Blog

Einblicke in den Betrieb am Arbeitsplatz

Praktische Guides für alle, die moderne Büros managen. Von Flächenoptimierung über Automatisierung bis hin zu hybridem Arbeiten.

Workplace-Wissen direkt in dein Postfach

Monatliche Guides zu hybridem Arbeiten, Flächenoptimierung und Workplace Automation. Direkt in dein Postfach.

Hoppla! Beim Absenden des Formulars ist etwas schief gelaufen.
Büro Einblicke

Großraumbüro: Vor- und Nachteile, Gestaltung und moderne Konzepte

Ein Großraumbüro ist ein offener Arbeitsraum, in dem viele Beschäftigte ohne trennende Wände zusammenarbeiten. Lärm, fehlende Rückzugsräume und ständige Unterbrechungen gelten als die größten Schwächen von Großraumbüros. Jedoch löst du mit Zonierung, durchdachtem Schallschutz und gekonnter Flächenplanung genau diese Probleme.

Großraumbüro: Das Wichtigste in Kürze

Ein Großraumbüro bezeichnet einen offenen Arbeitsbereich für mehrere Teams ohne feste Trennwände und zählt in hybrid arbeitenden Unternehmen zu den verbreitetsten Bürokonzepten.

Der größte Nachteil von Großraumbüros ist der Geräuschpegel: Lärm und akustische Ablenkung gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Konzentrationsverlust und sinkende Produktivität in offenen Büros.

Zonierung, Akustik-Trennwände und schallabsorbierende Materialien lösen die Kernprobleme im Großraumbüro, weil sie Konzentrations-, Austausch- und Erholungsbereiche räumlich voneinander trennen.

PULT macht Großraumbüros planbar: Über Desk Booking und Office Insights zeigt die Software, welche Zonen tatsächlich genutzt werden, und liefert die Belegungsdaten für eine bedarfsgerechte Flächengestaltung.

Was ist ein Großraumbüro?

Ein Großraumbüro ist ein zusammenhängender Bürobereich, in dem mehr als zehn Beschäftigte auf einer offenen Fläche ohne raumhohe Wände arbeiten. Es unterscheidet sich vom Zellenbüro durch seine offene Struktur und von reinen Open-Space-Flächen durch klar definierte Funktionsbereiche.

Image

Wie unterscheidet sich ein Großraumbüro vom klassischen Büro?

Die Bürotypen lassen sich anhand ihrer Raumtrennung einordnen. Vom Zellenbüro mit Einzelräumen über das Kombibüro bis zum Großraumbüro nimmt die Offenheit der Fläche schrittweise zu.

Ein modernes Großraumbüro kombiniert offene Arbeitsplätze mit Activity Zones, also Bereichen, die jeweils für eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt sind. Genau diese Zonierung trennt das durchdachte Konzept vom reinen Schreibtisch-Stellplatz.

Für hybrid arbeitende Teams ergibt der offene Grundriss besonderen Sinn. Wenn ein Teil deiner Belegschaft im Homeoffice arbeitet, lassen sich Flächen über geteilte Arbeitsplätze deutlich effizienter nutzen als mit fest zugeordneten Einzelbüros.

Welche Vor- und Nachteile haben Großraumbüros?

Großraumbüros bieten kurze Kommunikationswege und eine hohe Flächeneffizienz, bringen aber Lärm und fehlende Rückzugsräume als größte Schwächen mit. Das Verhältnis aus beidem entscheidet darüber, ob die Fläche produktiv oder belastend wirkt.

Welche Vorteile hat ein Großraumbüro?

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen in der Zusammenarbeit und in den Kosten. Die Teams stimmen sich auf kurzem Weg ab, diese Abstimmungen laufen ohne Terminvereinbarung, und neue Mitarbeiter finden schneller Anschluss.

Hinzu kommt der finanzielle Hebel. Eine offene Fläche mit geteilten Arbeitsplätzen senkt die Bürokosten pro Kopf spürbar, gerade in Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil.

Kurze Kommunikationswege: Teams stimmen sich ohne organisatorische Hürden ab.

Höhere Flächeneffizienz: Geteilte Arbeitsplätze senken die Kosten pro Mitarbeiter.

Bessere Offenheit und Sichtbarkeit: Wer anwesend ist und woran gearbeitet wird, ist direkt sichtbar.

Schnellere Einarbeitung: Neue Kollegen lernen Abläufe durch die Nähe zum Team.

Welche Nachteile hat ein Großraumbüro?

Die größte Schwäche von Großraumbüros ist der Geräuschpegel. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich, und genau diese akustische Ablenkung zählt zu den häufigsten Gründen, warum Konzentration im offenen Büro leidet.

Ein Forschungsteam der Bond University wies in einem kontrollierten Laborversuch nach, dass typischer Großraumbüro-Lärm die negative Stimmung um 25 % und die körperliche Stressreaktion um 34 % steigert, gemessen an Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit, nach gerade einmal acht Minuten Lärmexposition. Im realen Büroalltag, in dem Beschäftigte dem Geräuschpegel stundenlang ausgesetzt sind, fallen diese Effekte entsprechend stärker aus. (Sander et al., Journal of Management & Organization, 2021)

Offene Bürostrukturen senken zudem die persönliche Kommunikation erheblich. In zwei Feldstudien mit Fortune-500-Unternehmen sank das Volumen persönlicher Interaktion nach dem Umbau zum offenen Grundriss um rund 70 %, während E-Mail- und Sofortnachrichtenverkehr stark zunahmen. Wer ständig für alle sichtbar ist, zieht sich innerlich zurück und weicht auf digitale Kanäle aus. (Bernstein & Turban, Philosophical Transactions of the Royal Society B, Harvard Business School, 2018). Das Vorhandensein von Rückzugsorten ist also ein wichtiger Wohlfühlfaktor.

Wie gestalte ich ein modernes Großraumbüro?

Ein produktives und mitarbeiterfreundlich gestaltetes Großraumbüro entsteht durch räumliche Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Möbel und Regeln allein reichen jedoch nicht, wenn die Grundstruktur der Fläche nicht zu den Arbeitsweisen passt.

Image

Wie funktioniert Zonierung im Großraumbüro?

Eine Zonierung teilt die offene Fläche in Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten auf. Dieses Prinzip stammt aus dem Activity-Based-Working-Konzept, bei dem jeder Arbeitstyp seinen passenden Ort bekommt:

Ruhige Zonen für Konzentration und stille Alleinarbeit.

Offene Bereiche für Zusammenarbeit.

Veränderbare Projektbereiche für Teamarbeit und zeitlich abgesteckte Projekte.

Abgeschirmte Erholungszonen für Pausen und Ausgleich.

Auf diese Weise können Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer derzeitigen Aufgabe wählen und finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor.

Welche Art Schallschutz eignet sich für ein Großraumbüro?

Wirksamer Schallschutz im Großraumbüro entsteht durch absorbierende Materialien und physische Barrieren. Das Zusammenspiel aus Elementen an der Decke, auf dem Boden sowie Raumtrennern und großen Pflanzen senkt den Geräuschpegel.

Akustik-Stellwände zwischen den Arbeitsplätzen brechen den Schall direkt an der Quelle.

Große Pflanzen mit üppigem Blattwerk sind ebenfalls ein natürlicher Schallbrecher.

Polstermöbel sowie gepolsterte Raumtrenner absorbieren Schall.

Raumhohe Trennwände im Großraumbüro trennen Zonen akustisch und optisch voneinander.

Akustikpaneele an Decke und Wänden, schallabsorbierende Auslegware und Teppiche sowie abgeschlossene Telefonkabinen für Videocalls reduzieren die Lärmbelastung deutlich.

Wo dann die Akustik trotz dieser Maßnahmen hoch bleibt, liegt die Ursache meist in der Flächennutzung selbst.

Wie hilft Desk Booking bei der Flächenoptimierung im Großraumbüro?

Desk Booking liefert die Daten, mit denen sich ein Großraumbüro bedarfsgerecht planen lässt. Statt auf Annahmen zu setzen, zeigen Buchungs- und Belegungsdaten, welche Zonen regelmäßig ausgelastet sind und welche hingegen leer stehen.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich die Nutzung umverteilen und steuern lässt. Wenn beispielsweise der Bereich für stilles Arbeiten dauerhaft überbucht ist und Flächen für Zusammenarbeit leer bleiben, ist das ein messbares Signal zur Umgestaltung der Flächenaufteilung.

Die dafür nötigen Auslastungsdaten liefert PULT: Damit wertest du die Nutzung deiner Bürofläche aus, und Mitarbeiter buchen ihren Platz in der passenden Zone.

Image

So wird dein Großraumbüro zum produktiven Arbeitsort

Ein Großraumbüro wird produktiv durch eine Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Die offene Fläche bleibt erhalten und die Schwächen verschwinden über die richtige Struktur.

Mit den PULT Office Insights siehst du, welche Zonen deiner Fläche wirklich genutzt werden, und planst Umbauten auf Basis echter Zahlen.

Deine Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz in der passenden Zone und sehen, wo bereits Kollegen sitzen.

Du steuerst Auslastung und Anwesenheit an einem Ort.

{{onpage-cta}}

Arbeitsplatzbuchung

Flexible Arbeitsplätze: Grundlagen, Vorteile und Umsetzung

Flexible Arbeitsplätze verändern, wie Büros genutzt werden: weg von leerstehenden Schreibtischen, hin zu Plätzen und Räumen, die der Arbeitsweise deines Teams gerecht werden.

