Anwendungsmöglichkeiten für PULT Presence

PULT Presence erkennt, sobald ein Mitarbeiter im Unternehmen ankommt. Das System kommt ohne Sensoren aus und funktioniert über das WLAN, das bereits in deinem Büro aktiv ist. Nutze echte Anwesenheitsdaten anstatt fehlerhafter Buchungen.

PULT Presence: Das Wichtigste in Kürze

  • Mechanismus: Die Anwesenheit wird automatisch erkannt, sobald sich das Gerät des Mitarbeiters (Laptop oder Smartphone) mit dem bestehenden Unternehmens-WLAN verbindet.
  • Check-in-Methode: Der Check-in erfolgt als „Zero-Klick“. Dies bedeutet, dass die Mitarbeiter keine manuelle Aktion durchführen müssen.
  • Nötige Infrastruktur: Das System nutzt die vorhandene WLAN-Infrastruktur und kommt ohne zusätzliche Sensorik aus.
  • Datenverarbeitung: PULT Presence liefert echte Anwesenheitswerte und arbeitet DSGVO-konform. Es werden keine Rückschlüsse auf das Verhalten oder die Leistung einzelner Mitarbeiter gezogen.
  • Anwendungsmöglichkeiten: Anwesenheitserkennung ohne Sensorik, Büroauswertung anhand echter Anwesenheitsdaten, No-Show-Management, Check-in ohne jeden Aufwand

Wie funktioniert PULT Presence?

PULT Presence ist eine Funktion von PULT, die die tatsächliche Anwesenheit von Mitarbeitern im Büro automatisch erkennt. Das funktioniert ohne zusätzliche Hardware und ohne dass sich deine Mitarbeiter manuell einchecken müssten.

Die Anwesenheit wird erfasst, sobald sich das Gerät eines Mitarbeiters, also Laptop oder Smartphone, mit dem Unternehmens-WLAN verbindet. Der Vorgang erfolgt vollständig automatisch und wird daher als Zero-Klick-Check-in bezeichnet. 

Die bereits vorhandene WLAN-Infrastruktur reicht dafür in der Regel aus. Einer der größten Vorteile von PULT Presence besteht darin, dass die allermeisten unserer Kunden keinerlei Hardware in ihren Büroräumen nachrüsten müssen.

Die erfassten Daten werden DSGVO-konform verarbeitet. Es werden ausschließlich Anwesenheitsinformationen registriert, keine Bewegungsprofile oder Leistungsdaten einzelner Personen.

Wofür wird PULT Presence eingesetzt?

In PULT Presence erhältst du Daten zur tatsächlichen Büroanwesenheit und Büroauslastung, begegnest komfortabel dem typischen Problem von No-Shows und stützt deine künftige Flächen- und Ressourcenplanung auf echte Nutzungsdaten, nicht nur auf Buchungen.

Ermittlung der tatsächlichen Büroauslastung

Mit PULT Presence siehst du genau, wie stark dein Büro wirklich genutzt wird. Die Anwesenheitserkennung basiert auf echten WLAN-Verbindungen und nicht auf Buchungen, die vielleicht gar nicht wahrgenommen wurden. So bekommst du ein realistisches Bild deiner Auslastung, tageweise, wochenweise oder pro Standort.

Automatisches No-Show-Management

Wenn Mitarbeiter gebuchte Arbeitsplätze oder Räume nicht nutzen, erkennt PULT Presence das automatisch. Nach einer von dir festgelegten Zeit wird der Platz wieder freigegeben. So verhinderst du unnötig blockierte Ressourcen und stellst sicher, dass alle Kollegen fair Zugriff auf Arbeitsplätze, Räume usw. haben.

Flächenplanung und Desk-Sharing-Quote

Dank der verlässlichen Anwesenheitsdaten kannst du präzise berechnen, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich benötigt werden. Du erkennst, ob Bereiche dauerhaft unter- oder überbelegt sind und kannst Desk-Sharing-Quoten sowie den realen Flächenbedarf datenbasiert anpassen.

Steuerung von Desk-Sharing und Flex-Desks

Der Check-in erfolgt automatisch, sobald sich ein Gerät mit dem WLAN verbindet. Niemand muss sich manuell eintragen oder eine App öffnen. Dadurch läuft dein Desk Sharing Modell reibungslos und ohne zusätzlichen Aufwand für dein Team.

