erfasst.
  • Kapazitätskontrolle: Die Software verhindert automatisch die Überbelegung von Zonen. So werden Brandschutzauflagen und Fluchtwegkapazitäten technisch mitgedacht.
  • AI Health & Safety Agent: Unser KI-Agent unterstützt dabei, Arbeitsschutzvorschriften in Aufgaben umzuwandeln und Compliance-Dokumente für Audits mit realen Präsenzdaten vorauszufüllen.
  • Lärm- und Akustikmanagement: Durch die klare Zonierung in Ruhe- und Teamzonen sowie die Buchbarkeit von Telefonboxen wird akustischer Stress reduziert.
  • Psychische Entlastung: Die Garantie eines fest reservierten Platzes eliminiert den Stress der morgendlichen Suche und sorgt für einen ruhigen Start in den Arbeitstag.
Tipp: Mehr zur automatischen Anwesenheitserkennung per WLAN erfährst du bei PULT Presence.

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Die beste Desk Sharing Software für dein Unternehmen

Desk Sharing Software ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Arbeitsplätzen und sorgt für eine einfache und bequeme Organisation von Büros. Die Systeme bieten Funktionen zur Buchung von Schreibtischen, Räumen und Parkplätzen, zeigen Belegungen in Echtzeit und halten Datenschutzrichtlinien ein.

Wie wähle ich die beste Desk Sharing Software aus?

Die beste Desk Sharing Software bietet dir eine große Funktionsauswahl und deckt auch Anforderungen ab, die in deinem Unternehmen womöglich erst noch entstehen werden. Welche Funktionen für dich wichtig sind, hängt von deinem genauen Vorhaben ab. Folgende Kriterien können dir bei der Auswahl helfen:

  • Buchung von Arbeitsplätzen und Räumen: Ermöglicht die verbindliche Reservierung von Schreibtischen, Besprechungsräumen oder Zonen direkt über App oder Browser.
  • Grundrisse und Übersicht: Zeigen verfügbare Arbeitsplätze visuell an und erleichtern die Orientierung im Büro.
  • Automatisierung und Check-in: Nützlich, um zuvor gebuchte, aber dann ungenutzte Plätze automatisch wieder freizugeben und Anwesenheiten der Belegschaft zu erfassen.
  • Kalendersynchronisation: Verknüpft Buchungen mit Outlook oder Google Calendar, sodass auch Teammitglieder im Kalender sehen, welcher Kollege zu welcher Zeit und wo vor Ort ist.
  • Integrationen: Bindet Microsoft 365 inkl. MS Teams, Slack oder HR-Systeme wie Personio ein.
  • Team-Übersicht: Zeigt an, welche Kollegen im Büro sind, und erleichtert die gemeinsame Planung von Präsenztagen.
  • Analysen und Auslastung: Hilfreich, um die tatsächliche Nutzung von Arbeitsplätzen zu messen, stark und kaum genutzte Ressourcen zu erkennen und Flächenplanung daran weiterzuentwickeln.
Die folgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter (Stand: Oktober 2025). Sie dienen ausschließlich zur Orientierung. Änderungen durch die Anbieter sind jederzeit möglich; für Aktualität und Vollständigkeit kann keine Gewähr übernommen werden. 

Dieser Beitrag enthält eine Vorstellung von PULT im Rahmen eines Marktüberblicks. Er basiert auf sorgfältiger Recherche, ist jedoch kein objektiver Testbericht, sondern eine redaktionell aufbereitete Gegenüberstellung mit teilweise werblichen Elementen.

Alle genannten Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber und werden nur zu Vergleichszwecken aufgeführt. PULT steht in keiner geschäftlichen Beziehung zu den genannten Anbietern.

Die 6 besten Desk Sharing Softwares 

#1 PULT

PULT ist eine Plattform aus Deutschland, die Arbeitsplatzbuchung sowie die Buchung von Meetingräumen, Zonen und Parkplätzen in einer einzigen Desk Sharing Software ermöglicht. Hinzu kommen ein Besuchermanagement, Büroauswertung mit Statistiken und besondere Features wie der automatische Check-in per WLAN-Verbindung in PULT Presence.

Die Software lässt sich in Microsoft Outlook, Microsoft 365, Google Kalender, MS Teams und Slack integrieren. Gebuchte, aber ungenutzte Räume und Plätze werden automatisch wieder freigegeben. Ergänzend bietet PULT Auswertungen zur tatsächlichen Nutzung und des Buchungsverhaltens, wodurch sich Räume, Flächen und Arbeitsplätze besser planen lassen.

  • Desk Booking und Raumbuchung: Buchung von Schreibtischen, Meetingräumen und Zonen mit Kalender- oder Grundrissansicht.
  • Digitale Bürogrundrisse: Interaktive Ansichten zeigen belegte und freie Plätze in Echtzeit.
  • Integrationen: Verbindung mit Microsoft Teams, Outlook, Google Workspace, Slack, Personio und gängigen SSO-Systemen (Microsoft, Google, Okta).
  • PULT Presence: Automatischer Check-in über WLAN, um die tatsächliche Anwesenheit im Büro zu erfassen.
  • Teamübersicht: Zeigt an, wer an welchen Tagen im Büro ist und erleichtert die Planung gemeinsamer Präsenztage.
  • Besucher-Management: Verwaltung von Gästen und externen Terminen, inklusive digitalem Check-in und automatischer Benachrichtigung des Gastgebers.
  • Office Insights: Auswertungen zur Flächennutzung, Auslastung und Buchungshäufigkeit als Grundlage für die weitere Büroplanung.
  • Sicherheit & Hosting: Entwicklung und Hosting in Deutschland, DSGVO-konforme Datenverarbeitung und ISO-27001-zertifizierte Infrastruktur.

Preise von PULT:

Die Preise von PULT beginnen bei 1,90 € pro Nutzer und Monat. Weitere Pläne bieten erweiterte Funktionen wie API-Zugriff, Single Sign-On oder White-Label-Optionen. Eine kostenlose Demo sowie eine Produktvorführung sind verfügbar.

Zur Desk Sharing Software PULT

#2 deskbird

deskbird ist ein Anbieter aus der Schweiz, der unter anderem Desk Booking für hybride Arbeitsplätze bietet. Neben der Buchung von Einzelarbeitsplätzen umfasst die Plattform auch Raumbuchung, Parkplatzreservierungen und Teamplanung.

  • Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Buchung von Schreibtischen, Meetingräumen und Parkplätzen über Web, App oder MS Teams.
  • Wochenplanung: Teams planen Anwesenheiten im Büro gemeinsam, sehen, wer an welchen Tagen vor Ort ist, und koordinieren Bürotage.
  • Freigabe bei No-Shows: Nicht genutzte Buchungen werden nach Ablauf einer definierten Zeit automatisch storniert, um Arbeitsplätze wieder verfügbar zu machen.
  • Besuchermanagement: Gäste können vorab registriert und beim Eintreffen über digitale Check-ins verwaltet werden.
  • Auswertungen & Berichte: Übersicht über Belegungsraten, Nutzungshäufigkeit und Arbeitsplatzverfügbarkeit.
  • Integrationen: Verknüpfung mit Microsoft Teams, Outlook, Slack und Google Kalender. Die Plattform bietet API-, SCIM- und SAML-Schnittstellen für größere Organisationen.
  • Datenschutz und Hosting: DSGVO-konform. Datenverarbeitung in der Google Cloud Region Frankfurt (Deutschland). ISO 27001-zertifiziert. Persönliche Buchungsdaten können automatisch anonymisiert werden (standardmäßig nach sechs Monaten).

Das Hosting erfolgt in europäischen Rechenzentren, unter anderem in Frankfurt am Main. deskbird ist DSGVO-konform und erfüllt auch die Anforderungen des Schweizer Datenschutzgesetzes (revDSG).

Preise von deskbird:

deskbird bietet eine Lizenzierung pro Nutzer. Der Einstieg liegt bei 2,80 € pro Nutzer und Monat im Paket Starter, das Business-Paket bei 3,80 € pro Nutzer und Monat, wobei sich die Preise mit steigender Nutzerzahl senken. Für größere Unternehmen sind individuelle Enterprise-Pläne verfügbar.

#3 desk.ly

desk.ly ist eine deutsche Desk Sharing Software. Die Plattform ermöglicht eine einfache Organisation von Arbeitsplätzen, Räumen und Parkplätzen und bietet darüber hinaus Funktionen für Auswertung und Administration.

  • Buchung von Einzelarbeitsplätzen, Meetingräumen und Parkplätzen: Nutzer reservieren Plätze und Räume über digitale Grundrisse oder Kalenderansichten. Buchungen lassen sich im Browser oder per App vornehmen.
  • Digitale Bürogrundrisse: Interaktive Karten zeigen verfügbare Plätze.
  • Kalenderintegration: Synchronisation mit Outlook, Google Calendar und MS Teams.
  • Teamübersicht: Übersicht, wer an welchem Tag im Büro arbeitet.
  • Kiosk- und Anwesenheitsmodus: Über ein Terminal oder Tablets, Laptops und Smartphones können Mitarbeiter ihre Anwesenheit im Büro erfassen oder spontan verfügbare Plätze buchen.
  • Parkplatzverwaltung: Buchung und Verwaltung von Stellplätzen und Ladepunkten.
  • Analysen und Auslastung: Dashboards zeigen, wie häufig Arbeitsplätze und Räume gebucht werden. Die Auswertungen helfen, Büroflächen effizienter zu planen und Engpässe zu vermeiden.
  • Datenschutz und Hosting: Betrieb ausschließlich in deutschen Rechenzentren (AWS Frankfurt), ISO 27001-zertifiziert, vollständig DSGVO-konform. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) kann direkt angefordert werden.

Preise von desk.ly:
Corporate-Tarif ab 1,65 € pro Nutzer und Monat, Enterprise-Tarif ab 2,20 € pro Nutzer und Monat. Eine kostenlose Version für kleine Teams bis 15 Nutzer steht ebenfalls zur Verfügung.

#4 Flexopus

Flexopus ist eine Desk Sharing Software für Arbeitsplatz- und Raumbuchung, die die Kernfunktionen des Desk Booking in einer Plattform vereint. Das System ist in Deutschland entwickelt und gehostet und erfüllt die Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit.

  • Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Reservierung von Schreibtischen, Räumen und Zonen über Web oder App.
  • Digitale Grundrisse: Darstellung belegter und freier Plätze auf interaktiven Büroplänen.
  • Check-in & Check-out: Anmeldung per QR-Code oder über den Arbeitsplatzmonitor, mit automatischer Freigabe bei Nichtnutzung.
  • Raum- und Arbeitsplatz-Displays: Flexopus bietet eigene Hardwarelösungen zur Anzeige von Buchungsstatus und Check-ins direkt vor Ort.
  • Besuchermanagement: Gäste können vorab registriert werden, inklusive E-Mail-Einladung und QR-Code-Check-in am Empfang.
  • Analysen & Berichte: Übersicht zur Auslastung von Arbeitsplätzen und Räumen.
  • Integrationen: Verbindung mit Microsoft Teams, Outlook, Google Kalender sowie eine REST-API für individuelle Anbindungen.
  • Datenschutz & Hosting: Betrieb auf deutschen Servern (Hetzner, Nürnberg/Falkenstein), ISO 27001-zertifiziert. Flexopus stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und Informationen zu Subprozessoren bereit.

Preise von Flexopus:
Flexopus berechnet die Preise nach Ressourcen, also Anzahl der Arbeitsplätze, Räume usw. Die Software kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Im Starter-Plan kostet jede Ressource ab 1,59 € im Monat, im Business-Plan mit mehr Funktionen dann ab 2,99 € pro Monat.

#5 Flexwhere

Flexwhere ist eine Desk Sharing Software des niederländischen Unternehmens Dutchview. Die Anwendung wird in mehreren europäischen Ländern eingesetzt und bietet Funktionen zur Buchung und Verwaltung von Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Parkplätzen.

  • Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Reservierung von Schreibtischen, Besprechungsräumen und Parkflächen über Browser oder App.
  • Digitale Grundrisse: Visualisierung der Büroflächen mit Darstellung belegter und freier Arbeitsplätze.
  • Kollegensuche: Anzeige, welche Mitarbeiter anwesend sind und wo sie sitzen.
  • Analysen & Auslastung: Auswertungen zur Nutzung von Flächen, Belegungsquoten und zeitlichen Trends.
  • Integrationen: Anbindung an Microsoft 365, Outlook und Google Workspace.
  • Mobile App: Zugriff auf Buchungsfunktionen über Smartphone oder Tablet.
  • Mehrere Standorte: Verwaltung von Gebäuden, Etagen und Abteilungen in einer Oberfläche.
  • Check-in: Anmeldung über QR-Code oder Arbeitsplatzsensoren.
  • Datenschutz & Hosting: Flexwhere setzt auf Hosting in europäischen Rechenzentren. Die Datenverarbeitung erfolgt über AWS-Server innerhalb der EU. Der Anbieter ist ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert.

Preise von Flexwhere:
Flexwhere ist für Teams bis 25 Nutzer an einem Standort kostenlos. Erweiterte Funktionen sind in Standard erhältlich für 1,99 € pro Nutzer und Monat. Der volle Funktionsumfang sowie die Verwaltung von Fahrzeugen und Parkplätzen stehen für 3,68 € pro Nutzer und Monat zur Verfügung.

