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Büro Einblicke

Großraumbüro: Vor- und Nachteile, Gestaltung und moderne Konzepte

Ein Großraumbüro ist ein offener Arbeitsraum, in dem viele Beschäftigte ohne trennende Wände zusammenarbeiten. Lärm, fehlende Rückzugsräume und ständige Unterbrechungen gelten als die größten Schwächen von Großraumbüros. Jedoch löst du mit Zonierung, durchdachtem Schallschutz und gekonnter Flächenplanung genau diese Probleme.

Großraumbüro: Das Wichtigste in Kürze

Ein Großraumbüro bezeichnet einen offenen Arbeitsbereich für mehrere Teams ohne feste Trennwände und zählt in hybrid arbeitenden Unternehmen zu den verbreitetsten Bürokonzepten.

Der größte Nachteil von Großraumbüros ist der Geräuschpegel: Lärm und akustische Ablenkung gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Konzentrationsverlust und sinkende Produktivität in offenen Büros.

Zonierung, Akustik-Trennwände und schallabsorbierende Materialien lösen die Kernprobleme im Großraumbüro, weil sie Konzentrations-, Austausch- und Erholungsbereiche räumlich voneinander trennen.

PULT macht Großraumbüros planbar: Über Desk Booking und Office Insights zeigt die Software, welche Zonen tatsächlich genutzt werden, und liefert die Belegungsdaten für eine bedarfsgerechte Flächengestaltung.

Was ist ein Großraumbüro?

Ein Großraumbüro ist ein zusammenhängender Bürobereich, in dem mehr als zehn Beschäftigte auf einer offenen Fläche ohne raumhohe Wände arbeiten. Es unterscheidet sich vom Zellenbüro durch seine offene Struktur und von reinen Open-Space-Flächen durch klar definierte Funktionsbereiche.

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Wie unterscheidet sich ein Großraumbüro vom klassischen Büro?

Die Bürotypen lassen sich anhand ihrer Raumtrennung einordnen. Vom Zellenbüro mit Einzelräumen über das Kombibüro bis zum Großraumbüro nimmt die Offenheit der Fläche schrittweise zu.

Ein modernes Großraumbüro kombiniert offene Arbeitsplätze mit Activity Zones, also Bereichen, die jeweils für eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt sind. Genau diese Zonierung trennt das durchdachte Konzept vom reinen Schreibtisch-Stellplatz.

Für hybrid arbeitende Teams ergibt der offene Grundriss besonderen Sinn. Wenn ein Teil deiner Belegschaft im Homeoffice arbeitet, lassen sich Flächen über geteilte Arbeitsplätze deutlich effizienter nutzen als mit fest zugeordneten Einzelbüros.

Welche Vor- und Nachteile haben Großraumbüros?

Großraumbüros bieten kurze Kommunikationswege und eine hohe Flächeneffizienz, bringen aber Lärm und fehlende Rückzugsräume als größte Schwächen mit. Das Verhältnis aus beidem entscheidet darüber, ob die Fläche produktiv oder belastend wirkt.

Welche Vorteile hat ein Großraumbüro?

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen in der Zusammenarbeit und in den Kosten. Die Teams stimmen sich auf kurzem Weg ab, diese Abstimmungen laufen ohne Terminvereinbarung, und neue Mitarbeiter finden schneller Anschluss.

Hinzu kommt der finanzielle Hebel. Eine offene Fläche mit geteilten Arbeitsplätzen senkt die Bürokosten pro Kopf spürbar, gerade in Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil.

Kurze Kommunikationswege: Teams stimmen sich ohne organisatorische Hürden ab.

Höhere Flächeneffizienz: Geteilte Arbeitsplätze senken die Kosten pro Mitarbeiter.

Bessere Offenheit und Sichtbarkeit: Wer anwesend ist und woran gearbeitet wird, ist direkt sichtbar.

Schnellere Einarbeitung: Neue Kollegen lernen Abläufe durch die Nähe zum Team.

Welche Nachteile hat ein Großraumbüro?

Die größte Schwäche von Großraumbüros ist der Geräuschpegel. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich, und genau diese akustische Ablenkung zählt zu den häufigsten Gründen, warum Konzentration im offenen Büro leidet.

Ein Forschungsteam der Bond University wies in einem kontrollierten Laborversuch nach, dass typischer Großraumbüro-Lärm die negative Stimmung um 25 % und die körperliche Stressreaktion um 34 % steigert, gemessen an Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit, nach gerade einmal acht Minuten Lärmexposition. Im realen Büroalltag, in dem Beschäftigte dem Geräuschpegel stundenlang ausgesetzt sind, fallen diese Effekte entsprechend stärker aus. (Sander et al., Journal of Management & Organization, 2021)

Offene Bürostrukturen senken zudem die persönliche Kommunikation erheblich. In zwei Feldstudien mit Fortune-500-Unternehmen sank das Volumen persönlicher Interaktion nach dem Umbau zum offenen Grundriss um rund 70 %, während E-Mail- und Sofortnachrichtenverkehr stark zunahmen. Wer ständig für alle sichtbar ist, zieht sich innerlich zurück und weicht auf digitale Kanäle aus. (Bernstein & Turban, Philosophical Transactions of the Royal Society B, Harvard Business School, 2018). Das Vorhandensein von Rückzugsorten ist also ein wichtiger Wohlfühlfaktor.

Wie gestalte ich ein modernes Großraumbüro?

Ein produktives und mitarbeiterfreundlich gestaltetes Großraumbüro entsteht durch räumliche Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Möbel und Regeln allein reichen jedoch nicht, wenn die Grundstruktur der Fläche nicht zu den Arbeitsweisen passt.

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Wie funktioniert Zonierung im Großraumbüro?

Eine Zonierung teilt die offene Fläche in Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten auf. Dieses Prinzip stammt aus dem Activity-Based-Working-Konzept, bei dem jeder Arbeitstyp seinen passenden Ort bekommt:

Ruhige Zonen für Konzentration und stille Alleinarbeit.

Offene Bereiche für Zusammenarbeit.

Veränderbare Projektbereiche für Teamarbeit und zeitlich abgesteckte Projekte.

Abgeschirmte Erholungszonen für Pausen und Ausgleich.

Auf diese Weise können Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer derzeitigen Aufgabe wählen und finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor.

Welche Art Schallschutz eignet sich für ein Großraumbüro?

Wirksamer Schallschutz im Großraumbüro entsteht durch absorbierende Materialien und physische Barrieren. Das Zusammenspiel aus Elementen an der Decke, auf dem Boden sowie Raumtrennern und großen Pflanzen senkt den Geräuschpegel.

Akustik-Stellwände zwischen den Arbeitsplätzen brechen den Schall direkt an der Quelle.

Große Pflanzen mit üppigem Blattwerk sind ebenfalls ein natürlicher Schallbrecher.

Polstermöbel sowie gepolsterte Raumtrenner absorbieren Schall.

Raumhohe Trennwände im Großraumbüro trennen Zonen akustisch und optisch voneinander.

Akustikpaneele an Decke und Wänden, schallabsorbierende Auslegware und Teppiche sowie abgeschlossene Telefonkabinen für Videocalls reduzieren die Lärmbelastung deutlich.

Wo dann die Akustik trotz dieser Maßnahmen hoch bleibt, liegt die Ursache meist in der Flächennutzung selbst.

Wie hilft Desk Booking bei der Flächenoptimierung im Großraumbüro?

