Praktische Guides für alle, die moderne Büros managen. Von Flächenoptimierung über Automatisierung bis hin zu hybridem Arbeiten.
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Besucherverwaltung
Besuchermanagementsystem: Was es ist und wie es funktioniert
Ein Besuchermanagementsystem ersetzt die Papierliste am Empfang durch einen digitalen Prozess für Check-in und Besuchererfassung. Es dokumentiert, wer sich vor Ort befindet, benachrichtigt den zuständigen Host und speichert Besuche in einem durchsuchbaren Protokoll für Sicherheits- und Compliance-Prozesse. Gerade in wachsenden Büros lässt sich damit eine Lücke schließen, die bei manuellen Empfangsprozessen schnell entsteht.
Ein Besuchermanagementsystem digitalisiert den Gäste-Check-in. Voranmeldung, Badge-Druck, Host-Benachrichtigungen und ein durchsuchbares Besucherprotokoll ersetzen manuelle Papierlisten.
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Besuchermanagement-Software reduziert manuelle Arbeit an der Rezeption und schafft gleichzeitig nachvollziehbare Daten für Sicherheitsprüfungen und Compliance-Prozesse.
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Ein eigenständiges Besuchermanagementsystem bildet den Check-in ab. Desk Booking, Room Booking und weitere Office-Daten liegen jedoch häufig in separaten Tools. Dadurch fehlt eine gemeinsame Übersicht über die Anwesenheit im Büro.
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PULT verbindet Visitor Management mit Anwesenheitsdaten, Desk und Room Booking sowie Emergency-Response-Prozessen in einer Plattform. Sicherheitsteams können Mitarbeitende und Besucher dadurch in einer gemeinsamen Übersicht betrachten.
Was ist ein Besuchermanagementsystem?
Ein Besuchermanagementsystem ist eine Software, die den manuellen Anmeldeprozess für Gäste digital abbildet und nachvollziehbar dokumentiert. Das System erfasst Besucherdaten sowie Ankunft und Abreise und informiert die Person, die der Gast besuchen möchte. Eine Papierliste an der Rezeption ist dafür nicht erforderlich. Unternehmen setzen solche Systeme vor allem für Sicherheit, die Umsetzung von Datenschutzanforderungen wie der DSGVO und einen professionelleren Check-in-Prozess ein.
Eigenständige Check-in-Tools kümmern sich ausschließlich um den Empfang. Plattformbasiertes Visitor Management wie bei PULT verbindet Besucherdaten zusätzlich mit dem übrigen Anwesenheits- und Office Management. Sicherheitsteams können dadurch Besucher und Mitarbeitende in einer gemeinsamen Umgebung betrachten.
Was leistet ein Besuchermanagementsystem?
Ein Besuchermanagementsystem bildet den gesamten Besucherprozess digital ab, von der Voranmeldung bis zum Check-out. Es erfasst die Daten eines Gastes, informiert den zuständigen Host, kann einen Besucherausweis ausstellen und speichert Besuche in einem durchsuchbaren Protokoll. Die Besuchermanagement-Software führt diesen Vorgang auf einem Tablet, einem Kiosk oder einem Mobiltelefon durch.
Kernfunktionen eines modernen Besuchermanagementsystems
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Voranmeldung und Einladungen: Hosts schicken Besuchern vor dem Termin einen Link mit Informationen zum Besuch, zur Anfahrt, zu Parkplätzen oder zum Gebäudezugang.
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Self-Service-Check-in: Gäste bestätigen am Kiosk oder Tablet ihren Namen, den Host und den Besuchsgrund. Der Vorgang kann in weniger als einer Minute abgeschlossen werden.
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Optionale ID- und Watchlist-Prüfung: Je nach Plattform und Konfiguration kann das System Identitätsdokumente prüfen oder Namen mit Sicherheits- beziehungsweise Sperrlisten abgleichen, bevor ein Badge ausgestellt wird.
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Badge-Druck und QR-Codes: Gäste können einen sichtbaren digitalen oder gedruckten Besucherausweis erhalten, der zeitlich auf den jeweiligen Besuch begrenzt ist.
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Host-Benachrichtigungen: Die besuchte Person erhält sofort eine Nachricht per E-Mail, Slack oder Teams. Je nach Konfiguration können Name und Foto des Gastes enthalten sein.
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Unterzeichnung von Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA) und Verträgen: Rechtliche Dokumente können beim Check-in digital unterschrieben und anschließend für Compliance-Zwecke gespeichert werden.
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Besucherprotokolle und Auswertungen: Jeder Besuch erhält einen Zeitstempel und kann gesucht oder exportiert werden. Dadurch lassen sich auch wiederkehrende Abläufe am Empfang auswerten.
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Besucherliste für den Notfall: Bei einer Evakuierung kann eine aktuelle Besucherliste abgerufen werden. Sie zeigt, welche Gäste laut System noch als im Gebäude befindlich erfasst sind.
Besuchermanagement-Software vs. Papierliste
Kriterium
Papierliste
Besuchermanagement-Software
Datenqualität
Unleserliche Einträge, fehlende Angaben
Strukturierte Pflichtfelder
Sicherheitsprüfung
Keine
Watchlist- und ID-Prüfung möglich
Notfall-Anwesenheitskontrolle
Manuelles Prüfen anhand der Liste
Sofort abrufbare und exportierbare Liste
Compliance-Dokumentation
Schwer durchsuchbar und manuell zu löschen
Durchsuchbare Datensätze mit Aufbewahrungsregeln
Wie läuft ein Besuch von der Einladung bis zum Check-out ab?
Ein typischer Besuch umfasst sechs Schritte: Der Host verschickt eine Einladung. Der Gast registriert sich vorab und bestätigt bei der Ankunft seine Daten. Anschließend kann ein Badge ausgestellt werden. Der Host wird benachrichtigt und beim Verlassen des Gebäudes wird der Check-out dokumentiert oder automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt durchgeführt.
1
Voranmeldung: Der Host plant den Besuch und verschickt einen Link mit Ankunftsinformationen, Hinweisen zum Parken und Angaben zum Gebäudezugang.
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Ankunft und Check-in: Der Gast bestätigt seine Daten an einem Kiosk, auf einem Tablet oder über das eigene Smartphone. Der Vorgang dauert üblicherweise weniger als eine Minute.
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Optionale Identitäts- und Watchlist-Überprüfung: Je nach Plattform und Konfiguration können vor dem Gebäudezugang zusätzliche ID- oder Sicherheitsprüfungen durchgeführt werden.
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Badge-Ausgabe: Ein gedruckter oder digitaler Besucherausweis identifiziert den Gast im Gebäude und kann auf den jeweiligen Besuchstag begrenzt werden.
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Host-Benachrichtigung: Die besuchte Person erhält sofort eine Nachricht mit dem Namen und bei entsprechender Konfiguration dem Foto des Gastes.
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Check-out und Protokollierung: Der Gast checkt beim Verlassen aus. Alternativ kann das System einen Besuch zu einem definierten Zeitpunkt automatisch schließen und den Datensatz damit aktuell halten.
Welche Vorteile bietet ein Besuchermanagementsystem für das Büro?
Ein zentraler Vorteil ist ein vollständiges und durchsuchbares Protokoll darüber, wer zu welchem Zeitpunkt vor Ort erfasst war. Eine Papierliste oder mündliche Anmeldung kann diese Informationen nur eingeschränkt bereitstellen.
Vorteile in Sicherheit und Compliance
Je nach Plattform und Konfiguration kann ein Besuchermanagementsystem Gäste mit einer Watchlist abgleichen, bevor sie Zugang zu den Büroflächen erhalten. Besuche können mit Zeitstempel für spätere Sicherheits- und Compliance-Prüfungen gespeichert werden. Besucherdaten gelten unter der DSGVO als personenbezogene Daten. Unternehmen benötigen daher eine rechtliche Grundlage für die Verarbeitung, eine angemessene Aufbewahrungsfrist beziehungsweise Kriterien für deren Festlegung sowie Schutzmaßnahmen gegen unbefugten Zugriff. Ein digitales System kann solche Vorgaben direkt im Check-in-Prozess unterstützen und manuelle Schritte reduzieren.
Auch während eines Notfalls ist eine vollständige Besuchererfassung relevant. OSHA-Leitlinien sehen vor, dass Besucher nach einer Evakuierung berücksichtigt werden. Viele Unternehmen greifen dafür auf die Anmeldeliste zurück. Fehlt eine Person in dieser Liste, kann sich die Klärung verzögern. Gerade bei einer echten Evakuierung ist eine aktuelle Anwesenheitsübersicht deshalb besonders wichtig.
PULT Presence und Visitor Management liefern Daten zu Mitarbeitenden und Besuchern für eine gemeinsame Anwesenheitsübersicht. Facility Teams können dadurch im Notfall schneller prüfen, wer als vor Ort erfasst ist, ohne zuerst Papierlisten durchsuchen zu müssen.