#6 Yoffix

Yoffix ist eine Software für Desk Sharing mit Unternehmenssitz in Berlin. Die Software bietet unter anderem die Buchung von Einzelarbeitsplätzen, Räumen und Parkplätzen sowie Integrationsmöglichkeiten in gängige Kalendersoftware.

  • Buchung von Einzelarbeitsplätzen, Räumen und Parkplätzen: Reservierung von Schreibtischen und Besprechungsräumen über Browser oder App.
  • Check-in & QR-Code: Anmeldung am Arbeitsplatz per Code oder NFC-Technologie.
  • Kalendersynchronisation: Verbindung mit Microsoft Outlook, Google Calendar und MS Teams.
  • Teamübersicht: Anzeige der anwesenden Mitarbeiter und Planung gemeinsamer Präsenztage.
  • Parkplatzverwaltung: Buchung von Stellplätzen und Ladepunkten.
  • Besuchermanagement: Verwaltung von Gästen mit digitalem Check-in.
  • Analysen und Auslastung: Dashboards liefern Kennzahlen zu Buchungshäufigkeit, Belegung und Raumnutzung. Unternehmen können daraus Optimierungen für die Flächenplanung ableiten.
  • Datenschutz und Hosting: Betrieb in deutschen Rechenzentren, DSGVO-konform und ISO 27001-zertifiziert.

Preise von Yoffix:

Ab 1,50 € pro Nutzer und Monat für die Arbeitsplatzbuchung, 10 € pro Raum und Monat für Raummanagement, 80 € pro Monat für das Besuchermanagement. Weitere Funktionen je mit Aufpreis pro Monat und/oder Ressource verfügbar.

Was macht PULT zu einer beliebten Desk Sharing Software?

In PULT erhältst du Buchungsdaten und Werte für die tatsächliche Belegung von Arbeitsplätzen, Räumen, Zonen und Parkplätzen.

Mit PULT Presence wird die tatsächliche Anwesenheit deiner Mitarbeiter erfasst, sobald sich ihr Laptop oder Smartphone mit dem Unternehmens-WLAN verbindet. Der Check-in erfolgt auf diese Weise automatisch und völlig unabhängig von Sensorik. Dein WLAN reicht dafür.

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Anwendungsmöglichkeiten für PULT Presence

PULT Presence erkennt, sobald ein Mitarbeiter im Unternehmen ankommt. Das System kommt ohne Sensoren aus und funktioniert über das WLAN, das bereits in deinem Büro aktiv ist. Nutze echte Anwesenheitsdaten anstatt fehlerhafter Buchungen.

PULT Presence: Das Wichtigste in Kürze

  • Mechanismus: Die Anwesenheit wird automatisch erkannt, sobald sich das Gerät des Mitarbeiters (Laptop oder Smartphone) mit dem bestehenden Unternehmens-WLAN verbindet.
  • Check-in-Methode: Der Check-in erfolgt als „Zero-Klick“. Dies bedeutet, dass die Mitarbeiter keine manuelle Aktion durchführen müssen.
  • Nötige Infrastruktur: Das System nutzt die vorhandene WLAN-Infrastruktur und kommt ohne zusätzliche Sensorik aus.
  • Datenverarbeitung: PULT Presence liefert echte Anwesenheitswerte und arbeitet DSGVO-konform. Es werden keine Rückschlüsse auf das Verhalten oder die Leistung einzelner Mitarbeiter gezogen.
  • Anwendungsmöglichkeiten: Anwesenheitserkennung ohne Sensorik, Büroauswertung anhand echter Anwesenheitsdaten, No-Show-Management, Check-in ohne jeden Aufwand

Wie funktioniert PULT Presence?

PULT Presence ist eine Funktion von PULT, die die tatsächliche Anwesenheit von Mitarbeitern im Büro automatisch erkennt. Das funktioniert ohne zusätzliche Hardware und ohne dass sich deine Mitarbeiter manuell einchecken müssten.

Die Anwesenheit wird erfasst, sobald sich das Gerät eines Mitarbeiters, also Laptop oder Smartphone, mit dem Unternehmens-WLAN verbindet. Der Vorgang erfolgt vollständig automatisch und wird daher als Zero-Klick-Check-in bezeichnet. 

Die bereits vorhandene WLAN-Infrastruktur reicht dafür in der Regel aus. Einer der größten Vorteile von PULT Presence besteht darin, dass die allermeisten unserer Kunden keinerlei Hardware in ihren Büroräumen nachrüsten müssen.

Die erfassten Daten werden DSGVO-konform verarbeitet. Es werden ausschließlich Anwesenheitsinformationen registriert, keine Bewegungsprofile oder Leistungsdaten einzelner Personen.

Wofür wird PULT Presence eingesetzt?

In PULT Presence erhältst du Daten zur tatsächlichen Büroanwesenheit und Büroauslastung, begegnest komfortabel dem typischen Problem von No-Shows und stützt deine künftige Flächen- und Ressourcenplanung auf echte Nutzungsdaten, nicht nur auf Buchungen.

Ermittlung der tatsächlichen Büroauslastung

Mit PULT Presence siehst du genau, wie stark dein Büro wirklich genutzt wird. Die Anwesenheitserkennung basiert auf echten WLAN-Verbindungen und nicht auf Buchungen, die vielleicht gar nicht wahrgenommen wurden. So bekommst du ein realistisches Bild deiner Auslastung, tageweise, wochenweise oder pro Standort.

Automatisches No-Show-Management

Wenn Mitarbeiter gebuchte Arbeitsplätze oder Räume nicht nutzen, erkennt PULT Presence das automatisch. Nach einer von dir festgelegten Zeit wird der Platz wieder freigegeben. So verhinderst du unnötig blockierte Ressourcen und stellst sicher, dass alle Kollegen fair Zugriff auf Arbeitsplätze, Räume usw. haben.

Flächenplanung und Desk-Sharing-Quote

Dank der verlässlichen Anwesenheitsdaten kannst du präzise berechnen, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich benötigt werden. Du erkennst, ob Bereiche dauerhaft unter- oder überbelegt sind und kannst Desk-Sharing-Quoten sowie den realen Flächenbedarf datenbasiert anpassen.

Steuerung von Desk-Sharing und Flex-Desks

Der Check-in erfolgt automatisch, sobald sich ein Gerät mit dem WLAN verbindet. Niemand muss sich manuell eintragen oder eine App öffnen. Dadurch läuft dein Desk Sharing Modell reibungslos und ohne zusätzlichen Aufwand für dein Team.