Planung hybrider Arbeitsmodelle

Mit PULT Presence siehst du, wie oft und an welchen Tagen Mitarbeiter tatsächlich im Büro sind. Diese Daten helfen dir, Hybrid-Regeln realistisch zu gestalten und Teamtage besser abzustimmen. Du erkennst schnell, ob eure aktuelle Balance zwischen Homeoffice und Büro funktioniert.

Büroauswertung und Reporting (Office Insights)

Über die Dashboards erhältst du Auswertungen zur Auslastung, zu No-Show-Raten und zu Nutzungstrends. Damit kannst du Entwicklungen über Wochen und Monate hinweg beobachten und deine Entscheidungen auf Basis tatsächlich belastbarer Zahlen treffen.

Ohne die echte Anwesenheitserkennung mit PULT Presence könntest du lediglich mit Buchungsdaten arbeiten, die jedoch durch No-Shows immer wieder verwässert werden.

Unterstützung im Besuchermanagement

Wenn Gäste eintreffen, kann der Empfang direkt sehen, ob der Gastgeber bereits im Haus ist. Das spart organisatorischen Aufwand und sorgt für einen professionellen Ablauf. Der Gastgeber erhält bei Check-in seines Gastes zudem eine automatisch erstellte Benachrichtigung.

Datenschutzkonforme Nachweise und Compliance

PULT Presence arbeitet vollständig DSGVO-konform. Es werden nur Anwesenheitsinformationen erfasst, nicht jedoch Bewegungsprofile oder personenbezogene Leistungsdaten.

So erhältst du die Daten, die du brauchst, ohne in die Privatsphäre deiner Mitarbeiter einzugreifen. In PULT sind keine Rückschlüsse auf das Verhalten von Einzelpersonen möglich.

Schnelle Standortbewertung

Schon nach zwei bis vier Wochen der Nutzung von PULT Presence hast du eine solide Datengrundlage, um zu sehen, wie dein Büro tatsächlich genutzt wird. Das reicht bereits aus, um Muster im Anwesenheits- und Buchungsverhalten zu erkennen und Entscheidungen für die weitere Planung zu treffen.

Grundlage für operative Services

Die Auslastungsdaten helfen dir auch bei der Steuerung von Dienstleistungen im Büro, etwa Reinigung, Catering oder Technikbetreuung. Diese Services kannst du genau an den tatsächlichen Bedarf anpassen, weil beispielsweise nicht oder kaum genutzte Räume nicht gereinigt werden müssen.

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FAQ

Haben Sie Fragen?

Was ist PULT Presence?

PULT Presence ist eine Funktion der PULT-Plattform, die automatisch die tatsächliche Anwesenheit Ihrer Mitarbeiter erkennt, ohne dass zusätzliche Sensoren oder manuelle Check-ins erforderlich sind. Sobald ein Gerät (z. B. Laptop oder Smartphone) mit dem Unternehmens-WLAN verbunden ist, wird seine Anwesenheit aufgezeichnet.

Wie funktioniert die Anwesenheitserkennung genau?

PULT Presence nutzt die bestehende Wi-Fi-Infrastruktur Ihres Unternehmens. Wenn ein Gerät mit dem Netzwerk verbunden wird, erkennt das System automatisch, dass der zugehörige Mitarbeiter im Büro ist. Es sind keine zusätzlichen Geräte oder Aktionen erforderlich.

Benötige ich spezielle Hardware oder neue Geräte dafür?

Nein, PULT Presence funktioniert vollständig mit Ihrer vorhandenen Wi-Fi-Infrastruktur. Es sind keine Sensoren, Ausweise oder andere zusätzliche Geräte erforderlich.

Wie unterscheidet sich PULT Presence von einfacher Schreibtischbuchung?

Eine Buchung zeigt nur, dass jemand einen Platz reserviert hat, aber nicht, ob er ihn tatsächlich nutzt. PULT Presence hingegen bietet echte Anwesenheitsdaten, sodass Sie sehen können, ob und wann Arbeitsplätze tatsächlich belegt sind.

Wie hilft mir PULT Presence bei der Büroumplanung?