Flexible Arbeitsplätze: Das Wichtigste in Kürze

  • Flexible Arbeitsplätze ersetzen persönlich zugewiesene Schreibtische durch gemeinsam genutzte Plätze und Flächen, die je nach Aufgabe gebucht oder spontan genutzt werden.
  • Das Konzept der flexiblen Arbeitsplätze funktioniert zuverlässig, wenn Regeln, Ausstattung und Datenschutz geregelt und für alle nachvollziehbar sind.
  • Mit Buchungssoftware lassen sich Nutzung, Reinigung und Energiebedarf effizienter gestalten als zuvor.
  • Unternehmen müssen Gefährdungsbeurteilung, Datenschutz (DSGVO) und Mitbestimmung (§ 87 BetrVG) an die flexible Nutzung der Arbeitsplätze anpassen.
  • Die Buchungs- und Auswertungssoftware PULT unterstützt bei Organisation, Anpassung und Steuerung.

Was sind flexible Arbeitsplätze?

Als flexible Arbeitsplätze werden Büro- oder Arbeitskonzepte bezeichnet, bei denen den Beschäftigten keine persönlichen Schreibtische zugewiesen sind. Stattdessen buchen und nutzen sie je nach Aufgabe oder Anwesenheit einen verfügbaren Platz. 

Dieses Modell ist Bestandteil zeitgemäßer Hybrid- und New-Work-Strukturen, die Präsenzarbeit, Homeoffice und die Arbeit an dritten Arbeitsorten kombinieren.

Der Fokus bei diesem Modell liegt darauf, die vorhandenen Büroflächen bestmöglich dem wahren Bedarf der Angestellten anzupassen. Durch den mitunter hohen Homeoffice-Anteil werden die Arbeitsplätze im Büro weniger beansprucht und daher reduziert. Dadurch wird Raum gewonnen für Flächen für die Zusammenarbeit im Team, Ruhezonen für konzentriertes Arbeiten und moderne Pausenbereiche sowie Angebote für Ausgleich und Erholung.

Insgesamt werden Büros mit flexiblen Arbeitsplätzen den aktuellen und zukünftig vorhergesagten Ansprüchen an moderne Bürokonzepte gerecht.

Wie sind flexible Arbeitsplätze aufgebaut und ausgestattet?

  • Nicht-personalisierte Arbeitsplätze: keine dauerhafte Zuordnung zu einer Person.
  • Vorab-Buchung: Verwaltung über Buchungssoftware (PULT)
  • Standardisierte Ausstattung: identische technische und ergonomische Konfiguration.
  • Zonen- oder aktivitätsbasierte Struktur: Räume und Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten (Konzentration, Zusammenarbeit, Austausch, Rückzug).
  • Begleitende Regeln und Policies: Clean-Desk-Policy, Buchungsrichtlinien, Datenschutzvorgaben.
  • Software & Technologie: Desk-Booking-Systeme, Sensorik, Raumbelegungserfassung, SSO-Integration.

Welche Vorteile und Nachteile haben flexible Arbeitsplätze?

Flexible Arbeitsplätze machen das Büro anpassungsfähiger: Flächen werden zielgerichteter genutzt und Räume vielseitiger einsetzbar. Gleichzeitig erfordert das Konzept Regeln und eine gute Ausstattung, damit die vielen Vorteile des Konzepts ausgespielt werden können.

Vorteile der flexiblen Arbeitsplätze

  • Flächennutzung und Betriebskosten: Durch Buchungssysteme lässt sich genau nachvollziehen, welche Arbeitsplätze und Räume tatsächlich belegt sind und wie häufig sie genutzt werden. So können Reinigung, Beleuchtung, Heizung und Klimatisierung gezielt auf die Nutzung abgestimmt werden. 
  • Raumgewinn für neue Nutzungsformen: Wenn nicht mehr für jede Person ein fester Platz vorgesehen ist, entsteht Freiraum für Bereiche, die den Beschäftigten unmittelbar zugutekommen, etwa Ruhezonen, Rückzugsräume, Flächen für Teamarbeit, Kreativräume oder Sport- und Pausenbereiche.
  • Zonen für unterschiedliche Aufgaben: Mitarbeiter können je nach Tagesaufgabe den Ort wählen, der am besten zur Aufgabe passt, etwa eine ruhige Zone für konzentriertes Arbeiten oder offen gestaltete Bereiche für eine gemeinsame Projektarbeit.
  • Datengrundlage für Planung & Optimierung: Die mit dem Buchungssystem PULT gewonnenen Nutzungsdaten geben Aufschluss darüber, wann und wie Flächen verwendet werden. Diese Informationen helfen dir, den wahren Bedarf der Mitarbeiter zu erkennen und entsprechende Flächen anzubieten.

Welche Nachteile haben flexible Arbeitsplätze?

Flexible Arbeitsplätze bringen einige Herausforderungen mit sich: fehlende persönliche Bindung, eine erhöhte Geräuschkulisse, besonderer organisatorischer Aufwand und Fragen des Datenschutzes.

Diese Punkte sind jedoch einfach lösbar, indem du deine Mitarbeiter in den Ideenprozess auf dem Weg zu den flexiblen Arbeitsplätzen einbindest, ihre Wünsche ernst nimmst und schließlich mit einer ausgewählten Büroausstattung, hochwertigen Angeboten und der richtigen Software für belastbare Strukturen sorgst.

1. Verlust persönlicher Bindung an den Arbeitsplatz

Wenn der eigene Schreibtisch wegfällt, kann ein Gefühl der Entfremdung entstehen. Das lässt sich auffangen, indem du dafür Ersatz schaffst: persönliche Spinde, abschließbare Rollcontainer oder Ablagefächer, in denen private Gegenstände sicher aufbewahrt werden können.

Auch eine Teilpersonalisierung, etwa das Aufstellen eigener Gegenstände für den Tag, trägt dazu bei, dass der Arbeitsplatz wieder persönlicher wirkt.

Zusätzlich kann die frei gewordene Fläche sinnvoll genutzt werden, um attraktive Gemeinschaftsbereiche zu gestalten: Lounges, Teambereiche oder Ruhezonen schaffen neue Orte der Identifikation.

2. Störungen und Konzentrationsprobleme

Offene oder häufig wechselnde Arbeitsplätze erhöhen die Geräuschkulisse. Abhilfe schaffen eine klare räumliche Gliederung und eine gute akustische Planung.

Ruhige Zonen oder schallgedämpfte Einzelplätze sollten von Team- und Kommunikationsflächen getrennt sein. Telefonboxen und kleine Besprechungsräume bieten Rückzugsorte für längere Gespräche oder Videokonferenzen.

Die Akustik lässt sich durch schallabsorbierende Materialien, Teppiche, Raumteiler oder große Pflanzen verbessern. Eine einfache, aber wirkungsvolle Ergänzung sind Verhaltensregeln, die laute Gespräche oder Meetings am Arbeitsplatz ausschließen.

3. Organisatorischer Mehraufwand

Bei der Einführung von flexiblen Arbeitsplätzen befürchten Angestellte mitunter, nicht sicher auf einen freien Arbeitsplatz zugreifen zu können. Sie scheuen sich vor Konflikten um Plätze und Räume.

Ein Buchungssystem schafft hierbei Abhilfe: Mit PULT bietest du deinen Teams eine Software, in der sie Schreibtische, Räume und Zonen vorab buchen und somit verbindlich reservieren können. Damit stellst du sicher, dass jeder fair auf die Angebote im Büro zugreifen kann.

Die Automatisierungen in PULT, wie der Zero-Klick-Check-in über das Unternehmens-WLAN oder eine von dir festgelegte No-Show-Regel, die ungenutzte Plätze nach kurzer Zeit wieder freigibt, reduzieren den Aufwand für dein Team weiter.

4. Datenschutz und Mitbestimmung

Systeme zur Platzbuchung oder Nutzungsauswertung erfassen personenbezogene Daten. Achte darauf, diese Daten nur auf das Notwendige zu begrenzen.

Mitarbeiter wollen und müssen wissen, welche Daten gespeichert werden, wofür sie genutzt werden und wie lange sie erhalten bleiben. Sonst entsteht ein Gefühl der Überwachung.

In PULT sind, trotz umfangreicher Auswertungsmöglichkeiten der Büronutzung, keine Rückschlüsse auf das Verhalten von Einzelpersonen möglich. Somit arbeitest du in PULT DSGVO-konform und kannst mit dem Betriebsrat sehr einfach eine Betriebsvereinbarung zu den flexiblen Arbeitsplätzen und der Buchungssoftware erstellen.

5. Gewohnheiten und Akzeptanz

Veränderungen erzeugen zunächst Unsicherheit. Wichtig ist daher, deine Beschäftigten am Prozess zu beteiligen, durch Workshops und Umfragen. Erarbeite mit ihnen gemeinsam, welche Angebote sie für ihre Arbeit brauchen und wünschen, wie sie Ausgleich finden und was das Büro zu einem attraktiven Ort werden lässt.

Auf diese Weise führst du eine faire Einwandbehebung durch. Hinzu kommt, dass du das Büro zu einem Ort werden lässt, der Angebote bereithält, die das Homeoffice nicht leisten kann.

Guide: Wie führe ich flexible Arbeitsplätze ein?