Vorteile für Empfang und Besuchererlebnis
Automatisierter Check-in reduziert die Zeit, die dein Team für handschriftliche Anmeldungen, manuelle Badge-Erstellung und Telefonanrufe zur Besucherankündigung benötigt. Mitarbeitende am Empfang können sich dadurch stärker um Gäste und andere Aufgaben kümmern. Besucher kommen schneller durch den Anmeldeprozess. Ein klar organisierter Check-in verbessert außerdem den ersten Eindruck beim Betreten des Büros. Bei Kunden-, Bewerber- oder Investorenterminen wird der Empfang damit Teil eines professionellen Besuchserlebnisses.
Wie wählst du die richtige Visitor-Management-Lösung aus?
Die passende Lösung hängt weniger von der reinen Anzahl der Funktionen ab als davon, wie gut sie zu eurem Sicherheitssetup, der Bürogröße und der bestehenden Tool-Landschaft passt. Ein System für ein kleines Startup-Büro stellt andere Anforderungen als eine Lösung für einen Campus mit 500 Mitarbeitenden, mehreren Gebäuden und einem eigenen Sicherheitsteam.
Kriterium
Was ist zu prüfen?
Funktionsumfang
Voranmeldung, Überprüfung der Beobachtungsliste, Ausdrucken von Ausweisen, Berichterstellung
Integrationen
Kalender-, Personal- und Kommunikationstools, die Ihr Team bereits nutzt
Sicherheit und Compliance
Kontrollen zur Datenaufbewahrung, Prüfprotokolle, DSGVO-konformer Umgang mit Daten
Skalierbarkeit
Preisgestaltung und Einrichtung an mehreren Standorten
Preis
Preismodelle nach Standort vs. nach Nutzer
Benutzerfreundlichkeit
Die Einrichtungszeit des Kiosks und wie schnell das Personal den Umgang mit dem System erlernen kann
Reicht eine eigenständige Visitor-Management-Plattform für ein modernes Büro aus?
Eine eigenständige Visitor-Management-Plattform löst die Abläufe am Empfang. Viele Büros verwalten Desk Booking, Room Booking und Parkplätze jedoch weiterhin über separate Systeme. Werden diese Prozesse in einer Plattform verbunden, erhalten Security- und Facility-Teams eine gemeinsame aktuelle Übersicht über Mitarbeitende und Besucher vor Ort.
Besonders wichtig wird diese Verbindung bei Sicherheitsvorfällen oder Veränderungen der Büroflächen. Facility Teams brauchen dann einen aktuellen Überblick über die Anwesenheit und keine vier verschiedenen Logins. PULT verbindet Visitor Management mit Desk Booking Software, Room Booking und Anwesenheitsdaten. Ein gemeinsames Dashboard zeigt die erfassten Mitarbeitenden und Besucher vor Ort. Für Office Manager, die eine breitere Arbeitsplatzmanagement-Software prüfen, ist diese Verbindung relevant, weil Besucherdaten im Kontext der gesamten Büroanwesenheit deutlich mehr Nutzen bieten.
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Nutze den Besucher-Check-in für mehr Sicherheit
Ein Besuchermanagementsystem macht aus einem schwer nachvollziehbaren manuellen Empfangsprozess einen kontrollierten digitalen Zugang. Du erhältst ein durchsuchbares Protokoll darüber, wer wann eingecheckt hat. Besonders wertvoll werden diese Daten, wenn das Visitor Management mit anderen Office-Prozessen wie Desk Booking und Echtzeit-Anwesenheit verbunden ist. Dadurch entsteht eine aktuelle Übersicht der erfassten Personen vor Ort.
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Visitor Check-in, Desk Booking, Room Booking und Anwesenheitsdaten laufen in einer Plattform und können über einen gemeinsamen Zugang verwaltet werden.
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Eine Echtzeitübersicht zeigt Mitarbeitende und Besucher vor Ort und unterstützt damit eine schnellere Anwesenheitskontrolle im Notfall.
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Jeder Besuch wird in einem durchsuchbaren Protokoll erfasst. Die Daten können für Sicherheits- und Compliance-Prüfungen genutzt werden.
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Microsoft Teams und Slack können für Host-Benachrichtigungen genutzt werden. Personio und HiBob verbinden Mitarbeiterdaten über integrierte Schnittstellen.
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Hybrides Arbeiten
Das ist mobiles Arbeiten | Für Unternehmen
Mobiles Arbeiten bietet Flexibilität und steigert Produktivität sowie Work Life Balance. Teams können mit der passenden Ausstattung zuhause, im Café oder im Ausland arbeiten.
Mobiles Arbeiten: Definition, Unterschiede zum Home Office und Rechtliches
58 % aller deutschen Firmen erlauben inzwischen mobiles Arbeiten, sei es aus dem Büro, im Home Office, unterwegs oder sogar im Ausland. In diesem Artikel erfährst du, wie mobiles Arbeiten heute rechtlich, technisch und praktisch funktioniert.
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Was ist mobiles Arbeiten?
Unter mobilem Arbeiten versteht man die Möglichkeit, Arbeitsleistungen ortsunabhängig zu erbringen, meist mithilfe von Laptop, Smartphone und Internetverbindung. Das mobile Arbeiten kann die Anwesenheit im Unternehmen ganz oder teilweise ersetzen.
Im Gegensatz zur klassischen Büroarbeit gibt es nicht zwingend einen festen Arbeitsplatz in der Firma. Oft teilen sich bei Hybridmodellen mehrere Mitarbeiter zeitversetzt einen Schreibtisch im Büro, da sie ansonsten mobil von außerhalb arbeiten.
Tipp: Hier erfährst du, wie das Teilen von Arbeitsplätzen mit Desk Sharing funktioniert.
Beim mobilen Arbeiten ist in der Regel kein bestimmter Arbeitsort vorgeschrieben. Vorausgesetzt wird nur, dass die Verbindung zum Betrieb besteht, die Erreichbarkeit sichergestellt ist und die übertragenen Aufgaben erledigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Home Office und mobilem Arbeiten?
Vom Begriff Home Office wird mobiles Arbeiten insofern abgegrenzt, als Home Office allgemein das Arbeiten von zu Hause meint. Tatsächlich handelt es sich beim Home Office um einen Spezialfall der Telearbeit.
Telearbeit ist in Deutschland formal definiert (§ 2 Abs. 7 Arbeitsstättenverordnung) als ein fest vom Arbeitgeber eingerichteter Bildschirmarbeitsplatz im Privatbereich des Beschäftigten. Dafür wird ein fester Arbeitsort (meist das eigene Zuhause) vertraglich vereinbart und vom Arbeitgeber mit Büromöbeln und Technik ausgestattet.
Telearbeit/Home Office unterliegt den strengen Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung und des Arbeitsschutzes, zum Beispiel müssen ergonomische Möbel gestellt und eine Gefährdungsbeurteilung des heimischen Arbeitsplatzes durchgeführt werden.
Mobiles Arbeiten hingegen ist nicht durch die ArbStättV geregelt. Es findet überwiegend außerhalb fester Arbeitsräume statt, an wechselnden Orten, und es gibt keine gesetzliche Definition dafür.
Kurz gesagt: Home Office (Telearbeit) bedeutet Arbeiten an einem klar definierten Ort (dem häuslichen Büro) mit entsprechender Ausstattung durch den Arbeitgeber, wohingegen mobiles Arbeiten die freie Ortswahl bietet.
Wichtig: Auch wenn beim mobilen Arbeiten keine festen Bürovorschriften für den Arbeitsplatz gelten, bleiben die allgemeinen Arbeitsgesetze voll anwendbar. Dazu zählen etwa das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) mit Höchstarbeitszeit, Ruhepausen und dem Verbot der Sonntagsarbeit. Ebenso gilt das Arbeitsschutzgesetz, d.h. der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht und muss auch bei mobiler Arbeit die Gesundheit seiner Beschäftigten schützen.
Welche gesetzlichen Regelungen gelten für mobiles Arbeiten?
Einen gesetzlichen Anspruch auf mobiles Arbeiten (oder Home Office) gibt es in Deutschland derzeit nicht. Das heißt, Arbeitnehmer können zwar den Wunsch äußern, von zu Hause oder von anderen Orten zu arbeiten, aber der Arbeitgeber entscheidet freiwillig, ob er dies ermöglicht.
Der Arbeitgeber darf einen Antrag auf mobile Arbeit auch ohne Begründung formlos ablehnen. In der Praxis ermöglichen jedoch viele Unternehmen Home Office-Regelungen sowie die mobile Arbeit, um attraktiver für Fachkräfte zu sein und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern.
Mobiles Arbeiten im Koalitionsvertrag
Im Koalitionsvertrag der letzten Bundesregierung (20. Legislaturperiode, 2021–2025) wurde vereinbart, einen „Erörterungsanspruch“ für mobiles Arbeiten einzuführen. Demnach sollten Beschäftigte in geeigneten Tätigkeiten einen Anspruch auf Verhandlung über Home Office/mobiles Arbeiten erhalten.
Der Arbeitgeber dürfte einen Wunsch dann nur ablehnen, wenn betriebliche Gründe entgegenstehen und willkürliche Ablehnungen wären unzulässig. Ein konkretes Gesetz hierzu gibt es Stand Juli 2025 allerdings noch immer nicht.