Planung hybrider Arbeitsmodelle

Mit PULT Presence siehst du, wie oft und an welchen Tagen Mitarbeiter tatsächlich im Büro sind. Diese Daten helfen dir, Hybrid-Regeln realistisch zu gestalten und Teamtage besser abzustimmen. Du erkennst schnell, ob eure aktuelle Balance zwischen Homeoffice und Büro funktioniert.

Büroauswertung und Reporting (Office Insights)

Über die Dashboards erhältst du Auswertungen zur Auslastung, zu No-Show-Raten und zu Nutzungstrends. Damit kannst du Entwicklungen über Wochen und Monate hinweg beobachten und deine Entscheidungen auf Basis tatsächlich belastbarer Zahlen treffen.

Ohne die echte Anwesenheitserkennung mit PULT Presence könntest du lediglich mit Buchungsdaten arbeiten, die jedoch durch No-Shows immer wieder verwässert werden.

Unterstützung im Besuchermanagement

Wenn Gäste eintreffen, kann der Empfang direkt sehen, ob der Gastgeber bereits im Haus ist. Das spart organisatorischen Aufwand und sorgt für einen professionellen Ablauf. Der Gastgeber erhält bei Check-in seines Gastes zudem eine automatisch erstellte Benachrichtigung.

Datenschutzkonforme Nachweise und Compliance

PULT Presence arbeitet vollständig DSGVO-konform. Es werden nur Anwesenheitsinformationen erfasst, nicht jedoch Bewegungsprofile oder personenbezogene Leistungsdaten.

So erhältst du die Daten, die du brauchst, ohne in die Privatsphäre deiner Mitarbeiter einzugreifen. In PULT sind keine Rückschlüsse auf das Verhalten von Einzelpersonen möglich.

Schnelle Standortbewertung

Schon nach zwei bis vier Wochen der Nutzung von PULT Presence hast du eine solide Datengrundlage, um zu sehen, wie dein Büro tatsächlich genutzt wird. Das reicht bereits aus, um Muster im Anwesenheits- und Buchungsverhalten zu erkennen und Entscheidungen für die weitere Planung zu treffen.

Grundlage für operative Services

Die Auslastungsdaten helfen dir auch bei der Steuerung von Dienstleistungen im Büro, etwa Reinigung, Catering oder Technikbetreuung. Diese Services kannst du genau an den tatsächlichen Bedarf anpassen, weil beispielsweise nicht oder kaum genutzte Räume nicht gereinigt werden müssen.

Arbeitsplatzmanagement: Grundlagen, Tools und Umsetzung

Arbeitsplatzmanagement sorgt dafür, dass deine Büroflächen wirklich sinnvoll genutzt werden. Der Artikel zeigt, wie Firmen Belegung, Buchung und Analyse strukturiert steuern, von der Einführung bis zum laufenden Betrieb. Mit praxisnahen Schritten und klaren Kennzahlen für moderne, hybride Arbeitsumgebungen.

Arbeitsplatzmanagement: Das Wichtigste in Kürze

  • Arbeitsplatzmanagement steuert, wie Arbeitsplätze, Räume und Flächen genutzt werden, mit dem Ziel, Belegung, Kosten und Zusammenarbeit wirtschaftlich zu organisieren.
  • Kernaufgaben: Erfassen der Flächennutzung, Verwalten mit Buchungssystem, Festlegen von Regeln und laufende Optimierung im Betrieb.
  • Kennzahlen: Wichtige KPIs sind Belegungsquote, Nutzungsgrad, No-Show-Rate, Desk-Sharing-Quote und Kosten pro Arbeitsplatz.
  • Digitale Basis: PULT als Kernsystem verbindet Buchung, Anwesenheitserfassung und Analyse in einer Software. Andere Systeme lassen sich per API anbinden.

Was ist Arbeitsplatzmanagement?

Arbeitsplatzmanagement bezeichnet die koordinierte Steuerung der Nutzung von Arbeitsflächen, Arbeitsplätzen und zugehörigen Ressourcen in Unternehmen. Es sorgt dafür, dass verfügbare Flächen den tatsächlichen Bedarf des Teams abbilden und wirtschaftlich betrieben werden.

Typische Aufgaben im Arbeitsplatzmanagement sind:

  • Erfassung und Analyse der Flächennutzung,
  • Verwaltung von Buchungs- und Belegungssystemen,
  • Anpassung der Flächenstruktur an organisatorische Veränderungen,
  • Sicherstellung von Arbeitsstätten- und Datenschutzanforderungen.

Zur Umsetzung wird Software eingesetzt, zum Beispiel Desk- und Raumbuchungssoftware, teils im Zusammenspiel mit Sensoren zur Belegungserfassung. Diese Systeme verbinden Daten aus Flächenplanung, HR und IT.

Wie baue ich ein Arbeitsplatzmanagement auf?

Arbeitsplatzmanagement wird in vier Schritten eingeführt: Erfasse zunächst die tatsächliche Nutzung deiner Flächen, lege Regeln für Belegung und Buchung fest, bilde diese Prozesse technisch ab und optimiere sie anschließend im laufenden Betrieb.

1. Ausgangslage erfassen

Ermittle, wie deine Arbeitsflächen derzeit genutzt werden. Zähle verfügbare Arbeitsplätze, Raumtypen und Flächengrößen. Dokumentiere, welche Bereiche regelmäßig belegt sind und wo immer wieder Leerstände entstehen.

Nutze vorhandene Quellen wie Buchungssysteme, Zutrittsdaten oder einfache Begehungen. Erstelle auf dieser Basis ein Profil der Büroanwesenheit mit den wichtigsten Kennzahlen:

  • Auslastung pro Zone
  • Durchschnittliche Belegung pro Wochentag
  • Flächenbedarf pro Person.

Befrage zusätzlich deine Angestellten dazu, welche Arbeitsplätze, Räume und Zonen gewünscht und täglich gebraucht werden.

Tipp: Mit der Büroauswertung in PULT kannst du genau nachvollziehen, wie dein Büro tatsächlich genutzt wird. Du erfasst in PULT die tatsächliche Anwesenheit, Buchungen, No-Shows und Spitzentage in einem System.

PULT entdecken

2. Regeln und Flächenkonzepte

Lege fest, wie Arbeitsplätze und Räume genutzt werden sollen. Formuliere Buchungsregeln mit Vorlaufzeiten, maximaler Buchungsdauer und No-Show-Regelung. 

Ordne Tätigkeiten bestimmten Raumtypen zu: stille und konzentrierte Arbeit, Teamarbeit, Meetings, Telefonie.

Berücksichtige rechtliche Mindeststandards aus der Arbeitsstättenverordnung und interne Vorgaben zu Datenschutz und Mitbestimmung des Betriebsrats.

