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Arbeitsmodelle im Überblick: Welches passt zu deinem Team?

Arbeitsmodelle beschreiben, wie, wann und wo Mitarbeitende ihre Arbeit erbringen. Vollzeit und Teilzeit? Schnee von gestern. 2026 prägen Hybrid, Remote, Gleitzeit, Vier-Tage-Woche und Jobsharing den deutschen Arbeitsmarkt. Wer das falsche Modell wählt, schafft sich schnell unnötige Probleme wie überhöhte Bürokosten und unzufriedene Mitarbeitende an den Hals. Deshalb erklären wir dir in diesem Artikel die wichtigsten Modelle, zeigen Vor- und Nachteile und ordnen ein, welche rechtlichen Veränderungen in diesem Jahr besonders relevant sind.

Arbeitsmodelle beschreiben, wie, wann und wo Mitarbeitende ihre Arbeit erbringen. Vollzeit und Teilzeit? Schnee von gestern. 2026 prägen Hybrid, Remote, Gleitzeit, Vier-Tage-Woche und Jobsharing den deutschen Arbeitsmarkt. 

Wer das falsche Modell wählt, schafft sich schnell unnötige Probleme wie überhöhte Bürokosten und unzufriedene Mitarbeitende an den Hals. Deshalb erklären wir dir in diesem Artikel die wichtigsten Modelle, zeigen Vor- und Nachteile und ordnen ein, welche rechtlichen Veränderungen in diesem Jahr besonders relevant sind.

Arbeitsmodelle: Das Wichtigste in Kürze

  • Arbeitsmodelle definieren Umfang (Vollzeit, Teilzeit), Zeit (Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Vier-Tage-Woche) und Ort (Büro, Homeoffice, Hybrid, Remote) der Arbeit.
  • Hybrides Arbeiten ist 2026 das verbreitetste Modell in deutschen Betrieben. Rund 60 Prozent der Bürobeschäftigten arbeiten mindestens einen Tag pro Woche aus dem Homeoffice.
  • Seit 2022 sind Arbeitgeber in Deutschland unabhängig vom gewählten Arbeitsmodell zur systematischen Zeiterfassung verpflichtet.
  • Das Entgelttransparenzgesetz wurde 2026 verschärft und gilt nun bereits ab 100 Mitarbeitenden, mit direkten Folgen für Teilzeit- und Jobsharing-Modelle.

Was sind Arbeitsmodelle?

Ein Arbeitsmodell legt die Rahmenbedingungen fest, unter denen ein Beschäftigter seine Arbeitsleistung erbringt. Es bestimmt drei Dimensionen:

  • Zeitlicher Umfang: Wie viele Stunden pro Woche arbeitet jemand? Vollzeit, Teilzeit oder geringfügig?
  • Zeitliche Verteilung: Wann wird gearbeitet? Feste Arbeitszeiten, Gleitzeit, Schichtbetrieb oder Vertrauensarbeitszeit?
  • Arbeitsort: Wo wird gearbeitet? Im Büro, im Homeoffice, hybrid oder vollständig remote?

Diese drei Dimensionen lassen sich kombinieren. Eine Vollzeitkraft kann in Gleitzeit und hybrid arbeiten. Eine Teilzeitkraft kann in fester Schicht ausschließlich im Büro tätig sein. Aus den Kombinationen entstehen die Modelle, die wir in diesem Artikel betrachten.

Die wichtigsten Arbeitsmodelle nach Arbeitszeit

Der Stundenumfang ist die Basis jedes Arbeitsvertrags. Diese vier Modelle decken über 95 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland ab.

Vollzeit

Vollzeit umfasst in Deutschland in der Regel 35 bis 40 Stunden pro Woche, abhängig vom Tarifvertrag oder der Branche. Vollzeitstellen bilden weiterhin den Standard, vor allem in Industrie, Handwerk und klassischen Verwaltungsberufen.

  • Vorteile: Volles Gehalt, klare soziale Absicherung, einfacher Karrierepfad. 
  • Nachteile: Geringere Flexibilität für Familie, Weiterbildung oder Nebentätigkeiten.

Teilzeit

Teilzeit liegt unterhalb der vollen Wochenarbeitszeit. Seit 2019 haben Beschäftigte nach dem Brückenteilzeitgesetz Anspruch auf eine zeitlich befristete Reduzierung mit Rückkehrrecht zur Vollzeit.

  • Vorteile: Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, mehr Zeit für andere Verpflichtungen. 
  • Nachteile: Geringeres Einkommen, oft langsamere Karriereentwicklung, niedrigere Rentenansprüche.

Geringfügige Beschäftigung (Minijob)

Minijobs sind seit 2026 auf 603 Euro pro Monat begrenzt. Sie eignen sich für Studierende, Rentner oder als Zweitjobs.

  • Vorteile: Steuer- und sozialabgabenfrei für Arbeitnehmer, flexible Stundenverteilung, einfacher Einstieg in den Arbeitsmarkt.
  • Nachteile: Keine automatische Absicherung in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung, geringe Rentenansprüche, kein Schutz bei Arbeitslosigkeit.

Viertagewoche

Die Viertagewoche reduziert die Arbeitstage auf vier, oft bei gleichem Gehalt. In Deutschland wurde sie 2024 in mehreren Pilotprojekten getestet. Erste Ergebnisse zeigen höhere Produktivität pro Stunde, aber auch Herausforderungen in Servicebranchen mit festen Öffnungszeiten.

  • Vorteile: Mehr Erholungszeit, geringere Krankenstände, starkes Argument im Recruiting.
  • Nachteile: Schwer umsetzbar in Schicht- und Servicebetrieben, höhere Anforderungen an Prozesseffizienz, mögliche Einbußen bei Erreichbarkeit.

Arbeitsmodelle nach Arbeitszeitverteilung

Während der Stundenumfang den Rahmen setzt, bestimmt die Arbeitszeitverteilung den Alltag. Diese vier Modelle sind in Deutschland am verbreitetsten.

Gleitzeit

Bei Gleitzeit legen Arbeitnehmer Beginn und Ende ihrer täglichen Arbeit innerhalb eines Rahmens selbst fest. Eine Kernzeit (zum Beispiel 10 bis 15 Uhr) gibt in der Regel vor, wann alle erreichbar sein müssen. Außerhalb dieser Zeit sind Beschäftigte frei in ihrer Einteilung.

  • Vorteile: Bessere Vereinbarkeit mit Arztterminen, Familie oder Pendelzeiten, höhere Mitarbeiterzufriedenheit, geringere Fehlzeiten. 
  • Nachteile: Erfordert zuverlässige Zeiterfassung, erschwert spontane Abstimmungen außerhalb der Kernzeit, Koordination im Team wird komplexer.

Vertrauensarbeitszeit

Hier zählt nur das Ergebnis, nicht die geleistete Stundenzahl. Mitarbeitende organisieren ihre Arbeitszeit eigenverantwortlich. Wichtig ist, dass auch Vertrauensarbeitszeit nicht von der gesetzlichen Pflicht zur Zeiterfassung ausgenommen ist. Arbeitgeber müssen dokumentieren, wann gearbeitet wurde, auch wenn die Verteilung dem Mitarbeitenden überlassen bleibt.

  • Vorteile: Hohe Selbstbestimmung, starkes Argument im Recruiting von Fachkräften, Fokus auf Ergebnisse statt Präsenz. 
  • Nachteile: Risiko von unbezahlten Überstunden, schwierig umzusetzen ohne reife Führungskultur, dokumentationspflichtig trotz freier Einteilung.

Schichtarbeit

Schichtmodelle (Früh-, Spät-, Nachtschicht) finden sich primär in der Produktion, der Pflege, der Logistik und im Einzelhandel. Sie erfordern verlässliche Schichtpläne und transparente Kommunikation.

  • Vorteile: Durchgehende Erreichbarkeit des Betriebs, oft Schichtzulagen für Mitarbeitende, klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. 
  • Nachteile: Gesundheitliche Belastung durch wechselnde Rhythmen (insbesondere Nachtschicht), schwierige Vereinbarkeit mit Familie, höhere Fluktuation in Branchen mit unattraktiven Schichten.

Jobsharing

Beim Jobsharing teilen sich zwei oder mehr Personen eine Vollzeitstelle. Es wird besonders in Führungspositionen immer populärer. Mit dem verschärften Entgelttransparenzgesetz 2026 rücken aber auch hier rechtliche Anforderungen in den Vordergrund, denn beide Jobsharing-Partner müssen für gleichwertige Arbeit gleich vergütet werden und das Unternehmen muss diese Vergleichbarkeit dokumentieren können.

  • Vorteile: Macht Führungspositionen in Teilzeit zugänglich, kombiniert zwei Kompetenzprofile in einer Rolle, erhöht die Ausfallsicherheit bei Krankheit oder Urlaub. 
  • Nachteile: Hoher Abstimmungsaufwand zwischen den Partnern, komplexe Vergütungs- und Dokumentationspflichten, in der Praxis oft Mehraufwand für das Team drumherum.

Arbeitsmodelle nach Arbeitsort

Der Arbeitsort hat sich in den vergangenen Jahren am stärksten verändert. Vier Modelle prägen heute den Alltag deutscher Betriebe.