Daher gilt weiterhin: Was nicht durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag geregelt ist, bleibt Verhandlungssache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Weder Arbeitgeber müssen ihren Leuten Home Office gewähren, noch können Arbeitnehmer einseitig darauf bestehen. Umgekehrt gilt aber auch: Ohne entsprechende Vereinbarung kann ein Arbeitgeber seine Beschäftigten nicht einfach zum Home Office zwingen. Beide Seiten müssen zustimmen.
Welche Arbeitszeiten gelten für mobiles Arbeiten?
Bei mobiler Arbeit müssen die gesetzlichen Arbeitszeiten eingehalten werden. Es gilt:
Maximal 8 Stunden pro Werktag (in Ausnahmefällen bis zu 10 Stunden)
Mindestens 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen
Überstunden und Arbeit an Sonn- und Feiertagen sind nur in engen Grenzen erlaubt
Eine ständige Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit darf der Arbeitgeber nicht verlangen
Praktisch stellt insbesondere die Zeiterfassung eine Herausforderung dar: Arbeitgeber sind verpflichtet, ein verlässliches System zur Arbeitszeiterfassung bereitzustellen, das auch bei mobiler Arbeit funktioniert. In der Regel kommen hier eine Zeiterfassungssoftware oder Vertrauensarbeitszeit mit eigenständiger Erfassung zum Einsatz. Wichtig ist, dass Überstunden und Pausen nachvollziehbar dokumentiert werden, auch aus Gründen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Unfall- und Versicherungsschutz beim mobilen Arbeiten
Seit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz 2021 gilt ein erweiterter Unfallversicherungsschutz für mobiles Arbeiten und Home Office. Arbeitsunfälle im Home Office oder auf dem Weg im Rahmen der mobilen Arbeit sind nun grundsätzlich genauso versichert wie im Betrieb.
Das bedeutet: Verletzt sich jemand während der Arbeit zu Hause oder auf dem direkten Weg zum Kindergarten, um sein Kind vor Arbeitsbeginn abzugeben, greift die gesetzliche Unfallversicherung genauso, als wäre die Person im Büro.
Nicht versichert sind allerdings rein private Tätigkeiten während der Arbeitszeit (z.B. ein Unfall beim Putzen in der Arbeitspause). Insgesamt wurde durch die Neuregelung die Absicherung für Home Office deutlich verbessert.
Arbeitsschutz beim mobilen Arbeiten
Die Arbeitsschutzregeln gelten auch zu Hause und an weiteren Arbeitsorten. Zwar findet die Arbeitsstättenverordnung bei mobiler Arbeit keine Anwendung, jedoch muss der Arbeitgeber Gefährdungen beurteilen und seine Mitarbeiter auch im Home Office über ergonomisches und gesundes Arbeiten unterweisen.
Tatsächlich wird dies oft per Fragebogen und Selbstverpflichtung der Mitarbeiter gelöst, da Arbeitgeber nicht ohne Weiteres private Wohnungen inspizieren dürfen und das auch nicht praxistauglich wäre.
Wer ist für den Datenschutz beim mobilen Arbeiten verantwortlich?
Bei mobiler Arbeit bleiben Arbeitgeber für den Datenschutz und die IT-Sicherheit verantwortlich. Firmen müssen also dafür sorgen, dass bei mobiler Arbeit keine unbefugten Dritten auf Unternehmensdaten zugreifen können.
Das erfolgt durch sichere Passwörter, verschlüsselte Verbindungen (VPN) und Geräte mit Fingerabdrucksensor oder Gesichtserkennung. Die Mitarbeiter müssen entsprechend geschult sein, denn die tägliche Verantwortung für die Einhaltung des Datenschutzes liegt bei den Angestellten.
Was gilt für mobiles Arbeiten im öffentlichen Dienst?
Im öffentlichen Dienst gibt es spezielle Regelungen zugunsten mobiler Arbeit. Nach § 16 Abs. 1 Satz 2 des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) müssen Dienststellen Beschäftigten mit Familien- oder Pflegeaufgaben mobiles Arbeiten ermöglichen, soweit dienstlich möglich.
Das heißt, Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, die etwa Kinder betreuen oder Angehörige pflegen, haben einen bevorzugten Anspruch auf Home Office/mobiles Arbeiten, sofern keine zwingenden dienstlichen Gründe dagegen sprechen.
Allgemein holen viele Behörden das Thema nach: Zahlreiche Dienstvereinbarungen in Bundes- und Landesbehörden regeln inzwischen Home Office-Möglichkeiten. Beispielsweise erlauben manche Ämter bis zu 4 Tage pro Woche mobiles Arbeiten, solange die Arbeitsabläufe es zulassen (hier gibt es Unterschiede je nach Behörde).
Welche Ausstattung braucht man für mobiles Arbeiten?
Grundvoraussetzung für mobiles Arbeiten ist ein funktionsfähiges mobiles Büro, das in der Regel aus Laptop/Computer, Internetzugang und Telefon (bzw. Smartphone) besteht. Zusätzlich kommen Headsets und ggf. ein tragbarer WLAN-Router zum Einsatz, je nachdem, von wo gearbeitet wird.
Wer stellt die Arbeitsmittel beim mobilen Arbeiten?
Arbeitgeber sind grundsätzlich dafür verantwortlich, die nötigen Arbeitsmittel bereitzustellen. In klassischen Home Office-Vereinbarungen statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter daher mit einem Notebook, Bildschirm, Tastatur/Maus und teils auch Bürostuhl aus. Beim mobilen Arbeiten sollte der Arbeitgeber zumindest die IT-Geräte stellen oder finanzielle Zuschüsse leisten.
Einige Firmen setzen auf das Prinzip „Bring Your Own Device (BYOD)“, bei dem Beschäftigte ihre privaten Geräte nutzen. Hier ist jedoch ein angemessener Ausgleich (etwa Kostenerstattung) erforderlich, und es müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden (z.B. getrennte geschäftliche Profile auf dem privaten Gerät), damit Datenschutz und Unternehmensdaten geschützt bleiben.
Internetverbindung und Softwarezugang
Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für mobiles Arbeiten, um Video-Calls und Cloud-Zugriffe auf Daten und Software zuverlässig handhaben zu können.
Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter hier, indem sie etwa die Internetkosten anteilig übernehmen oder Firmen-Datenkarten bereitstellen. Rechtlich ist das nicht einheitlich geregelt, es empfiehlt sich, solche Fragen in einer Betriebs- oder Remotearbeit-Vereinbarung festzuhalten.
Softwareseitig sollten mobile Mitarbeiter Zugriff auf alle wichtigen Anwendungen haben. Cloud-Dienste und Software für die Kommunikation und Zusammenarbeit (z.B. Teams, Slack, VPN-Zugriff aufs Firmennetz) sind typische Werkzeuge, um von überall aus gemeinsam zu arbeiten.
Tipp: Damit die Rückkehrer aus dem mobilen Arbeiten im Büro verlässlich einen freien Schreibtisch vorfinden, sollten sie diesen zuvor in einer Software buchen.
Gilt die Home Office-Pauschale auch für mobiles Arbeiten?
Die Home Office-Pauschale gilt ausschließlich für Tage, an denen du überwiegend in deiner häuslichen Wohnung gearbeitet hast, also für echte Home‑Office‑Tage.
Seit dem Steuerjahr 2023 kannst du 6 € pro Tag, maximal 210 Tage im Jahr (max. 1.260 €), steuerlich geltend machen – wenn du überwiegend von zu Hause arbeitest.
Die Pauschale gilt nur an Tagen, an denen die betriebliche Tätigkeit überwiegend im Home Office erfolgt ist, nicht, wenn du hauptsächlich mobil unterwegs bist.
Das ist nicht absetzbar: Tage, an denen du unterwegs arbeitest (z. B. im Café, Kundenbesuche, mobile Arbeit ohne Home Office) zählen nicht zur Home Office-Pauschale und sind daher steuerlich nicht absetzbar.
Mobiles Arbeiten im Ausland und Workation
Ein Sonderfall des mobilen Arbeitens ist das Arbeiten aus dem Ausland, sei es für längere Zeit oder im Rahmen einer sogenannten Workation. Workation setzt sich aus Work (Arbeit) und Vacation (Urlaub) zusammen. Gemeint ist, dass Arbeitnehmer ihren Beruf zeitweise von einem Urlaubsort oder aus dem Ausland ausüben, ohne dabei Urlaubstage zu nehmen.
Beispiel für mobiles Arbeiten im Ausland: Eine Angestellte verbringt ihren Urlaub zwei Wochen auf Mallorca und bleibt danach noch eine weitere Woche vor Ort, um von dort aus normal weiterzuarbeiten, bevor sie zurückkehrt.
Wie viele Tage dürfen deutsche Arbeitnehmer maximal mobil im Ausland arbeiten?
Steuerlich gilt für mobiles Arbeiten im Ausland eine klar definierte Grenze: Wer sich mehr als 183 Tage innerhalb eines Zeitjahres in einem anderen Staat aufhält und dort arbeitet, kann nach dem jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen dort steuerpflichtig werden. Diese Grenze ist international anerkannt und stellt eine rechtlich verbindliche Schwelle dar.