Mit echten Nutzungsdaten können Sie genau sehen, wie beschäftigt Ihr Büro ist. Sie können Spitzen- und Nebenzeiten identifizieren, Desk-Sharing-Quoten realistischer planen und Ihren Raum gezielt optimieren.

Kann ich No-Shows mit PULT Presence vermeiden?

Ja, wenn ein Mitarbeiter seinen gebuchten Arbeitsplatz nicht nutzt, erkennt PULT Presence dies automatisch. Nach einer bestimmten Zeit wird der Raum wieder freigegeben, damit andere ihn buchen können.

Ist PULT Presence DSGVO-konform?

Ja, Sie können mit PULT Presence in vollem Einklang mit der DSGVO arbeiten. Es werden nur Anwesenheitsinformationen verarbeitet, keine Bewegungs- oder Leistungsdaten. Die Daten werden nach dem Prinzip der Datenminimierung erhoben.

Wie lange dauert es, bis PULT aussagekräftige Daten bereitstellt?

Nach zwei bis vier Wochen der Datensammlung haben Sie eine solide Datenbasis, um Muster und Nutzungstrends zu identifizieren. Dies ist ausreichend, um Entscheidungen für Ihre Büro- und Hybridstrategie zu treffen.

Über den Autor

Isolde Van der Knaap

Hybrid Work-Enthusiast und Account Executive

Bei PULT gestalten wir die Zukunft des hybriden Arbeitsplatzes für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Ich konzentriere mich auf KMU und mittelständische Kunden in Europa und arbeite an allem, von Customer Discovery bis Onboarding. Ich bin sehr begeistert von New Work und bin 2024 nach Hamburg gezogen, obwohl ich ursprünglich aus Frankreich komme.

Ressourcen

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Büro Einblicke

Papierloses Büro: Schritt für Schritt vom Papierstapel zum digitalen Workflow

Das papierlose Büro beschreibt den Idealzustand, bei dem Dokumente, Genehmigungen und interne Abläufe ohne analoge Parallelstruktur ablaufen. Viele Digitalisierungsversuche enden jedoch in doppelt gepflegten Ablagen, was sich aber vermeiden lässt.

Papierloses Büro: Das Wichtigste in Kürze

Ein papierloses Büro entsteht erst dann, wenn Prozesse und Dokumente gemeinsam umgestellt werden. Parallelstrukturen unterwandern jedoch sowohl die Idee als auch den Nutzen.

Für rechtssichere Archivierung nach GoBD gelten Aufbewahrungsfristen von 6 und 10 Jahren. Digital archivierte Dokumente müssen vollständig, unveränderlich und jederzeit für Prüfzwecke rekonstruierbar abgelegt sein.

Einführung des papierlosen Büros: Status quo erfassen, geeignete Prozesse priorisieren, Software wählen, Team einbinden, nach 90 Tagen auswerten.

PULT digitalisiert Raumbuchung, Desk Booking und Besuchermanagement vollständig papierlos und lässt sich direkt in MS Teams, Slack, Personio und HiBob integrieren – als Teil eines papierlosen Office-Managements.

Was unterscheidet ein wirklich papierloses Büro von einer digitalen Ablage?

Papierloses Arbeiten beginnt damit, dass ein Ablauf, wie zum Beispiel die Genehmigung eines Urlaubsantrags oder die Verarbeitung einer Eingangsrechnung, ohne physisches Dokument von Anfang bis Ende läuft. Wenn du hingegen nur scannst und das PDF per E-Mail weitergeleitet hast, hast du das Papier schließlich eliminiert, den Prozess aber nicht.

Dokument vs. Prozess: Was ist der Unterschied?

Die Dokument-Digitalisierung überführt ein Papierdokument in eine Datei. Eine Prozess-Digitalisierung gestaltet den Ablauf dahinter um: Wer stellt den Antrag wo? Wer genehmigt wie? Wo ist das Ergebnis revisionssicher hinterlegt und sofort auffindbar? Erst beides zusammen ergibt ein papierloses Büro ohne Parallelstrukturen.

Was lässt sich im Büro papierlos gestalten?

Grundlegend gilt, dass fast alle Abläufe, die bisher auf Papier stattfinden, digitalisierbar sind:

Eingangspost: digitaler Posteingang mit automatisierter Weiterleitung.

Rechnungsverarbeitung: digitale Eingangsrechnungen mit Buchhaltungsintegration.