Büroarbeit (Vor-Ort-Modell)

Jahrzehntelang war die klassische Präsenz im Büro das Standardmodell. Sie funktioniert auch heute noch dort, wo physische Anwesenheit nötig ist. Für Unternehmen bedeutet dieses Modell den geringsten organisatorischen Aufwand, denn es gibt feste Plätze und eine planbare Auslastung. Der Preis sind hohe Fixkosten für Büroflächen und ein eingeschränkter Bewerberkreis, da viele Talente heute hybride oder remote Optionen erwarten.

  • Vorteile: Einfache Koordination, direkter Austausch im Team, starke Unternehmenskultur, geringe technische Anforderungen.
  • Nachteile: Hohe Fixkosten für Büroflächen, lange Pendelzeiten für Mitarbeitende, geringere Attraktivität im Recruiting.

Homeoffice

In diesem Modell arbeiten Mitarbeitende dauerhaft oder zumindest regelmäßig von zu Hause aus. Ein gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice besteht in Deutschland weiterhin nicht, viele Unternehmen bieten es aber freiwillig an. Das ist heutzutage auch nötig, denn viele qualifizierte Arbeitskräfte erwarten zumindest eine Homeoffice-Option.

  • Vorteile: Wegfall der Pendelzeit, bessere Konzentration, bessere Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben.
  • Nachteile: Risiko von Isolation und schwächerer Teambindung, schwierigere spontane Abstimmung, höhere Anforderungen an Selbstorganisation und technische Ausstattung zu Hause.

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Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten kombiniert Büropräsenz mit ortsflexiblem Arbeiten nach klaren Regeln. Es gibt mehrere typische Varianten:

  • Office-First: Drei bis vier Tage Büro, ein bis zwei Tage Homeoffice.
  • Remote-First: Standardmäßig remote, nur an festgelegten Tagen oder zu bestimmten Anlässen geht es ins Büro.
  • Free Choice: Mitarbeitende entscheiden täglich innerhalb definierter Leitplanken, wo sie arbeiten.

Welche Variante gewählt wird, beeinflusst vorwiegend den organisatorischen Aufwand. Die Vor- und Nachteile des hybriden Modells gelten jedoch grundsätzlich für alle drei Ausprägungen:

  • Vorteile: Verbindet Konzentrationsphasen zu Hause mit Austausch im Büro, reduziert Bürofläche durch Desk Sharing, starkes Argument im Recruiting. 
  • Nachteile: Höherer Koordinationsaufwand, erfordert Buchungs- und Anwesenheitssysteme, Gefahr ungleicher Chancen zwischen Büropräsenten und Homeoffice-Kräften („Proximity Bias“).

Remote Work

Remote Work bezeichnet vollständig ortsunabhängiges Arbeiten, oft auch aus dem Ausland. Steuerrecht, Sozialversicherung und arbeitsrechtliche Fragen werden komplex, sobald jemand länger als 25 Tage im Jahr aus einem anderen EU-Land arbeitet.

  • Vorteile: Zugang zu internationalem Talentpool, komplett wegfallende Büroflächenkosten, maximale Flexibilität für Mitarbeitende.
  • Nachteile: Komplexe rechtliche und steuerliche Fragen bei Auslandsaufenthalten, schwieriger Aufbau von Teamkultur, höhere Anforderungen an Führung und digitale Kommunikation.

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Arbeitsmodelle der Zukunft: Was ändert sich 2026?

Der Arbeitsmarkt steht niemals still. Fast im Gleichschritt entstehen neue Regelungen und Gesetze, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichzeitig schützen und die Balance bewahren sollen. Vier rechtliche und technologische Entwicklungen prägen 2026 die Arbeitsmodelle in Deutschland:

  1. Digitale Zeiterfassungspflicht greift voll: Seit dem BAG-Urteil 2022 sind Arbeitgeber verpflichtet, Arbeitszeiten systematisch zu erfassen. Was bisher fehlt, ist die gesetzliche Konkretisierung: Das geplante Zeiterfassungsgesetz soll im Laufe des Jahres 2026 die elektronische Erfassung zur Pflicht machen. 
  2. Entgelttransparenzgesetz erweitert: Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie wurde in deutsches Recht überführt und gilt nun ab 100 Mitarbeitenden. Unternehmen müssen Lohnstrukturen offenlegen können. Das hat direkten Einfluss auf Teilzeit-, Jobsharing- und hybride Modelle, denn wer etwa eine reduzierte Stelle besetzt, muss anteilig genauso vergütet werden wie eine Vollzeitkraft mit gleicher Tätigkeit.
  3. KI-Governance im Personalbereich: Mit der Einführung des EU AI Act gelten ab 2026 strengere Regeln für KI-gestützte HR-Systeme. Tools, die in Recruiting oder Beurteilung eingreifen, gelten als Hochrisiko-Anwendungen und unterliegen Dokumentations- und Transparenzpflichten. Anwesenheitsanalysen und Auslastungsberichte dürfen außerdem keine Bewegungsprofile einzelner Personen erzeugen. Auswertungen müssen anonymisiert auf Team- oder Flächenebene erfolgen.
  4. Flächenoptimierung als Kostenfaktor: Bürokosten zählen zu den größten Fixposten vieler Unternehmen. Wer Mitarbeiter hybrid arbeiten lässt und nicht weiß, wer wann tatsächlich im Büro ist, zahlt für ungenutzte Quadratmeter. Echte Auslastungsdaten sind Voraussetzung für fundierte Flächenentscheidungen und sorgen dafür, dass man Kosten im Unternehmen senken kann.

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Welches Arbeitsmodell passt zu welchem Unternehmen?

Es gibt kein universell richtiges Modell. Unternehmen, die eine Herangehensweise kopieren, weil es bei anderen zuverlässig funktioniert, unterschätzen, wie stark die passende Wahl von der eigenen Ausgangslage abhängt. Vier Faktoren geben die Richtung vor:

  1. Branche und Tätigkeitsprofil: Wissensarbeit erlaubt mehr Flexibilität als produzierendes Gewerbe.
  2. Teamgröße und -kultur: Kleine Teams kommen oft mit informellen Absprachen aus, größere benötigen klare Regeln und Tools.
  3. Mitarbeitererwartungen: Junge Talente erwarten Hybrid- und Remote-Optionen. Laut PwC ist für 44 Prozent der Beschäftigten das Homeoffice-Angebot ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Arbeitgeberwahl, für weitere 42 Prozent wichtig, aber nicht entscheidend.
  4. Technische Infrastruktur: Hybrides Arbeiten funktioniert nur mit funktionierender Buchungssoftware, Anwesenheitserkennung und integriertem HR-System.

Wer hybride oder flexible Modelle einführt, sollte daher früh klären, wie Desk Sharing organisiert wird und wie die Auslastung gemessen wird.

Schreibtischbuchung

Desk Sharing Quote berechnen

Berechne Deine Desk-Sharing-Quote – mit Formel, kostenlosem Rechner, Branchen-Benchmarks, möglichen Kosteneinsparungen und Fallstricken, die Du vermeiden solltest.

Desk Sharing Quote

Du zahlst tausende Euro Miete pro Monat für Büroflächen, aber die Hälfte der Schreibtische steht jeden Tag leer, während dein Team gleichzeitig über zu wenig Meetingräume, fehlende Ruhezonen oder mangelnde Flächen für Teamarbeit klagt. Die Lösung liegt in der richtigen Berechnung der Desk Sharing Quote, einer simplen Kennzahl, die dir zeigt, wie du vorhandene Flächen intelligent umnutzen kannst. In diesem Artikel erfährst du, wie du diese Quote für deine Branche berechnest, welche Richtwerte andere Unternehmen nutzen und welche Erkenntnisse und Maßnahmen du daraus ableiten kannst.

Was ist die Desk Sharing Quote?

Die Desk Sharing Quote zeigt dir das Verhältnis zwischen verfügbaren Arbeitsplätzen und der Gesamtzahl deiner Mitarbeiter. 

Beispiel: Du hast 100 Mitarbeiter und 70 Arbeitsplätze. Deine Desk Sharing Quote beträgt 0,7.

Das bedeutet, auf jeden Arbeitsplatz kommen 1,43 Mitarbeiter, oder anders gesagt: Nicht alle können gleichzeitig im Büro sein.

So interpretierst du die Werte der Desk Sharing Quote:

  • Desk Sharing Quote unter 1,0: Du hast weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter (echtes Desk Sharing)
  • Desk Sharing Quote von 1,0: Traditionelles Modell, ein Arbeitsplatz pro Mitarbeiter
  • Desk Sharing Quote über 1,0: Du hast mehr Arbeitsplätze als Mitarbeiter (Überangebot, ggf. bei zusätzlichen Co-Working-Betrieb oder Gast-Arbeitsplätzen)

Die Quote hilft dir bei drei wesentlichen Entscheidungen: Du erkennst, ob deine aktuelle Bürofläche optimal genutzt wird. Du kannst kalkulieren, wie viel Fläche du bei einer Expansion oder einem Umzug wirklich brauchst. Und du bekommst eine objektive Grundlage für Diskussionen mit der Geschäftsführung über Flächenkosten.

Unterschied: Desk Sharing Quote vs. Auslastungsquote

Verwechsle die Desk Sharing Quote nicht mit der Auslastungsquote, die misst, wie oft die vorhandenen Plätze tatsächlich genutzt werden. Die Desk Sharing Quote ist ein Planungswert, die Auslastungsquote ein Messwert.