Für die Einführung von flexiblen Arbeitsplätzen ist der wichtigste Aspekt, die Meinungen und den Bedarf deiner Angestellten einzuholen. Dein Ziel sollte sein, ihnen insgesamt die Arbeitsplätze und weiteren Ressourcen wie Meetingräume, Ruhezonen und Angebote für Ausgleich zur Verfügung zu stellen, die ihnen für die Erledigung ihrer Arbeit zugutekommen.

  1. Ziel festlegen: Überlege dir, was du mit flexiblen Arbeitsplätzen erreichen willst (mehr Bewegungsfreiheit, neue Flächen, besser ausgelastete Räume usw.). Halte das Ziel und das angepeilte Startdatum fest.
  2. Rechtliche Grundlagen: Kläre gleich zu Beginn die rechtlichen Grundlagen nach ArbStättV, ASR, DSGVO und BetrVG.
  3. st-Stand erheben: Zähle an vier Arbeitswochen, wie viele Plätze tatsächlich belegt sind. Beobachte, wann Büros überfüllt oder leer sind. Am einfachsten geht das mit PULT Presence.
  4. Mitarbeiter und Betriebsrat einbinden: Sprich von Beginn an offen über Ziele, Regeln und Datenschutz. Nimm Vorbehalte ernst, nimm Wünsche zu benötigten Strukturen auf. Informiere darüber, welche Daten erfasst werden sollen und warum.
  5. Bestimme die Arbeitsplatzquote: Berechne aus den Nutzungsdaten, wie viele Schreibtische ihr wirklich braucht. Plane einen Puffer für Stoßzeiten ein. Richtwert: etwa 70 bis 80 Arbeitsplätze je 100 Mitarbeiter.
  6. Raumkonzept erstellen: Teile das Büro in verschiedene Zonen auf: ruhige Bereiche zum Konzentrieren, offene Flächen für Zusammenarbeit, Projekträume und Rückzugsorte, Pausenzonen, Lounges oder kleine Sportbereiche.
  7. Einheitliche Ausstattung: Richte alle Arbeitsplätze gleichwertig ein, mit identischen Monitoren, Dockingstations, Tastaturen und verstellbaren Tischen.
  8. Regeln festlegen: Definiere, wie gebucht wird, wie lange ein Platz reserviert bleibt und wann er wieder freigegeben wird (No-Show-Regel). Erstelle eine Clean-Desk-Policy mit einfachen Routinen für den Feierabend: kurz aufräumen, Unterlagen sichern, Platz frei machen.
  9. Buchungssystem aufsetzen: Wähle eine Software für die Arbeitsplatzbuchung, die auf allen Geräten inklusive Smartphones funktioniert, den automatischen WLAN-Check-in bietet und dir Auswertungen zur Verfügung stellt.
  10. Einführung und Schulung: Zeige in kurzen Schulungen, wie die Buchungs-App funktioniert, welche Zonen es gibt und welche Regeln für die flexiblen Arbeitsplätze gelten.
  11. Fortlaufend feintunen: Nutze die Büroauswertung in PULT, um die Auslastung zu kontrollieren. Du siehst darin, welche Ressourcen wie stark nachgefragt werden und kannst anhand dieser Werte das Angebot im Büro weiter zugunsten deiner Angestellten anpassen.

Welche Technik brauche ich für flexible Arbeitsplätze?

Damit flexible Arbeitsplätze im Arbeitsalltag funktionieren, braucht es eine verlässliche technische Grundlage. Diese wird gebildet aus der Buchungssoftware und der technischen Ausstattung der Arbeitsplätze und des Büros insgesamt.

Buchungssoftware und Arbeitsplatzverwaltung

Die Buchungssoftware zeigt an, welche Arbeitsplätze, Besprechungsräume oder Zonen verfügbar sind, und ermöglicht Reservierungen im Voraus oder direkt vor Ort. Wichtige Eigenschaften und Funktionen sind:

  • Geräteübergreifend einsetzbar: am Rechner, auf dem Smartphone oder an Terminals im Büro.
  • Integration in Kalendersoftware wie Google Kalender oder Microsoft Outlook, damit Reservierungen mit Terminen synchron sind.
  • Buchungsrechte: Einstellbar nach Personen, Abteilungen, Teams für Arbeitsplätze, Zonen und Räume.
  • Datenschutz: Einhaltung der DSGVO ohne Erfassung von Bewegungs- oder Leistungsdaten.

Ein automatischer Check-in über das Unternehmens-WLAN vereinfacht die Nutzung. Nicht genutzte Plätze werden nach einer festgelegten Zeitspanne wieder freigegeben, damit sie anderen zur Verfügung stehen.

Ausstattung der Räume und Arbeitszonen

  • durchgängiges WLAN in allen Räumen und Zonen
  • Dockingstationen mit einheitlichen Anschlüssen
  • Monitore und Stromanschlüsse an jedem Platz
  • Videotechnik (Kamera, Lautsprecher, Bildschirm) in Besprechungs- und Projekträumen
  • Optional Terminals, die den Büroplan und freie sowie belegte Plätze zeigen

Statte deine Mitarbeiter vorzugsweise mit Laptops aus. Damit wird der Wechsel zwischen den Arbeitsorten sehr einfach. Mit Dockingstationen, Monitoradaptern bzw. USB-C-Monitoren lässt sich zudem jeder Arbeitsplatz gleichwertig nutzen.

Welche rechtlichen Vorgaben gelten speziell bei flexiblen Arbeitsplätzen?

Bei flexiblen Arbeitsplätzen musst du die Gefährdungsbeurteilung auf wechselnde Nutzer anpassen, Regeln für Datenschutz und Buchungssysteme nach DSGVO festlegen und den Betriebsrat nach § 87 BetrVG beteiligen. Auch Ordnung, Aufbewahrung vertraulicher Unterlagen und faire Vergaberegeln gehören zur rechtskonformen Umsetzung.

Gefährdungsbeurteilung für wechselnde Nutzung

  • Ergänze die Gefährdungsbeurteilung um wechselnde Nutzer, tageweise belegte Plätze und Zonen (Ruhe/Team/Telefon).
  • Dokumentiere, wie jeder Platz schnell anpassbar ist, zum Beispiel zur Höhenverstellung, Bildschirm, Beleuchtung.
  • Lege fest, wer nach Nutzungswechsel prüft und meldet, wenn etwas nicht funktioniert (Stuhl defekt, lockere Steckdosen etc.).

Buchungssoftware: Datenschutz inklusive DSGVO

  • Erhebe nur notwendige Daten (Name, Zeitraum, Platz-ID); keine Leistungs-/Verhaltensdaten.
  • Aufbewahrungszeiten zweckgebunden einhalten und begründen (z. B. Betrieb/Abrechnung/Reinigung).
  • Transparenzpflichten erfüllen (Art. 13 DSGVO): Zweck, Datenarten, Empfänger, Fristen, Rechte.
  • Bei Sensorik/Präsenzdaten prüfen: Ist eine DSFA (Datenschutz-Folgenabschätzung) nötig?
  • Trennung von Buchung und Arbeitszeiterfassung sicherstellen (kein „Zeiterfassungs-Ersatz“ durch Buchungen).

Mitbestimmung nach BetrVG

  • Einbindung des Betriebsrats, wenn Buchungssoftware, Sensorik, Check-in o. Ä. eingeführt wird (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).
  • Betriebsvereinbarung: Datenarten, Zwecke, Zugriffsrechte, Speicherfristen, Auswertungen, Sanktionen bei Verstößen, Rechte der Beschäftigten.

Gleichbehandlung, Ausnahmen und Zugänglichkeit

  • Definiere faire Vergaberegeln, zum Beispiel Buchungsvorlauf, Stornofristen, Teamkontingente
  • Ausnahmen dokumentieren: Beschäftigte mit medizinischen/ergonomischen Bedarfen können feste oder bevorzugt ausstattbare Plätze erhalten.
  • Barrierefreiheit: für Arbeitsplätze und Wege, filterbare Merkmale in der Buchungssoftware, zum Beispiel höhenverstellbarer Tisch, rollstuhlgeeignet.

Brandschutz und Fluchtwege bei wechselnder Belegung

  • Aktualisiere Belegungs- und Fluchtwegkonzepte für Zonen und temporär umgestellte Flächen (Projektbereiche, rollbare Möbel).
  • Maximale Personenzahlen pro Zone festlegen und in der Buchungslogik einbeziehen.

Unterweisung & Nachweis

  • Führe kurze Unterweisungen zur Nutzung der Buchungssoftware, Zonenregeln, Ergonomie-Einstellung und Clean-Desk durch.
  • Dokumentiere Teilnahme und Inhalte; jährliche Auffrischung empfohlen.

Third-Party-Nutzung (Gäste, Dienstleister)

  • Regeln für Gäste/Externe: Welche Daten werden erfasst, welche Zonen dürfen genutzt werden, Vertraulichkeit (NDA), IT-Zugänge und Begleitung.

Flexible Arbeitsplätze steuern mit PULT

Das Konzept der flexiblen Arbeitsplätze lebt davon, dass Arbeitsplätze und Räume zielgerichtet und sehr bewusst genutzt werden. Damit das gelingt, müssen Mitarbeiter wissen, welche Plätze und Flächen ihnen wann zur Verfügung stehen. Eine Arbeitsplatzbuchung bildet dafür die verbindliche Grundlage

Ein solches Buchungssystem zeigt, welche Plätze, Besprechungsräume oder Projektzonen frei sind. Deine Angestellten können ihren Arbeitstag planen und sehen, wann Kolleginnen und Kollegen im Büro sind und wo diese sitzen werden.