Verträge und Dokumente: DMS mit Volltext-Suche und Zugriffsrechten.

HR-Dokumente: digitale Personalakte, elektronische Zeiterfassung.

Besuchermanagement: digitale Check-in-Prozesse statt Papierlisten, wie beim Besuchermanagement mit PULT.

Raum- und Schreibtischbuchungen: Buchungssysteme statt Aushänge und persönliche Reservierungsabsprachen.

Digitale Buchung von Räumen und Plätzen in PULT, mit automatischem Check-in und KI-Meetingraum-Management.

Was muss ich beim papierlosen Büro rechtlich beachten?

Die wichtigsten rechtlichen Eckpfeiler des papierlosen Büros in Deutschland sind die GoBD, Aufbewahrungsfristen für Dokumente und die E-Rechnungspflicht.

GoBD und revisionssichere Archivierung

Ein digital archiviertes Dokument gilt als GoBD-konform, wenn es drei Grundsätze erfüllt:

Vollständigkeit: Kein Dokument darf unkontrolliert fehlen oder gelöscht werden.

Unveränderlichkeit: Nachträgliche Änderungen müssen ausgeschlossen oder lückenlos protokolliert sein.

Nachvollziehbarkeit: Jeder Zugriff bleibt für Prüfer rekonstruierbar.

Aufbewahrungsfristen gelten unabhängig vom Format: 10 Jahre für Buchungsbelege, Bilanzen und steuerrelevante Geschäftsbriefe, 6 Jahre für sonstige Handelsbriefe. Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) mit GoBD-Zertifizierung bildet diese Vorgaben dann technisch ab.

E-Rechnung und weitere Digitalisierungspflichten

Seit Januar 2025 müssen alle B2B-Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Die Sendepflicht kommt ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Jahresumsatz, ab 2028 für alle.

Im Vorfeld sollte die allgemeine Handhabung von Rechnungen bereits vollständig digitalisiert werden, um dann vergleichbar einfach den Schritt zur E-Rechnunge gehen zu können.

Welche Software brauche ich für ein papierloses Büro?

Die richtige Software-Ausstattung für ein papierloses Büro aufzubauen heißt, pro Kategorie eine Entscheidung zu treffen und auch die für das Unternehmen besten Tools für hybrides Arbeiten zu finden. Vier Kategorien decken den Großteil der papierbezogenen Abläufe ab:

Kategorie Tools (Beispiele) Wofür
Dokumentenerfassung & DMS DocuWare, ELO, M-Files Revisionssichere Archivierung, Volltext-Suche, Zugriffsrechte
Digitale Signatur Skribble, DocuSign Rechtsgültige Unterzeichnung ohne Ausdruck
Rechnungsverarbeitung DATEV, Lexware, Candis Eingangsrechnungen, Buchhaltungsintegration
Office-Management PULT Raumbuchung, Desk Booking, Besuchermanagement und Parkplatzverwaltung, integriert in MS Teams, Slack und HR-Systeme

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Wie führe ich ein papierloses Büro schrittweise ein?

Für den Weg ins papierlose Büro erfasst du erst die in deinem Büro ablaufenden Prozesse, prüfst und verschlankst zuerst die wichtigsten, wählst geeignete Software aus und setzt den nun digitalen Prozess mit deinem Team in die Tat um.

1

Status quo erfassen. Dokumentiere alle papierbezogenen Abläufe inklusive der Schritte dahinter: Wer tut was, wann und mit welchem Medium?

2

Prozesse priorisieren. Starte mit dem Bereich, der den größten zeitlichen Hebel innehat. Das betrifft Eingangsrechnungen oder HR-Prozesse, weil sie zeitaufwendig und fehleranfällig sind.

3

Tool-Stack konsolidieren. Wenige breit aufgestellte Plattformen schlagen eine Vielzahl von Einzeltools, weil Datenschnittstellen die häufigste Fehlerquelle bleiben. Wähle Tools, die miteinander sprechen.

4

Team einbinden, bevor das Tool ausgerollt wird. Mitarbeiter nutzen keine Tools, über die sie nichts wissen und bei denen sie keinen eigenen Vorteil sehen.

5

Nach 90 Tagen auswerten. Welche Nutzungsraten haben die Tools erreicht? Wo entstehen noch Medienbrüche? Was muss nachgearbeitet werden?