Auch bei der Sozialversicherung ist Vorsicht geboten: Innerhalb der EU gilt die sogenannte A1-Bescheinigung. Sie stellt sicher, dass Arbeitnehmer bei einer befristeten Entsendung (maximal 24 Monate) weiterhin im deutschen Sozialversicherungssystem bleiben. Arbeitgeber müssen diese Bescheinigung beantragen und die Einhaltung sicherstellen.
Außerhalb der EU gelten zusätzlich nationale Regelungen: Hier können unter anderem Arbeitsvisa oder Aufenthaltstitel erforderlich sein, wenn Arbeitnehmer längerfristig vor Ort tätig sein wollen. Daher begrenzen viele Unternehmen Workation-Zeiträume auf maximal 30 bis 90 Tage pro Jahr, um steuerlichen, arbeitsrechtlichen und versicherungsrechtlichen Problemen weiträumig aus dem Weg zu gehen.
In welchen Branchen und Berufen kommt mobiles Arbeiten vor?
Mobiles Arbeiten ist vor allem in Berufen verbreitet, in denen die Arbeit wissensbasiert, digital oder ortsunabhängig organisiert werden kann. Typische Branchen für mobiles Arbeiten:
IT und Softwareentwicklung
Medien, Grafik und Design
Marketing und Kommunikation
Beratung und Consulting
Finanz- und Bankensektor
Administrative Bürotätigkeiten
Forschung und Bildung (z. B. E-Learning, Hochschulen)
Kundenservice (z. B. via Chat, E-Mail, Telefon)
Vertrieb und Außendienst
In diesen Bereichen ist oft lediglich ein Computer mit Internetanschluss notwendig, weshalb der Arbeitsort zweitrangig ist.
Abschluss: Mobiles Arbeiten richtig nutzen
Mobiles Arbeiten hat sich von einer Ausnahmeregelung zum festen Bestandteil moderner Arbeit entwickelt. Für Arbeitnehmer bietet es enorme Vorteile: Sie können Arbeitszeit und -ort selbst wählen und einteilen, Berufs- und Privatleben besser vereinbaren und sparen Zeit sowie Kosten für den Arbeitsweg.
Vorteile sind die höhere Produktivität und Zufriedenheit, wenn Angestellte an selbst gewählten Orten und zu selbst gewählten Zeiten arbeiten können. Parallel dazu erfordert mobiles Arbeiten jedoch auch viel Selbstdisziplin und Abgrenzung, um nicht in Dauerarbeit abzugleiten oder sich zu Hause ablenken zu lassen.
Für Arbeitgeber ergeben sich ebenfalls Chancen: Motivierte, ausgeglichene Mitarbeiter, weniger Ausfall durch Pendelstress und Einsparungen bei Büroflächen. Unternehmen können zudem auf einen größeren Talentpool zugreifen, wenn sie ortsunabhängiges Arbeiten anbieten, insbesondere Fachkräfte aus weiter entfernten Regionen kommen so als Angestellte in Betracht.
Den Koordinationsaufwand für mobiles Arbeiten können sich Unternehmen inzwischen von Software erleichtern lassen. Hierüber wird sichtbar, welcher Kollege von wo arbeitet. Da mobiles Arbeiten und Home Office die Auslastung im Büro reduzieren, rücken auch die Zahlen der Büroauslastung in die Aufmerksamkeit: Wenn vermehrt von unterwegs aus gearbeitet wird, reichen dann deutlich weniger Schreibtische im Büro?
Mit PULT gewinnst du Einblicke in deine Büronutzung und das Teamverhalten. Die Software erfasst genau, wie stark das Büro genutzt wird und wie viele Arbeitsplätze du in Spitzenzeiten vorhalten musst. Deine Angestellten müssen sich dafür nicht einmal einloggen: Es reicht, wenn sich eines ihrer Geräte mit dem Unternehmens-WLAN verbindet. Mehr dazu erfährst du in PULT Presence.
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Büro Einblicke
Clean Desk: Ordnung, Datenschutz & Wohlbefinden
Ein aufgeräumter Schreibtisch sorgt für einen klareren Kopf, bessere Konzentration und sicherere Daten. Mit einfachen Routinen und cleverer Aufbewahrung steigern Sie die Produktivität und ermöglichen müheloses Desk-Sharing. Entdecken Sie die Vorteile in unserem Ratgeber!
Clean Desk im Büro: Definition, Vorteile und Umsetzung
Niemand setzt sich gern an einen Schreibtisch, auf dem noch die Kaffeeflecken des Vorgängers zu sehen sind. Und kein Kunde sollte während seines Besuches einen Ausdruck mit internen Zahlen auf einem Tisch liegen sehen. Beides lässt sich mit dem Clean Desk Prinzip vermeiden. In diesem Artikel erfährst du, was Clean Desk bedeutet, welche Vorteile es bietet und warum es Einzug in viele Unternehmen findet.
Was bedeutet das Clean Desk Prinzip?
Das Clean Desk Prinzip, auch oft als „White Desk Prinzip” bezeichnet, betont einen aufgeräumten, nahezu leeren Schreibtisch ohne unnötige Unterlagen oder persönliche Gegenstände.
Im Kern geht es darum, dass jeder Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz am Ende des Tages leer, geordnet und somit sicher hinterlässt. Dieses Prinzip ist aus der japanischen 5S-Methode zur Arbeitsplatzorganisation entlehnt. Danach minimiert ein aufgeräumter Schreibtisch Ablenkungen und erleichtert somit die Konzentrationsfähigkeit. Gedeckt wird das Prinzip von Untersuchungen, die zeigen, dass eine ordentliche Umgebung tatsächlich positiv auf die Produktivität einwirkt.
Zudem spielt der Datenschutz bei Clean Desk eine wesentliche Rolle: Durch regelmäßiges Aufräumen bleiben vertrauliche Dokumente nicht offen liegen, was dazu beiträgt, die DSGVO-Vorgaben einzuhalten. Zwar ist das Clean Desk Prinzip selbst keine gesetzliche Vorschrift, doch wer diese Methode befolgt, kommt den Datenschutzanforderungen nach.
Clean Desk Policy: Richtlinie im Unternehmen
Eine Clean Desk Policy ist eine unternehmensinterne Richtlinie, die Mitarbeiter dazu verpflichtet, ihren Arbeitsplatz am Ende des Arbeitstages sauber, aufgeräumt und frei von vertraulichen Informationen zu hinterlassen. Die Policy schafft klare Regeln für Ordnung, Datenschutz und Sicherheit, was besonders relevant in offenen Bürokonzepten und beim Desk Sharing ist.
In sicherheitskritischen Branchen (etwa Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen) ist die Umsetzung einer Clean Desk Policy häufig sogar vertraglich vorgeschrieben. Zwar verlangen weder die DSGVO noch andere Gesetze explizit eine Clean Desk Policy, doch unterstützt sie die Einhaltung von Datenschutzstandards und der ISO 27001 zur Informationssicherheit. Nicht zuletzt schärft eine solche Policy das Bewusstsein der Belegschaft für Sicherheit und Ordnung am Arbeitsplatz.
Was gehört in eine Clean Desk Policy?
Konkret schreibt die Clean Desk Policy vor, dass alle vertraulichen Papiere am Feierabend weggeschlossen, alle digitalen Geräte abgemeldet und alle persönlichen Gegenstände verstaut werden müssen. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Unbefugter Zugriff auf wichtige Unterlagen erhält. Eine gute Policy sollte folgende Punkte enthalten:
Ziel und Geltungsbereich: Für wen gelten die Regeln, in welchen Bereichen?
Aufbewahrungspflichten: Was muss täglich weggeschlossen werden (z. B. Akten, Notizen)?
Private Gegenstände: Persönliches ist nach Feierabend zu entfernen und sicher zu verstauen.
Hygiene und Sauberkeit: Freie und saubere Oberflächen.
Verantwortlichkeiten: Wer kontrolliert, wer unterstützt?
Umgang mit Verstößen: (Optional) Hinweise zu Konsequenzen bei wiederholter Missachtung.
Wie führt man eine Clean Desk Policy ein?
Mitarbeiter darauf vorbereiten: In Workshops und Feedbackrunden, sodass eine Mitwirkung möglich ist und die Regeln für alle klar sind.
Praxisnah formulieren: Klare Handlungsanweisungen in überschaubarer Anzahl. Die Policy sollte auf eine A4-Seite passen.
Kommunikation: Die Clean Desk Policy sollte mehrfach im Büro aushängen
Sanft starten: Eine Übergangsphase mit freundlichen Erinnerungen ist besser als sofortige scharfe Kontrolle. Die Mitarbeiter brauchen Zeit, um die Anforderungen zu verinnerlichen.
Feierabend-Check: Der Clean Desk zum Ende des Arbeitstages
Um das Clean Desk Prinzip im Alltag umzusetzen, empfiehlt sich eine feste Aufräumroutine zum Feierabend. Folgende Schritte sollten Mitarbeiter vor Verlassen des Büros durchführen:
Unterlagen sichern: Alle vertraulichen Dokumente vom Schreibtisch nehmen und in abschließbaren Schränken oder Schubladen verstauen. Nichts mit Personen- oder Kundendaten darf offen liegen bleiben.
Rechner und Technik sperren: Am PC alle Anwendungen schließen und den Computer herunterfahren oder sperren, sodass ein Login nötig ist. Andernfalls Laptop abkoppeln und mitnehmen bzw. einschließen.