Anwendung der Desk Sharing Quote

Die Desk Sharing Quote ist dein Kompass für:

  • Flächenplanung und Kostenkontrolle: Mit der Quote berechnest du exakt, wie viel Bürofläche du bei einem Objektwechsel brauchst. Beispiel: Ein IT-Unternehmen mit 200 Mitarbeitern wechselt den Sitz und reduziert die Quote von 1,0 auf 0,7. Die neue Fläche kann demnach 30 % kleiner sein.
  • Umnutzung der Flächen: Erkenne die Anzahl ungenutzter Arbeitsplätze und wandle diese Flächen in Meetingräume, Ruhezonen oder Kreativbereiche um. Statt 20 leerer Schreibtische kannst du einen zusätzlichen Besprechungsraum und eine Lounge für dein Team schaffen.
  • Wachstumsplanung: Wenn dein Unternehmen wächst, musst du nicht automatisch proportional mehr Fläche anmieten. Mit einer Quote von 0,8 kannst du 25 % mehr Mitarbeiter aufnehmen, ohne umzuziehen. 
  • Entscheidungsgrundlage: Die Quote ersetzt Bauchgefühl durch Fakten. Statt zu diskutieren, ob "zu wenig Platz" herrscht, schaust du auf konkrete Zahlen. Das hilft besonders bei Verhandlungen mit der Geschäftsführung, dem Betriebsrat oder bei der Budgetplanung.

Die Desk Sharing Quote berechnen

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Mit der Grundformel erhältst du eine Zahl, die zunächst die kalten Tatsachen zeigt. Für die Planung von Büroflächen oder Umstrukturierungen wird sie jedoch erweitert und zeigt dann die Anzahl der benötigten Arbeitsplätze.

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Schritt 1: Mitarbeiterzahl bestimmen

Zähle alle Mitarbeiter, die grundsätzlich einen Arbeitsplatz brauchen könnten. Dazu gehören Vollzeit- und Teilzeitmitarbeiter, aber auch Werkstudenten und externe Berater, die regelmäßig vor Ort arbeiten. Für Praktikanten kannst du einen pauschalen Wert wählen.

Schritt 2: Anwesenheitsmuster analysieren

Du musst herausfinden, wie oft deine Mitarbeiter tatsächlich im Büro sind. Tragbar ist eine solche Erhebung erst nach einem größeren Zeitraum, der zyklische Unterschiede ausgleicht. Das betrifft hauptsächlich Wochentageffekte und den Monatsrhythmus. Optimal ist, die Erfassung außerhalb der Urlaubszeit und abseits von möglichen Saisonspitzen durchzuführen. Grundsätzlich gilt: Je länger der Betrachtungszeitraum, desto belastbarer sind die Zahlen.

Typische Abwesenheitsgründe:

  • Homeoffice (meist 2-3 Tage pro Woche)
  • Urlaub (durchschnittlich 25-30 Tage pro Jahr)
  • Krankheit (etwa 15 Tage pro Jahr)
  • Geschäftsreisen und Kundentermine
  • Fortbildungen und Konferenzen

Beispiel: Deine Mitarbeiter sind im Schnitt 60 % der Zeit im Büro. Bei 100 Mitarbeitern brauchst du also theoretisch 60 Arbeitsplätze.

Schritt 3: Sicherheitspuffer hinzufügen

Ohne Puffer kann es im Büro mitunter schnell eng werden. Empfohlen sind 10-15 % zusätzliche Plätze für:

  • Teamtage oder sogenannte All-Hands-Meetings
  • Schwankungen im Jahresverlauf
  • Onboarding neuer Mitarbeiter

Aus unserem Beispiel: 100 Mitarbeiter mit 60 % Anwesenheit ergeben 60 theoretisch benötigte Arbeitsplätze. Mit 15 % Puffer kommst du auf 60 × 1,15 = 69 Arbeitsplätze. Deine Desk Sharing Quote beträgt dann 0,69.

Rechenbeispiele aus der Praxis:

IT-Startup mit 50 Mitarbeitern:
Anwesenheit: 60 % (3 Tage Homeoffice pro Woche)
Benötigte Plätze: 50 × 0,6 = 30
Mit 15 % Puffer: 30 × 1,15 = 35 Arbeitsplätze
Desk Sharing Quote: 0,70

Beratungsunternehmen mit 100 Mitarbeitern:
Anwesenheit: 40 % (viel Kundeneinsatz)
Benötigte Plätze: 100 × 0,4 = 40
Mit 10 % Puffer: 40 × 1,1 = 44 Arbeitsplätze
Desk Sharing Quote: 0,44

Finanzdienstleister mit 80 Mitarbeitern:
Anwesenheit: 85 % (wenig Homeoffice)
Benötigte Plätze: 80 × 0,85 = 68
Mit 10 % Puffer: 68 × 1,1 = 75 Arbeitsplätze
Desk Sharing Quote: 0,94

Desk Sharing Quote nach Branche

In jeder Branche sind Arbeitsweisen, die An- und Abwesenheiten und somit der Platzbedarf unterschiedlich. Danach richtet sich die jeweils optimale Desk Sharing Quote.

Desk Sharing Quote für IT & Tech-Unternehmen

Empfohlene Quote: 0,6 - 0,8

Tech-Unternehmen sind Vorreiter beim flexiblen Arbeiten. Entwickler arbeiten oft konzentriert von zu Hause, kommen aber für Sprints und Pair Programming ins Büro.

Ein Software-Unternehmen mit 120 Entwicklern kommt mit einer Quote von 0,65 aus, die Mitarbeiter sind durchschnittlich nur 2,5 Tage pro Woche vor Ort.

Desk Sharing Quote für Finanzdienstleistungen

Empfohlene Quote: 0,8 - 0,9

Banken und Versicherungen bewegen sich vorsichtiger. Compliance-Anforderungen, vertrauliche Kundendaten und eine traditionellere Arbeitskultur halten die Homeoffice-Quote niedriger.

Beispiel: Eine Regionalbank startet mit Quote 0,85 und konnte sie nach einem Jahr auf 0,78 senken.

Besonderheiten: Bestimmte Arbeitsplätze brauchen spezielle IT-Sicherheit. Kundenberatung findet meist vor Ort statt. Regulatorische Prüfungen erfordern manchmal kurzfristig alle Mitarbeiter im Büro.

Desk Sharing Quote für Beratung & Professional Services

Empfohlene Quote: 0,4 - 0,7

Unternehmensberater arbeiten hauptsächlich beim Kunden.

Beispiel: Eine internationale Beratung hat 200 Consultants, aber nur 90 Arbeitsplätze und somit eine Desk Sharing Quote von 0,45. Das funktioniert, weil 70 % der Zeit beim Kunden verbracht wird.

Besonderheiten: Extreme Schwankungen je nach Projektlage. In der Urlaubszeit kann das Büro komplett leer sein, vor Proposal-Deadlines ist jeder Platz belegt. Nur ein Buchungssystem kann hier dafür sorgen, dass nach der Fahrt ins Büro auch tatsächlich ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Desk Sharing Quote für Marketing & Kreativagenturen

Empfohlene Quote: 0,6 - 0,8

Kreative brauchen Inspiration durch andere, arbeiten aber auch gern und konzentriert allein. Dieser Wechsel macht die Branche aus. Eine Digitalagentur mit 60 Mitarbeitern fährt eine Quote von 0,7. Das bietet genug Platz für spontane Brainstormings, aber auch Flexibilität für Homeoffice.

Besonderheiten: Kreativräume und Präsentationsflächen sind zusätzlich nötig. Kundentermine finden oft im eigenen Büro statt. Die Anwesenheit von Freelancern und Projektmitarbeitern schwankt stark.

Guide: Desk Sharing Quote auf die gesamte Firma anwenden

Phase 1: Analyse und Datensammlung

Starte mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme:

Zähle alle verfügbaren Arbeitsplätze, aber nur die, die wirklich nutzbar sind. Dokumentiere auch die Ausstattung: Welche Plätze haben zwei Monitore, welche nur einen Laptop-Anschluss?

Miss die Anwesenheit über mindestens einen Monat. Nutze dafür eine einfache Excel-Tabelle oder dein Zeiterfassungssystem. Falls ihr Zugangskarten habt, liefern die oft präzise Daten. Wichtig: Deine Erhebungen dürfen später keine Rückschlüsse auf das Verhalten einzelner Mitarbeiter zulassen.

Befrage deine Mitarbeiter zu ihren Arbeitsgewohnheiten. Wie oft arbeiten sie von zu Hause? Wie viele Kundentermine haben sie pro Woche? Welche Präferenzen haben sie für Arbeitsplätze? Eine anonyme Online-Umfrage mit 5-6 Fragen genügt.

Phase 2: Quote berechnen und Szenarien entwickeln

Jetzt rechnest du mit deinen erhobenen Daten anhand der Formeln. Diese Richtwerte helfen dabei:

  • Konservativ (Quote 0,9): Minimales Risiko, wenig Einsparung. Gut für den Einstieg.
  • Moderat (Quote 0,7): Ausgewogenes Verhältnis zwischen Effizienz und Komfort. Für viele Unternehmen der richtige Startpunkt.
  • Sehr progressiv (Quote 0,5): Maximale Effizienz, aber höheres Risiko von zu hoher Nachfrage auf zu wenig Plätze. Nur für Unternehmen mit sehr flexiblen Arbeitsmodellen.