So hältst du dein Büro dauerhaft papierlos

Deine Mitarbeiter werden sich an die digitalen Prozesse halten, solange es keinen Grund zum Abweichen gibt. Die Prozesse und speziell die Software im papierlosen Büro müssen ihnen also alles bieten, was vorher auf Papier möglich war und sogar darüber hinausgehen.

Mit PULT bildest du dein gesamtes Office-Management ab: Raumbuchung und automatische Meetingraumverwaltung, Anwesenheitserkennung, Auswertung der Büronutzung, Besucherempfang und mehr:

1

Raum- und Schreibtischbuchung läuft vollständig digital auf PC, Laptop, Smartphone, Tablet und Terminal.

2

Büroauswertung zeigt Flächen- und Ressourcennutzung.

3

Besuchermanagement mit digitalem Check-in und automatischer Benachrichtigung.

4

Integration in MS Teams, Slack, Personio und HiBob ohne Medienbruch.

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Besucherverwaltung

Event organisieren: Checkliste, Genehmigungen & Rechtliches 2026

Wenn du ein Event organisierst, trägst du inzwischen mehr rechtliche Verantwortung als noch vor wenigen Jahren. Neue Vorgaben zur Sicherheitsdokumentation, DSGVO-Pflichten bei Teilnehmerdaten und geänderte Haftungsregeln machen aus der Veranstaltungsplanung eine Aufgabe, bei der eine veraltete Checkliste mitunter schnell teuer werden kann.

Event organisieren: Das Wichtigste in Kürze

  • Öffentliche Veranstaltungen ab einer bestimmten Personenzahl unterliegen in Deutschland einer Genehmigungspflicht: Je nach Bundesland und Veranstaltungsart sind Anmeldungen mindestens 12 Wochen vorab bei der zuständigen Behörde nötig
  • Veranstalter müssen ihre Sicherheitsdokumentation seit den verschärften Vorgaben 2025/2026 aktiv vorhalten: Wer im Schadensfall keine lückenlose Dokumentation vorlegen kann, trägt die Beweislast, unabhängig davon, ob ein Verschulden vorliegt
  • Die DSGVO gilt beim Event organisieren für Teilnehmerdaten und ausdrücklich auch für Eventfotos und Videoaufzeichnungen: Ohne ausdrückliche Einwilligung oder dokumentierten Ausnahmetatbestand drohen empfindliche Bußgelder.
  • Event-Management-Funktion: Mit PULT koordinieren Unternehmen Firmenevents, Raumplanung und Teilnehmerverwaltung in einem System, direkt verbunden mit Personio, HiBob, MS Teams und Slack.

Welche Genehmigungen brauche ich, bevor ich ein Event organisiere?

Sobald du eine Veranstaltung planst, greift in Deutschland ein Geflecht aus Auflagen, das je nach Bundesland, Veranstaltungsart und Personenzahl unterschiedlich ausfällt. Maßgeblich sind die Versammlungsstättenverordnung, GEMA und Vorgaben des Ordnungsamtes.

  • Ordnungsamt deiner Stadt oder Gemeinde: Erste Anlaufstelle für öffentliche Veranstaltungen. Das Ordnungsamt genehmigt das Event grundsätzlich und koordiniert bei Bedarf weitere Behörden. Geschlossene Firmenevents mit fester Gästeliste in einer dafür zugelassenen Veranstaltungsstätte brauchen hier keine separate Genehmigung
  • Straßen- und Grünflächenamt (je nach Stadt auch Tiefbauamt oder Stadtplanungsamt): Die Sondernutzungserlaubnis für Events auf Straßen, Plätzen oder in Parks beantragst du hier. Die genaue Bezeichnung der Behörde variiert je nach Gemeinde. Den richtigen Ansprechpartner findest du am schnellsten über das Stadtportal deiner Gemeinde mit der Suche nach „Sondernutzungserlaubnis Veranstaltung". Viele Kommunen bündeln diesen Antrag inzwischen im Servicekonto Deutschland
  • Gewerbeamt: Wenn du Speisen oder Getränke verkaufst, brauchst du eine temporäre Gestattung nach dem Gaststättenrecht des jeweiligen Bundeslandes. Das ist ein separater Antrag, unabhängig von der Veranstaltungsgenehmigung.