Desk Booking liefert die Daten, mit denen sich ein Großraumbüro bedarfsgerecht planen lässt. Statt auf Annahmen zu setzen, zeigen Buchungs- und Belegungsdaten, welche Zonen regelmäßig ausgelastet sind und welche hingegen leer stehen.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich die Nutzung umverteilen und steuern lässt. Wenn beispielsweise der Bereich für stilles Arbeiten dauerhaft überbucht ist und Flächen für Zusammenarbeit leer bleiben, ist das ein messbares Signal zur Umgestaltung der Flächenaufteilung.

Die dafür nötigen Auslastungsdaten liefert PULT: Damit wertest du die Nutzung deiner Bürofläche aus, und Mitarbeiter buchen ihren Platz in der passenden Zone.

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So wird dein Großraumbüro zum produktiven Arbeitsort

Ein Großraumbüro wird produktiv durch eine Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Die offene Fläche bleibt erhalten und die Schwächen verschwinden über die richtige Struktur.

Mit den PULT Office Insights siehst du, welche Zonen deiner Fläche wirklich genutzt werden, und planst Umbauten auf Basis echter Zahlen.

Deine Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz in der passenden Zone und sehen, wo bereits Kollegen sitzen.

Du steuerst Auslastung und Anwesenheit an einem Ort.

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Büro Einblicke

Moderne Bürokonzepte: So gestaltest du dein Büro

Zukunftssichere Büros: Datengesteuertes Design, nachhaltige Materialien und Neuroarchitektur schaffen Räume, die Wohlbefinden und Produktivität steigern.

Warum sind moderne Bürokonzepte wichtig?

Innerhalb eines modernen Bürokonzeptes nutzt du Daten, um Flächen und deren Nutzung intelligenter zu planen. Die Konzepte berücksichtigen das Thema der Nachhaltigkeit bereits während der Planung und entwickeln neue Raumtypen, die sich an den Arbeitsalltag im Unternehmen anpassen.

Datennutzung in modernen Bürokonzepten

Viele Büros sind heute noch starr geplant; Schreibtische, Möbel und Schränke werden fest installiert. Dabei ändert sich die Nutzung oft schneller, als es die Grundrisse erlauben. Mit Sensoren kannst du das schwarz auf weiß sehen: Welche Räume sind wie oft belegt? Wo wird konzentriert gearbeitet, wo gemeinschaftlich gearbeitet?

Siemens hat das vorgemacht. Am Standort München misst das Unternehmen mithilfe von Belegungssensoren (=Anwesenheitssensoren), wie die Flächen tatsächlich genutzt werden. Das Ergebnis: weniger ungenutzte Plätze, dafür mehr Raum für Austausch. Die Bürofläche wurde um 30 Prozent reduziert, gleichzeitig nahm die Zusammenarbeit um 20 Prozent zu.

Die Daten solcher Anwesenheitssensoren können auch zur Steuerung der Klima- und Heizungsanlage genutzt werden. Daran lassen sich wiederum Lüftungsanlagen koppeln, die mithilfe von Raumluftsensoren für frische Luft sorgen. Die Sensordaten helfen dabei, während der Nutzung für eine sehr angenehme Atmosphäre zu sorgen und bei Abwesenheit Energie und Betriebskosten einzusparen.

Die Analysten von Roots Analysis BUSINESS RESEARCH & CONSULTING sagen ein stetiges Wachstum des Sensormarktes voraus. Dieser soll bis zum Jahr 2035 auf knapp unter 10 Milliarden US-Dollar wachsen.

Erwartete Verdreifachung des Marktes für Anwesenheitssensoren von 2025 (rund 3 Milliarden Dollar) auf weit über 9 Milliarden in 2035. Roots Analysis

Nachhaltigkeit in modernen Bürokonzepten

Die Nachhaltigkeit im Büro beginnt bei der Materialwahl, der Rückbaubarkeit und den erwarteten Lebenszyklen des Interieurs.

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat einen eigenen Circularity-Score entwickelt, der genau das bewertet: Wie viel eines Büros lässt sich wiederverwenden, recyceln oder modular anpassen? Wer das clever macht, spart nicht nur CO₂, sondern auch Geld.

Ein gutes Beispiel liefert der Möbelhersteller Ahrend. Dort wird Mobiliar zurückgenommen, überarbeitet und wieder eingesetzt. Laut eigener Angabe spart das bis zu 54 Kilogramm CO₂ pro Arbeitsplatz und Jahr.

“FAAS protects Ahrend's future material supply chain and offers customers more flexibility.” Ellen Macarthur Foundation

Zwei Bürotypen, die sich in modernen Bürokonzepten durchsetzen

Aktuell sehen wir zwei Grundideen, wie moderne Büros gebaut werden:

1. Das Clubhouse-Büro:

  • Weniger Arbeitsplätze, dafür mehr Aufenthaltsqualität
  • Lounge-Flächen, Pausenzonen, offene Räume, viel Holz und Pflanzen
  • Die Idee: Wer ins Büro kommt, soll sich willkommen fühlen und gerne bleiben.
Clubhouse Büro, das sich der Gemütlichkeit verschrieben hat. inspire.modh

2. Der Corporate Campus:

  • Große, modulare Büros, die sich ständig weiterentwickeln.

Steelcase zeigt mit seinem LINC Campus in München, wie das aussehen kann. Hier wird regelmäßig gemessen, angepasst, umgebaut:

Steelcase.com

Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Welcher davon passt, hängt von deiner Unternehmenskultur und deinen Abläufen ab. Wichtig ist: Das Büro muss das Arbeiten erleichtern und der menschlichen Natur gerecht werden.

Leitfaden: So entwickelst du ein modernes Bürokonzept, Schritt für Schritt

Viele Unternehmen starten mit dem Bürokonzept erst dann, wenn ein Umzug oder Umbau bereits feststeht. Dabei lohnt es sich immer, sehr viel früher und systematisch an die Erstellung des Bürokonzepts heranzugehen. Hier findest du vier Schritte, die dir helfen, dein Büro zukunftsfähig aufzustellen.

1. Bestehende Flächen analysieren

Bevor du in die Ideenfindung gehst, schau dir an, wie dein Büro aktuell genutzt wird. Gibt es Engpässe beim Platzangebot? Leerstände? Überbuchungen? Erfasse dafür insbesondere auch die Auslastung des Büros.

Tipp: In PULT Presence kannst du die Anwesenheit der Mitarbeiter und somit die Büroauslastung exakt erfassen, ohne dass dein Team dafür etwas tun muss.

2. Mitarbeiter einbeziehen

Ein modernes Büro entsteht nicht (nur) in der Planungssoftware. Hol dir in einer sehr frühen Phase Feedback der Belegschaft, zum Beispiel über kurze Umfragen oder Workshops. Anbieter wie Leesman bieten gute Benchmarks, um das Nutzererlebnis im Büro greifbar zu machen.

Je besser du die Arbeitsweise und Wünsche deiner Teams verstehst, desto besser kannst du die Eckpfeiler für das neue und moderne Bürokonzept setzen.

3. Nachhaltigkeit mitdenken

Nutze den Umbau oder die Neugestaltung, um zirkuläre Prinzipien einzuführen: modulare Möbel, wiederverwertbare Materialien, ein planbarer Lebenszyklus. Die DGNB-Kriterien können als Rahmen helfen.

4. Räume als System denken

Moderne Büros entwickeln sich immer weiter. Denk dein Konzept daher nicht als „fertigen Plan“, sondern als Startpunkt. Starte mit einem Piloten, miss die Nutzung und passe in Intervallen an. 