Arbeitsutensilien verräumen: Büromaterial (Stifte, Notizbücher, Visitenkarten, USB-Sticks etc.) ordentlich weglegen, damit die Tischoberfläche frei ist. Nichts sollte mehr herumfliegen.
Persönliche Gegenstände mitnehmen: Private Dinge wie Fotos, Notizen, Tassen oder Dekoration vom Arbeitsplatz entfernen. Persönliche Gegenstände gehören ins Schließfach oder werden mit nach Hause genommen.
Sauberkeit herstellen: Teller und Kaffeetassen wegbringen. Gegebenenfalls die Tischoberfläche kurz abwischen, sodass keine Krümel oder Flecken zurückbleiben.
Whiteboards und Tafeln leeren: Falls im Büro Whiteboards, Pinnwände oder Flipcharts genutzt wurden, darauf achten, dass keine Notizen darauf verbleiben.
Diese Schlussroutine sorgt dafür, dass jeder am nächsten Morgen einen ordentlichen Schreibtisch vorfindet. Einige Unternehmen arbeiten mit Checklisten oder Erinnerungen, um das abendliche Aufräumen zur Gewohnheit zu machen. Wichtig ist, dass die Routine von allen mitgetragen wird. Es helfen auch visuelle Erinnerungen (z. B. Hinweisposter), um das Bewusstsein für den Clean Desk zu schärfen.
Vorteile des Clean Desk Prinzips
Ein konsequent umgesetzter Clean Desk bietet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern zahlreiche Vorteile:
Konzentrationsfähigkeit: Ein aufgeräumter Schreibtisch verringert visuelle Ablenkungen. Mitarbeiter können sich besser konzentrieren, da sie nur das Nötige vor sich haben. Wichtige Unterlagen sind sofort griffbereit, ohne erst unter Papierstapeln gesucht werden zu müssen.
Zeitersparnis durch Ordnung: Durch ein einheitliches Ablagesystem bzw. ein digitales Arbeiten gehört das zeitaufwändige Kramen nach Dokumenten der Vergangenheit an. Routineabläufe gehen schneller von der Hand, wenn der Arbeitsplatz standardisiert organisiert ist.
Selbstorganisation: Die Clean Desk Methode wirkt auf eine strukturierte Arbeitsweise hin. Mitarbeiter entwickeln Gewohnheiten für Ordnung und verbessern ihre Selbstorganisation.
Datenschutz, Sicherheit: Ein riesiger Vorteil ist die höhere Datensicherheit. Herumliegende Akten sind immer auch ein Sicherheitsrisiko. Werden sie jedoch konsequent weggeschlossen, sinkt die Gefahr von Datenschutzverstößen erheblich. Gerade in Großraumbüros mit Publikumsverkehr ist das wichtig.
Eindruck beim Kunden: Ein ordentlicher Arbeitsplatz strahlt Professionalität und Seriosität aus. Kein Kunde möchte wichtige Geschäfte in einem Büro mit Papierchaos abwickeln. Zudem hinterlässt ein stets sauberer Schalter oder Schreibtisch einen konsistent guten Eindruck, unabhängig davon, welcher Mitarbeiter gerade dort arbeitet.
Teamarbeit: Clean Desk schafft die Basis für Arbeitsmodelle, bei denen Mitarbeiter die verfügbaren Plätze abwechselnd benutzen, auch je nach tagesaktueller Tätigkeit (Desk Sharing). Wenn alle nach dem gleichen Ordnungssystem arbeiten, kann jeder Arbeitsplatz von verschiedenen Personen genutzt werden.
Nachteile und Herausforderungen von Clean Desk
Das Clean Desk Prinzip bringt viele Vorteile, gerade unter modernen Arbeitsmodellen wie Desk Sharing. Dennoch gibt es im Arbeitsalltag gelegentlich Bedenken. Die gute Nachricht: Für jedes dieser Themen gibt es pragmatische Lösungen.
Wunsch nach Individualität: Ein leerer Schreibtisch bedeutet nicht, dass Persönliches keinen Platz hat. Schließfächer oder Rollcontainer ermöglichen es den Angestellten, Familienfotos, Notizen oder die Lieblingstasse sicher zu verstauen und somit weiterhin jederzeit griffbereit zu haben. Bei Arbeitsbeginn einige liebgewonnene Gegenstände auf dem Schreibtisch zu platzieren, ist schnell und einfach möglich.
Kreativität braucht Raum: Gerade in kreativen Berufen darf es weiterhin Work-in-Progress-Zonen geben, mit Whiteboards, Ausdrucken, Bildmaterial, Materialmustern, Prototypen usw. Diese Zonen können dann nur für die beteiligten Mitarbeiter freigegeben werden. So bleiben spontan entstandene Ideen sichtbar, ohne das Prinzip von Ordnung aufzugeben oder den Datenschutz zu untergraben.
Aufwand im Alltag: Mitunter wird durch Mitarbeiter der erhöhte Aufwand beklagt, den Schreibtisch täglich zu Arbeitsende in seinen Grundzustand versetzen zu müssen. Ein strukturierter Feierabend-Check dauert jedoch kaum einige Minuten. Mit festen Routinen und visuellem Reminder wird das tägliche Aufräumen bald zur Selbstverständlichkeit.
Sorgen um Kontrolle: Clean Desk funktioniert nicht durch strenge Überwachung, sondern durch Vertrauen, gute Kommunikation und Vorleben durch Führungskräfte. Wenn das „Warum“ klar ist, entsteht Motivation von selbst.
Fazit: Clean Desk und die zugehörige Policy ist keine Einschränkung, sondern ein Gewinn, wenn beides durchdacht und menschlich umgesetzt wird.
Clean Desk Policy beim Desk Sharing
Das Arbeitsmodell vieler Angestellter setzt sich inzwischen aus Homeoffice- und Bürotagen zusammen, wodurch das Clean Desk Prinzip nochmals an Bedeutung gewinnt. Desk Sharing und Hot Desking, also das Teilen von Arbeitsplätzen, sind ohne Clean Desk kaum denkbar.
Bei diesen Sharingmodellen wird die Anzahl der verfügbaren Schreibtische reduziert, da die zuvor fest zugeordneten Schreibtische aufgrund des Homeoffice-Anteils nicht mehr ausgelastet wurden. Anhand der Anwesenheitszahlen wird die passende Anzahl Schreibtische gestellt und gemeinsam im Wechsel benutzt.
Wenn Mitarbeiter also täglich einen anderen Platz nutzen, muss jeder den Schreibtisch so hinterlassen, wie er ihn vorgefunden hat: sauber und frei von persönlichen Dingen, damit der Nächste ihn sofort nutzen kann. Das White Desk Prinzip ist eine der goldenen Regeln beim Desk Sharing.
Tipps für die Balance zwischen Ordnung und Wohlbefinden unter Clean Desk
Wie lässt sich das Clean Desk Prinzip umsetzen, ohne die Motivation der Mitarbeiter zu beeinträchtigen? Indem du persönliche Aufbewahrungslösungen bietest, Ordnung positiv kommunizierst, Mitarbeiter aktiv einbeziehst und klare, alltagstaugliche Standards setzt.
Persönlichen Stauraum bieten: Arbeitgeber solltest du Alternativen schaffen, damit Privates nicht verloren geht. Etabliert hat sich die Bereitstellung von Schließfächern oder mobilen Rollcontainern für jedes Teammitglied. Dort können persönliche Gegenstände, Unterlagen oder die liebste Kaffeetasse über Nacht sicher verwahrt werden.
Mitarbeiter einbinden: Die Einführung einer Clean Desk Policy sollte nicht top-down erfolgen. Besser ist es, die Belegschaft einzubeziehen, zum Beispiel durch Workshops oder Teamrunden, in denen die neuen Regeln besprochen werden. Mitarbeiter kennen ihren Arbeitsalltag am besten und können wertvolle Hinweise geben, wo das Konzept angepasst werden sollte.
Raum für kreatives Chaos lassen: Komplett sterile Schreibtische sind nicht in jedem Fall produktiv. Es kann hilfreich sein, Zonen oder Zeiten zu definieren, in denen kontrolliertes Chaos okay ist, etwa ein Whiteboard-Bereich, wo brainstormartige Notizen hängen dürfen, oder Projektinseln, die während intensiver Phasen „work in progress“ zeigen dürfen.
Möbel und Ausstattung für den Clean Desk
Die richtige Büroausstattung erleichtert dem Team das Einhalten der Clean Desk Policy erheblich. Folgende Möbel, Tools und Strukturen unterstützen das Prinzip:
Standardisierte Arbeitsplätze: Alle Arbeitsplätze gleich auszustatten, erleichtert das Desk Sharing und auch den Clean Desk. Wenn jeder Schreibtisch über die gleiche technische Infrastruktur verfügt (Monitore, Dockingstation, Licht, WLAN-Empfang), entstehen keine Lieblingsarbeitsplätze und die Bindung dazu. Einheitliche Ergonomie (höhenverstellbare Tische, verstellbare Stühle) stellt sicher, dass der Wechsel des Arbeitsplatzes wirklich reibungslos klappt.