Rechne für jedes Szenario die Kosteneinsparung aus, wenn du in ein neues und entsprechend kleineres Objekt ziehen würdest. Berücksichtige nicht nur die Miete, sondern auch Nebenkosten, Reinigung und IT-Ausstattung.

Phase 3: Change Management vorbereiten

Desk Sharing funktioniert nur mit den Menschen, nicht gegen sie. Investiere Zeit in die Vorbereitung:

Informiere den Betriebsrat gleich zu Beginn. In vielen Unternehmen ist Desk Sharing mitbestimmungspflichtig. Ehrlichkeit von Anfang an vermeidet späteren Ärger.

Identifiziere Befürworter im Team. In jeder Abteilung gibt es Mitarbeiter, die offen für Neues sind. Mache sie zu Botschaftern des angestrebten Wandels.

Phase 4: Pilotprojekt durchführen

Starte klein. Wähle eine Abteilung oder Etage, die dem Konzept aufgeschlossen gegenübersteht. IT- oder Marketing-Teams eignen sich oft gut. Definiere messbare Ziele: Auslastung der Arbeitsplätze, Mitarbeiterzufriedenheit, aufgetretene Probleme. Führe wöchentliche Feedback-Runden durch.

Sorge für die technische Basis: Alle Arbeitsplätze brauchen eine identische Ausstattung. Laptop-Docking-Stations, höhenverstellbare Monitore, ergonomische Tastaturen. Ein Buchungssystem für Arbeitsplätze wird bei mehr als 20 Mitarbeitern benötigt.

Phase 5: Roll-out und Optimierung (8-12 Wochen)

Wenn das Pilotobjekt erfolgreich war, weitest du das System schrittweise aus. Nimm dir für jede neue Abteilung 2 bis 3 Wochen Zeit.

Optimiere kontinuierlich anhand der Daten. Welche Arbeitsplätze werden nie gebucht und warum? Wo entstehen hingegen regelmäßig Engpässe? Welche Teams brauchen mehr räumliche Nähe als gedacht?

Passe die Quote nach drei Monaten das erste Mal an. Die Anfangsphase zeigt oft, dass du konservativer oder mutiger planen kannst als ursprünglich gedacht.

Häufige Fehler im Umgang mit der Desk Sharing Quote

Die sechs häufigsten Fehler im Umgang mit der Desk Sharing Quote sind zu aggressive Quoten, die räumliche Trennung von Teams, unterschiedliche IT-Ausstattung, fehlende Kommunikation, statische Quoten ohne Anpassung und ignorierte rechtliche Aspekte.

Fehler 1: Zu aggressive Quote von Anfang an

Du denkst: "Wenn 0,7 gut ist, sind 0,5 noch besser." Das Ergebnis: Mitarbeiter, die zu weit im Voraus reservieren müssen, um einen Arbeitsplatz zu bekommen. Das Vertrauen in die Arbeitsplatzverfügbarkeit nimmt ab und insgesamt werden sich weniger Mitarbeiter für die Arbeit vor Ort entscheiden. Dies löst das Problem der Knappheit, treibt die Mitarbeiter aber unnötig ins Homeoffice und führt zu einem Gefühl des Nicht-willkommen-Seins.

Die Lösung: Starte konservativ bei 0,8 und reduziere schrittweise. Lieber sechs Monate lang etwas zu viel Platz als zwei Wochen Überbelegung.

Fehler 2: Teams werden räumlich auseinandergerissen

Desk Sharing bedeutet nicht, dass alle Mitarbeiter kreuz und quer sitzen müssen. Wenn das Marketing-Team über drei Etagen verteilt ist, leidet die Zusammenarbeit.

Die Lösung: Definiere Team-Bereiche. Reserviere für jede Abteilung einen festen Bereich mit 70-80 % der theoretisch benötigten Plätze. So können Teams zusammensitzen, ohne dass jeder einen festen Platz braucht. Plane zusätzlich regelmäßige Team-Tage, an denen alle vor Ort sind.

Fehler 3: Unzureichende technische Vorbereitung

Wenn Mitarbeiter am gebuchten Arbeitsplatz nicht die richtige Ausstattung vorfinden, sind sie mitunter zurecht genervt und können nicht mit der Arbeit beginnen.

Die Lösung: Standardisiere rigoros die Ausstattung. Jeder Arbeitsplatz braucht identische Technik: gleiche Monitore, gleiche Tastaturen, gleiche Docking-Stations. Investiere in eine vernünftige Cloud-Infrastruktur. Mitarbeiter müssen von jedem Platz auf alle benötigten Systeme zugreifen können.

Fehler 4: Fehlende Kommunikation und Change Management

Du verkündest das neue System per E-Mail und wunderst dich über Widerstand. Mitarbeiter haben Angst, ihren gewohnten Platz zu verlieren, verstehen die Vorteile nicht oder fühlen sich übergangen.

Die Lösung: Kommuniziere früh, offen und kontinuierlich. Erkläre nicht nur das "Was", sondern vor allem das "Warum". Führe Workshops durch, beantworte Fragen, sammle Feedback.

Fehler 5: Statische Quote ohne Monitoring

Du berechnest einmal eine Quote und lässt sie drei Jahre unverändert. Inzwischen arbeiten alle mehr im Homeoffice, aber du hast immer noch zu viele Arbeitsplätze.

Die Lösung: Überprüfe die Quote quartalsweise. Schaue auf die Auslastungsdaten, befrage Mitarbeiter, analysiere Buchungsmuster.

Fehler 6: Vernachlässigung rechtlicher Aspekte

Du ignorierst Betriebsvereinbarungen, vergisst den Betriebsrat oder übersieht die Arbeitsstättenverordnung. Das kann das ganze Projekt zum Stillstand bringen.

Die Lösung: Informiere den Betriebsrat von Anfang an und beziehe ihn in die Planung ein. Prüfe bestehende Betriebsvereinbarungen auf Regelungen zu festen Arbeitsplätzen. Stelle sicher, dass alle ergonomischen und sicherheitstechnischen Standards eingehalten werden. Das gilt insbesondere für die Arbeitsstättenverordnung.

Software für die Umsetzung der Desk Sharing Quote

Für Desk Sharing brauchst du drei Funktionen: Die Erfassung der tatsächlichen Anwesenheit deiner Mitarbeiter im Büro. Nach der Einführung des Desk Sharing die Buchung der Arbeitsplätze und ab dann ein kontinuierliches Monitoring des Buchungsverhaltens. In der Desk Booking Software PULT deckst du alle drei Bereiche mit einem Tool ab.

Automatische Anwesenheitserkennung für die Planungsphase

PULT Presence erkennt und erfasst die Anwesenheit deiner Mitarbeiter selbstständig: Sobald sich das Smartphone oder Laptop eines Mitarbeiters mit dem Unternehmens-WLAN verbindet, wird er als anwesend erfasst. Anstatt also auf Eintragungen in Anwesenheitslisten zu vertrauen oder eine Liste händisch zu führen, übernimmt die Software die Messung.

Da dies ohne das Zutun der Mitarbeiter erfolgt und nicht vergessen werden kann, sind die Daten vollkommen aussagekräftig. Zero-Klick in PULT funktioniert mit deiner bestehenden WLAN-Infrastruktur, ganz gleich ob HPE Aruba, Cisco, Ubiquiti oder ein anderes System.

Nach zwei bis vier Wochen automatischer Erfassung kennst du die exakte Auslastung und kannst deine Quote verlässlich berechnen.

Arbeitsplatzbuchung ohne Umgewöhnung

PULT integriert sich direkt in Slack, Teams und Outlook. Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz mit einem Klick aus den Tools, die sie ohnehin täglich nutzen. Keine zusätzliche App, keine neuen Passwörter.

Der Buchungsplan ist ein Abbild deines Büros und zeigt alle verfügbaren Plätze mit ihrer Ausstattung, zum Beispiel Arbeitsplätze mit Stehpult, zwei Monitoren und direkt neben dem Lieblingskollegen. Filter helfen dabei, schnell den richtigen Platz zu finden.

Kontinuierliche Optimierung der Desk Sharing Quote

PULT Analytics zeigt dir die durchschnittliche Auslastung der Arbeitsplätze, Zonen und Räume pro Tag und Woche, beliebte und unbeliebte Arbeitsplätze und Buchungsverhalten verschiedener Teams.

Anhand der Buchungsdaten und Anwesenheitsdaten hast du jederzeit deine Desk Sharing Quote vor Augen. Bei permanenter Überkapazität kannst du entweder:

  • schrittweise einzelne Arbeitsplätze zurückbauen und die freigewordenen Flächen deinem Team anderweitig zur Verfügung stellen (Ruhezonen, Sportbereich usw.), oder
  • verstärkt an deiner Back to Office Strategie arbeiten, um die Mitarbeiter wieder vermehrt aus dem Homeoffice ins Büro zu bringen.

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Desk Sharing Quote – Häufige Fragen und Antworten

Hybrides Arbeiten

Hybrides Arbeiten verstehen und mit dem Team umsetzen

Hybrides Arbeiten klingt nach mehr Freiheit, bringt aber auch neue Herausforderungen für Teams, Führung und Organisation mit sich. Dieser Artikel zeigt, was hinter dem Konzept wirklich steckt, welche Regeln und Software du brauchst und wie Unternehmen hybride Arbeit erfolgreich umsetzen.