Kennzahlen für moderne Bürokonzepte

Sobald du ein modernes Bürokonzept planst, hilft dir neben der Inspiration für die Neugestaltung vor allem auch eine belastbare Datengrundlage. Denn die Wünsche und das Empfinden deiner Angestellten sind das Eine, ihr tatsächliches Verhalten mitunter jedoch etwas anderes.

Diese Werte helfen dir, den aktuellen Zustand zu bewerten und später immer wieder die Entwicklung und die Änderungen zahlenbasiert zu bewerten:

  • Flächenauslastung (%): Wie oft werden Arbeitsplätze oder Besprechungsräume tatsächlich genutzt?
  • Verhältnis Konzentrationsbereiche zu Flächen für Zusammenarbeit: Stimmen Angebot und Bedarf überein?
  • eNPS (Employee Net Promoter Score): Würden Mitarbeiter das Büro weiterempfehlen?
  • Buchungsquote pro Raumtyp: Welche Zonen sind beliebt, welche nicht?
  • Anteil freiwilliger Office-Nutzung: Wie oft kommen Mitarbeiter ohne Pflicht ins Büro?

Tipp: Im laufenden Betrieb deines neuen Büros kannst du die Nutzungsdaten in einer passenden Software auswerten und über die Dauer erkennen, welche Bereiche und Arbeitsplätze tatsächlich häufig genutzt werden.

Daraus kannst du ableiten, was gut funktioniert und woran mehr Bedarf besteht. Die gesammelten Daten kannst du immer wieder mit der Meinung der Belegschaft abgleichen, um daraus deine Schlüsse für die Weiterentwicklung zu ziehen.

Neuroarchitektur & Wohlbefinden in das moderne Bürokonzept einbinden

Unser Gehirn reagiert ständig auf seine Umgebung, auch im Büro. Licht, Raumgefühl, Geräusche und Materialien wirken direkt auf Aufmerksamkeit, Stimmung und soziale Offenheit. Wenn du diese Mechanismen gezielt nutzt, kannst du mit kleinen Gestaltungsentscheidungen eine große Wirkung entfalten

Neuroarchitektur im Büro

Emotionen & Stresslevel
Räume mit natürlichem Licht, geeigneter Akustik und optischer Klarheit wirken direkt auf das limbische System, also das menschliche Emotionszentrum. Studien zeigen: Wenn Licht, Pflanzen und beruhigende Materialien harmonieren, sinkt das Cortisol (Stresshormon), und die Stimmung bleibt stabil.

Gardenonthewall.com

Kognitive Leistung steigern
Büros mit natürlichen Elementen, also Pflanzen, Tageslicht und Bioformen, verbessern Arbeitsgedächtnis und Konzentration. In Experimenten zu Neuroarchitektur stieg die Leistung um rund 15 % bei Testpersonen, die in Umgebungen mit Grünflächen arbeiteten.

Mehr psychische Sicherheit & Kreativität
Die Forschung zeigt: Die Gehirnwellen von Mitarbeitern synchronisieren sich stärker, wenn sie persönlich anwesend zusammenarbeiten, im Gegensatz zur virtuellen Zusammenarbeit. Ein offenes, angenehmes Umfeld stärkt die psychische Sicherheit.

Gestaltungsprinzipien der ​​Neuroarchitektur im modernen Bürokonzept

Element: Tageslicht
Wirkung auf Gehirn: Reguliert Biorhythmus, reduziert Stress
Lösungsidee für dein Büro: Große Fenster, Lichtführung, schaltbare Jalousien

Element: Pflanzen / Biophilie
Wirkung auf Gehirn: Stärkung emotionaler Stabilität, bessere Schlafqualität
Lösungsidee für dein Büro: Grüne Wände, Pflanzen in Zonen, Naturbilder

Element: Akustik
Wirkung auf Gehirn: Ruhe steigert Fokus; Lärm führt zu Fehlern
Lösungsidee für dein Büro: Akustikdecken, Reflexionsflächen, Ruhebereiche

Element: Raumproportion & Klarheit
Wirkung auf Gehirn: Vermeidet Überforderung oder Enge im Gehirn
Lösungsidee für dein Büro: Klare Raumstruktur, Übersichtlichkeit, Zonierung

Ausgewählte Studien & Erkenntnisse zur Neuroarchitektur im Büro

  • VR & EEG-Studie (2023/2024): Unterschiedliche Beleuchtung beeinflusst messbar die Aktivierung bestimmter EEG-Bänder für Konzentration/Entspannung. Fazit: Nicht nur die Lichtmenge, sondern auch das Lichtspektrum ist von Bedeutung.
  • ComFeel-Studie (2021): Verbesserungen am Raumkomfort (Licht/Luft/Gasqualität) senken Fehler um 25 % und steigern das Produktivitätsempfinden um 35 %.
  • Akustik-Analyse: Da viele, gleichzeitig stattfindende Gespräche irritierend wirken, wirkt sich die bewusste Lärmreduzierung direkt auf den Komfort aus und bildet somit ein klares Design-Argument. thenbs.com, hsmsearch.com

Umsetzung der Neuroarchitektur in deinem Bürokonzept

  1. Zonen mit Fokus & Klarheit schaffen
    Biete ruhige und gemütliche Nischen mit Tageslicht und Pflanzen und davon getrennte Bereiche für Zusammenarbeit und Gespräche.
  2. Natürliche Materialien nutzen
    Holz, Stein, sichtbare Struktur: mit den Augen „spürbar“ und mental entlastend.
  3. Akustik bewusst gestalten
    Achte auf geräuschdämpfende Materialien und Einrichtungselemente, halte Lärmquellen vom Arbeitsbereich fern, tilge elektrische Geräte mit dauerhaften Summgeräuschen oder hochfrequenter Geräuschemission.
  4. Beleuchtung vielfältig gestalten
    Büro auf Tageslicht optimieren, wenn möglich mit Fensterflächen, ansonsten mit Tageslichtlampen, unterstützt von künstlichem Licht mit wechselndem Spektrum (Angaben der Lichttemperatur in Kelvin).
  5. Feedback auswerten
    Messung via EEG/Befragung/Feedbackrunden, was funktioniert gut, was fehlt jedoch? Kontinuierlich prüfen.

Moderne Bürokonzepte sind eine Antwort auf eine Art zu arbeiten, die sich grundlegend verändert hat.

Abschluss: Moderne Bürokonzepte in 2025

Für moderne Bürokonzepte stellen sich diese Fragen: Wie gestalten wir Räume, die gern und natürlich genutzt werden? Wie unterstützt das Büro und dessen Einrichtung die Arbeit der Angestellten? Und wie lassen sich Gesundheit, Wohlbefinden und Unternehmenskultur dabei zusammen denken?

Die Antworten liegen in der Kombination aus:

  • Daten: Sie zeigen, welche Räume und Arbeitsplätze wirklich gebraucht werden.
  • Verschiedene Raumtypen: Die richtige Mischung aus Fokus und Austausch.
  • Zirkuläres Denken: Nachhaltigkeit von Anfang an mitplanen.
  • Neuroarchitektur: Räume gestalten, die den Menschen guttun.

Wer moderne Bürokonzepte plant, denkt in Funktionen, Verhalten und Wirkung statt Möbeln oder Farben. Dann kann ein gutes Büro spürbar dazu beitragen, wie gut wir zusammenarbeiten.