Digitale Hilfsmittel: Der Umstieg auf papierloses Arbeiten unterstützt den Clean Desk enorm. Dokumenten-Management-Systeme und digitale Ablagen ersetzen die Stapel an Papier und Akten auf dem Tisch. Mitarbeiter sollten ermutigt werden, Informationen elektronisch zu speichern statt als Ausdruck. Auch Projektmanagement-Tools und To-Do-Apps helfen, Post-its und Notizzettel zu reduzieren. Gleichzeitig sollte genügend IT-Infrastruktur bereitstehen (z.B. zwei Monitore pro Arbeitsplatz), damit digitale Dokumente komfortabel genutzt werden können.
Hilfen für tägliche Ordnung: Beschriftete Ablagefächer, Briefablagen und Stiftehalter sorgen dafür, dass selbst bei Tagesgebrauch die Sachen ihren festen Platz haben. Kabelmanagement (Kabelkanäle, kabellose Geräte) hält das Erscheinungsbild aufgeräumt. Visuelle Reminder sind ebenfalls nützlich: Zum Beispiel können am Ausgang oder an der Bürotür Schilder hängen, die an „Clean Desk“ erinnern.
Reinigungs- und Sicherheitskonzept: Ein oft übersehener Aspekt: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für ausreichende Reinigung und Hygiene zu sorgen. Eine professionelle Büroreinigung, die Tische regelmäßig wischt und desinfiziert, ergänzt die Bemühungen der Mitarbeiter. Saubere Arbeitsflächen laden eher dazu ein, sie ordentlich zu halten. Darüber hinaus sollte an Sicherheitsmaßnahmen gedacht werden: z.B. Schließsysteme für Rollcontainer, Zugangsberechtigungen für Schränke oder automatische Bildschirmsperren, die nach wenigen Minuten Inaktivität greifen.
Tipp: Eine alltagstaugliche Möglichkeit zum Reservieren der Arbeitsplätze sorgt dafür, dass das Miteinander geordnet und fair abläuft. Sobald die Mitarbeiter erkennen, dass sie mithilfe einer Buchungssoftware zuverlässig an die gewünschten Plätze kommen, entsteht weniger emotionale Bindung einem bestimmten Platz gegenüber.
In der Buchungssoftware PULT stehen deinen Teams alle Arbeitsplätze zur Verfügung und können verbindlich gebucht werden. Mit PULT stellt jeder Mitarbeiter sicher, nach der Fahrt zur Arbeit auch tatsächlich den gewünschten Platz frei vorzufinden. Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
Schreibtischbuchung mit Lageplan, vom Smartphone, Laptop, PC
Filtern nach Ausstattung
Raumreservierung für Meetings, Workshops oder Fokusarbeit
Besuchermanagement inkl. Check-in und Anwesenheitsübersicht
Team-Find-Funktion, um zu sehen, wer wann im Büro ist
Auswertungen zur Nutzung von Flächen und Arbeitsplätzen
Integration in bestehende Tools wie Microsoft Teams oder Slack
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Büro Einblicke
Moderne Bürokonzepte: So gestaltest du dein Büro
Zukunftssichere Büros: Datengesteuertes Design, nachhaltige Materialien und Neuroarchitektur schaffen Räume, die Wohlbefinden und Produktivität steigern.
Innerhalb eines modernen Bürokonzeptes nutzt du Daten, um Flächen und deren Nutzung intelligenter zu planen. Die Konzepte berücksichtigen das Thema der Nachhaltigkeit bereits während der Planung und entwickeln neue Raumtypen, die sich an den Arbeitsalltag im Unternehmen anpassen.
Datennutzung in modernen Bürokonzepten
Viele Büros sind heute noch starr geplant; Schreibtische, Möbel und Schränke werden fest installiert. Dabei ändert sich die Nutzung oft schneller, als es die Grundrisse erlauben. Mit Sensoren kannst du das schwarz auf weiß sehen: Welche Räume sind wie oft belegt? Wo wird konzentriert gearbeitet, wo gemeinschaftlich gearbeitet?
Siemens hat das vorgemacht. Am Standort München misst das Unternehmen mithilfe von Belegungssensoren (=Anwesenheitssensoren), wie die Flächen tatsächlich genutzt werden. Das Ergebnis: weniger ungenutzte Plätze, dafür mehr Raum für Austausch. Die Bürofläche wurde um 30 Prozent reduziert, gleichzeitig nahm die Zusammenarbeit um 20 Prozent zu.
Die Daten solcher Anwesenheitssensoren können auch zur Steuerung der Klima- und Heizungsanlage genutzt werden. Daran lassen sich wiederum Lüftungsanlagen koppeln, die mithilfe von Raumluftsensoren für frische Luft sorgen. Die Sensordaten helfen dabei, während der Nutzung für eine sehr angenehme Atmosphäre zu sorgen und bei Abwesenheit Energie und Betriebskosten einzusparen.
Die Analysten von Roots Analysis BUSINESS RESEARCH & CONSULTINGsagen ein stetiges Wachstum des Sensormarktes voraus. Dieser soll bis zum Jahr 2035 auf knapp unter 10 Milliarden US-Dollar wachsen.
Erwartete Verdreifachung des Marktes für Anwesenheitssensoren von 2025 (rund 3 Milliarden Dollar) auf weit über 9 Milliarden in 2035. Roots Analysis
Nachhaltigkeit in modernen Bürokonzepten
Die Nachhaltigkeit im Büro beginnt bei der Materialwahl, der Rückbaubarkeit und den erwarteten Lebenszyklen des Interieurs.
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat einen eigenen Circularity-Score entwickelt, der genau das bewertet: Wie viel eines Büros lässt sich wiederverwenden, recyceln oder modular anpassen? Wer das clever macht, spart nicht nur CO₂, sondern auch Geld.
Ein gutes Beispiel liefert der Möbelhersteller Ahrend. Dort wird Mobiliar zurückgenommen, überarbeitet und wieder eingesetzt. Laut eigener Angabe spart das bis zu 54 Kilogramm CO₂ pro Arbeitsplatz und Jahr.
“FAAS protects Ahrend's future material supply chain and offers customers more flexibility.” Ellen Macarthur Foundation
Zwei Bürotypen, die sich in modernen Bürokonzepten durchsetzen
Aktuell sehen wir zwei Grundideen, wie moderne Büros gebaut werden:
1. Das Clubhouse-Büro:
Weniger Arbeitsplätze, dafür mehr Aufenthaltsqualität
Lounge-Flächen, Pausenzonen, offene Räume, viel Holz und Pflanzen
Die Idee: Wer ins Büro kommt, soll sich willkommen fühlen und gerne bleiben.
Clubhouse Büro, das sich der Gemütlichkeit verschrieben hat. inspire.modh
2. Der Corporate Campus:
Große, modulare Büros, die sich ständig weiterentwickeln.
Steelcase zeigt mit seinem LINC Campus in München, wie das aussehen kann. Hier wird regelmäßig gemessen, angepasst, umgebaut:
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Welcher davon passt, hängt von deiner Unternehmenskultur und deinen Abläufen ab. Wichtig ist: Das Büro muss das Arbeiten erleichtern und der menschlichen Natur gerecht werden.
Leitfaden: So entwickelst du ein modernes Bürokonzept, Schritt für Schritt
Viele Unternehmen starten mit dem Bürokonzept erst dann, wenn ein Umzug oder Umbau bereits feststeht. Dabei lohnt es sich immer, sehr viel früher und systematisch an die Erstellung des Bürokonzepts heranzugehen. Hier findest du vier Schritte, die dir helfen, dein Büro zukunftsfähig aufzustellen.
1. Bestehende Flächen analysieren
Bevor du in die Ideenfindung gehst, schau dir an, wie dein Büro aktuell genutzt wird. Gibt es Engpässe beim Platzangebot? Leerstände? Überbuchungen? Erfasse dafür insbesondere auch die Auslastung des Büros.
Tipp: In PULT Presence kannst du die Anwesenheit der Mitarbeiter und somit die Büroauslastung exakt erfassen, ohne dass dein Team dafür etwas tun muss.
2. Mitarbeiter einbeziehen
Ein modernes Büro entsteht nicht (nur) in der Planungssoftware. Hol dir in einer sehr frühen Phase Feedback der Belegschaft, zum Beispiel über kurze Umfragen oder Workshops. Anbieter wie Leesman bieten gute Benchmarks, um das Nutzererlebnis im Büro greifbar zu machen.
Je besser du die Arbeitsweise und Wünsche deiner Teams verstehst, desto besser kannst du die Eckpfeiler für das neue und moderne Bürokonzept setzen.
3. Nachhaltigkeit mitdenken
Nutze den Umbau oder die Neugestaltung, um zirkuläre Prinzipien einzuführen: modulare Möbel, wiederverwertbare Materialien, ein planbarer Lebenszyklus. Die DGNB-Kriterien können als Rahmen helfen.
4. Räume als System denken
Moderne Büros entwickeln sich immer weiter. Denk dein Konzept daher nicht als „fertigen Plan“, sondern als Startpunkt. Starte mit einem Piloten, miss die Nutzung und passe in Intervallen an.