Ziel dieses Schritts ist ein Flächenkonzept, das die tatsächliche Arbeitsweise deiner Angestellten abbildet.

3. Wahl der Software

Wähle zur Umsetzung eine Software, die alle Aspekte deines Arbeitsplatzmanagements abdeckt:

  • Buchung von Einzelarbeitsplätzen, Räumen, Zonen und ggf. Parkplätzen
  • Filtermöglichkeiten nach Ausstattung (z. B. höhenverstellbarer Tisch, zwei Monitore)
  • Integration in Kalendersoftware wie Microsoft Outlook, Google Kalender, MS Teams
  • Festlegung von Buchungsrechten und Einschränkungen (z. B. Zonen nur für bestimmte Teams freigeben)
  • Automatische Freigabe von gebuchten, aber ungenutzten Plätzen (No-Show-Regel)
  • Auslastungsberichte für Räume, Arbeitsplätze, Zonen, Etagen und Gebäude

Manche Software erfordert, dass für die Belegungserfassung Sensoren verbaut werden. In PULT ist das nicht der Fall: PULT Presence erfasst die Anwesenheit deiner Mitarbeiter automatisch, sobald sich ihr Laptop oder Smartphone mit dem Unternehmens-WLAN verbindet.

Auf diese Weise erhältst du immer verlässliche Zahlen zur Auslastung, auch wenn die rohen Buchungsdaten durch No-Shows verzerrt werden.

Für dein umfassendes Arbeitsplatzmanagement stellt PULT zahlreiche Funktionen bereit: Platz- und Raumbuchung, Filter und Grundriss, Buchungsregeln, Kalenderintegration und viele weitere.

Dein gesamtes Arbeitsplatzmanagement in einer Software. Jetzt mit PULT starten.

4. Betreiben und Optimieren

Führe nach der Einführung regelmäßige Auswertungen durch, monatlich oder quartalsweise. Vergleiche aktuelle Belegungsdaten mit den Zielwerten und identifiziere Abweichungen.

Anhand der Daten kannst du die Büroflächen fortlaufend auf den tatsächlichen Bedarf anpassen und deine Angestellten bestmöglich mit den Ressourcen versorgen, die sie tatsächlich nachfragen.
Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung, die Flächenbedarf und Betriebskosten mit den Ansprüchen und dem Bedarf der Mitarbeiter laufend in Einklang bringt.

Welche Kennzahlen sind beim Arbeitsplatzmanagement relevant?

Das Arbeitsplatzmanagement arbeitet mit den Daten aus der Buchungssoftware und zieht Anwesenheitszahlen und Auslastungswerte heran. Die Kennzahlen zeigen, wie intensiv Arbeitsflächen genutzt werden, wo Über- oder Unterkapazitäten entstehen und wie die Flächennutzung im Verhältnis zu Kosten und Bedarf ausfällt.

  • Belegungsquote: Misst, wie viele Arbeitsplätze zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden. Formel: belegte Arbeitsplätze ÷ verfügbare Arbeitsplätze × 100
  • Nutzungsgrad: Zeigt, wie stark Arbeitsplätze oder Räume über einen Zeitraum tatsächlich verwendet werden. Formel: gesamte Nutzungszeit ÷ verfügbare Zeit × 100
  • No-Show-Rate: Anteil gebuchter, aber nicht genutzter Arbeitsplätze oder Räume. Formel: nicht genutzte Buchungen ÷ Gesamtzahl der Buchungen × 100
  • Desk-Sharing-Quote: Verhältnis von Mitarbeitern zu verfügbaren Arbeitsplätzen. Formel: Zahl der Mitarbeiter ÷ Zahl der Arbeitsplätze
  • Flächenkosten pro Arbeitsplatz: Setzt Gesamtkosten (Miete, Nebenkosten, Services) ins Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung. Formel: Gesamtkosten ÷ Zahl genutzter Arbeitsplätze.
  • Flächenproduktivität: Verknüpft Flächennutzung mit betrieblichem Output, z. B. Umsatz oder Projektleistung pro Quadratmeter.
  • Reporting: Regelmäßige Auswertung und Visualisierung der Kennzahlen, z. B. als Dashboard mit Zeitreihen oder Heatmaps.

Weitreichendes Arbeitsplatzmanagement mit PULT

Dein Arbeitsplatzmanagement mit PULT deckt Buchungen, Nutzungsdaten und Auswertung sowie die Anbindung an Personalsoftware und Gebäudeverwaltungssysteme ab.

PULT übernimmt dabei den gesamten operativen Prozess: Buchungen, Anwesenheitserkennung und Analyse. Andere Systeme können nach Bedarf und ergänzend eingebunden werden, in der Regel per API.

In PULT buchen Mitarbeiter Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Zonen oder Parkplätze. Das geht direkt in PULT oder über integrierte Kalender wie Microsoft Outlook und Google Workspace. Die Anbindung an Chatsoftware wie Slack ist ebenfalls möglich.

  • Die Synchronisierung ist beidseitig: Buchungen erscheinen automatisch im Kalender, und Reservierungen aus dem Kalender werden in PULT sichtbar.
  • Der Check-in deiner Mitarbeiter erfolgt in PULT Presence automatisch; gebuchte, aber nicht beanspruchte Plätze werden automatisch freigegeben.

Das integrierte Reporting misst Kennzahlen wie Belegungsquote, No-Show-Rate, Desk-Sharing-Quote und Flächenkosten. Im Dashboard erhältst du alle Zahlen übersichtlich aufbereitet.

Über Schnittstellen zu Personio und HiBob übernimmt PULT Mitarbeiterdaten, Abteilungen, Vorgesetzte, Arbeitszeitmodelle und Abwesenheiten.

Homeoffice-Tage werden als eigener Abwesenheitstyp übergeben und können in Buchungsregeln und Auswertungen berücksichtigt werden. Dadurch bleibt das System synchron mit den tatsächlichen Arbeitszeiten und -orten.

Falls du bereits oder zukünftig Gebäudeverwaltungssysteme einsetzt, kannst du auch diese an PULT anbinden. Die Daten aus PULT ergänzen diese Systeme um die aktuelle Nutzungsebene:

  • Es liefert Daten darüber, wie die Flächen tatsächlich belegt sind.
  • Dein Facility-Team sieht, wie intensiv einzelne Räume und Flächen genutzt werden.
  • Reinigungsintervalle und Wartungszeitpunkte können somit clever geplant werden.

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Flexible Arbeitsplätze: Grundlagen, Vorteile und Umsetzung

Flexible Arbeitsplätze verändern, wie Büros genutzt werden: weg von leerstehenden Schreibtischen, hin zu Plätzen und Räumen, die der Arbeitsweise deines Teams gerecht werden.