Dein erster Schritt auf dem Weg zum modernen Bürokonzept: Die aktuelle Auslastung deines Büros messen und herausfinden, wie das Verhältnis zwischen Anwesenheit und Homeoffice tatsächlich lautet.

In PULT Presence wird die Anwesenheit von Mitarbeitern erfasst, sobald sich eines ihrer Geräte (Laptop, Smartphone) mit deinem Unternehmens-WLAN verbindet. Dafür kannst du deine bisherige Netzwerkstruktur nutzen, ohne Umbau. Deine Mitarbeiter müssen ebenfalls nicht aktiv werden und die Erfassung erfolgt DSGVO-konform, da kein Rückschluss auf das Verhalten einzelner Mitarbeiter möglich ist.

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Hybrides Arbeiten

Flex Desk einfach erklärt, mit Vorteilen & Umsetzung

Intelligentere Büros: Flex Desks senken die Kosten, fördern die Zusammenarbeit und geben Teams die Freiheit, täglich ihren perfekten Platz zu wählen.

Flex Desk einfach erklärt und umgesetzt

Wenn Kollegen etliche Tage im Homeoffice verbringen und im Büro viele Schreibtische permanent leer stehen, sieht das nicht nur trostlos aus, sondern wirft auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit auf. In diesem Artikel erfährst du, was Flex Desk ist und mit welchen Vorteilen es diesen Tendenzen entgegenwirkt.

Was ist ein Flex Desk?

Ein Flex Desk ist ein Arbeitsplatz ohne feste Zuordnung, den du dir täglich nach Bedarf buchst oder spontan belegst, sobald du ins Büro kommst. Im Arbeitsalltag heißt das

  • Kein permanent zugewiesener Schreibtisch: Jeder Arbeitstag kann an einem neuen Platz stattfinden. Je nachdem, welcher gerade am besten passt bzw. frei ist.
  • Buchung per App oder spontanes Suchen: Du findest morgens einen freien Platz, entweder mit einer vorher erfolgten Reservierung oder einfach durch Ankommen und Wählen.

Flex Desking bezeichnet demnach das Arbeitsplatzmodell ohne feste Zuweisung. Dieser Ansatz passt perfekt zu sogenannten hybriden Arbeitsmodellen, also einer Arbeitszeitgestaltung, innerhalb der du an manchen Tagen im Büro und an anderen im Homeoffice bist.

Vorteile von Flex Desk

Ein laufendes Flex-Desk-Modell spart Fläche und verändert, wie du dein Büro nutzt. Hier sind die wichtigsten Vorteile für dein Unternehmen:

1. Weniger Kosten oder mehr Flexibilität

Wenn nicht mehr jeder einen eigenen Schreibtisch braucht, kannst du die Anzahl der Arbeitsplätze reduzieren. Somit kannst du Teile der gemieteten Flächen abstoßen oder in ein kleineres Objekt umziehen. Das senkt insgesamt die Miete, Reinigung und Energiekosten. 

Bleibst du in der (großen) Fläche, werden Bereiche für eine andere Nutzung frei. Was bisher mit fest zugewiesenen Schreibtischen belegt war, kann nun zu Ruhezonen, Projektflächen oder Meetingräumen umgestaltet werden.

2. Bessere Auslastung der Büroräume und Wachstum

Statt dass Arbeitsplätze leer stehen, weil viele Mitarbeiter im Homeoffice sind, werden (weniger) Schreibtische nach Bedarf genutzt. Sollte dein Team jedoch stark wachsen, kannst du mit dem Flex Desk Konzept für eine hohe Auslastung sorgen und stellst sicher, dass jeder Mitarbeiter verlässlich einen Schreibtisch vorfindet. Grundlage dafür ist eine Desk Booking Software.

3. Höhere Flexibilität bei Veränderungen

Wächst dein Team oder schrumpft es, vielleicht periodisch oder mit der Saison? Ziehst du um? Mit einem flexiblen Arbeitsplatzkonzept (Flex Desk) musst du nicht jedes Mal umbauen. Du passt einfach die Buchungskapazitäten in der Software an und kannst somit genau steuern, welche Flächen und Plätze freigegeben sind, welche gesperrt oder zu einer anderweitig genutzten Zone deklariert.

5. Neue Impulse für die Zusammenarbeit

Durch wechselnde Sitznachbarn entstehen Gespräche, die im klassischen Einzelbüro oder Abteilungsbüro nie passieren würden. Das fördert Austausch, Vernetzung und manchmal auch neue Ideen.

6. Freiere und glücklichere Mitarbeiter

Mit einem Flex Desk Konzept können deine Mitarbeiter sich den Platz aussuchen, der zur Aufgabe oder der Stimmung passt. Über die Buchungssoftware kann man sich einen ruhigen Arbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten aussuchen, oder an anderen Tagen mitten im Team sitzen und sich Input holen. In dieser Hinsicht kommen auch Introvertierte sowie Extrovertierte (sowie Mischformen) besser an einen geeigneten Arbeitsplatz.

So gehst du mit Vorbehalten über Flex Desk um

Die Wegnahme der gewohnten Arbeitsplätze kann bei der Belegschaft erstmal Frust auslösen. Hier ist es wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Team sprichst und klar die Vorteile erklärst. Typische Problemstellungen sind:

  • Verlust von Vertrautheit: Ohne festen Platz fehlt manchen der persönliche Bezug. Keine Pflanzen, keine Fotos, kein "Mein Schreibtisch". Das kann unpersönlich wirken. Wichtig: Ausgleich schaffen, z. B. über Teamzonen, persönliche Schließfächer, Teambuilding, hohe Qualität und Ausstattung der Büroflächen.
  • Stress durch tägliche Platzsuche: Wenn kein gutes Buchungssystem existiert oder immer wieder zu wenig (gute) Plätze frei sind, wird der Start in den Bürotag frustrierend. Bleiben diese Probleme unbeantwortet, treibt man die Mitarbeiter eher ins Homeoffice, anstatt sie ins Büro zu ziehen. Hier helfen klare Buchungsregeln und eine verlässliche Software.
  • Hygiene und Clean-Desk-Pflicht: Geteilte Plätze bedeuten: Am Ende des Tages muss aufgeräumt und sauber gemacht werden. Das klappt nur, wenn alle mitziehen und wenn Reinigung und Ausstattung darauf ausgelegt sind.
  • Eingeschränkte Zugehörigkeit: Wer sich ständig neu orientieren muss, verliert schneller das Gefühl von Teamzugehörigkeit. Das kannst du auffangen, indem du bestimmte Tage oder Zonen für Teamarbeit reservierst.
  • Technische Hürden: Funktioniert das WLAN überall? Gibt es ausreichend Stromanschlüsse? Was ist mit Monitoren oder Dockingstations?

Wie setzt man Flex Desk erfolgreich um?

Ein Flex-Desk-Modell funktioniert nur, wenn du es gut aufsetzt: technisch, organisatorisch und kulturell. Hier die wichtigsten Stellschrauben:

1. Klare Regeln (Policy)
Jeder muss wissen, wie das System funktioniert: Buchungsfristen, Arbeitszeiten, Clean-Desk-Regeln, Verhalten im Shared Space. Eine kurze, verständliche Flex-Desk-Policy hilft dabei enorm. Jeder kann sich darauf berufen.

2. Gutes Buchungssystem
Ohne Software geht es nicht. Ein gutes Tool zeigt dir in Echtzeit, welche Plätze frei sind, lässt sich leicht bedienen und integriert sich idealerweise in bestehende Kalender (Outlook, Google, etc.).