Hybrides Arbeiten verstehen und mit dem Team umsetzen

Die Mischung aus Remote und Präsenz ist für viele Teams inzwischen gelebte Realität, aber sie wirft auch neue Fragen auf: Wer ist wann im Büro? Wer arbeitet von zu Hause? Und wie stellst du sicher, dass Zusammenarbeit, Kommunikation und Kultur nicht auf der Strecke bleiben? In diesem Artikel erfährst du, was hybrides Arbeiten ist, was es mit sich bringt und welche neuen Strukturen es dafür braucht.

Bedeutung: Was ist hybrides Arbeiten? (Definition)

Hybrides Arbeiten, häufig auch als Hybrid Work oder hybrides Arbeitsmodell bezeichnet, ist eine Kombination aus Präsenz- und Remote-Arbeit. Dabei arbeiten Kollegen teilweise im Büro, teilweise an anderen Orten wie im Homeoffice, im Coworking Space oder unterwegs. Wie genau das ausgestaltet ist, unterscheidet sich stark:

  • Welche Variante geeignet ist, hängt stark von der Art der Tätigkeit, dem Koordinationsbedarf im Team und der Unternehmensstruktur ab. Kreative Projektarbeit profitiert etwa oft von regelmäßiger Präsenz, während fokussierte Einzelarbeit vielen remote besser gelingt.
  • Feste Bürotage (z. B. Montag & Mittwoch im Office)
  • Freie Wahl nach Position, Projektphase oder persönlicher Vereinbarung
  • Zentrale Steuerung oder teambasierte Absprachen
  • Das Büro als Arbeitsort oder als Begegnungsraum mit Fokus auf Meetings und Zusammenarbeit

Hybrides Arbeiten ist kein starrer Zustand, sondern ein Gestaltungsrahmen. Je nach Branche, Unternehmensgröße und Teamstruktur kann das Modell sehr unterschiedlich aussehen. Klar ist nur: Ohne verbindliche Regeln und die passende Ausstattung entstehen schnell Reibungen.

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Hybrides Arbeiten aus verschiedenen Perspektiven

Für Mitarbeiter

Mehr Freiraum bedeutet auch mehr Selbstorganisation. Wenn du frei wählen kannst, wo du arbeitest, brauchst du eigene Routinen: Wie bleibst du für Kollegen ansprechbar? Wie trennst du Arbeit und Privates? Wie holst du dir Informationen, wenn du nicht im Büro bist? Viele schätzen die neu gewonnene Autonomie, berichten aber auch von Abgrenzungsproblemen oder dem Gefühl, "nicht dazugehören".

Für Führungskräfte

Führung im hybriden Kontext verläuft nicht mehr über physische Präsenz, sondern über Vertrauen, Kommunikation und klare Zielorientierung. Sichtbarkeit entsteht nicht am Schreibtisch, sondern durch Verbindlichkeit und Feedback. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung bestehen: Wie nimmst du alle mit, ohne permanent zu kontrollieren oder deinem Team unangenehm im Nacken zu sitzen?

Für HR und Organisation

Recruiting, Onboarding, Personalentwicklung: all das musst du neu denken. Prozesse, die früher automatisch im Büro mitliefen, musst du jetzt bewusster einplanen und gestalten. Onboarding erfordert in hybriden Teams neue Formate: digitale Welcome-Sessions, begleitende Einarbeitungspläne mit Ansprechpartnern vor Ort und remote sowie hybride Feedbackgespräche in der Startphase.

Auch die Unternehmenskultur steht auf dem Prüfstand: Wie schaffst du Zugehörigkeit und Zusammenhalt, wenn sich Teams seltener physisch sehen? Und wie organisierst du den Informationsfluss, wenn nicht alle zur gleichen Zeit am gleichen Ort arbeiten?

Für IT und Office Management

Die Anforderungen an IT-Sicherheit, Netzwerktechnik und Geräte steigen deutlich. Hinzu kommt die Frage: Wer ist wann im Büro? Gibt es genügend Arbeitsplätze? Wie lässt sich die Nutzung von Besprechungsräumen koordinieren?

Typische Probleme beim hybriden Arbeiten

Hybrides Arbeiten bringt spürbare Vorteile, aber auch konkrete Stolperfallen mit sich. Einige der typischen Problemfelder sind:

  • Kommunikationslücken: Wenn du nicht im Büro bist, bekommst du bestimmte Infos vielleicht nicht mit. Ohne klare Tools und Strukturen entstehen unterschiedliche Wissensstände.
  • Teamungleichgewicht: Wer öfter vor Ort ist, wird schneller gehört. Remote-Mitarbeitende laufen Gefahr, weniger eingebunden zu sein.
  • Spontanität vs. Platzangebot: Ohne Planung kann es passieren, dass Räume oder Plätze fehlen – oder das Team für ein Meeting im Büro ist, aber niemand sonst.
  • Zu viele Tools: Wenn jeder ein anderes System nutzt, wird Zusammenarbeit mühsam. Integration ist entscheidend.
  • Fehlende Regeln: Wer wann wo arbeitet, bleibt oft unklar. Das sorgt für Frust und organisatorischen Aufwand.

Probleme aus der Sicht der Arbeitnehmer

  • Verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit: Einigen Angestellten fällt es nach Feierabend schwer, abzuschalten, wenn sie bereits den gesamten Tag zu Hause mit der Arbeit verbracht haben. Die Flexibilität des Homeoffice führt oft dazu, dass Arbeits- und Privatleben ineinander übergehen, was zu Stress und Erschöpfung führen kann. 
  • Schuldgefühle bei geringer Auslastung: Einige fühlen sich schuldig, wenn sie im Homeoffice weniger ausgelastet sind, obwohl sie ihre Aufgaben erfüllen. Diese Schuldgefühle können zu übermäßiger Arbeit und letztlich zum Burnout führen. 
  • Soziale Isolation und fehlende Teamdynamik: Der Mangel an persönlichem Austausch im Büro kann zu einem Gefühl der Isolation führen. Spontane Gespräche und informelle Interaktionen, die zur Teamdynamik beitragen, fehlen im Homeoffice.
  • Unzureichende Arbeitsumgebung zu Hause: Nicht jeder verfügt über einen geeigneten Arbeitsplatz zu Hause. Lärm, fehlende ergonomische Möbel oder unzureichende Technik können die Produktivität beeinträchtigen und aufs Gemüt schlagen.

Um diesen Problemen zu begegnen, braucht die hybride Arbeit eine funktionierende Organisation. Genauso wie eine ständige Präsenzpflicht erdrückend wirken kann, so kann sich auch die vermeintliche Freiheit des Homeoffice negativ auswirken. Eine gut strukturierte, hybride Arbeitsweise kann deinem Team die richtige Abwechslung bieten.

Was braucht man für hybrides Arbeiten?

Ein hybrides Modell funktioniert nur dann, wenn bestimmte Voraussetzungen stimmen:

  • Vertrauensbasierte Führung: Kein Mikromanagement einzelner Tätigkeiten, sondern klar ausgesprochene Erwartungen und regelmäßige Abstimmung. Dazu gehören auch zwingend gelebtes Vertrauen und Vorbildfunktion.
  • Spielregeln zur Zusammenarbeit: Wer arbeitet wann wo? Wie bleibt ihr erreichbar? Welche Software nutzt ihr verbindlich?
  • Klare Planung: Wer ist wann vor Ort? Welche Plätze und Räume braucht ihr? Sind bei hoher Anwesenheit genug Arbeitsplätze vorhanden?
  • Technische Ausstattung: Laptops, VPN, sichere Verbindung, funktionierende Videotechnik, Cloud-basierte Software zur Zusammenarbeit (z. B. für Projektmanagement oder Dokumentation), zentraler Cloud-Speicher für standortunabhängigen Zugriff, professionelle Videokonferenz-Software mit stabiler Verbindung und Funktionen für Gruppenarbeit, Software für Desk Booking und Anwesenheitsübersicht, sowohl im Büro als auch remote.
  • Kulturelle Pflege: Regelmäßige Ankerpunkte, Feedback-Runden, etablierte Teamformate, damit Zugehörigkeit nicht verloren geht. 

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Beispiele für hybrides Arbeiten

Beispiel 1: Mittelstand mit festen Bürotagen

Ein Softwareunternehmen hat zwei feste Bürotage pro Woche eingeführt, über den Rest der Tage entscheidet jedes Team selbst. Arbeitsplätze werden per Software gebucht, Meetingräume ebenfalls. Fest zugewiesene Schreibtische weichen abwechselnd genutzten Arbeitsplätzen. Dadurch können Flächen freigemacht werden für Ruhe- und Pausenzonen, die die Arbeit vor Ort attraktiver machen.

Beispiel 2: Remote-first mit optionalem Office

Ein Start-up setzt auf freiwillige Bürotage. Wer kommt, bucht sich digital ein. Zugang, Arbeitsplatz und Meetingraum sind nach Bedarf gebucht und zugewiesen. Der Empfang ist nicht dauerhaft besetzt, läuft aber digital gesteuert über eine zentrale Plattform. Mitarbeiter schätzen die Flexibilität und das Büro als willkommenen Tapetenwechsel.