Flexible Arbeitsplätze: Das Wichtigste in Kürze

  • Flexible Arbeitsplätze ersetzen persönlich zugewiesene Schreibtische durch gemeinsam genutzte Plätze und Flächen, die je nach Aufgabe gebucht oder spontan genutzt werden.
  • Das Konzept der flexiblen Arbeitsplätze funktioniert zuverlässig, wenn Regeln, Ausstattung und Datenschutz geregelt und für alle nachvollziehbar sind.
  • Mit Buchungssoftware lassen sich Nutzung, Reinigung und Energiebedarf effizienter gestalten als zuvor.
  • Unternehmen müssen Gefährdungsbeurteilung, Datenschutz (DSGVO) und Mitbestimmung (§ 87 BetrVG) an die flexible Nutzung der Arbeitsplätze anpassen.
  • Die Buchungs- und Auswertungssoftware PULT unterstützt bei Organisation, Anpassung und Steuerung.

Was sind flexible Arbeitsplätze?

Als flexible Arbeitsplätze werden Büro- oder Arbeitskonzepte bezeichnet, bei denen den Beschäftigten keine persönlichen Schreibtische zugewiesen sind. Stattdessen buchen und nutzen sie je nach Aufgabe oder Anwesenheit einen verfügbaren Platz. 

Dieses Modell ist Bestandteil zeitgemäßer Hybrid- und New-Work-Strukturen, die Präsenzarbeit, Homeoffice und die Arbeit an dritten Arbeitsorten kombinieren.

Der Fokus bei diesem Modell liegt darauf, die vorhandenen Büroflächen bestmöglich dem wahren Bedarf der Angestellten anzupassen. Durch den mitunter hohen Homeoffice-Anteil werden die Arbeitsplätze im Büro weniger beansprucht und daher reduziert. Dadurch wird Raum gewonnen für Flächen für die Zusammenarbeit im Team, Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten und moderne Pausenbereiche sowie Angebote für Ausgleich und Erholung.

Insgesamt werden Büros mit flexiblen Arbeitsplätzen den aktuellen und zukünftig vorhergesagten Ansprüchen an moderne Bürokonzepte gerecht.

Wie sind flexible Arbeitsplätze aufgebaut und ausgestattet?

  • Nicht-personalisierte Arbeitsplätze: keine dauerhafte Zuordnung zu einer Person.
  • Vorab-Buchung: Verwaltung über Buchungssoftware (PULT)
  • Standardisierte Ausstattung: identische technische und ergonomische Konfiguration.
  • Zonen- oder aktivitätsbasierte Struktur: Räume und Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten (Konzentration, Zusammenarbeit, Austausch, Rückzug).
  • Begleitende Regeln und Policies: Clean-Desk-Policy, Buchungsrichtlinien, Datenschutzvorgaben.
  • Software & Technologie: Desk-Booking-Systeme, Sensorik, Raumbelegungserfassung, SSO-Integration.

Welche Vorteile und Nachteile haben flexible Arbeitsplätze?

Flexible Arbeitsplätze machen das Büro anpassungsfähiger: Flächen werden zielgerichteter genutzt und Räume vielseitiger einsetzbar. Gleichzeitig erfordert das Konzept Regeln und eine gute Ausstattung, damit die vielen Vorteile des Konzepts ausgespielt werden können.

Vorteile der flexiblen Arbeitsplätze

  • Flächennutzung und Betriebskosten: Durch Buchungssysteme lässt sich genau nachvollziehen, welche Arbeitsplätze und Räume tatsächlich belegt sind und wie häufig sie genutzt werden. So können Reinigung, Beleuchtung, Heizung und Klimatisierung gezielt auf die Nutzung abgestimmt werden. 
  • Raumgewinn für neue Nutzungsformen: Wenn nicht mehr für jede Person ein fester Platz vorgesehen ist, entsteht Freiraum für Bereiche, die den Beschäftigten unmittelbar zugutekommen, etwa Ruhezonen, Rückzugsräume, Flächen für Teamarbeit, Kreativräume oder Sport- und Pausenbereiche.
  • Zonen für unterschiedliche Aufgaben: Mitarbeiter können je nach Tagesaufgabe den Ort wählen, der am besten zur Aufgabe passt, etwa eine ruhige Zone für konzentriertes Arbeiten oder offen gestaltete Bereiche für eine gemeinsame Projektarbeit.
  • Datengrundlage für Planung & Optimierung: Die mit dem Buchungssystem PULT gewonnenen Nutzungsdaten geben Aufschluss darüber, wann und wie Flächen verwendet werden. Diese Informationen helfen dir, den wahren Bedarf der Mitarbeiter zu erkennen und entsprechende Flächen anzubieten.

Welche Nachteile haben flexible Arbeitsplätze?

Flexible Arbeitsplätze bringen einige Herausforderungen mit sich: fehlende persönliche Bindung, eine erhöhte Geräuschkulisse, besonderer organisatorischer Aufwand und Fragen des Datenschutzes.

Diese Punkte sind jedoch einfach lösbar, indem du deine Mitarbeiter in den Ideenprozess auf dem Weg zu den flexiblen Arbeitsplätzen einbindest, ihre Wünsche ernst nimmst und schließlich mit einer ausgewählten Büroausstattung, hochwertigen Angeboten und der richtigen Software für belastbare Strukturen sorgst.

1. Verlust persönlicher Bindung an den Arbeitsplatz

Wenn der eigene Schreibtisch wegfällt, kann ein Gefühl der Entfremdung entstehen. Das lässt sich auffangen, indem du dafür Ersatz schaffst: persönliche Spinde, abschließbare Rollcontainer oder Ablagefächer, in denen private Gegenstände sicher aufbewahrt werden können.

Auch eine Teilpersonalisierung, etwa das Aufstellen eigener Gegenstände für den Tag, trägt dazu bei, dass der Arbeitsplatz wieder persönlicher wirkt.

Zusätzlich kann die frei gewordene Fläche sinnvoll genutzt werden, um attraktive Gemeinschaftsbereiche zu gestalten: Lounges, Teambereiche oder Ruhezonen schaffen neue Orte der Identifikation.

2. Störungen und Konzentrationsprobleme

Offene oder häufig wechselnde Arbeitsplätze erhöhen die Geräuschkulisse. Abhilfe schaffen eine klare räumliche Gliederung und eine gute akustische Planung.

Ruhige Zonen oder schallgedämpfte Einzelplätze sollten von Team- und Kommunikationsflächen getrennt sein. Telefonboxen und kleine Besprechungsräume bieten Rückzugsorte für längere Gespräche oder Videokonferenzen.