3. Ausstattung und Infrastruktur
Funktionierendes WLAN überall, ausreichend Steckdosen, verschieden nutzbare Arbeitszonen, Rückzugsorte, Teambereiche: All das brauchst du neben den Schreibtischen, denn die Technik und die Raumgestaltung müssen zur gewonnenen Flexibilität passen.

4. Transparenz durch Daten
Behalte im Blick, wie dein Büro genutzt wird. Die Bookingsoftware PULT gibt dir Einblick in die Auslastung und Peak-Zeiten. Mithilfe der Auswertung findest du beliebte und weniger beliebte Bereiche und kannst die Flächennutzung nach und nach feinjustieren.

Recht & Gesundheit innerhalb des Flex Desk Konzept

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bleiben auch bei abwechselnd genutzten Arbeitsplätzen gültig. Hier ein Überblick, was du als Unternehmen im Blick haben solltest:

1. Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

Die Grundregel: Jeder Arbeitsplatz, also auch ein Flex Desk, muss ergonomisch und sicher sein. Das heißt:

  • Gute Beleuchtung, Belüftung, Temperatur
  • Ausreichend Platz zum Arbeiten
  • Bildschirmarbeitsplätze mit passenden Stühlen und Tischen

2. Datenschutz

Wenn Mitarbeiter ihre Plätze über ein Buchungstool reservieren, entstehen personenbezogene Daten. Achte darauf:

  • Nur Daten erheben, die wirklich nötig sind (z. B. Name, Buchungszeit)
  • DSGVO-konforme Speicherung und klare Löschfristen
  • Transparent kommunizieren, wer welche Daten sehen kann

3. Betriebsrat und Mitbestimmung

Bei größeren Unternehmen ist der Betriebsrat einzubeziehen, vor allem bei:

  • Einführung von Buchungssystemen
  • Clean-Desk-Richtlinien
  • Umbauten oder Änderungen an der Raumstruktur

4. Gesundheit und Hygiene

Ein geteiltes Umfeld muss auch hygienisch nutzbar sein. Das bedeutet:

  • Reinigung nach klaren Plänen (z. B. täglich nach Nutzung)
  • Ausstattung mit Desinfektionsmittel, Papierhandtüchern etc.
  • Mitarbeiter müssen wissen: Ich verlasse den Platz so, wie ich ihn gern vorfinden würde.

In PULT kannst du ebenfalls:

  • Ohne Klick einchecken: Dank WiFi Desk Booking werden deine Mitarbeiter automatisch eingecheckt. 
  • Die Buchung synchronisieren: mit Slack, Teams sowie dem Outlook- und Google Kalender. Termine und der Arbeitsort werden automatisch angezeigt.

In der Buchungssoftware PULT siehst du den Grundriss des Büros auf dem Computer, Smartphone und Tablet. Dort werden in Echtzeit die freien Plätze angezeigt, samt deren technischer Ausstattung (höhenverstellbarer Tisch, zwei Monitore usw.).

Der Büroplan zeigt mithilfe von Portraits an, wo Kollegen sitzen. So ist es einfach, einen Platz direkt daneben zu buchen. Die Buchung erfolgt mit einem Klick und der Platz ist für den gewählten Zeitraum für dich persönlich reserviert.

In PULT kannst du ebenfalls:

  • Ohne Klick einchecken: Dank WiFi Desk Booking werden deine Mitarbeiter automatisch eingecheckt. 
  • Die Buchung synchronisieren: mit Slack, Teams sowie dem Outlook- und Google Kalender. Termine und der Arbeitsort werden automatisch angezeigt.
  • Buchungsrichtlinien festlegen: Gewähre den Zugriff auf einzelne Tische oder Zimmer nur bestimmten Personen oder Teams. Das geht sogar tagesaktuell.
  • Meetingräume, Zonen und Parkplätze buchen.
  • Büroauswertung: Welche Plätze, Räume, Zonen und Etagen werden gern gebucht? Wie hoch ist die Auslastung? Wie sieht es zu Spitzenzeiten aus?

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Büro Einblicke

Shared Workspace: Vorteile, Nachteile, Kosten

Gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche bieten flexible, kostengünstige Alternativen zu herkömmlichen Büros - perfekt für moderne, dynamische Teams und Freiberufler.

Shared Workspace: Worin liegen die Vorteile gegenüber dem eigenen Büro?

Büros sind längst nicht mehr voll ausgelastet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts arbeiten mittlerweile 23,5 % aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, also fast doppelt so viele wie vor der Pandemie (2019: 12,8 %). Shared Workspaces sind eine pragmatische Antwort auf diese veränderte Arbeitsrealität. Das Konzept ist einfach: Mehrere Nutzer teilen sich Arbeitsräume und die dazugehörige Infrastruktur. In diesem Artikel erfährst du, was ein Shared Workspace ist, welche verschiedenen Formen es gibt und wie sie sich von anderen Arbeitsplatzkonzepten unterscheiden.

Was ist ein Shared Workspace?

Ein Shared Workspace ist eine Arbeitsfläche, die von mehreren Nutzern und Unternehmen geteilt wird, entweder gleichzeitig oder zeitversetzt. Im Unterschied zu klassischen Büros, bei denen ein Unternehmen alleiniger Mieter einer abgeschlossenen Fläche ist, können hier Plätze, Räume oder ganze Zonen abwechselnd nach Bedarf genutzt werden. Die Nutzer teilen sich dabei die Infrastruktur: WLAN, Drucker, Meetingräume, Küche und oft auch Services wie Empfang oder Reinigung.

Die Nutzerstruktur ist vielfältig: Selbstständige, kleine Unternehmen, Projektteams oder Mitarbeiter größerer Organisationen, die temporär einen festen Arbeitsort benötigen. Auch Teams, die sich nur an bestimmten Tagen physisch treffen, nutzen Shared Workspaces zur punktuellen Organisation, ohne dauerhaft Flächen vorhalten zu müssen.

Abgrenzung: Shared Workspace vs. Coworking vs. eigenes Büro

Der Begriff "Shared Workspace" wird oft fälschlich mit Coworking gleichgesetzt. Tatsächlich gibt es klare Unterschiede:

Coworking setzt auf eine offene, netzwerkorientierte Arbeitskultur. Der Austausch zwischen verschiedenen Branchen und Personen steht im Vordergrund. Coworking Spaces sind meist offen gestaltet, bieten Events und fördern bewusst die Community-Bildung. Feste Arbeitsplätze gibt es selten.

Shared Workspaces sind funktionaler gedacht: Arbeitsplätze mit Struktur, die buchbar, teilbar und skalierbar sind, aber ohne den expliziten Community-Fokus. Hier geht es primär um die kosteneffiziente, gemeinsame Nutzung von Büroinfrastruktur, nicht um Networking.

Eigene Büros bieten maximale Kontrolle und Privatsphäre, erfordern aber langfristige Mietverträge und hohe Fixkosten. Laut CBRE Deutschland betragen die durchschnittlichen Mietkosten für Büroflächen in deutschen A-Städten mindestens 15-25 Euro pro Quadratmeter monatlich – zuzüglich Nebenkosten, Einrichtung und Verwaltungsaufwand.