Mit PULT erhältst du ein realistisches Bild der tatsächlichen Nutzung: Wann ist das Büro ausgelastet, welche Bereiche bleiben zeitweise leer, welche Räume und Zonen werden stark nachgefragt? Diese Daten sind deine Basis dafür, die Zahl der flexiblen Arbeitsplätze nachzujustieren und deine Flächenplanung zu verfeinern.

  • PULT Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Schreibtische, Besprechungsräume, Projektzonen und Parkflächen verbindlich reservieren, direkt über Desktop oder App.
  • PULT Presence: Automatische Anwesenheitserfassung über das Unternehmens-WLAN, um reale Nutzung und Buchungsdaten abzugleichen.
  • Wochenplaner: Überblick, wer wann im Büro ist, und einfache Abstimmung gemeinsamer Teamtage.
  • Office Insights: Auslastung und Anwesenheit in Echtzeit auswerten, um Reinigungszyklen, Energieverbrauch und Raumaufteilung zu steuern.

{{onpage-cta}}

Hybrides Arbeiten

Flex Office: Einfach erklärt, Vorteile, Steuerung

Im Flex Office werden Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Zonen von allen gemeinsam genutzt und je nach Aufgabe gebucht. Das Konzept spart Fläche für Einzelarbeitsplätze und macht diese frei für andere Verwendungen. Es passt das Büro an die tatsächliche Arbeitsweise deiner Mitarbeiter an.

Flex Office: Das Wichtigste in Kürze

  • Im Flex Office wird auf persönlich zugewiesene Schreibtische verzichtet. Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Zonen werden gemeinsam genutzt und je nach Tätigkeit gebucht oder spontan belegt.
  • Ziel des Flex Office Konzepts ist es, für verschiedene Aufgaben den jeweils bestmöglich dafür geeigneten Arbeitsplatz zu bieten. 
  • Ein Flex Office funktioniert am besten mit einer Buchungssoftware, über die alle Mitarbeiter die Büroressourcen fair buchen können.

Was ist Flex Office?

Der Begriff Flex Office bezeichnet ein Büro- oder Arbeitsplatzkonzept, das verschiedenartig genutzt werden kann. Prägend dafür ist, dass sich das Angebot an Einzelarbeitsplätzen, Räumen, Raumtrennern und Medientechnik an der Arbeitsweise der Nutzer orientiert. Ziel ist, mit dem Angebot des Flex Office der Arbeitsweise der Menschen gerecht zu werden.

Die Hauptbedeutung ist das interne Flex Office: Mitarbeiter haben keinen persönlich zugewiesenen Schreibtisch mehr, wählen stattdessen ihren Arbeitsplatz je nach Tätigkeit. Dieses Prinzip wird auch als Desk Sharing oder Activity-Based Working bezeichnet.

Begriff Flex Office (internal) Flex Office (external)
Definition Arbeitsplatzkonzept ohne feste Schreibtische im eigenen Unternehmen (Desk Sharing/Activity-Based Working). Kurzfristig anmietbare, voll ausgestattete Büroflächen von externen Anbietern.
Typische Nutzung Mittelgroße und große Organisationen mit hybriden Arbeitsmodellen, also stetem Wechsel zwischen Homeoffice und Büro. Start-ups, Projektteams, Firmen in Expansions- oder Übergangsphasen.

Was sind die Vorteile eines Flex Office?

Die Vorteile lassen sich in vier Bereiche gliedern: Flächeneffizienz und Kosten, Workplace Experience und Produktivität, Nachhaltigkeit sowie Handlungsspielraum für fortlaufende Änderungen und Anpassungen.

Das interne Flex-Office-Konzept passt die Nutzung der Einzelarbeitsplätze, Besprechungsräume und Teamzonen im Büro an die tatsächliche Nachfrage der Belegschaft an.

Anstatt jedem Mitarbeiter dauerhaft einen festen Schreibtisch bereitzuhalten, werden Arbeitsplätze, Räume und Zonen so geplant, dass sie der jeweiligen Arbeitsweise, also Konzentration, Zusammenarbeit oder Kommunikation, entsprechen.

Flächeneffizienz und Kostensenkung

Der größte Hebel des Flex-Office-Konzepts liegt in der gezielten Umverteilung der Büroressourcen.

Anstatt jedem Mitarbeiter dauerhaft einen eigenen Schreibtisch bereitzuhalten, kannst du die Zahl der Einzelarbeitsplätze reduzieren und stattdessen Flächen schaffen, die der tatsächlichen Nutzung besser entsprechen:

  • Zonen für Teamarbeit
  • Zusätzliche Besprechungsräume
  • Bereiche für den körperlichen und mentalen Ausgleich, etwa Ruheräume oder Sporträume.

Die Grundlage dafür ist die tatsächliche Nachfrage: Viele Firmen stellen fest, dass ihre Einzelarbeitsplätze im klassischen Büro mitunter zur Hälfte leer bleiben. Laut dem JLL Global Occupancy Planning Benchmark 2025 liegt die durchschnittliche Auslastung weltweit bei nur rund 54 Prozent.

Die Nutzung und faire Verteilung der geschaffenen Büroressourcen steuerst du über eine Buchungssoftware. Mitarbeiter können damit benötigte Arbeitsplätze, Räume oder Zonen verbindlich im Voraus reservieren.

Mit der in PULT integrierten Büroauswertung erhältst du zudem präzise Belegungsdaten. Du siehst, welche Raumtypen stark nachgefragt und welche kaum genutzt werden. Wenig genutzte Bereiche können reduziert und die frei werdenden Flächen für stark gefragte Zonen eingesetzt werden.

Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität

Ein Flex-Office steigert die Zufriedenheit, weil deine Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz selbstbestimmt und anhand ihrer tagesaktuellen Aufgabe wählen können. Anstatt also den ganzen Tag an demselben Tisch zu sitzen, entscheiden sie situativ:

  • für stille und konzentrierte Arbeit in Ruhezonen,
  • für Teamarbeit in offen gestalteten Zonen für die Zusammenarbeit,
  • oder für Kunden- und Projektbesprechungen in akustisch abgeschirmten Zonen oder Meetingräumen.

Laut dem Gensler Workplace Survey 2025 und dem Leesman Index 2025 bewerten Beschäftigte, die in Büros dieser Art arbeiten, ihre Produktivität 8 bis 12 Prozent höher als in statischen Büroformen.

Die Studien zeigen auch: Wichtig ist die Passung zwischen Tätigkeit und Arbeitsplatztyp. Wer für konzentrierte Arbeiten Rückzugsräume findet und für Teamarbeit geeignet ausgestattete Räume und Zonen hat, empfindet das Büro als leistungsfördernd und motivierend.

Nachhaltigkeit und ESG-Konformität

Eine Untersuchung der Instant Group 2024 zeigt, dass ein Arbeitsplatz in einem Flex-Office-System bis zu 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen verursacht als ein dauerhaft belegter Platz in einem traditionellen Büro.

Für Unternehmen mit ESG-Zielen, zum Beispiel Scope-3-Reduktion, liefert das Flex Office damit einen direkten Beitrag zur ökologischen Berichterstattung und Zertifizierungsfähigkeit.

Marktanalysen von JLL und CBRE belegen, dass ESG-konforme und flächeneffiziente Konzepte inzwischen zu den wichtigsten Auswahlkriterien in der Büroplanung zählen.

Was sind die Nachteile eines Flex Office?

Ein ​​Flex Office bringt einige Herausforderungen mit sich: fehlende persönliche Bindung, eine erhöhte Geräuschkulisse, besonderer organisatorischer Aufwand und Fragen des Datenschutzes.

Diese Punkte sind jedoch einfach lösbar, indem du deine Mitarbeiter in den Ideenprozess auf dem Weg zum Flex Office einbindest, ihre Arbeitsweise einbeziehst und schließlich mit einer ausgewählten Büroausstattung, hochwertigen Angeboten und der richtigen Software für belastbare Strukturen sorgst.

Verlust der persönlichen Bindung an den Arbeitsplatz

Wenn feste Schreibtische wegfallen, kann das Gefühl entstehen, keinen eigenen Platz mehr zu haben. Dieses Empfinden ist nachvollziehbar, lässt sich aber abfedern, indem du Ersatz für persönliche Bindung schaffst:

  • Spinde oder abschließbare Rollcontainer bieten Platz für persönliche Gegenstände. 
  • Tägliche Personalisierung: Mitarbeiter können für die Dauer ihres Arbeitstages eigene Habseligkeiten am Arbeitsplatz aufstellen. 
  • Attraktive Gemeinschaftsbereiche wie Lounges, Teambereiche oder Ruhezonen schaffen neue Orte der Identifikation.

Geräuschkulisse und Konzentration

Offen gestaltete Bereiche oder häufig wechselnde Arbeitsplätze können zu mehr Geräuschbelastung und Bewegung im Raum führen. Das beeinträchtigt vor allem Tätigkeiten, die hohe Konzentration erfordern.