Die Akustik lässt sich durch schallabsorbierende Materialien, Teppiche, Raumteiler oder große Pflanzen verbessern. Eine einfache, aber wirkungsvolle Ergänzung sind Verhaltensregeln, die laute Gespräche oder Meetings am Arbeitsplatz ausschließen.

3. Organisatorischer Mehraufwand

Bei der Einführung von flexiblen Arbeitsplätzen befürchten Angestellte mitunter, nicht sicher auf einen freien Arbeitsplatz zugreifen zu können. Sie scheuen sich vor Konflikten um Plätze und Räume.

Ein Buchungssystem schafft hierbei Abhilfe: Mit PULT bietest du deinen Teams eine Software, in der sie Schreibtische, Räume und Zonen vorab buchen und somit verbindlich reservieren können. Damit stellst du sicher, dass jeder fair auf die Angebote im Büro zugreifen kann.

Die Automatisierungen in PULT, wie der Zero-Klick-Check-in über das Unternehmens-WLAN oder eine von dir festgelegte No-Show-Regel, die ungenutzte Plätze nach kurzer Zeit wieder freigibt, reduzieren den Aufwand für dein Team weiter.

4. Datenschutz und Mitbestimmung

Systeme zur Platzbuchung oder Nutzungsauswertung erfassen personenbezogene Daten. Achte darauf, diese Daten nur auf das Notwendige zu begrenzen.

Mitarbeiter wollen und müssen wissen, welche Daten gespeichert werden, wofür sie genutzt werden und wie lange sie erhalten bleiben. Sonst entsteht ein Gefühl der Überwachung.

In PULT sind, trotz umfangreicher Auswertungsmöglichkeiten der Büronutzung, keine Rückschlüsse auf das Verhalten von Einzelpersonen möglich. Somit arbeitest du in PULT DSGVO-konform und kannst mit dem Betriebsrat sehr einfach eine Betriebsvereinbarung zu den flexiblen Arbeitsplätzen und der Buchungssoftware erstellen.

5. Gewohnheiten und Akzeptanz

Veränderungen erzeugen zunächst Unsicherheit. Wichtig ist daher, deine Beschäftigten am Prozess zu beteiligen, durch Workshops und Umfragen. Erarbeite mit ihnen gemeinsam, welche Angebote sie für ihre Arbeit brauchen und wünschen, wie sie Ausgleich finden und was das Büro zu einem attraktiven Ort werden lässt.

Auf diese Weise führst du eine faire Einwandbehebung durch. Hinzu kommt, dass du das Büro zu einem Ort werden lässt, der Angebote bereithält, die das Homeoffice nicht leisten kann.

Guide: Wie führe ich flexible Arbeitsplätze ein?

Für die Einführung von flexiblen Arbeitsplätzen ist der wichtigste Aspekt, die Meinungen und den Bedarf deiner Angestellten einzuholen. Dein Ziel sollte sein, ihnen insgesamt die Arbeitsplätze und weiteren Ressourcen wie Meetingräume, Ruhezonen und Angebote für Ausgleich zur Verfügung zu stellen, die ihnen für die Erledigung ihrer Arbeit zugutekommen.

  1. Ziel festlegen: Überlege dir, was du mit flexiblen Arbeitsplätzen erreichen willst (mehr Bewegungsfreiheit, neue Flächen, besser ausgelastete Räume usw.). Halte das Ziel und das angepeilte Startdatum fest.
  2. Rechtliche Grundlagen: Kläre gleich zu Beginn die rechtlichen Grundlagen nach ArbStättV, ASR, DSGVO und BetrVG.
  3. st-Stand erheben: Zähle an vier Arbeitswochen, wie viele Plätze tatsächlich belegt sind. Beobachte, wann Büros überfüllt oder leer sind. Am einfachsten geht das mit PULT Presence.
  4. Mitarbeiter und Betriebsrat einbinden: Sprich von Beginn an offen über Ziele, Regeln und Datenschutz. Nimm Vorbehalte ernst, nimm Wünsche zu benötigten Strukturen auf. Informiere darüber, welche Daten erfasst werden sollen und warum.
  5. Bestimme die Arbeitsplatzquote: Berechne aus den Nutzungsdaten, wie viele Schreibtische ihr wirklich braucht. Plane einen Puffer für Stoßzeiten ein. Richtwert: etwa 70 bis 80 Arbeitsplätze je 100 Mitarbeiter.
  6. Raumkonzept erstellen: Teile das Büro in verschiedene Zonen auf: ruhige Bereiche zum Konzentrieren, offene Flächen für Zusammenarbeit, Projekträume und Rückzugsorte, Pausenzonen, Lounges oder kleine Sportbereiche.
  7. Einheitliche Ausstattung: Richte alle Arbeitsplätze gleichwertig ein, mit identischen Monitoren, Dockingstations, Tastaturen und verstellbaren Tischen.
  8. Regeln festlegen: Definiere, wie gebucht wird, wie lange ein Platz reserviert bleibt und wann er wieder freigegeben wird (No-Show-Regel). Erstelle eine Clean-Desk-Policy mit einfachen Routinen für den Feierabend: kurz aufräumen, Unterlagen sichern, Platz frei machen.
  9. Buchungssystem aufsetzen: Wähle eine Software für die Arbeitsplatzbuchung, die auf allen Geräten inklusive Smartphones funktioniert, den automatischen WLAN-Check-in bietet und dir Auswertungen zur Verfügung stellt.
  10. Einführung und Schulung: Zeige in kurzen Schulungen, wie die Buchungs-App funktioniert, welche Zonen es gibt und welche Regeln für die flexiblen Arbeitsplätze gelten.
  11. Fortlaufend feintunen: Nutze die Büroauswertung in PULT, um die Auslastung zu kontrollieren. Du siehst darin, welche Ressourcen wie stark nachgefragt werden und kannst anhand dieser Werte das Angebot im Büro weiter zugunsten deiner Angestellten anpassen.

Welche Technik brauche ich für flexible Arbeitsplätze?

Damit flexible Arbeitsplätze im Arbeitsalltag funktionieren, braucht es eine verlässliche technische Grundlage. Diese wird gebildet aus der Buchungssoftware und der technischen Ausstattung der Arbeitsplätze und des Büros insgesamt.

Buchungssoftware und Arbeitsplatzverwaltung

Die Buchungssoftware zeigt an, welche Arbeitsplätze, Besprechungsräume oder Zonen verfügbar sind, und ermöglicht Reservierungen im Voraus oder direkt vor Ort. Wichtige Eigenschaften und Funktionen sind:

  • Geräteübergreifend einsetzbar: am Rechner, auf dem Smartphone oder an Terminals im Büro.
  • Integration in Kalendersoftware wie Google Kalender oder Microsoft Outlook, damit Reservierungen mit Terminen synchron sind.
  • Buchungsrechte: Einstellbar nach Personen, Abteilungen, Teams für Arbeitsplätze, Zonen und Räume.
  • Datenschutz: Einhaltung der DSGVO ohne Erfassung von Bewegungs- oder Leistungsdaten.