Shared Workspace

  • Flexibilität: Hoch (tages- bzw. monatsweise buchbar)
  • Community-Fokus: Gering
  • Planbarkeit: Mittel
  • Kosten: 200 – 600 €/Platz/Monat
  • Ausstattung: Vollständig inklusive

Coworking

  • Flexibilität: Sehr hoch (stundenweise buchbar)
  • Community-Fokus: Hoch
  • Planbarkeit: Gering
  • Kosten: 20 – 50 €/Tag
  • Ausstattung: Vollständig inklusive

Eigenes Büro

  • Flexibilität: Niedrig (meist Jahresverträge)
  • Community-Fokus: Keiner
  • Planbarkeit: Hoch
  • Kosten: 800 – 1500 €/Platz/Monat
  • Ausstattung: Muss selbst beschafft werden

Welche Arten von Shared Workspace gibt es?

Shared Workspace ist kein einheitliches Konzept, sondern ein Sammelbegriff für vier Hauptformen: Coworking-Style Bereiche (offene Arbeitsflächen ohne feste Plätze), Business Center (geschlossene Büroräume mit geteilten Services), Office Sharing (Bürogemeinschaften durch Untervermietung) und Hybrid-Lösungen (Mischformen). Die verschiedenen Modelle richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse.

Coworking-Style Bereiche

Offene Arbeitsbereiche, in denen verschiedene Personen und Unternehmen nebeneinander arbeiten, ohne feste Platzzuweisung. Die Atmosphäre ist informell und Austausch erwünscht, aber nicht zwingend. Neben Arbeitsplätzen gibt es meist Gemeinschaftsräume, Telefonkabinen und manchmal Events.
Typische Nutzer: Selbstständige, Start-ups, hauptsächlich mobil arbeitende Teams, Einzelpersonen mit Bedarf an professioneller Infrastruktur.

Business Center

Geschlossene Büroräume von sehr unterschiedlicher Größe, die sich mehrere Firmen oder Teams teilen. Die Räume sind klar abgegrenzt, Besprechungszimmer, Empfang oder Küche werden gemeinsam genutzt. Oft mit zusätzlichen Services wie Postempfang, Telefonservice oder Sekretariatsdiensten.
Geeignet für: etablierte Unternehmen, die Repräsentanz benötigen, Teams mit Vertraulichkeitsanforderungen, Beratungsunternehmen.

Office Sharing

Klassische Bürogemeinschaften, bei denen ein Hauptmieter freie Flächen an andere Unternehmen untervermietet. Entstehen oft, wenn Firmen nach Verkleinerung, Fusionen oder erhöhtem Homeoffice-Anteil Platz übrig haben. Die Kostenaufteilung erfolgt meist über einfache Nebenkostenumlage.
Besonders verbreitet in Großstädten, wo Büroflächen knapp und daher teuer sind.

Hybrid-Ansätze

Mischformen, die Elemente verschiedener Modelle kombinieren. Beispielsweise Business Center mit optionalen Coworking-Bereichen oder Office-Sharing-Gemeinschaften mit Zusatzflächen für wachsende Teams. Diese Modelle entstehen oft organisch, wenn Anbieter und Vermieter auf die Kundenbedürfnisse reagieren.

Die Grenzen verschwimmen jedoch zunehmend, da Anbieter ihre Konzepte an die lokale Nachfrage anpassen.

Vorteile und Nachteile der Shared Workspace

 Shared Workspaces kosten weniger als eigene Büros, brauchen aber einen Aufschlag für die Flexibilität. Bei kurzer Nutzung (unter 2 Jahren) oder schwankenden Teamgrößen sind sie meist günstiger. Wer jedoch langfristig und konstant dieselbe Fläche braucht, fährt mit einem eigenen Mietvertrag besser.

Kosten eines Shared Workspace

Shared Workspaces reduzieren die Bürokosten erheblich. Büromietpreise in deutschen Großstädten liegen bei 24-29 Euro pro Quadratmeter monatlich: Berlin mit 29 Euro/m², gefolgt von München mit 24,70 Euro/m² und Frankfurt (24,30 Euro/m²). Bei durchschnittlich 10-15 Quadratmetern pro Arbeitsplatz entstehen Grundmietkosten von 240 bis 435 Euro monatlich, zuzüglich Nebenkosten, Einrichtung und Verwaltung. Shared Workspaces bieten demgegenüber oft eine günstigere Komplettlösung ohne zusätzliche Investitionen.

Der Nachteil eines Shared Workspace: Die höhere Flexibilität kostet einen Aufschlag. Shared Workspace-Anbieter kalkulieren Leerstand, Service und Gewinnmarge ein. Bei langfristiger, konstanter Nutzung kann das eigene Büro günstiger werden.

Spagat zwischen Flexibilität und Planbarkeit eines Shared Workspace

Shared Workspaces ermöglichen eine schnelle Anpassung bei schwankenden Teamgrößen oder Projektphasen. Teams können bei Bedarf zusätzliche Plätze buchen oder bei ruhigeren Phasen reduzieren. Besonders für projektbasiert arbeitenden Unternehmen oder Start-ups mit unvorhersehbarem Wachstum ist das ein deutlicher Vorteil.

Parallel dazu entstehen Unsicherheiten: Beliebte Plätze oder Räume sind nicht immer verfügbar. In stark nachgefragten Lagen berichten Nutzer von Buchungsproblemen, besonders montags und nach Ferien. Einige Anbieter lösen das über Wartelisten oder Premium-Mitgliedschaften mit garantierten Plätzen.

Tipp: In der Booking Software PULT können die Nutzer des Shared Workspace ihren Arbeitsplatz verbindlich im Voraus buchen, direkt vom Smartphone aus.

Ablenkung und Produktivität in einem Shared Workspace

Offene Shared Workspaces können die Konzentration beeinträchtigen. Telefonkonferenzen, Gespräche anderer Nutzer und wechselnde Arbeitsplätze können störend wirken. Nutzer berichten von häufigeren Unterbrechungen als in eigenen Büros.

Andererseits berichten viele Nutzer von erhöhter Motivation durch die professionelle Arbeitsatmosphäre, im Vergleich zum Homeoffice oder zum immergleichen Büro.

Organisation und Verwaltung von Shared Workspaces

Die gemeinsame Nutzung von Arbeitsplätzen bringt verwaltungstechnische Herausforderungen mit sich, die bei eigenen Büros nicht existieren. Die Anbieter müssen Buchungen koordinieren, Auslastung überwachen und Konflikte zwischen Nutzern vermeiden.

Ohne systematische Organisation entstehen schnell Probleme: Doppelbuchungen, unklare Verfügbarkeiten und Streitigkeiten um begehrte Plätze.

Eine Umfrage des Bundesverbands Coworking Spaces Deutschland von 2023 zeigte, dass 34 % der Nutzer bereits Situationen erlebt haben, in denen gebuchte Arbeitsplätze bereits besetzt oder Besprechungsräume doppelt vergeben waren. Besonders in stark nachgefragten Lagen führt das zu Planungsunsicherheit und schlichtweg Frust.

Die meisten professionellen Anbieter setzen daher auf digitale Buchungssysteme. Diese Software ermöglicht Echtzeit-Verfügbarkeitsprüfung, verhindert Doppelbelegungen und schafft Klarheit über die tatsächlich freien Kapazitäten. Nutzer können vorab prüfen und verbindlich reservieren, Anbieter erhalten detaillierte Auslastungsdaten für die Optimierung ihrer Flächen.

Moderne Buchungs- und Management-Tools wie die Software PULT integrieren Desk Booking, Raumverwaltung und Besuchermanagement in einer einheitlichen Plattform. PULT läuft komplett im Browser und funktioniert dadurch auf jedem Gerät, vom Smartphone über Laptop bis zum Desktop-PC.