Abhilfe schaffst du durch eine klare räumliche Gliederung und akustisch wirksame Ausstattung:

  • Ruhige Zonen für konzentrierte Arbeit, getrennt von Team- und Kommunikationsflächen.
  • Telefonboxen oder kleine Meetingräume als Rückzugsorte für Gespräche und Videokonferenzen.
  • Schallabsorbierende Materialien, Pflanzen und textile Raumtrenner senken die Geräuschbelastung spürbar.

Ergänze diese baulichen Maßnahmen um einfache Verhaltensregeln: Gespräche oder Telefonate sollten in dafür vorgesehenen Bereichen stattfinden. So bleibt das Büro trotz wechselnder Nutzung ein Ort, an dem konzentriertes Arbeiten gut möglich ist.

Organisation und Verfügbarkeit

Bei der täglichen Arbeit in einem Flex Office befürchten Angestellte mitunter, nicht sicher auf einen freien Arbeitsplatz zugreifen zu können. Sie scheuen sich vor Konflikten um Plätze und Räume.

Mit der Buchungssoftware PULT können deine Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze, Besprechungsräume oder Teamzonen verbindlich im Voraus reservieren. Das sorgt für Fairness und Planbarkeit, besonders in größeren Teams oder an Tagen mit hoher Anwesenheit.

Zusätzlich helfen automatische Check-ins und No-Show-Regeln, ungenutzte Plätze wieder freizugeben.

Datenschutz und Mitbestimmung

Systeme zur Buchung oder Nutzungsauswertung erfassen zwangsläufig Daten. Wichtig ist, dass diese auf das Notwendige beschränkt und rechtskonform verarbeitet werden.

In Deutschland gilt:

  • Nach § 26 BDSG dürfen Beschäftigtendaten nur verarbeitet werden, wenn sie für die Organisation des Arbeitsverhältnisses erforderlich sind.
  • Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht, sobald technische Systeme Verhalten erfassen können.

In PULT werden Nutzungsdaten ausschließlich aggregiert und anonymisiert ausgewertet.

Rückschlüsse auf einzelne Personen sind ausgeschlossen. Somit arbeitest du DSGVO-konform und kannst die Einführung problemlos mit dem Betriebsrat abstimmen.

Dein Flex Office steuern mit PULT

Das Konzept des Flex Office lebt davon, dass Arbeitsplätze und Räume bewusst und zielgerichtet genutzt werden. Damit das gelingt, müssen Mitarbeiter wissen, welche Plätze und Flächen ihnen wann zur Verfügung stehen. Eine Arbeitsplatzbuchung bildet dafür die verbindliche Grundlage.

Ein solches Buchungssystem zeigt, welche Plätze, Besprechungsräume oder Projektzonen frei sind. Deine Angestellten können ihren Arbeitstag planen und sehen, wann Kolleginnen und Kollegen im Büro sind und wo diese sitzen werden.

Mit PULT erhältst du ein realistisches Bild der tatsächlichen Nutzung: Wann ist das Büro ausgelastet, welche Bereiche bleiben zeitweise leer, welche Räume und Zonen werden stark nachgefragt? Diese Daten sind deine Basis dafür, die Angebote deines Flex Office nachzujustieren und deine Flächenplanung zu verfeinern.

  • PULT Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Schreibtische, Besprechungsräume, Projektzonen und Parkflächen verbindlich reservieren, direkt über Desktop oder App.
  • PULT Presence: Automatische Anwesenheitserfassung über das Unternehmens-WLAN, um reale Nutzung und Buchungsdaten abzugleichen.
  • Wochenplaner: Überblick, wer wann im Büro ist, und einfache Abstimmung gemeinsamer Teamtage.
  • Office Insights: Auslastung und Anwesenheit in Echtzeit auswerten, um Reinigungszyklen, Energieverbrauch und Raumaufteilung zu steuern.

{{onpage-cta}}

Büro Einblicke

Büroauslastung ohne Sensoren messen und wieder steigern

In Deutschland nutzt laut ifo-Institut jedes vierte Unternehmen seine Büroflächen zu wenig. Parallel dazu pendelt sich die durchschnittliche Büroauslastung in Europa bei rund 60 Prozent ein.

Büroauslastung: Das Wichtigste in Kürze

  • Durchschnittliche Auslastung: In Europa liegt die Büroauslastung derzeit bei rund 60 %, in Deutschland melden 26 % der Unternehmen zu geringe Nutzung ihrer Flächen.
  • Nutzungsmuster: Die stärksten Präsenztage sind Dienstag und Mittwoch. Montag und Freitag sind deutlich schwächer belegt.
  • Messung der Büroauslastung: Verlässliche Ergebnisse entstehen durch eine echte Anwesenheitserfassung. Buchungsdaten helfen, sind durch No-Shows aber fehleranfällig.
  • Büroauslastung steigern: Eine bessere Büroauslastung entsteht durch attraktive Arbeitsumgebungen, gute Ausstattung und Angebote, die den Komfort des Homeoffice übertreffen.

Was ist die Büroauslastung?

Büroauslastung beschreibt den Anteil der tatsächlich genutzten Arbeitsplätze oder Flächen an der insgesamt verfügbaren Kapazität innerhalb eines bestimmten Zeitraums. 

Sie ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz von Büroflächen, vergleichbar mit der Belegung eines Hotels oder der Auslastung einer Produktionslinie. Gemessen wird sie in Prozent, bezogen auf einen Zeitraum, zum Beispiel Woche oder Monat.

Die Büroauslastung ist eine wichtige Kernkennzahl für Arbeitsplatz-, Immobilien- und Facility-Management. Sie ermöglicht:

  • Entscheidungen zur Flächenplanung
  • Gezielte Steuerung von Reinigung und Energieeinsatz für Heizung, Kühlung, Lüftung.
  • Optimierung des Arbeitsplatzangebots in Bezug auf die Anzahl von Teamzonen usw.
Berechnungsformel der Büroauslastung:

Büroauslastung (%) = (belegte Arbeitsplätze × Nutzungszeit) ÷ (verfügbare Arbeitsplätze × Gesamtzeit) × 100

Diese Formel kann auf Arbeitsplatz-, Raum-, Etagen- oder Gebäudeebene angewendet werden. Für eine korrekte Bewertung sollten Durchschnitts- und Spitzenwerte (Peak-Auslastung) separat betrachtet werden.

Wie hoch ist die Büroauslastung in den Unternehmen?

Die durchschnittliche Büroauslastung in Europa liegt derzeit bei rund 60 Prozent. Ein klar erkennbares Muster zeigt sich bei der Verteilung über die Wochentage:

  • Dienstag und Mittwoch sind europaweit die stärksten Präsenztage mit rund 67 bis 68 Prozent Auslastung.
  • Donnerstag folgt knapp dahinter mit etwa 65 Prozent.
  • Montag und Freitag bleiben deutlich schwächer ausgeprägt.

Diese Mid-Week-Peaks gelten mittlerweile als typisches Hybrid-Muster und sind eine wichtige Größe für die Kapazitäts- und Serviceplanung in Firmen.

Büroauslastung in Deutschland

In Deutschland hat sich der Trend zu teilweise leer stehenden Büroflächen weiter verfestigt. Eine Unternehmensbefragung des ifo Instituts vom Mai 2025 zeigt:

  • 26,3 Prozent der Firmen bewerten ihre Büroflächen als unterausgelastet.
  • 10,3 Prozent haben ihre Flächen bereits reduziert.
  • Weitere 12,5 Prozent planen eine Verkleinerung innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in Branchenberichten von AssCompact und IT-Daily wider und bestätigen den Trend zu einer Verkleinerung der Büroflächen in Deutschland.

Parallel zur stagnierenden Flächennachfrage ist in vielen europäischen Städten eine Erhöhung der Leerstandsquoten zu beobachten. Firmen konzentrieren ihre Mietflächen zunehmend auf hochwertige Standorte mit guter Anbindung und New-Work-tauglicher Ausstattung.

  • Das quantitative Flächenvolumen sinkt, die qualitative Nachfrage steigt.
  • Orientierungswerte für Planung und Bewertung

Auf Basis aktueller Daten lassen sich folgende Richtwerte ableiten:

  • Durchschnittliche Büroauslastung: ca. 60 Prozent (europäischer Mittelwert).
  • Zielkorridor für funktionierende Hybrid-Modelle: 60 bis 70 Prozent im Wochendurchschnitt, Peaks unter 90 Prozent in Kernzonen.
  • Typisches Wochentagsprofil: Mid-Week-Peak Di/Mi/Do, niedrigere Nutzung Mo/Fr.

Wie messe ich die Büroauslastung?

Die Büroauslastung wird gemessen, indem reale Anwesenheitsdaten, Buchungsinformationen und Flächennutzungsanalysen kombiniert werden.

Je nach technischer Infrastruktur kommen zu diesem Zweck WLAN-Erkennung, Sensorik, Buchungssysteme oder Zutrittsdaten zum Einsatz. Wichtig ist, dass die Daten die tatsächliche Nutzung abbilden, nicht nur die Reservierungen.

Messung der tatsächlichen Anwesenheit

Die zuverlässigste Methode zur Messung der Büroauslastung ist der Weg über die tatsächliche Anwesenheit der Mitarbeiter im Büro. In klassischen Systemen müssen die Mitarbeiter täglich zuverlässig einchecken. Einfacher und zuverlässiger erfolgt die Messung über den automatischen Check-in per WLAN-Verbindung in PULT Presence.