Drei weitere Punkte, die bei der Planung häufig zu spät auftauchen:

  • GEMA: Musik mit GEMA-pflichtigen Titeln, ganz gleich ob live oder vom Tonträger, meldest du vorab unter gema.de an. Die Kosten richten sich nach Veranstaltungsgröße und Fläche
  • Versammlungsstättenverordnung (VStättVO): Ab 200 Personen prüft das zuständige Bauordnungsamt, ob die Location als Versammlungsstätte genehmigt ist. Kläre das vorab mit dem Vermieter der Location, denn du als Veranstalter haftest mit, wenn die Betriebserlaubnis fehlt oder abgelaufen ist
  • Feuerwehr und Gesundheitsamt: Bei Events mit Bühnenaufbau oder Gastronomie fordert das Ordnungsamt häufig ein Brandschutzkonzept und ein Hygienekonzept an. Lass dir schriftlich bestätigen, ob das für dein Event gilt.

Für alle Anträge, für die deine Gemeinde ein Online-Portal anbietet, gilt: Das Servicekonto Deutschland bündelt viele dieser Formulare. Starte die Beantragung mindestens 12 Wochen vor dem Event.

Was hat sich durch neue Sicherheitsauflagen und die Beweislastumkehr für Events geändert?

Die DGUV 115-002 regelt Sicherheitsvorgaben bei Veranstaltungs- und Produktionstechnik und betrifft alle Events, bei denen technische Anlagen wie Bühnen, Licht- oder Tontechnik aufgebaut werden. Seit 2025/2026 erwarten Behörden und Gerichte, dass Veranstalter ihre Sicherheitsdokumentation aktiv vorhalten und nicht erst auf Nachfrage zusammenstellen.

Das bedeutet, dass Risikobeurteilung, Evakuierungsplan, Protokolle zur Einweisung von Dienstleistern und Teilnehmerlisten lückenlos dokumentiert sein müssen. Wenn du im Schadensfall keine vollständige Dokumentation vorzeigen kannst, trägst du die Beweislast selbst. Ein strukturiertes Dokumentations-Setup vor dem Event ist daher als Pflicht zu betrachten, der du nachkommen solltest.

Wie setze ich die DSGVO beim Event organisieren um?

Sobald du Teilnehmer registrierst, verarbeitest du personenbezogene Daten und brauchst dafür eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO. Bei Firmenevents ergibt sich diese Grundlage in der Regel aus dem berechtigten Interesse. Dafür dürfen die Daten nicht über den Event-Zweck hinaus genutzt und müssen nach spätestens 90 Tagen gelöscht werden. Die einzige Ausnahme für die Löschungsfrist sind steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten.

Komplizierter wird es bei Eventfotos und Videoaufzeichnungen:

  • Portraits und erkennbare Einzelpersonen: Ohne ausdrückliche Einwilligung ist die Veröffentlichung unzulässig, auch bei scheinbar harmlosen Gruppenfotos
  • Panoramaaufnahmen großer Menschenmassen: Hier kann das berechtigte Interesse greifen, solange Einzelpersonen nicht erkennbar sind.
  • Online-Events und Aufzeichnungen: Wenn du Events oder Meetings aufzeichnest, musst du vorab informieren und eine Einwilligung einholen. Die Aufzeichnung unangekündigt zu starten ist ein DSGVO-Verstoß.

Stelle bei der Anmeldung ein Einwilligungsformular bereit, das Foto- und Videoaufnahmen explizit abfragt. Für hybride Veranstaltungen, also Formate, bei denen ein Teil der Teilnehmer remote zugeschaltet ist, gelten dieselben Regeln, ergänzt um Aufzeichnungspflichten nach Datenschutzrecht.

Event organisieren Schritt für Schritt: Die Checkliste

Welche Tools helfen beim Organisieren von Events?

Für die Organisation deines Events decken drei Tool-Kategorien die wichtigsten Planungsbereiche ab: Assistenten für Checklisten und Risikoanalyse, Online-Portale für behördliche Anträge und Office-Management-Plattformen für Raumplanung und Teilnehmerverwaltung.