Kennzahlen für moderne Bürokonzepte
Sobald du ein modernes Bürokonzept planst, hilft dir neben der Inspiration für die Neugestaltung vor allem auch eine belastbare Datengrundlage. Denn die Wünsche und das Empfinden deiner Angestellten sind das Eine, ihr tatsächliches Verhalten mitunter jedoch etwas anderes.
Diese Werte helfen dir, den aktuellen Zustand zu bewerten und später immer wieder die Entwicklung und die Änderungen zahlenbasiert zu bewerten:
Flächenauslastung (%): Wie oft werden Arbeitsplätze oder Besprechungsräume tatsächlich genutzt?
Verhältnis Konzentrationsbereiche zu Flächen für Zusammenarbeit: Stimmen Angebot und Bedarf überein?
eNPS (Employee Net Promoter Score): Würden Mitarbeiter das Büro weiterempfehlen?
Buchungsquote pro Raumtyp: Welche Zonen sind beliebt, welche nicht?
Anteil freiwilliger Office-Nutzung: Wie oft kommen Mitarbeiter ohne Pflicht ins Büro?
Tipp: Im laufenden Betrieb deines neuen Büros kannst du die Nutzungsdaten in einer passenden Software auswerten und über die Dauer erkennen, welche Bereiche und Arbeitsplätze tatsächlich häufig genutzt werden.
Daraus kannst du ableiten, was gut funktioniert und woran mehr Bedarf besteht. Die gesammelten Daten kannst du immer wieder mit der Meinung der Belegschaft abgleichen, um daraus deine Schlüsse für die Weiterentwicklung zu ziehen.
Neuroarchitektur & Wohlbefinden in das moderne Bürokonzept einbinden
Unser Gehirn reagiert ständig auf seine Umgebung, auch im Büro. Licht, Raumgefühl, Geräusche und Materialien wirken direkt auf Aufmerksamkeit, Stimmung und soziale Offenheit. Wenn du diese Mechanismen gezielt nutzt, kannst du mit kleinen Gestaltungsentscheidungen eine große Wirkung entfalten
Neuroarchitektur im Büro
Emotionen & Stresslevel Räume mit natürlichem Licht, geeigneter Akustik und optischer Klarheit wirken direkt auf das limbische System, also das menschliche Emotionszentrum. Studien zeigen: Wenn Licht, Pflanzen und beruhigende Materialien harmonieren, sinkt das Cortisol (Stresshormon), und die Stimmung bleibt stabil.
Kognitive Leistung steigern Büros mit natürlichen Elementen, also Pflanzen, Tageslicht und Bioformen, verbessern Arbeitsgedächtnis und Konzentration. In Experimenten zu Neuroarchitektur stieg die Leistung um rund 15 % bei Testpersonen, die in Umgebungen mit Grünflächen arbeiteten.
Mehr psychische Sicherheit & Kreativität Die Forschung zeigt: Die Gehirnwellen von Mitarbeitern synchronisieren sich stärker, wenn sie persönlich anwesend zusammenarbeiten, im Gegensatz zur virtuellen Zusammenarbeit. Ein offenes, angenehmes Umfeld stärkt die psychische Sicherheit.
Gestaltungsprinzipien der Neuroarchitektur im modernen Bürokonzept
Element: Tageslicht Wirkung auf Gehirn: Reguliert Biorhythmus, reduziert Stress Lösungsidee für dein Büro: Große Fenster, Lichtführung, schaltbare Jalousien
Element: Pflanzen / Biophilie Wirkung auf Gehirn: Stärkung emotionaler Stabilität, bessere Schlafqualität Lösungsidee für dein Büro: Grüne Wände, Pflanzen in Zonen, Naturbilder
Element: Akustik Wirkung auf Gehirn: Ruhe steigert Fokus; Lärm führt zu Fehlern Lösungsidee für dein Büro: Akustikdecken, Reflexionsflächen, Ruhebereiche
Element: Raumproportion & Klarheit Wirkung auf Gehirn: Vermeidet Überforderung oder Enge im Gehirn Lösungsidee für dein Büro: Klare Raumstruktur, Übersichtlichkeit, Zonierung
Ausgewählte Studien & Erkenntnisse zur Neuroarchitektur im Büro
VR & EEG-Studie (2023/2024): Unterschiedliche Beleuchtung beeinflusst messbar die Aktivierung bestimmter EEG-Bänder für Konzentration/Entspannung. Fazit: Nicht nur die Lichtmenge, sondern auch das Lichtspektrum ist von Bedeutung.
ComFeel-Studie (2021): Verbesserungen am Raumkomfort (Licht/Luft/Gasqualität) senken Fehler um 25 % und steigern das Produktivitätsempfinden um 35 %.
Akustik-Analyse: Da viele, gleichzeitig stattfindende Gespräche irritierend wirken, wirkt sich die bewusste Lärmreduzierung direkt auf den Komfort aus und bildet somit ein klares Design-Argument. thenbs.com, hsmsearch.com
Umsetzung der Neuroarchitektur in deinem Bürokonzept
Zonen mit Fokus & Klarheit schaffen Biete ruhige und gemütliche Nischen mit Tageslicht und Pflanzen und davon getrennte Bereiche für Zusammenarbeit und Gespräche.
Natürliche Materialien nutzen Holz, Stein, sichtbare Struktur: mit den Augen „spürbar“ und mental entlastend.
Akustik bewusst gestalten Achte auf geräuschdämpfende Materialien und Einrichtungselemente, halte Lärmquellen vom Arbeitsbereich fern, tilge elektrische Geräte mit dauerhaften Summgeräuschen oder hochfrequenter Geräuschemission.
Beleuchtung vielfältig gestalten Büro auf Tageslicht optimieren, wenn möglich mit Fensterflächen, ansonsten mit Tageslichtlampen, unterstützt von künstlichem Licht mit wechselndem Spektrum (Angaben der Lichttemperatur in Kelvin).
Feedback auswerten Messung via EEG/Befragung/Feedbackrunden, was funktioniert gut, was fehlt jedoch? Kontinuierlich prüfen.
Moderne Bürokonzepte sind eine Antwort auf eine Art zu arbeiten, die sich grundlegend verändert hat.
Abschluss: Moderne Bürokonzepte in 2025
Für moderne Bürokonzepte stellen sich diese Fragen: Wie gestalten wir Räume, die gern und natürlich genutzt werden? Wie unterstützt das Büro und dessen Einrichtung die Arbeit der Angestellten? Und wie lassen sich Gesundheit, Wohlbefinden und Unternehmenskultur dabei zusammen denken?
Die Antworten liegen in der Kombination aus:
Daten: Sie zeigen, welche Räume und Arbeitsplätze wirklich gebraucht werden.
Verschiedene Raumtypen: Die richtige Mischung aus Fokus und Austausch.
Zirkuläres Denken: Nachhaltigkeit von Anfang an mitplanen.
Neuroarchitektur: Räume gestalten, die den Menschen guttun.
Wer moderne Bürokonzepte plant, denkt in Funktionen, Verhalten und Wirkung statt Möbeln oder Farben. Dann kann ein gutes Büro spürbar dazu beitragen, wie gut wir zusammenarbeiten.
Dein erster Schritt auf dem Weg zum modernen Bürokonzept: Die aktuelle Auslastung deines Büros messen und herausfinden, wie das Verhältnis zwischen Anwesenheit und Homeoffice tatsächlich lautet.
In PULT Presence wird die Anwesenheit von Mitarbeitern erfasst, sobald sich eines ihrer Geräte (Laptop, Smartphone) mit deinem Unternehmens-WLAN verbindet. Dafür kannst du deine bisherige Netzwerkstruktur nutzen, ohne Umbau. Deine Mitarbeiter müssen ebenfalls nicht aktiv werden und die Erfassung erfolgt DSGVO-konform, da kein Rückschluss auf das Verhalten einzelner Mitarbeiter möglich ist.
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Hybrides Arbeiten
Flex Desk einfach erklärt, mit Vorteilen & Umsetzung
Intelligentere Büros: Flex Desks senken die Kosten, fördern die Zusammenarbeit und geben Teams die Freiheit, täglich ihren perfekten Platz zu wählen.
Wenn Kollegen etliche Tage im Homeoffice verbringen und im Büro viele Schreibtische permanent leer stehen, sieht das nicht nur trostlos aus, sondern wirft auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit auf. In diesem Artikel erfährst du, was Flex Desk ist und mit welchen Vorteilen es diesen Tendenzen entgegenwirkt.
Was ist ein Flex Desk?
Ein Flex Desk ist ein Arbeitsplatz ohne feste Zuordnung, den du dir täglich nach Bedarf buchst oder spontan belegst, sobald du ins Büro kommst. Im Arbeitsalltag heißt das
Kein permanent zugewiesener Schreibtisch: Jeder Arbeitstag kann an einem neuen Platz stattfinden. Je nachdem, welcher gerade am besten passt bzw. frei ist.
Buchung per App oder spontanes Suchen: Du findest morgens einen freien Platz, entweder mit einer vorher erfolgten Reservierung oder einfach durch Ankommen und Wählen.