Hierfür wird der Check-in automatisch durchgeführt, sobald sich Laptop oder Smartphone deiner Mitarbeiter mit dem vorhandenen Unternehmens-WLAN verbinden. Ein Eingriff der Mitarbeiter ist dafür nicht notwendig.

  • WLAN-Erkennung: Endgeräte (Laptop oder Smartphone) verbinden sich automatisch mit dem Firmennetzwerk. Diese Verbindungen lassen sich anonymisiert zählen und zeigen, wie viele Personen gleichzeitig im Büro sind.
  • Vorteil: Kein manueller Check-in notwendig, hohe Datenqualität, klare Abbildung der tatsächlichen Präsenz.
  • Datenschutz: Die Erfassung erfolgt aggregiert und DSGVO-konform; individuelle Bewegungsprofile werden nicht erstellt.
  • Messzeitraum: Zwei bis vier Wochen liefern in der Regel ausreichend Daten, um Durchschnitts- und Spitzenwerte sicher zu berechnen.

Diese Methode ist besonders geeignet, wenn reale Nutzungsmuster statt bloßer Buchungsstatistiken erfasst werden sollen.

Messung über Buchungsdaten

Die Büroauslastung lässt sich anhand der Buchungsaktivität bewerten. Hierbei wird gezählt, wie oft Arbeitsplätze oder Räume reserviert und genutzt werden. Das ist weniger genau als eine echte Anwesenheitserfassung.

  • Einfach verfügbar bei Nutzung einer Buchungssoftware mit Büroauswertung
  • Aussagekräftig für Nachfrage- und Planungstrends.

Grenzen:

  • Buchungen spiegeln nur Nutzungsabsicht, nicht tatsächliche Anwesenheit.
  • No-Shows (Reservierungen ohne Nutzung) verfälschen die Ergebnisse.
Tipp: Eine automatische Freigabe nicht genutzter Buchungen erhöht die Datenqualität deutlich. In PULT kannst du einstellen, nach welchem Zeitfenster eine nicht beanspruchte Buchung automatisch storniert wird.

Wie kann ich die Büroauslastung steigern?

Die Büroauslastung kannst du durch Attraktivität und eine positive Workplace Experience steigern und somit deine Angestellten zur Rückkehr ins Büro motivieren. Dein Team kommt dann gern ins Büro, wenn dieses etwas bietet, das das Homeoffice nicht leisten kann: Gemeinschaft, Komfort und attraktive Angebote für Ausgleich und modernes Arbeiten.

Was macht das Büro attraktiv?

Ein Büro ist dann attraktiv, wenn es Raum für verschiedene Arbeitsweisen bietet und den menschlichen Ansprüchen nach Abwechslung und Ausgleich gerecht wird. Anstelle gleichförmiger Schreibtischreihen brauchen Unternehmen heute vielgestaltige Arbeitszonen:

  • Multispace-Prinzip: Unterschiedliche Bereiche für Konzentration, Zusammenarbeit, Gespräche und Erholung. 
  • Hohe Aufenthaltsqualität: Bequeme Lounges, gut ausgestattete Küchen, Snacks, Getränke und Rückzugsorte steigern das Wohlbefinden und verlängern die Verweildauer im Büro.
  • Stärkung der Zusammenarbeit: Das Büro dient als sozialer Raum. Teamtage werden abgehalten und das Angebot der frei gestaltbaren Teamzonen wahrgenommen.
  • Ruhezonen: Trotz offener Flächen braucht es akustisch geschützte Rückzugsorte. Viele Mitarbeiter schätzen am Homeoffice vor allem die Ruhe. Das Büro sollte diesen Vorteil ebenfalls bieten.

Angebote für eine hochwertige Workplace Experience

Eine überzeugende Workplace Experience entsteht aus der gegenseitigen Ergänzung von Räumen, Technik und Kultur.

A. Räume und Zonen

  • Zonierung und Vielfalt: Zueinander getrennte Bereiche für konzentriertes Arbeiten, für Teamarbeit sowie Pausen und mentalen Ausgleich.
  • Akustische Qualität: Textile und akustisch wirksame Oberflächen, große und üppige Pflanzen sowie Raumteiler reduzieren Lärm.
  • Teamflächen: Rollbare und frei kombinierbare Möbel, Whiteboards und Stellwände schaffen wandelbare Projektzonen.
  • Telefonboxen & Huddle Rooms: Kleine, schallgeschützte Räume, in denen ungehindert telefoniert werden kann, ohne andere Kollegen zu stören.
  • Biophiles Design: Tageslicht, Grünpflanzen und natürliche Materialien verbessern das Wohlbefinden messbar.

B. Technik und Ausstattung

  • Ergonomische, standardisierte Arbeitsplätze: Jeder Platz sollte gleichwertig ausgestattet sein, mit Monitor, Dockingstation und verstellbarem Tisch.
  • Zuverlässige Meetingtechnik: mit sehr guter Audio- und Videoqualität.
  • Persönlicher Stauraum: Spinde, Schließfächer, Rollcontainer
  • Platzbuchungssystem: Faire Arbeitsplatz- und Raumreservierung

C. Services und Kultur

  • Gastronomie und Verpflegung: Ein gutes Tee-, Kaffee- und Getränkeangebot, gesunde und proteinreiche Snacks, Kantinenangebot
  • Pausen- und Bewegungsflächen: Lounges, Sport- bzw. Fitnesszonen mit Dusche
  • Sauberkeit und Hygiene: Saubere, gepflegte Flächen sind Ausdruck von Wertschätzung.

Messungen als erster Schritt zu mehr Büroauslastung

Die Möglichkeit, einzelne Arbeitstage im Homeoffice zu verbringen, ist für Angestellte inzwischen zum Standard geworden. Zumindest gilt das für Berufe, in denen das auch tatsächlich möglich ist. Hingegen ist die Büroauslastung für dich als Unternehmer oder Verantwortlicher ebenfalls ein wertvolles Gut, das auch direkt im finanziellen Zusammenhang steht.

Die Rückkehr ins Büro und somit eine möglichst hohe Büroauslastung gelingt am besten durch positive Motivation. Zwang führt eher zu Abwanderung. Als geeigneter Motivator gelten alle Maßnahmen, die dein Büro attraktiver werden lassen. Biete deinen Angestellten etwas, was ihr Zuhause nicht leisten kann.

Um Flächen für Lounges, Teambereiche, Ruhebereiche oder gar Sporträume freizumachen, wirst du die vorhandenen Flächen umplanen und Einzelarbeitsplätze reduzieren müssen. Das erste Glied in dieser Kette ist daher die Messung der aktuellen Büroauslastung. Und diese gelingt am besten mit den Office Insights von PULT.

Wichtig: Sobald wieder mehr Kollegen ins Büro zurückkehren, verschieben sich selbstverständlich auch die Buchungs- und Anwesenheitszahlen. Halte daher in PULT den Trend im Auge, was über die Office Insights sehr leicht möglich ist.

Durch die Beobachtung des Buchungsverhaltens kannst du das Angebot von Einzelarbeitsplätzen nachjustieren. Auf diesem Weg sorgst du dafür, dass alle Angestellten jederzeit verlässlich einen freien Platz buchen können.

{{onpage-cta}}

Hybrides Arbeiten

Arbeit 4.0: Wie Digitalisierung, KI und neue Arbeitsformen die Zukunft der Arbeit prägen

Arbeit 4.0 beschreibt den Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung, Automatisierung und neue Organisationsformen. Technik verändert, wo, wie und wann gearbeitet wird, vom vernetzten Büro bis zum mobilen Arbeitsplatz.

Arbeit 4.0: Das Wichtigste in Kürze

  • Digital vernetzt: Kommunikation, Daten und Prozesse laufen cloudbasiert und in Echtzeit.
  • Ortsunabhängig: Teams arbeiten hybrid, also im Büro, von zu Hause oder von unterwegs, je nach Aufgabe und individueller Produktivität.
  • Neue Kompetenzprofile: Digitale, soziale und selbstorganisatorische Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung. Routinearbeiten werden automatisiert.
  • Recht & Verantwortung: Arbeitszeit-, Datenschutz- und Arbeitsschutzregelungen müssen an freiere Arbeitsmodelle angepasst werden.
  • Büroflächen im Wandel: Klassische Schreibtische weichen modularen, gemeinsam genutzten Arbeitszonen, gesteuert über ein Buchungssystem (PULT).
  • Führung & Kultur: Vertrauen, Ergebnisorientierung und verstärkte Kommunikation ersetzen die reine Präsenzkontrolle.

Was ist Arbeit 4.0?

Arbeit 4.0 beschreibt den Wandel der Arbeit durch Digitalisierung, Vernetzung und den Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Der Begriff knüpft an Industrie 4.0 an, verschiebt den Fokus aber von Produktionsprozessen auf Arbeitsformen, Organisation und Beschäftigungsverhältnisse.

  • Arbeit 1.0: Mechanisierung; Fabrikarbeit entsteht.
  • Arbeit 2.0: Elektrifizierung & Fließband; Massenproduktion.
  • Arbeit 3.0: IT & erste Automatisierung; globale Vernetzung beginnt.
  • Arbeit 4.0: Echtzeit-Vernetzung, Cloud, KI, Plattformarbeit, hybride Modelle: Arbeit wird orts- und zeitflexibler.