  • Checklisten, KI: Nutze unsere Event-Checkliste und recherchiere mit Hilfe eines LLMs (Claude, Gemini, ChatGPT usw.) lokale und kommunale Erfordernisse bzw. Vorgaben deines Bundeslandes, da sich diese nicht in einer allgemeingültigen Liste zusammenfassen lassen.
  • Online-Genehmigungsportale: Das Servicekonto Deutschland und kommunale Antragsportale ermöglichen die Einreichung von Genehmigungsanträgen per Browser-Formular. Die Verfügbarkeit variiert jedoch je nach Bundesland.
  • Office-Management-Plattformen mit Event-Funktion: Eine direkte Verbindung von Eventplanung, Raumverwaltung und Teilnehmerverwaltung spart dir Abstimmungsrunden.

PULT bündelt für dich Raumplanung, Gästemanagement und Catering in einer Plattform. Du buchst Räume, filterst nach Kapazität und Ausstattung wie Beamer oder Whiteboard, blockierst Zonen auf dem interaktiven Büroplan für das Event und fügst Catering direkt im Buchungsvorgang hinzu. 

  • Räume, Catering, Parkplätze und Gäste-Arbeitsplätze aus einer Buchung.
  • Gäste checken am Kiosk ein, Gastgeber bekommt sofort eine Benachrichtigung in Slack oder MS Teams.
  • Gäste unterschreiben beim Empfang NDAs, Fotoerlaubnisse und erhalten den Besucherausweis sowie Datenschutzhinweise.
  • Im Notfall generiert PULT per Knopfdruck einen Emergency Export aller aktuell anwesenden Personen.
  • Der Wochenplaner zeigt vorab, wie viele Mitarbeiter am Event-Tag ohnehin im Büro sind, damit Raumplanung und Flächennutzung aufeinander abgestimmt sind.

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Büro Einblicke

Workforce Analytics: Definition, Kennzahlen und EU-konforme Umsetzung 2026

Workforce Analytics bezeichnet die Auswertung von Personaldaten, um Headcount, Produktivität und Personalplanung zu steuern. HR-Teams nutzen diese Methode, um Personalentscheidungen mit Zahlen zu belegen. Ab August 2026 verschärft die EU-KI-Verordnung die Pflichten für KI-gestützte HR-Analyse und verlangt bestimmte Strukturen.

Workforce Analytics: Das Wichtigste in Kürze

  • Workforce Analytics ist die quantitative Analyse von Personaldaten wie Fluktuation, Abwesenheit, Headcount und Office-Auslastung, um daraus Handlungsempfehlungen für die Personalplanung abzuleiten.
  • Kernmetriken für Workforce Planning Analytics sind Fluktuationsrate, Time-to-Hire, Abwesenheitsquote, Anwesenheit im Büro und Produktivitätskennzahlen auf Teamebene.
  • Die EU-KI-Verordnung stuft viele HR-Analytics-Systeme ab August 2026 als Hochrisiko-KI ein, mit Pflichten zu Offenlegung, menschlicher Aufsicht und Datenschutz-Folgenabschätzung.
  • PULT liefert die Datenbasis für Workforce Analytics in hybriden Teams, also Anwesenheit, Desk-Auslastung und Raumbuchungen, und ergänzt damit klassische HRIS wie Personio oder HiBob.

Was ist Workforce Analytics und wie unterscheidet es sich von People Analytics?

Workforce Analytics bespricht die quantitative Seite des Personalbestands. Im Mittelpunkt stehen Headcount, Produktivität, Fluktuation und die Personalstruktur in der mittelfristigen Planung. People Analytics geht anschließend weiter und untersucht zusätzlich Verhalten, Engagement und Zusammenarbeit auf Basis qualitativer Daten. HR Reporting wiederum liefert nur retrospektive Berichte ohne Prognosekomponente.

Im Arbeitsalltag greifen beide Bereiche ineinander. Wenn du eine eigene Workforce Analytics aufsetzt, schaffst du die Datenbasis für People Analytics und das übergeordnete Workplace Management.

Welche Metriken sind für Workforce Analytics geeignet?

Workforce Analytics arbeitet mit Zahlen für Fluktuationsrate, Time-to-Hire, Abwesenheitsquote, Office-Auslastung, Headcount-Entwicklung und anderen, die regelmäßig erhoben und ausgewertet werden. Diese Metriken bilden gemeinsam ab, wie sich der Personalbestand entwickelt und welche Bereiche im Unternehmen über- oder unterausgelastet sind.