Die Anbieter von Shared Workspaces erhalten detaillierte Nutzungsstatistiken und sehen in Echtzeit, welche Bereiche stark nachgefragt sind und wo noch Kapazitäten verfügbar sind. Diese Daten helfen bei Entscheidungen über Flächenerweiterung oder -umgestaltung. Nutzer profitieren von einer besonders einfachen Buchungserfahrung ohne Telefonate oder E-Mails: vom Einzelarbeitsplatz bis zum Konferenzraum alles in einer Anwendung.

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Büro Einblicke

Desk Sharing Erfahrungen, Probleme & Lösungen

Desk Sharing birgt Chancen und Risiken – Studien zeigen, wie richtige Umsetzung zu Produktivität, Zufriedenheit und Kosteneinsparung führen kann.

Desk Sharing Erfahrungen von Unternehmen und Angestellten

Du überlegst, ob Desk Sharing für dein Unternehmen sinnvoll ist? Dann betrachte ehrlich, was passiert, wenn Mitarbeiter ihren festen Schreibtisch verlieren. Die größte deutschsprachige Studie zu diesem Thema bringt ernüchternde Zahlen ans Licht: Nur 25 % der Beschäftigten bevorzugen geteilte Arbeitsplätze, während die Hälfte lieber zu einem festen Schreibtisch zurückkehren würde.

Die DGUV-Untersuchung mit 1.996 Teilnehmern ist die erste wissenschaftlich fundierte Analyse zu psychischen Belastungsfaktoren beim Desk Sharing im deutschsprachigen Raum. Die Ergebnisse zeigen eine Spannweite zwischen dem, was Unternehmen sich erhoffen, und dem, was ihre Mitarbeiter tatsächlich erleben.

Parallel dazu sparen Unternehmen wie Siemens München nachweislich 550.000 Euro jährlich mit ihrem Desk-Sharing-Konzept. Zwischen diesen Extremen bewegt sich die Realität von Desk Sharing – komplex und stark abhängig davon, wie du es umsetzt.

Deskriptive Studien über Desk Sharing Erfahrungen

Die DGUV-Studie markiert einen Wendepunkt in der Desk-Sharing-Diskussion. Zum ersten Mal wurden psychische Belastungsfaktoren systematisch untersucht, und die Ergebnisse räumen mit manchen Mythen auf. 60 % der Beschäftigten sind zwar überwiegend zufrieden mit dem System, aber das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass 40 % problematische Desk Sharing Erfahrungen gemacht haben.

Besonders interessant wird es bei den Produktivitätsdaten: 30 % berichten von negativen Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit. Der Hauptstörfaktor sind andere Personen, die ständig durch das Büro laufen. Ein Viertel der Befragten erlebt diese Ablenkung täglich.

Tipp: Am Ende des Artikels findest du Maßnahmen zur Vermeidung dieser und anderer Probleme beim Desk Sharing.

Die Gesundheitsbilanz zeigt ein ähnliches Muster: Während 60 % keine Veränderungen feststellen, leiden 25 % unter negativen Gesundheitsauswirkungen. Besonders problematisch: Ein Drittel stört es grundsätzlich, keinen eigenen festen Arbeitsplatz zu haben.

Noch dramatischer sind die Erkenntnisse aus Harvard. Forscher haben mittels Sensor-Technologie gemessen, was wirklich passiert, wenn Unternehmen auf Open Office-Konzepte umsteigen: Die direkte Kommunikation sinkt um bis zu 70 %, während der E-Mail-Verkehr kompensatorisch um 22 bis 50 % steigt. Das Gegenteil von dem, was sich Unternehmen erhoffen.

Desk Sharing Erfahrungen von Unternehmen

Siemens ICN München gilt als Referenzfall für eine gelungene Implementierung. Mit einer Desk-Sharing-Quote von 55:100, also 110 Arbeitsplätze für 200 Mitarbeiter, erzielt das Unternehmen Kosteneinsparungen von 550.000 Euro jährlich, mit prognostizierten 1,1 Millionen Euro nach fünf Jahren. Niederlassungsleiter Günter Dependahl betont dabei einen wichtigen Punkt: Die Schaffung einer ansprechenden Arbeitsumgebung als Gegenleistung sei entscheidend gewesen.

Die Krones AG wählte einen anderen Weg und nutzte die Corona-Pandemie für eine schrittweise Einführung. Durch die Umgestaltung der Büroflächen entstanden attraktive Arbeitsplätze und Rückzugsorte. Der Maschinenbauer integrierte Buchungssoftware mit "Favourite-Spot"-Funktionen, damit Mitarbeiter bevorzugte Arbeitsplätze reservieren können.

Aber es gibt auch die Schattenseite: Über 50 % der Beschäftigten hatten keine Mitbestimmungsmöglichkeit bei der Einführung. Die DGUV-Studie zeigt, dass dies zu deutlich schlechterer Zufriedenheit, Gesundheit und Leistung führt. In 30 % der Unternehmen sind Führungskräfte vom Desk Sharing ausgenommen: Ein Signal, das die Glaubwürdigkeit des Konzepts bei der Belegschaft untergräbt.

Desk Sharing Erfahrungen von Angestellten

Jenseits von Wünschen der HR-Abteilung und Unternehmensstudien zeigt sich ein anderes Bild, wenn du dir die authentischen Mitarbeiterstimmen anschaust. Die häufigsten Beschwerden der Mitarbeiter im laufenden Desk Sharing Betrieb sind Zeitverlust durch tägliche Platzsuche, der Verlust der persönlichen Arbeitsplatz-Identität und Stress bei der Arbeitsplatzsuche.

Die praktischen Probleme dominieren den Arbeitsalltag: "Der Aufwand, sich täglich erst einen freien Arbeitsplatz zu suchen, Technik anzuschließen und den Arbeitsplatz einzurichten, ist höher als bei einem festen Schreibtisch", berichten Mitarbeiter. 20 % benötigen täglich vier Minuten oder länger allein für die Platzsuche und -reservierung.

Territoriales Verhalten spielt eine größere Rolle als erwartet. Arbeitspsychologe Prof. Wilhelm Glaser von der Uni Tübingen erklärt: 

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43 % fühlen sich unter Druck gesetzt, einen guten Arbeitsplatz zu finden, während 44 % sich anonymer im Unternehmen fühlen.

Es gibt aber auch positive Desk Sharing Erfahrungen, besonders von jüngeren, digital-affinen Mitarbeitern: neue Kontakte, interdisziplinärer Austausch und Abwechslung im Arbeitsalltag.

Technische Umsetzung des Desk Sharing: Erfahrungen und versteckte Kosten

Die technische Implementierung erweist sich mitunter als kostspieliger und komplexer als ursprünglich kalkuliert. Für 100 vollausgestattete Arbeitsplätze entstehen Gesamtinvestitionskosten zwischen 145.000 und 310.000 Euro, wobei Buchungssoftware allein 2.400-6.000 Euro jährlich kostet.

Smart-Locker-Systeme für persönliche Gegenstände schlagen zusätzlich mit 30.000 bis 60.000 Euro für 100 Arbeitsplätze zu Buche. Die IT-Herausforderungen umfassen erhöhten Support-Aufwand durch wechselnde Nutzer, komplexe Software-Lizenzierung bei geteilten Arbeitsplätzen und hohe Anforderungen an die WLAN-Kapazität.

Die Hygiene-Standards erfordern eine tägliche Grundreinigung und wöchentliche Tiefenreinigung, was zusätzliche Betriebskosten von 8.000 bis 15.000 Euro jährlich verursacht. Diese Kosten werden bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung oft unterschätzt oder ganz vergessen.