In Deutschland wurde das Thema durch den Dialogprozess Arbeiten 4.0 des BMAS strukturiert. Ziel war und ist, technologische Möglichkeiten mit „Guter Arbeit“ zu verbinden und die Regeln einer künftigen Arbeitsgesellschaft aktiv zu gestalten.

Welche Merkmale kennzeichnen Arbeit 4.0?

Arbeit 4.0 steht für das Zusammenspiel aus Digitalisierung, Automatisierung und persönlicher Entscheidungsfreiheit. Sie verändert, wo, wann und wie Menschen arbeiten: durch digitale Arbeitsplätze, ortsunabhängige Zusammenarbeit, künstliche Intelligenz und neue Führungsformen.

Der digitale und veränderliche Arbeitsplatz

Die Arbeit entkoppelt sich vom physischen Büro. Dokumente, Kommunikation und Prozesse laufen in der Cloud und sind somit jederzeit und von überall zugänglich. Chats, Videomeetings und Projektsoftware werden zu den wichtigsten Arbeitsmitteln.

Mitarbeiter organisieren ihre Arbeit zunehmend selbstbestimmt und die Aufgabe entscheidet über den Arbeitsort. Das gilt sowohl für die Wahl zwischen Büro und Homeoffice als auch für die Wahl des richtigen Arbeitsplatzes innerhalb des Büros. Dort werden, neben klassischen Einzelarbeitsplätzen, auch Zonen für die Zusammenarbeit, stille Zonen für konzentriertes Arbeiten und Bereiche für den persönlichen Ausgleich angeboten.

Führungs- und Lernkultur

Die Mitarbeiterführung verändert sich von Kontrolle hin zu Coaching und Vertrauen. Die Leistung wird am Ergebnis gemessen, nicht an der Präsenz.

Parallel dazu wird die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen zur wichtigen Eigenschaft: Kompetenzen zu Software und KI, Selbstorganisation und Anpassungsfähigkeit gegenüber neuen Technologien sind unter Arbeit 4.0 von großer Bedeutung.

Arbeitszeit

Nach dem EuGH-Urteil von 2019 sowie den Anpassungen im Arbeitszeitgesetz besteht für Arbeitgeber die Pflicht zur lückenlosen Zeiterfassung. Unternehmen setzen zu diesem Zweck Systeme für digitale Zeiterfassung ein. Diese erfassen Arbeitsbeginn, Pausen und Ende automatisch, auch im Homeoffice. Parallel dazu etablieren sich die Vier-Tage-Woche oder Arbeitszeitkonten, mit denen Mehr- und Minderarbeit über längere Zeiträume ausgeglichen werden.

Regelungen gegen Entgrenzung

Ein häufiger Konflikt inmitten der sonst sehr freien Arbeit 4.0 ist die Erreichbarkeit außerhalb der regulären Arbeitszeit. Hierzu regeln Betriebsvereinbarungen inzwischen, dass E-Mails oder Chat-Nachrichten außerhalb der Kernarbeitszeiten nicht verpflichtend beantwortet werden müssen. So werden Arbeitszeitgrenzen trotz digitaler Vernetzung eingehalten.

Welche Technologien prägen Arbeit 4.0?

Arbeit 4.0 wird vor allem durch Automatisierung, künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastrukturen, Datenanalyse und vernetzte Arbeitsplatzsysteme bestimmt. Diese Technologien ermöglichen, alle oder möglichst viele Prozesse digital abzubilden, zu steuern und auszuwerten.

Automatisierung und Robotik

Automatisierung bedeutet, dass technische Systeme wiederkehrende Aufgaben selbstständig ausführen. In vielen Unternehmen sind bereits Softwaresysteme im Einsatz, die Routinearbeiten übernehmen:

Sie lesen beispielsweise Rechnungen aus, gleichen Beträge mit Bestellungen ab und leiten sie automatisch in Freigabeprozesse weiter. In Personal- oder Vertragsverwaltung erkennen Programme Fristen und erzeugen Erinnerungen, ohne dass jemand manuell prüfen muss.

Auch in der Produktion ist Automatisierung bereits weit verbreitet und entspricht dem Bild von Arbeit 4.0. Roboter übernehmen monotone Montageschritte, hochauflösende Kameras prüfen Oberflächen auf Fehler, fahrerlose Transportsysteme bringen Material zur richtigen Zeit an den richtigen Ort.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) erweitert Automatisierung um die Fähigkeit, Daten zu verstehen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Sie wird eingesetzt, um Muster zu erkennen und Sprache oder Bilder zu verarbeiten oder zu erzeugen.

KI wird genutzt, um eingehende E-Mails automatisch Themen zuzuordnen, Gesprächsnotizen zu transkribieren oder Unregelmäßigkeiten in Produktionsdaten zu erkennen. In Serviceabteilungen analysieren KI-Systeme Anfragen und schlagen passende Antwortbausteine oder Lösungsvorschläge vor.

Im Personalwesen helfen sie bei der Vorauswahl von Bewerbungen, indem sie Lebensläufe strukturiert auswerten und Anforderungen mit Stellendaten abgleichen.

Solche Systeme übernehmen keine Entscheidungen, sondern liefern Zwischenergebnisse. Menschen prüfen anschließend, korrigieren und geben frei. Dadurch verändert sich die Rolle vieler Beschäftigter: Sie kontrollieren automatisierte Prozesse, statt sie vollständig selbst auszuführen.

Daten und Analytics

Mit der Digitalisierung entstehen große Mengen an Nutzungs- und Leistungsdaten. Ihre Auswertung ist eine wesentliche Grundlage für Arbeit 4.0.

Unternehmen erfassen anonymisierte Daten darüber, wie Arbeitsplätze, Räume oder Systeme verwendet werden. Buchungszeiten, Check-ins, Raumbelegung oder Sensordaten zur Luftqualität zeigen, wann Arbeitsplätze, Zonen und Räume tatsächlich genutzt werden.

Ergänzend kommen Leistungsdaten aus Prozessen hinzu, etwa Durchlaufzeiten, Fehlerraten oder Bearbeitungsdauer von Vorgängen.

Aus diesen Informationen lassen sich Muster ableiten: an welchen Tagen Büros stark belegt sind, welche Raumgrößen zu häufig oder zu selten genutzt werden oder wo Freigabeprozesse regelmäßig ins Stocken geraten.

Auf Basis solcher Analysen lassen sich Arbeitsorganisation, Flächenplanung oder Schichtmodelle an tatsächliche Anforderungen anpassen.

Tipp: In PULT kannst du die Büroauslastung ohne Sensoren messen. Mit den gewonnenen Daten kannst du die Büroflächen schrittweise umplanen und deinen Angestellten die Ressourcen zur Verfügung stellen, die sie wirklich nachfragen.

Augmented und virtuelle Realität

Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) ergänzen Arbeit 4.0 um immersive Lern- und Anwendungsformen.

In der Wartung können Techniker über AR-Brillen Schritt-für-Schritt-Anweisungen direkt im Sichtfeld sehen. Bei komplexen Störungen lassen sich Experten per Videofunktion zuschalten und Markierungen im Bild setzen.

In Ausbildung und Training kommen VR-Simulationen zum Einsatz, mit denen sich Abläufe gefahrlos üben lassen, etwa Sicherheitsverfahren, Maschinenbedienung oder Notfallszenarien. Auch in der Konstruktion wird VR genutzt, um Anlagen oder Büroräume virtuell zu begehen und ergonomische Aspekte vorab zu prüfen.

Vernetzte Arbeitsplatz- und Gebäudetechnik

In Büros, die der Arbeit 4.0 gerecht werden, sorgen Sensoren und IoT-Systeme (Internet of Things) dafür, dass Gebäude und Gebäudetechnik aktiv auf Nutzung reagieren.

Bewegungs- und Belegungssensoren erfassen, welche Arbeitsplätze oder Besprechungsräume belegt sind. CO₂- und Temperaturmessungen steuern Lüftung und Klimatisierung. Licht und Reinigung können somit an die tatsächliche Nutzung angepasst werden.

Wie verändern sich Ort und Zeit der Arbeit 4.0?

Arbeit 4.0 verändert die Organisation von Ort und Zeit. Arbeit ist weniger an einen festen Platz oder ein starres Zeitraster gebunden. Sie findet dort statt, wo Aufgaben sinnvoll erledigt werden können, und zu Zeiten, die sowohl zu den betrieblichen Abläufen als auch zur persönlichen Planung der Angestellten passen.

Übergang vom festen Arbeitsplatz zum freien Konzept

Das Büro wird durch weitere Arbeitsorte ergänzt und Angestellte wechseln zwischen dem Unternehmen, dem Homeoffice und dritten Arbeitsorten wie Coworking-Spaces. Daher ist nicht mehr das gesamte Team jeden Tag vollzählig im Büro.

Das hat zur Folge, dass personenbezogene Einzelarbeitsplätze abgeschafft werden. Sie weichen einem Desk Sharing Konzept, das weiterhin Einzelarbeitsplätze in reduzierter Anzahl zur Verfügung stellt. Diese werden vor Arbeitsbeginn gebucht und somit verbindlich reserviert.

Die Bürofläche wird durch das Desk Sharing weniger von Einzelarbeitsplätzen beansprucht. Es entsteht mehr Raum für stärker nachgefragte Ressourcen: Besprechungsräume, Zonen für die Teamarbeit und Bereiche für Ausgleich und Erholung. Auch diese Räume und Zonen lassen sich in PULT anlegen und buchen.