Flex Desking bezeichnet demnach das Arbeitsplatzmodell ohne feste Zuweisung. Dieser Ansatz passt perfekt zu sogenannten hybriden Arbeitsmodellen, also einer Arbeitszeitgestaltung, innerhalb der du an manchen Tagen im Büro und an anderen im Homeoffice bist.
Vorteile von Flex Desk
Ein laufendes Flex-Desk-Modell spart Fläche und verändert, wie du dein Büro nutzt. Hier sind die wichtigsten Vorteile für dein Unternehmen:
1. Weniger Kosten oder mehr Flexibilität
Wenn nicht mehr jeder einen eigenen Schreibtisch braucht, kannst du die Anzahl der Arbeitsplätze reduzieren. Somit kannst du Teile der gemieteten Flächen abstoßen oder in ein kleineres Objekt umziehen. Das senkt insgesamt die Miete, Reinigung und Energiekosten.
Bleibst du in der (großen) Fläche, werden Bereiche für eine andere Nutzung frei. Was bisher mit fest zugewiesenen Schreibtischen belegt war, kann nun zu Ruhezonen, Projektflächen oder Meetingräumen umgestaltet werden.
2. Bessere Auslastung der Büroräume und Wachstum
Statt dass Arbeitsplätze leer stehen, weil viele Mitarbeiter im Homeoffice sind, werden (weniger) Schreibtische nach Bedarf genutzt. Sollte dein Team jedoch stark wachsen, kannst du mit dem Flex Desk Konzept für eine hohe Auslastung sorgen und stellst sicher, dass jeder Mitarbeiter verlässlich einen Schreibtisch vorfindet. Grundlage dafür ist eine Desk Booking Software.
3. Höhere Flexibilität bei Veränderungen
Wächst dein Team oder schrumpft es, vielleicht periodisch oder mit der Saison? Ziehst du um? Mit einem flexiblen Arbeitsplatzkonzept (Flex Desk) musst du nicht jedes Mal umbauen. Du passt einfach die Buchungskapazitäten in der Software an und kannst somit genau steuern, welche Flächen und Plätze freigegeben sind, welche gesperrt oder zu einer anderweitig genutzten Zone deklariert.
5. Neue Impulse für die Zusammenarbeit
Durch wechselnde Sitznachbarn entstehen Gespräche, die im klassischen Einzelbüro oder Abteilungsbüro nie passieren würden. Das fördert Austausch, Vernetzung und manchmal auch neue Ideen.
6. Freiere und glücklichere Mitarbeiter
Mit einem Flex Desk Konzept können deine Mitarbeiter sich den Platz aussuchen, der zur Aufgabe oder der Stimmung passt. Über die Buchungssoftware kann man sich einen ruhigen Arbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten aussuchen, oder an anderen Tagen mitten im Team sitzen und sich Input holen. In dieser Hinsicht kommen auch Introvertierte sowie Extrovertierte (sowie Mischformen) besser an einen geeigneten Arbeitsplatz.
So gehst du mit Vorbehalten über Flex Desk um
Die Wegnahme der gewohnten Arbeitsplätze kann bei der Belegschaft erstmal Frust auslösen. Hier ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Team sprichst und klar die Vorteile erklärst. Typische Problemstellungen sind:
Verlust von Vertrautheit: Ohne festen Platz fehlt manchen der persönliche Bezug. Keine Pflanzen, keine Fotos, kein "Mein Schreibtisch". Das kann unpersönlich wirken. Wichtig: Ausgleich schaffen, z. B. über Teamzonen, persönliche Schließfächer, Teambuilding, hohe Qualität und Ausstattung der Büroflächen.
Stress durch tägliche Platzsuche: Wenn kein gutes Buchungssystem existiert oder immer wieder zu wenig (gute) Plätze frei sind, wird der Start in den Bürotag frustrierend. Bleiben diese Probleme unbeantwortet, treibt man die Mitarbeiter eher ins Homeoffice, anstatt sie ins Büro zu ziehen. Hier helfen klare Buchungsregeln und eine verlässliche Software.
Hygiene und Clean-Desk-Pflicht: Geteilte Plätze bedeuten: Am Ende des Tages muss aufgeräumt und sauber gemacht werden. Das klappt nur, wenn alle mitziehen und wenn Reinigung und Ausstattung darauf ausgelegt sind.
Eingeschränkte Zugehörigkeit: Wer sich ständig neu orientieren muss, verliert schneller das Gefühl von Teamzugehörigkeit. Das kannst du auffangen, indem du bestimmte Tage oder Zonen für Teamarbeit reservierst.
Technische Hürden: Funktioniert das WLAN überall? Gibt es ausreichend Stromanschlüsse? Was ist mit Monitoren oder Dockingstations?
Wie setzt man Flex Desk erfolgreich um?
Ein Flex-Desk-Modell funktioniert nur, wenn du es gut aufsetzt: technisch, organisatorisch und kulturell. Hier die wichtigsten Stellschrauben:
1. Klare Regeln (Policy) Jeder muss wissen, wie das System funktioniert: Buchungsfristen, Arbeitszeiten, Clean-Desk-Regeln, Verhalten im Shared Space. Eine kurze, verständliche Flex-Desk-Policy hilft dabei enorm. Jeder kann sich darauf berufen.
2. Gutes Buchungssystem Ohne Software geht es nicht. Ein gutes Tool zeigt dir in Echtzeit, welche Plätze frei sind, lässt sich leicht bedienen und integriert sich idealerweise in bestehende Kalender (Outlook, Google, etc.).
3. Ausstattung und Infrastruktur Funktionierendes WLAN überall, ausreichend Steckdosen, verschieden nutzbare Arbeitszonen, Rückzugsorte, Teambereiche: All das brauchst du neben den Schreibtischen, denn die Technik und die Raumgestaltung müssen zur gewonnenen Flexibilität passen.
4. Transparenz durch Daten Behalte im Blick, wie dein Büro genutzt wird. Die Bookingsoftware PULT gibt dir Einblick in die Auslastung und Peak-Zeiten. Mithilfe der Auswertung findest du beliebte und weniger beliebte Bereiche und kannst die Flächennutzung nach und nach feinjustieren.
Recht & Gesundheit innerhalb des Flex Desk Konzept
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bleiben auch bei abwechselnd genutzten Arbeitsplätzen gültig. Hier ein Überblick, was du als Unternehmen im Blick haben solltest:
1. Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
Die Grundregel: Jeder Arbeitsplatz, also auch ein Flex Desk, muss ergonomisch und sicher sein. Das heißt:
Gute Beleuchtung, Belüftung, Temperatur
Ausreichend Platz zum Arbeiten
Bildschirmarbeitsplätze mit passenden Stühlen und Tischen
2. Datenschutz
Wenn Mitarbeiter ihre Plätze über ein Buchungstool reservieren, entstehen personenbezogene Daten. Achte darauf:
Nur Daten erheben, die wirklich nötig sind (z. B. Name, Buchungszeit)
DSGVO-konforme Speicherung und klare Löschfristen
Transparent kommunizieren, wer welche Daten sehen kann
3. Betriebsrat und Mitbestimmung
Bei größeren Unternehmen ist der Betriebsrat einzubeziehen, vor allem bei:
Einführung von Buchungssystemen
Clean-Desk-Richtlinien
Umbauten oder Änderungen an der Raumstruktur
4. Gesundheit und Hygiene
Ein geteiltes Umfeld muss auch hygienisch nutzbar sein. Das bedeutet:
Reinigung nach klaren Plänen (z. B. täglich nach Nutzung)
Ausstattung mit Desinfektionsmittel, Papierhandtüchern etc.
Mitarbeiter müssen wissen: Ich verlasse den Platz so, wie ich ihn gern vorfinden würde.
In PULT kannst du ebenfalls:
Ohne Klick einchecken: Dank WiFi Desk Booking werden deine Mitarbeiter automatisch eingecheckt.
Die Buchung synchronisieren: mit Slack, Teams sowie dem Outlook- und Google Kalender. Termine und der Arbeitsort werden automatisch angezeigt.
In der Buchungssoftware PULT siehst du den Grundriss des Büros auf dem Computer, Smartphone und Tablet. Dort werden in Echtzeit die freien Plätze angezeigt, samt deren technischer Ausstattung (höhenverstellbarer Tisch, zwei Monitore usw.).
Der Büroplan zeigt mithilfe von Portraits an, wo Kollegen sitzen. So ist es einfach, einen Platz direkt daneben zu buchen. Die Buchung erfolgt mit einem Klick und der Platz ist für den gewählten Zeitraum für dich persönlich reserviert.
In PULT kannst du ebenfalls:
Ohne Klick einchecken: Dank WiFi Desk Booking werden deine Mitarbeiter automatisch eingecheckt.
Die Buchung synchronisieren: mit Slack, Teams sowie dem Outlook- und Google Kalender. Termine und der Arbeitsort werden automatisch angezeigt.
Buchungsrichtlinien festlegen: Gewähre den Zugriff auf einzelne Tische oder Zimmer nur bestimmten Personen oder Teams. Das geht sogar tagesaktuell.
Meetingräume, Zonen und Parkplätze buchen.
Büroauswertung: Welche Plätze, Räume, Zonen und Etagen werden gern gebucht? Wie hoch ist die Auslastung? Wie sieht es zu Spitzenzeiten aus?