Beispiel 3: Verwaltung mit hybridem Schichtmodell

Eine Behörde nutzt hybride Modelle für Verwaltungsmitarbeiter. Teams teilen sich Räume, jede Woche wird vorab geplant. Es wurde ein System zur Raum- und Zugangsbuchung eingeführt, das für Planungssicherheit sorgt. Wichtigster Effekt: Mehr Planbarkeit bei gleichbleibender Erreichbarkeit.

Hybrides Arbeiten in deinem Unternehmen umsetzen

Wenn du hybride Arbeit etablieren willst, geht es nicht nur um mehr Freiheit bei der Arbeitsplatzwahl oder den Vorzügen des Homeoffice. Es geht darum, Strukturen zu schaffen, in denen die gewonnene Flexibilität nicht auch zu Unordnung führt, sondern zu mehr Zufriedenheit, Produktivität und Klarheit.

Damit das gelingt, sollten Ab- und Anwesenheiten der Kollegen für alle nachvollziehbar sein. Außerdem brauchst du eine planbare Nutzung von Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen sowie eine technische Infrastruktur, die mitwächst, statt zu bremsen.

Richtig umgesetzt kann hybrides Arbeiten vieles verbessern: Du entlastest dein Büro, reduzierst Leerstand und schaffst Räume, die sich nach völlig neuen Ideen nutzen lassen. Du stärkst die Selbstverantwortung im Team, ohne die Zusammenarbeit aus dem Blick zu verlieren.

Wie PULT deinem Team das hybride Arbeiten erleichtert:

  • Anwesenheitsübersicht: Du siehst auf einen Blick, wer heute im Büro ist, teamübergreifend, pro Standort, in Echtzeit.
  • Arbeitsplatzbuchung: Mitarbeiter können selbstständig ihren Platz im Büro reservieren, inklusive Kapazitätsübersicht und nach individuellen Vorlieben.
  • Raumplanung und -buchung: Meetingräume lassen sich buchen und somit verbindlich reservieren. Lege fest, wer auf welchen Raum zugreifen darf.
  • Standortübergreifende Steuerung: Alles lässt sich zentral verwalten – unabhängig davon, wie viele Büros oder Nutzergruppen beteiligt sind.

Je besser das hybride Arbeiten organisiert ist, desto besser wird es durch das Team angenommen. Auch die jeweiligen Nachteile der Präsenz- und Remotearbeit werden teils getilgt, teils erheblich gemildert.

Hybrides Arbeiten – Häufige Fragen und Antworten

Hybrides Arbeiten

Das ist Hot Desking: Idee, Vorteile und Umsetzung im Unternehmen

Die Bürokosten steigen, aber die Hälfte der Arbeitsplätze steht leer. Die Mitarbeiter wechseln zwischen Homeoffice und Büro und im Unternehmen kommt die Frage auf, ob sich der ungenutzte Platz nicht besser nutzen ließe. Hot Desking verspricht eine Lösung: Arbeitsplätze teilen, statt leer stehen lassen. In diesem Artikel erfährst du, was Hot Desking ist, ob es für dein Unternehmen funktioniert und wie du typische Einführungsfehler vermeidest.

Was ist Hot Desking? Die Definition im Überblick

Hot Desking ist ein Arbeitsplatzkonzept, bei dem Mitarbeiter keinen fest zugewiesenen Schreibtisch haben. Stattdessen nutzen sie täglich wechselnd einen anderen freien Arbeitsplatz.

Der Name erklärt sich einfach: Wird ein Arbeitsplatz von mehreren Personen hintereinander genutzt, bleibt er "warm" oder "heiß" (hot).

Typische Hot Desking-Szenarien:

  • Außendienst-Teams: Vertriebsmitarbeiter sind häufig unterwegs und benötigen nur gelegentlich einen Büroarbeitsplatz
  • Hybride Teams: Mitarbeiter arbeiten 2-3 Tage im Homeoffice und kommen nur zeitweise ins Büro
  • Projektbasierte Arbeit: Teams, die je nach Projekt unterschiedliche Arbeitsformen benötigen

Die Vorteile von Hot Desking

  • Kosteneinsparungen: Weniger benötigte Arbeitsplätze bedeuten kleinere Büroflächen und geringere Mietkosten. Das ist der Fall, wenn eine neue Bürofläche mit Hot Desking Konzept geplant wird.
  • Optimierte Büronutzung: Statt leerer Schreibtische entstehen Räume und Zonen für die Zusammenarbeit, Rückzugsbereiche oder moderne Pausenzonen. Das ist der Fall, wenn vorhandene, große Flächen auf Hot Desking umgestellt werden.
  • Verbesserte Zusammenarbeit: Wechselnde Sitzplätze durchbrechen Abteilungsgrenzen. Mitarbeiter kommen mit Kollegen aus anderen Bereichen ins Gespräch.
  • Attraktivität als Arbeitgeber: Hot Desking ist ein Zeichen für ein modernes, durchdachtes Bürokonzept. Die Umstellung geht meist mit einer kompletten Aufwertung der Büroausstattung einher: hochwertige, ergonomische Möbel, moderne Technik, professionell gestaltete Ruhezonen, einladende Pausenbereiche und gut ausgestattete Küche für gemeinsame Kaffeepausen. Für Fachkräfte signalisiert dies, dass das Unternehmen in das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter investiert und eine zeitgemäße Arbeitskultur bietet.

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Herausforderungen und mögliche Nachteile des Hot Desking

Der Verlust der Arbeitsplatz-Identität ist für Mitarbeiter die größte Problemstellung beim Wechsel zu Hot Desking. Viele Mitarbeiter schätzen "ihren" Schreibtisch mit persönlichen Gegenständen, Fotos und individueller Einrichtung. Dieser emotionale Aspekt sollte nicht unterschätzt werden.

  • Organisatorischer Aufwand: Hot Desking erfordert klare Regeln und eine Buchungssoftware. Ohne eine gute Organisation wird es eher chaotisch und birgt Streitpotenzial.
  • Technische Herausforderungen: Alle Arbeitsplätze müssen identisch ausgestattet und für verschiedene Nutzer anpassbar sein. Das erfordert Investitionen in höhenverstellbare Möbel und vielfach gleichwertige IT-Ausstattung.
  • Hygiene und Sauberkeit: Geteilte Arbeitsplätze müssen regelmäßig gereinigt werden. Auch die Mitarbeiter müssen nun verstärkt auf Sauberkeit achten und den Arbeitsplatz so verlassen, dass er praktisch sofort von einem Kollegen weiter benutzt werden könnte.

Aus organisatorischer Sicht ist der Datenschutz und Arbeitsplatz-Organisation beim Hot Desking eine neue Herausforderung: Geteilte Arbeitsplätze erfordern eine "Clean Desk Policy", das bedeutet, dass am Ende jedes Arbeitstages alle Dokumente, Notizen und persönlichen Gegenstände weggeräumt werden müssen.

Dabei geht es nicht in erster Linie um Sauberkeit, sondern um Datenschutz: Vertrauliche Informationen dürfen nicht für den nächsten Nutzer des Arbeitsplatzes zugänglich sein. Computer müssen gesperrt, Laptops weggeschlossen werden.

Passt Hot Desking zu unserem Unternehmen?

Bevor Sie sich für oder gegen Hot Desking entscheiden, sollten Sie ehrlich prüfen, ob es zu Ihrer Unternehmensrealität passt.

Merkmale dafür, dass Hot Desking gut passt:

  • Hoher Homeoffice-Anteil: Mehr als 40 % Ihrer Mitarbeiter arbeiten regelmäßig remote
  • Flexible Arbeitszeiten: Die Mitarbeiter im Team haben unterschiedliche Anwesenheitszeiten
  • Projektbasierte Arbeit: Teams arbeiten in wechselnden Konstellationen
  • Wachstum geplant: Sie erwarten Personalzuwachs, aber wollen nicht sofort mehr Bürofläche anmieten
  • Aufgeschlossene Kultur: Ihr Team ist generell offen für Veränderungen

Merkmale dafür, dass Hot Desking nicht passt:

  • Dokumentenlastige Arbeit: Mitarbeiter benötigen täglich Zugriff auf physische Akten
  • Spezielle Ausstattung: Arbeitsplätze mit sehr spezifischer technischer Ausrüstung, zum Beispiel für Videoschnitt, Grafikdesign, CAD-Arbeitsplätze, technische Ausstattung wie Messsysteme, Analysegeräte usw.
  • Feste Teams: Abteilungen, die den ganzen Tag eng zusammenarbeiten müssen
  • Widerstand im Team: Die Mitarbeiter sind in Bezug auf die tägliche Arbeitsweise und Abläufe sehr konservativ eingestellt.

Umsetzung: Schritt für Schritt zum Hot Desking

Hot Desking erfolgreich einzuführen erfordert eine durchdachte Herangehensweise in sechs Kernbereichen: Team-Einbindung mit Mitarbeiterbefragung und Pilotgruppe, technische Vorbereitung mit einheitlicher IT-Ausstattung und Buchungssystem, Raumgestaltung mit verschiedenen Arbeitszonen und Aufbewahrungslösungen, klare Regelwerke für Datenschutz und Arbeitsplatznutzung, einen kontrollierten Testlauf mit einer Abteilung sowie die schrittweise Ausweitung auf das gesamte Unternehmen. 

1. Team einbeziehen und überzeugen

Mitarbeiterbefragung durchführen

Bevor Sie Entscheidungen treffen, fragen Sie Ihr Team: Welche Bedenken gibt es? Was sind die Erwartungen? Wo sehen Mitarbeiter Vorteile oder Probleme? Welche Strukturen (Schließfächer, Kaffeeküchen, Ruhebereiche, Pausenzonen) wünschen sie sich?