Ein automatischer Check-in über das Unternehmens-WLAN vereinfacht die Nutzung. Nicht genutzte Plätze werden nach einer festgelegten Zeitspanne wieder freigegeben, damit sie anderen zur Verfügung stehen.

Ausstattung der Räume und Arbeitszonen

  • durchgängiges WLAN in allen Räumen und Zonen
  • Dockingstationen mit einheitlichen Anschlüssen
  • Monitore und Stromanschlüsse an jedem Platz
  • Videotechnik (Kamera, Lautsprecher, Bildschirm) in Besprechungs- und Projekträumen
  • Optional Terminals, die den Büroplan und freie sowie belegte Plätze zeigen

Statte deine Mitarbeiter vorzugsweise mit Laptops aus. Damit wird der Wechsel zwischen den Arbeitsorten sehr einfach. Mit Dockingstationen, Monitoradaptern bzw. USB-C-Monitoren lässt sich zudem jeder Arbeitsplatz gleichwertig nutzen.

Welche rechtlichen Vorgaben gelten speziell bei flexiblen Arbeitsplätzen?

Bei flexiblen Arbeitsplätzen musst du die Gefährdungsbeurteilung auf wechselnde Nutzer anpassen, Regeln für Datenschutz und Buchungssysteme nach DSGVO festlegen und den Betriebsrat nach § 87 BetrVG beteiligen. Auch Ordnung, Aufbewahrung vertraulicher Unterlagen und faire Vergaberegeln gehören zur rechtskonformen Umsetzung.

Gefährdungsbeurteilung für wechselnde Nutzung

  • Ergänze die Gefährdungsbeurteilung um wechselnde Nutzer, tageweise belegte Plätze und Zonen (Ruhe/Team/Telefon).
  • Dokumentiere, wie jeder Platz schnell anpassbar ist, zum Beispiel zur Höhenverstellung, Bildschirm, Beleuchtung.
  • Lege fest, wer nach Nutzungswechsel prüft und meldet, wenn etwas nicht funktioniert (Stuhl defekt, lockere Steckdosen etc.).

Buchungssoftware: Datenschutz inklusive DSGVO

  • Erhebe nur notwendige Daten (Name, Zeitraum, Platz-ID); keine Leistungs-/Verhaltensdaten.
  • Aufbewahrungszeiten zweckgebunden einhalten und begründen (z. B. Betrieb/Abrechnung/Reinigung).
  • Transparenzpflichten erfüllen (Art. 13 DSGVO): Zweck, Datenarten, Empfänger, Fristen, Rechte.
  • Bei Sensorik/Präsenzdaten prüfen: Ist eine DSFA (Datenschutz-Folgenabschätzung) nötig?
  • Trennung von Buchung und Arbeitszeiterfassung sicherstellen (kein „Zeiterfassungs-Ersatz“ durch Buchungen).

Mitbestimmung nach BetrVG

  • Einbindung des Betriebsrats, wenn Buchungssoftware, Sensorik, Check-in o. Ä. eingeführt wird (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).
  • Betriebsvereinbarung: Datenarten, Zwecke, Zugriffsrechte, Speicherfristen, Auswertungen, Sanktionen bei Verstößen, Rechte der Beschäftigten.

Gleichbehandlung, Ausnahmen und Zugänglichkeit

  • Definiere faire Vergaberegeln, zum Beispiel Buchungsvorlauf, Stornofristen, Teamkontingente
  • Ausnahmen dokumentieren: Beschäftigte mit medizinischen/ergonomischen Bedarfen können feste oder bevorzugt ausstattbare Plätze erhalten.
  • Barrierefreiheit: für Arbeitsplätze und Wege, filterbare Merkmale in der Buchungssoftware, zum Beispiel höhenverstellbarer Tisch, rollstuhlgeeignet.

Brandschutz und Fluchtwege bei wechselnder Belegung

  • Aktualisiere Belegungs- und Fluchtwegkonzepte für Zonen und temporär umgestellte Flächen (Projektbereiche, rollbare Möbel).
  • Maximale Personenzahlen pro Zone festlegen und in der Buchungslogik einbeziehen.

Unterweisung & Nachweis

  • Führe kurze Unterweisungen zur Nutzung der Buchungssoftware, Zonenregeln, Ergonomie-Einstellung und Clean-Desk durch.
  • Dokumentiere Teilnahme und Inhalte; jährliche Auffrischung empfohlen.

Third-Party-Nutzung (Gäste, Dienstleister)

  • Regeln für Gäste/Externe: Welche Daten werden erfasst, welche Zonen dürfen genutzt werden, Vertraulichkeit (NDA), IT-Zugänge und Begleitung.

Flexible Arbeitsplätze steuern mit PULT

Das Konzept der flexiblen Arbeitsplätze lebt davon, dass Arbeitsplätze und Räume zielgerichtet und sehr bewusst genutzt werden. Damit das gelingt, müssen Mitarbeiter wissen, welche Plätze und Flächen ihnen wann zur Verfügung stehen. Eine Arbeitsplatzbuchung bildet dafür die verbindliche Grundlage

Ein solches Buchungssystem zeigt, welche Plätze, Besprechungsräume oder Projektzonen frei sind. Deine Angestellten können ihren Arbeitstag planen und sehen, wann Kolleginnen und Kollegen im Büro sind und wo diese sitzen werden.

Mit PULT erhältst du ein realistisches Bild der tatsächlichen Nutzung: Wann ist das Büro ausgelastet, welche Bereiche bleiben zeitweise leer, welche Räume und Zonen werden stark nachgefragt? Diese Daten sind deine Basis dafür, die Zahl der flexiblen Arbeitsplätze nachzujustieren und deine Flächenplanung zu verfeinern.

  • PULT Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Schreibtische, Besprechungsräume, Projektzonen und Parkflächen verbindlich reservieren, direkt über Desktop oder App.
  • PULT Presence: Automatische Anwesenheitserfassung über das Unternehmens-WLAN, um reale Nutzung und Buchungsdaten abzugleichen.
  • Wochenplaner: Überblick, wer wann im Büro ist, und einfache Abstimmung gemeinsamer Teamtage.
  • Office Insights: Auslastung und Anwesenheit in Echtzeit auswerten, um Reinigungszyklen, Energieverbrauch und Raumaufteilung zu steuern.

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