Auf diesem Weg macht Desk Sharing das Büro tauglich für das sogenannte Activity-Based Working. Deine Mitarbeiter entscheiden selbst, welcher Ort, Raum oder Zone am besten zur tagesaktuellen Aufgabe passt.

Die Gründe für diese Entwicklung sind messbar: Laut ifo-Institut arbeiteten bereits Anfang 2025 rund 24,5 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest zeitweise von zu Hause. Viele Unternehmen passen deshalb ihre Büroflächen an, weil durchschnittlich ein Viertel der Arbeitsplätze regelmäßig ungenutzt bleibt.

Desk Sharing mit PULT. Jetzt informieren!

Arbeitszeitmodelle unter Arbeit 4.0

Mit der räumlichen Entscheidungsfreiheit geht eine zeitliche Entkopplung einher. Arbeitszeiten orientieren sich zunehmend an Ergebnissen statt an festen Zeitfenstern.

Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und Jahresarbeitszeitkonten sind verbreitete Modelle, um persönliche und betriebliche Anforderungen in Einklang zu bringen.

Welche Kompetenzen brauchen Beschäftigte in Arbeit 4.0?

Arbeit 4.0 verlangt von Beschäftigten neue und erweiterte Fähigkeiten im Umgang mit Technik, Daten und Selbstorganisation. Wichtig sind Kenntnisse im Umgang mit Cloudsoftware und KI, analytisches Denken, Eigenverantwortung und die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen.

Umgang mit Daten und Informationen

Aspekte der Datenanalyse finden Einzug in viele Tätigkeiten. Kennzahlen werden direkt im Arbeitsprozess angezeigt, zum Beispiel im Dashboard in der Produktion oder im Ticket-Monitor im Kundendienst.

Beschäftigte müssen diese Kennzahlen und Ergebnisse lesen können, ihre Aussagekraft prüfen und wissen, was sie selbst entscheiden und wann sie Rückfragen stellen sollten.

Beispiel: Eine steigende Bearbeitungszeit kann auf technische Probleme hinweisen, oder darauf, dass ein Team derzeit komplexere Aufträge bearbeitet.

Selbstorganisation und Belastungsmanagement

Mit der Verbreitung von Homeoffice, Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit verschiebt sich die Verantwortung für die Arbeitsorganisation zum Einzelnen. Wenn deine Angestellten häufig zwischen Büro und Homeoffice wechseln, müssen sie selbst Aufgaben planen, Unterbrechungen begrenzen und Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit ziehen.

Selbstorganisation ist auch eine Frage der Gesundheit und Gesunderhaltung. Studien der BAuA zeigen, dass Beschäftigte im Homeoffice häufiger über längere Bildschirmzeiten berichten. Deshalb gehört zu den gefragten Kompetenzen auch die Fähigkeit, Pausen einzuplanen, Erreichbarkeit zu begrenzen und Überlastung rechtzeitig zu erkennen.

Kommunikation über Distanz

Digitale Zusammenarbeit verlangt eine verständnisvolle und wohlwollende Kommunikation. In Videokonferenzen oder Chatnachrichten fehlen Körpersprache und Zwischentöne und Missverständnisse entstehen leichter. Erfolgreiche Teams achten deshalb darauf, Vereinbarungen schriftlich festzuhalten, Entscheidungen offenliegend zu dokumentieren und jederzeit Rückfragen zuzulassen.

Auch in der Industrie oder im Handwerk werden Abstimmungen zunehmend digital geführt, so etwa zwischen dem Außendienst und dem Innendienst bzw. dem Büro, beispielsweise über Apps.

Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit

Nach dem Future of Jobs Report 2025 verändern sich weltweit etwa 39 Prozent der beruflichen Qualifikationen innerhalb von fünf Jahren. Das bedeutet: Wissen veraltet schneller, als es klassische Weiterbildung ersetzen kann.

Die Fähigkeit zu lernen gilt daher als neue Kernkompetenz. Diese umfasst Neugier, Fehlerakzeptanz und die Bereitschaft, sich in neue Themen einzuarbeiten.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für Arbeit 4.0?

Die wichtigsten Regelungsfelder betreffen Arbeitszeit, Datenschutz, Arbeitsschutz, Mitbestimmung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ein Großteil der bestehenden Vorschriften gilt auch für digitale oder hybride Arbeit, wird aber derzeit durch neue Gesetze und EU-Richtlinien konkretisiert.

Arbeitszeit und Zeiterfassung

Seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten erfassen, unabhängig davon, ob im Betrieb oder mobil gearbeitet wird.

Das ergibt sich aus dem Arbeitsschutzgesetz und setzt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs von 2019 um. Wie die Aufzeichnung technisch erfolgt, ist offen: möglich sind elektronische Systeme, Software oder digitale Selbstbuchungen durch Beschäftigte.

Eine gesetzliche Neuregelung des Arbeitszeitgesetzes befindet sich (Stand Herbst 2025) in Vorbereitung. Diskutiert wird, ob künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit gelten soll, um auch neue Arbeitszeitmodelle rechtssicher zu ermöglichen.

Unabhängig davon bleibt die Pflicht bestehen, Arbeitszeiten nachvollziehbar und überprüfbar zu dokumentieren.

Arbeitsschutz und Ergonomie

Das Arbeitsschutzgesetz gilt auch für mobile und hybride Arbeit. Firmen müssen Gefährdungsbeurteilungen durchführen, Unterweisungen anbieten und sicherstellen, dass Arbeitsmittel den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Für Telearbeitsplätze, also feste Heimarbeitsplätze mit Ausstattung durch den Arbeitgeber, gelten zusätzlich die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung.

Bei mobiler Arbeit, bei der Beschäftigte ihren Arbeitsort selbst wählen, greifen die allgemeinen Grundpflichten: Bildschirmarbeit ist so zu gestalten, dass körperliche Belastungen vermieden werden, Arbeitsunterbrechungen möglich sind und Beschäftigte in sicherer Umgebung arbeiten können.

Leitfäden von BAuA und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) empfehlen regelmäßige Unterweisungen zu Körperhaltung, Licht, Pausen und Sicherheit zu Hause.

Datenschutz und IT-Sicherheit

Digitale Arbeit erhöht die Menge verarbeiteter personenbezogener Daten. Du musst daher sicherstellen, dass diese Daten nur für zulässige Zwecke genutzt werden. Grundlage bleibt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), ergänzt durch das Bundesdatenschutzgesetz.

Für die Nutzung von KI-gestützten Anwendungen gelten zusätzlich Informations- und Dokumentationspflichten: Nutzer müssen nachvollziehen können, welche Daten verarbeitet und wie Entscheidungen erzeugt werden.

Mitbestimmung und Beteiligung

Bei der Einführung neuer digitaler Systeme hat der Betriebsrat umfangreiche Mitbestimmungsrechte. Nach § 87 Betriebsverfassungsgesetz ist seine Zustimmung erforderlich, wenn technische Einrichtungen zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle geeignet sind.

Das betrifft Zeiterfassungssysteme, Buchungstools, Sensorik oder Software, die Arbeitsaktivitäten protokollieren. Betriebsvereinbarungen legen fest, welche Daten erhoben, wie sie gespeichert und wer sie einsehen darf.

Tipp: Mit PULT, der Software für Arbeitsplatzbuchung und Büroauswertung, arbeitest du DSGVO-konform. Du erhältst umfangreiche Auswertungen zur Büronutzung und da keine Rückschlüsse auf das Verhalten von einzelnen Personen möglich sind, bleibt der Datenschutz unberührt.

Arbeit 4.0 mit PULT gestalten

Der Arbeitsplatz unter Arbeit 4.0 entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

  • Räume und Zonen, die verschiedenen Arbeitsweisen gerecht werden.
  • Technik, Software und KI, die Routineaufgaben abnimmt und zuverlässig funktioniert.
  • Mitarbeiter, die bereit für Wandel sind und zukunftstaugliche Kompetenzen entwickeln.
  • Eine Kultur, die dafür sorgt, dass sich Menschen im Büro wohlfühlen. 

Damit du den Prozess zu Arbeit 4.0 in deinem Unternehmen nicht nur nach Bauchgefühl angehen, sondern gezielt steuern kannst, brauchst du belastbare Daten, wie du sie in PULT erhältst:

  • Office Insights: In PULT siehst du in Echtzeit, wie stark deine Büroflächen, Räume und Arbeitsplätze genutzt werden. Auf dieser Basis kannst du die Flächen so verplanen, wie es die neuen Ansprüche der Arbeit 4.0 verlangen.
  • PULT Presence: Neben den Buchungsdaten erhältst du mit Presence echte Anwesenheitswerte. Sobald sich Laptops oder Smartphones mit dem Unternehmens-WLAN verbinden, wird die Büroanwesenheit automatisch erfasst. So gewinnst du ein realistisches Bild, wie viele Mitarbeiter tatsächlich im Büro sind, unabhängig davon, ob sie zuvor eine Buchung vorgenommen haben.
  • Arbeitsplatz- und Raumbuchung: Deine Mitarbeiter können Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Zonen und Parkflächen zuverlässig reservieren. Auf diese Weise stellst du sicher, dass alle fair auf die vorhandenen und neu geschaffenen Ressourcen zugreifen können und niemand vor belegten Plätzen steht.

{{onpage-cta}}