Workshops und Informationsveranstaltungen

Erklären Sie transparent, warum Hot Desking eingeführt werden soll. Zeigen Sie konkrete Vorteile auf, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeiter (moderne Ausstattung, flexible Arbeitsumgebung).

Pilotgruppe identifizieren

Starten Sie mit einer aufgeschlossenen Abteilung oder freiwilligen Teilnehmern, die als Multiplikatoren fungieren können.

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2. Technik und Infrastruktur für das Hot Desking planen

IT-Infrastruktur bewerten

  • Sind alle Arbeitsplätze technisch gleichwertig ausgestattet?
  • Funktioniert das WLAN überall zuverlässig?
  • Können sich Mitarbeiter problemlos an jedem PC anmelden?

Buchungssystem auswählen

Wichtige Kriterien: Benutzung von jedem Gerät (PC, Laptop, Smartphone, Terminal), Anbindung an bestehende Systeme (Kalender), Raumbuchung, Büroauswertung und Statistiken (DSGVO-konform).

Möbel und Ausstattung standardisieren

Alle Arbeitsplätze müssen identisch ausgestattet sein: höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, Beleuchtung.

3. Räume und Zonen für Hot Desking neu gestalten

Zonierung planen

  • Ruhebereiche für konzentriertes Arbeiten
  • Zonen für die Teamarbeit mit rollbaren Tischen und Trennwänden
  • Pausenbereiche und Küchen aufwerten
  • Telefonbereiche für Gespräche

Aufbewahrungslösungen schaffen

Schließfächer, mobile Rollcontainer oder abschließbare Schränke für persönliche Gegenstände und Dokumente und Privates.

4. Regeln und Richtlinien für das Hot Desking entwickeln

Clean Desk Policy definieren

Klare Regeln für den Umgang mit Dokumenten und digitalen Geräten am Ende des Arbeitstages (Datenschutz).

Buchungsrichtlinien festlegen

  • Wie weit im Voraus kann gebucht werden?
  • Gibt es Mindest- oder Höchstbuchungszeiten?
  • Was passiert bei No-Shows?

Verhaltenskodex erstellen

Regeln für Lautstärke, Telefonate, Essen am Arbeitsplatz und den respektvollen Umgang mit den geteilten Ressourcen.

5. Testlauf für das Hot Desking starten

Mit einer Abteilung beginnen

Führen Sie Hot Desking zunächst in einem begrenzten Bereich ein, um Erfahrungen zu sammeln und Kinderkrankheiten zu beheben.

Feedback systematisch sammeln

Regelmäßige Gespräche mit den Testteilnehmern: Was funktioniert gut? Wo gibt es Probleme? Was sollte angepasst werden?

Anpassungen vornehmen

Seien Sie bereit, Regeln zu ändern oder technische Lösungen anzupassen, wenn sich Probleme zeigen.

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6. Hot Desking Schritt-für-Schritt ausweiten

Sukzessive Einführung

Erweitern Sie Hot Desking nach dem erfolgreichen Testlauf auf weitere Abteilungen. So können Sie aus den Erfahrungen lernen und jede Erweiterung optimieren.

Kontinuierliches Monitoring

Auch nach der vollständigen Einführung: Sammeln Sie regelmäßig Feedback und passen Sie das System an veränderte Bedürfnisse an.

Erfolg messbar machen

Verfolgen Sie Kennzahlen wie Arbeitsplatzauslastung, Mitarbeiterzufriedenheit und Kosteneinsparungen, um den Erfolg zu dokumentieren.

Die häufigsten Fehler bei der Einführung von Hot Desking

  • Das Team erfährt es aus der Gerüchteküche: Wenn Mitarbeiter von der Hot-Desking-Einführung erst durch Flurfunk erfahren, ist der Widerstand vorprogrammiert und es bauen sich Ängste und Vorbehalte auf, die später nur sehr schwer wieder zu lösen sind. Sprechen Sie offen über die Beweggründe: Kostenersparnis, Flexibilität oder Wachstumspläne. Menschen akzeptieren Veränderungen eher, wenn sie den Sinn dahinter verstehen.
  • Von null auf hundert: Eine komplette Büroumstellung auf einmal überfordert alle Beteiligten. Wer direkt das ganze Unternehmen im laufenden Betrieb umstellt, riskiert Chaos und frustrierte Mitarbeiter. Beginnen Sie mit einer Abteilung, sammeln Sie Erfahrungen und bessern Sie nach, bevor Sie weitermachen.
  • Arbeitsplätze erster und zweiter Klasse: Nichts sorgt schneller für schlechte Stimmung als unterschiedlich ausgestattete Arbeitsplätze. Wenn ein Schreibtisch zwei Monitore hat und der andere nur einen, werden sich Mitarbeiter jeden Morgen um die besseren Plätze streiten. Investieren Sie in einheitliche Ausstattung, das zahlt sich langfristig aus
  • Fehlende Regeln: Ohne klare Spielregeln wird Hot Desking chaotisch ablaufen. Legen Sie fest, wie Arbeitsplätze gebucht werden, was mit Dokumenten passiert und wie sich Mitarbeiter verhalten sollen. Diese Regeln müssen alle kennen und einhalten, vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer.

Hot Desking mit Buchungssoftware erfolgreich umsetzen

Hot Desking steht und fällt mit der richtigen Umsetzung. Viele typische Probleme, also Konflikte um beliebte Arbeitsplätze, unbemerkt unbeliebte Schreibtische oder Streits um Meetingräume, lassen sich durch die richtige Software von vornherein vermeiden.

Der Einsatz einer geeigneten Hot Desking Software löst diese Probleme und sorgt dafür, dass Arbeitsplätze fair und zuverlässig gebucht werden können. Mit PULT stellt jeder Mitarbeiter sicher, nach der Fahrt zur Arbeit auch tatsächlich den gewünschten Platz frei vorzufinden. Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Schreibtischbuchung mit Lageplan, vom Smartphone, Laptop, PC
  • Filtern nach Ausstattung und Buchung neben dem Lieblingskollegen
  • Raumreservierung für Meetings, Workshops oder Fokusarbeit
  • Besuchermanagement inkl. Check-in und Anwesenheitsübersicht
  • Team-Find-Funktion, um zu sehen, wer wann im Büro ist
  • Datengestützte Auswertungen zur Nutzung von Flächen und Arbeitsplätzen
  • Integration in bestehende Tools wie Microsoft Teams oder Slack

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Hot Desking – Häufige Fragen und Antworten

Neuigkeiten & Updates

Leitfaden: So funktioniert Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Rechtliche Aspekte, bewährte Vorgehensweisen anderer Behörden und konkrete Handlungsschritte, die zum Erfolg führen – praxisnah und erprobt, ohne theoretischen Ballast.

Guide: So funktioniert Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Eine aktuelle IAG-Studie mit knapp 2.000 Teilnehmern zeigt: 60 % der Beschäftigten sind zufrieden mit Desk Sharing. Fast die Hälfte der Befragten kam aus dem öffentlichen Dienst.  

Aber Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung hat seine eigenen Spielregeln. Datenschutz, Mitbestimmung, Barrierefreiheit: Die rechtlichen Hürden sind höher als in der freien Wirtschaft. 

In diesem Artikel erfährst du, was rechtlich zu beachten ist, wie andere Behörden es gemacht haben und welche konkreten Schritte zum Erfolg führen. Keine Theorie, sondern praxiserprobte Erfahrungen.

→ Direkt zur Desk Sharing Software für die öffentliche Verwaltung [Sprungmarke zur entsprechenden Überschrift]

Was ist Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung?

Desk Sharing bedeutet: Mehrere Mitarbeiter teilen sich dieselben Arbeitsplätze. Statt dass jeder einen festen Schreibtisch hat, bucht man sich je nach Bedarf einen freien Platz. In der öffentlichen Verwaltung ist das besonders relevant, da viele Kollegen inzwischen im Homeoffice arbeiten und viele Arbeitsplätze leer stehen.

Mitarbeiter buchen über eine Software ihren Arbeitsplatz für den gewünschten Tag. Am Morgen setzen sie sich an den reservierten Platz, arbeiten wie gewohnt und räumen abends auf. Auf dem Platz bleibt nichts zurück; typischerweise werden Schließfächer zur Verfügung gestellt. Der Platz steht am nächsten Tag anderen zur Verfügung.

Für Behörden besonders interessant: Viele Verwaltungen haben durch Homeoffice-Regelungen und flexible Arbeitszeiten eine Büroauslastung von nur 60 bis 70 %. Desk Sharing nutzt diese freien Kapazitäten optimal und spart Mietkosten. Gleichzeitig entstehen neue Begegnungsmöglichkeiten zwischen Abteilungen, die sonst wenig Kontakt haben.

Der Unterschied zu festen Plätzen: Statt 100 Mitarbeiter mit 100 Arbeitsplätzen arbeitest du mit 70 bis 85 Plätzen. Die gesparte Fläche kann für andere Zwecke genutzt werden, zum Beispiel für attraktive Pausenzonen oder Bereiche für die Zusammenarbeit, was insgesamt die Attraktivität des Arbeitsplatzes erhöht. Eine weitere Möglichkeit ist, die gemietete Fläche zu reduzieren und somit Kosten zu sparen.