Welche Tools eignen sich für Workforce Analytics?

Workforce Analytics Tools lassen sich in drei Schichten gliedern. Eine HRIS-Schicht als Datenkern (Personio, HiBob, Workday), eine Analytics-Schicht für die Auswertung (Visier, Tableau, ergänzende HRIS-Module) und eine Office-Schicht für Anwesenheits- und Flächendaten in hybriden Setups. Welche Kombination passt, hängt von Unternehmensgröße, Datenarchitektur und EU-Compliance-Status ab.

Bei der Auswahl prüfst du fünf Punkte:

  • Hosting-Region: EU-Hosting mit deutschem oder europäischem Rechenzentrum.
  • API-Fähigkeit: Schnittstellen zu HRIS, Zeiterfassung und Office-Management, damit Datensilos verschwinden
  • EU-AI-Act-Status: Der Anbieter dokumentiert, ob und wie sein Werkzeug unter Hochrisiko-KI fällt
  • Reporting-Tiefe: Wählbare KPIs und frei konfigurierbare Dashboards
  • Office-Datenbasis: Anwesenheitsdaten, Raum- und Arbeitsplatzbuchung sowie Besuchermanagement
Tipp: Die PULT Workplace Analytics bringen diesen Office-Layer mit und liefern Anwesenheitsdaten, Desk-Auslastung und Raumbuchungen in deine Workforce-Analytics-Pipeline, kombinierbar mit Personio oder HiBob.

Was fordert die EU-KI-Verordnung 2026 von HR Analytics Systemen?

Ein HR Analytics System gilt nach Anhang III der EU-KI-Verordnung als Hochrisiko-KI, sobald es Personalentscheidungen automatisiert unterstützt. Dazu zählen Auswahl, Beförderung, Kündigung und Leistungsbewertung. Damit fallen viele Workforce-Analytics-Funktionen unter strenge Auflagen, sobald Algorithmen eigenständig Empfehlungen für oder gegen Personen erzeugen.

Welche Pflichten gelten mit 2. August 2026 für HR Analytics Systeme?

Aus der Hochrisiko-Einstufung folgen vier Kernpflichten für neue Systeme:

  • Risikomanagement und technische Dokumentation entlang Art. 9 bis 11 der EU-KI-Verordnung
  • Menschliche Aufsicht bei jeder personenbezogenen Entscheidung, nicht erst nachgelagert
  • Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO plus Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 EU AI Act
  • Mitbestimmung des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bei jeder Einführung oder Anpassung

Wie bleibe ich mit meinem Workforce Analytics Setup compliant?

Compliance erreichst du, wenn du Datenarchitektur und Prozesse vor dem Tool-Kauf klärst. Fünf Punkte gehören dazu:

  • EU-Hosting: Server in der EU, dokumentierte Auftragsverarbeitung.
  • Zweckbindung: Welche Daten du wofür auswertest, hältst du schriftlich fest.
  • Menschliche Letztentscheidung: Kein Algorithmus entscheidet final über Einstellung, Kündigung oder Beförderung.
  • Offenlegung: Du informierst Mitarbeiter proaktiv, welche Daten erhoben und wie sie ausgewertet werden.
  • Betriebsrat einbinden: Eine Betriebsvereinbarung deckt die Mitbestimmungspflicht ab.

So baust du Workforce Analytics zukunftssicher auf

Workforce Analytics liefert dir den quantitativen Blick auf deinen Personalbestand, beginnend beim Headcount-Forecast über Fluktuation bis zur Office-Auslastung.

Mit Herbst 2026 verlangt die EU-KI-Verordnung bestimmte Strukturen rund um Hochrisiko-KI, Dokumentation und menschliche Aufsicht. Mit PULT wirst du diesen Vorgaben gerecht und gewinnst dennoch belastbare Daten für deine Personalplanung und Flächenstrategie.

  • PULT Workplace Analytics liefern Anwesenheits-, Desk- und Raumdaten in Echtzeit als Datenbasis für Workforce Analytics.
  • Native Integrationen mit Personio, HiBob, MS Teams und Slack, damit deine HR-Daten an einem Punkt zusammenlaufen.
  • EU-Hosting und ISO-27001-Zertifizierung als Grundlage für deine DSGVO- und EU-AI-Act-Dokumentation.

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