Die rechtlichen Grundlagen für Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung ist grundsätzlich erlaubt. Das bestätigt auch die neueste Rechtsprechung des LAG Baden-Württemberg. Aber du musst das Personalratsvertretungsrecht, den Datenschutz und DSGVO, die Barrierefreiheit und den Arbeitsschutz beachten.

Personalvertretungsrecht: Nach § 80 Abs. 1 Nr. 4 BPersVG hat der Personalrat bei der Arbeitsplatzgestaltung mitzubestimmen. Das bedeutet: Du brauchst ihn von Anfang an mit im Boot. Nr. 21 desselben Paragrafen erfasst auch technische Einrichtungen wie Buchungssysteme.

Die praktische Konsequenz: Binde den Personalrat bereits in der Planungsphase ein. Nachträgliche Mitbestimmungsverfahren sind kompliziert und kosten Zeit.

Datenschutz: Die DSGVO gilt für Behörden besonders streng. Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO legitimiert zwar die Datenverarbeitung für öffentliche Aufgaben, aber du musst das Prinzip der Datenminimierung nach Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO beachten. Erfasse nur Name/Personalnummer, Buchungszeit und Arbeitsplatz-ID. Die Erfassung der Tätigkeitsinhalte oder Leistungsbewertungen ist hingegen tabu.

Barrierefreiheit: § 12a BGG verpflichtet dich zu WCAG 2.1 AA-konformen Buchungssystemen. Das heißt: Screenreader-Kompatibilität, ausreichende Farbkontraste und Tastaturbedienbarkeit.

Arbeitsschutz: § 5 ArbSchG fordert eine spezifische Gefährdungsbeurteilung für wechselnde Arbeitsplätze. Psychische Belastungen durch Arbeitsplatzwechsel müssen dabei explizit berücksichtigt werden.

Erstelle eine strukturierte Dienstvereinbarung, die alle Aspekte regelt, von der Arbeitsplatzausstattung über das Buchungsverfahren bis hin zu Datenschutz und Barrierefreiheit.

Beispiele für Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Stadtverwaltung Metzingen: 400 Mitarbeiter, drei Standorte, eine Software. Die baden-württembergische Stadt führte im August 2022 Desk Sharing ein. IT-Leiter Jörg Stritzelberger berichtet von schneller Akzeptanz nach kurzer Eingewöhnung. Besonders geschätzt werden Features, die die Anwesenheit anderer Kollegen auf dem Büroplan markieren und die Filterung der Arbeitsplätze nach deren Merkmalen.

Universitätsklinikum Heidelberg: Hier zeigt sich, wie schrittweise Expansion des Desk Sharing in der Institution funktioniert. Das Klinikum startete mit Pilotbereichen und weitete Desk Sharing kontinuierlich aus, basierend auf den optimierten Erfahrungen aus bereits umgesetzten Bereichen.

Universität Hamburg: Seit März 2024 läuft hier ein rechtskräftiger Pilotbetrieb mit einer klaren Dienstvereinbarung. Das Konzept integriert mobiles Arbeiten mit einheitlicher Arbeitsplatzausstattung und klaren Regeln für persönliche Gegenstände.

Der dokumentierte Mehrwert: besserer Beschäftigtenaustausch, Zeit- und Ressourcenersparnisse, optimale Arbeitsplatzauslastung. Messbare Kosteneinsparungen durch Flächenreduzierung um 20 bis 40 %, bei typischen Mieten von 50 bis 150 € pro m²/Monat bedeutet das erhebliche Budgetentlastungen.

Die Sharing-Quoten bewegen sich zwischen 0,67 bis 0,83 Arbeitsplätzen pro Mitarbeiter, wobei Sicherheitspuffer für Spitzenzeiten eingeplant werden.

Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung auf Desk Sharing vorbereiten

Jüngere Kollegen (Generation Z, Millennials) zeigen in der Regel eine hohe Akzeptanz für flexible Arbeitsmodelle. Bei älteren Kollegen (Babyboomer, Generation X) stößt du häufiger auf Widerstand: Nicht aus Sturheit, sondern aus berechtigten Sicherheitsbedürfnissen und Präferenz für bewährte Strukturen.

Hauptwiderstandsfaktoren: Datenschutz-Bedenken (21 % laut Bitkom/DStGB-Studie), traditionelle Verwaltungskultur mit hierarchischen Entscheidungswegen, praktische Sorgen wie Zeitaufwand für die Arbeitsplatzsuche und rechtliche Unsicherheiten.

Bewährte Strategien: Führe informative Workshops durch, die Bewusstsein schaffen. Kommuniziere konkrete Work-Life-Balance-Verbesserungen, nicht hingegen abstrakte Effizienzgewinne. Biete systematische Schulungen für alle Altersgruppen an, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Kulturelle Besonderheiten der Verwaltung: Hierarchische Entscheidungswege verlängern die Implementierung, aber sie bieten auch Stabilität. Rechtliche Rahmenbedingungen schaffen höhere Compliance-Anforderungen, sorgen aber für Rechtssicherheit. Die höhere intrinsische Motivation durch gesellschaftlichen Nutzen und geringere Fluktuation ermöglichen nachhaltige Planung.

Kommunikation: Nutze mehrere Kanäle (Intranet, Newsletter, persönliche Gespräche). Sei transparent, zeige Vor- und Nachteile offen auf. Plane interaktive Elemente wie Q&A-Sessions und Feedbackschleifen. Skeptiker überzeugst du mit konkreten Vorteilen und Sicherheitsgarantien. Befürworter bindest du ein, indem du ihnen Gestaltungsmöglichkeiten gibst. Ignoriere die "schweigende Mitte" nicht, denn sie entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg.

Technische Umsetzung von Desk Sharing in der öffentlichen Verwaltung

Die Desk Sharing Software ist ein wichtiger Teil der technischen Umsetzung, hinzu kommen DSGVO-Konformität, Barrierefreiheit und IT-Sicherheit nach BSI-Standards.

DSGVO-Konformität: Deutsche Server, EU-Datenschutz-konformität , Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO. Achte auf ISO27001-Zertifizierungen der Anbieter.

IT-Sicherheit: Multi-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Berechtigungen und TLS 1.3-Verschlüsselung.

Clean Desk Policy: Arbeitsplatz-Reset nach jeder Nutzung, sichere Verwahrung vertraulicher Dokumente in abschließbaren Rollcontainern, automatische Bildschirmsperre bei Nichtbenutzung.

Hardware-Mindestausstattung: Standardisierte Docking-Stationen für Laptops, Dual-Monitor-Sets, höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Eingabegeräte.

Dein Weg zum erfolgreichen Desk Sharing

Die 60%ige Zufriedenheitsrate bei implementierten Lösungen zeigt das Potenzial, parallel dazu verdeutlicht die 47,6%ige Präferenz für feste Arbeitsplätze: Das Change Management ist der Kern der Umgestaltung.

Die Erfolgsfaktoren: Frühzeitige Personalvertretungseinbindung nach § 66 BPersVG, DSGVO-konforme Technologie und Software mit deutschen Serverstandorten, generationenspezifische Kommunikation und schrittweise Pilotprojekt-Implementierung.

Die Zahlen sprechen für sich: Kosteneinsparungen von 20 bis 40 % bei Büroflächen rechtfertigen Investitionen von 180.000 bis 250.000 € für 100 Mitarbeiter bei 2-3-jähriger Amortisation.

Deine nächsten Schritte:

  1. Führe eine systematische Ist-Analyse mit Mitarbeiterbefragung durch
  2. Hole den Personalrat von Anfang an ins Boot
  3. Wähle DSGVO-zertifizierte Software mit deutschen Servern
  4. Entwickle ein mehrstufiges Schulungskonzept für alle Altersgruppen
  5. Starte mit einem Pilotbereich und evaluiere kontinuierlich

Desk Sharing Software für die öffentliche Verwaltung 

PULT ist eine Booking-Software für dein Desk-Sharing-Konzept. Es läuft browserbasiert und funktioniert damit auf jedem Gerät, also auf dem Smartphone, Laptop und PC. Der interaktive Büroplan bildet dein Büro originalgetreu ab, zeigt verfügbare Arbeitsplätze und lässt sich nach Ausstattung filtern. 

Automatisierung mit PULT Presence: Sobald sich Mitarbeiter mit dem Büro-WLAN verbinden, erfolgt der Check-in automatisch, ohne App-Nutzung, ohne manuelle Eingaben. Das macht die Lösung auch für skeptische Kollegen attraktiv, da sie keine Mehrarbeit haben.

Behördentauglich: PULT ist DSGVO-konform und erfüllt die strengen Compliance-Anforderungen öffentlicher Einrichtungen. Deutsche Server, ISO27001-Zertifizierung und rollenbasierte Zugriffskontrolle schaffen die nötige Rechtssicherheit. Auch die vorhandene WLAN-Infrastruktur kann beibehalten werden.

Praxisgerechte Features: Interactive Grundrisse zeigen nicht nur verfügbare Plätze, sondern auch, wo Kollegen sitzen. Das vereinfacht die Zusammenarbeit und nimmt die Anonymität aus dem Desk Sharing. Umfassende Analytics helfen dabei, die Büroflächen datenbasiert zu optimieren und den ROI zu dokumentieren.

Desk Sharing öffentliche Verwaltung – Häufige Fragen und Antworten