Wo Desk Sharing an seine Grenzen stößt

Betriebsräte leisten mitunter rechtlichen Widerstand gegen Desk-Sharing-Implementierungen. Das LAG Düsseldorf und LAG Baden-Württemberg bestätigten Mitbestimmungsrechte bei der Einführung, besonders bei Regelungen zu persönlichen Gegenständen und Gesundheitsschutz.

Bestimmte Arbeitsplätze sind für Desk Sharing ungeeignet

  • Videoschnittplätze mit hochleistungsfähigen Workstations
  • Laborarbeitsplätze mit kalibrierten Messgeräten in der Pharma- oder Automobilindustrie
  • CAD-Arbeitsplätze mit spezialisierten Grafiktabletts in der Konstruktion
  • Arbeitsplätze mit Mehrmonitor-Setups für Finanzanalysen oder Trading
  • Unternehmensbereiche mit vertraulichen Daten wie Patentabteilungen oder Personalbüros
  • traditionelle Fertigungsindustrie
  • Tätigkeiten mit strengen Hygienevorschriften wie Lebensmittelverarbeitung oder Reinräume

Gescheiterte Implementierungen von Desk Sharing resultieren typischerweise aus Widerstand der Belegschaft, technischen Problemen mit Buchungssystemen, ungelösten Hygieneproblemen und Produktivitätsverlusten, die Kosteneinsparungen übertreffen. Die Langzeitfolgen werden zunehmend sichtbar: chronischer Stress durch tägliche Ungewissheit, soziale Isolation trotz physischer Nähe und Identitätsverlust durch fehlende räumliche Verortung.

Positive Desk Sharing Erfahrungen: Das Konzept richtig implementieren

Erfolgreiche Implementierungen von Desk Sharing folgen immer wieder klaren Mustern: frühzeitige Mitarbeiterbeteiligung (nur 30 % erhalten diese aktuell), transparente Kommunikation und umfassende Change Management-Programme. Siemens' 8-monatiger Planungsprozess mit intensiver Kommunikation gilt als Best Practice.

Die Gleichbehandlung aller Hierarchieebenen ist an diesem Punkt erfolgskritisch. Siemens' Vorbildfunktion durch Management der zweiten Ebene schafft Glaubwürdigkeit bei der Belegschaft. Die technische Infrastruktur muss 99,5 % Uptime gewährleisten, und Buchungssysteme dürfen maximal drei Klicks zur Reservierung benötigen.

Tipp: PULT funktioniert sogar ganz ohne Klick. Hier findest du mehr zu PULT Presence.

Räumliche Qualität fungiert als wichtige "Gegenleistung" zu den Einsparungen, die das Unternehmen fährt: hochwertige, ergonomische Arbeitsplätze, verschiedene Zonen wie ruhige Konzentrationsbereiche mit Sichtschutz, offene Zonen für Zusammenarbeit mit Whiteboards und Präsentationstechnik sowie Lounge-Bereiche für Gespräche und ausreichende Rückzugsmöglichkeiten für konzentrierte Arbeit.

50 % der Beschäftigten haben aktuell geeignete Rückzugsmöglichkeiten, die jedoch signifikant mit höherer Zufriedenheit korrelieren.

Die optimale Desk-Sharing-Quote liegt bei 0,67 bis 0,83 – also 67 bis 83 Arbeitsplätze pro 100 Mitarbeiter. Diese Quote hängt von der Remote-Work-Quote und Reiseaktivität ab. Zu niedrige Quoten führen zu Stress durch Platzknappheit.

Wie du negative Desk Sharing Erfahrungen vermeidest

Die Studien zeigen klar, wo die problematischen Erfahrungen mit Desk Sharing liegen. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich Maßnahmen ableiten, wie du eine bessere Desk Sharing Erfahrung in deinem Unternehmen schaffst:

Problem #1: 25 % erleben täglich Ablenkung, hauptsächlich durch vorbeilaufende Personen.
Lösung:
Plane definierte Laufwege abseits der Arbeitsplätze und schaffe ruhige Zonen mit Sichtschutz für konzentrierte Arbeit. Die Wegführung lässt sich mit Raumtrennern und großen Pflanzen sehr bewusst steuern und somit die Mitarbeiter von Ablenkungen verschonen.

Problem #2: 50 % der Mitarbeiter haben keine Mitbestimmung bei der Einführung.
Lösung:
Führe den Planungsprozess mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen, Workshops und Pilotphasen durch. Siemens zeigt, dass eine intensive Kommunikation maßgeblich zum Erfolg beiträgt.

Problem #3: 30 % der Unternehmen nehmen Führungskräfte vom Desk Sharing aus.
Lösung:
Führe Desk Sharing hierarchieübergreifend ein. Das Management muss als Vorbild vorangehen, um die nötige Glaubwürdigkeit zu schaffen.

Problem #4: 20 % benötigen täglich über vier Minuten für Platzsuche.
Lösung:
Implementiere ein wirklich intuitives Buchungssystem mit maximal drei Klicks zur Reservierung mit Filtermöglichkeiten, sodass deine Mitarbeiter schnell den richtigen Platz finden können.

Problem #5: 43 % fühlen sich unter Druck, einen guten Arbeitsplatz zu finden und/oder müssen sehr langfristig buchen.
Lösung:
Halte die Desk-Sharing-Ratio bei 0,67-0,83 (67-83 Arbeitsplätze pro 100 Mitarbeiter) und plane Pufferkapazitäten ein.

Problem #6: 44 % fühlen sich durch das Desk Sharing anonymer im Unternehmen.
Lösung:
Schaffe bewusst Begegnungszonen wie Lounge-Bereiche und plane regelmäßige Team-Events, um den sozialen Zusammenhalt zu erhalten und zu fördern.

Problem #7: 33 % stört es grundsätzlich, keinen festen Arbeitsplatz zu haben.
Lösung: Biete als "Gegenleistung" hochwertige, ergonomische Arbeitsplätze und verschiedene Arbeitszonen an. Investiere in die räumliche Qualität.

Problem #8: Verlust persönlicher Arbeitsplatz-Identität.
Lösung:
Stelle ausreichend Schließfächer oder mobile und abschließbare Rollcontainer zur Verfügung und erlaube begrenzte Personalisierung der Arbeitsplätze.

Problem #9: 25 % leiden unter negativen Gesundheitsauswirkungen.
Lösung:
Sorge für ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen, guter Beleuchtung und Lärmschutz. Plane ausreichend Rückzugsmöglichkeiten ein.

Problem #10: Technische Probleme und erhöhter Support-Aufwand.
Lösung:
Gewährleiste 99,5 % Uptime der IT-Infrastruktur, plane ausreichend WLAN-Kapazität und schulе IT-Support für die besonderen Anforderungen des Desk Sharing.

Mit Software für eine positive Desk Sharing Erfahrung sorgen

Viele der genannten Probleme lassen sich durch die richtige Software-Wahl vermeiden. PULT adressiert in der Desk Booking Software die Desk-Sharing-Herausforderungen: Die 0-Click-Buchung über WLAN eliminiert die tägliche Platzsuche – Mitarbeiter checken automatisch ein, sobald sich ihr Smartphone mit dem Büro-WLAN verbindet.

Die Software integriert sich direkt in bestehende Tools wie Slack, Microsoft Teams oder Outlook, sodass keine zusätzliche Software erlernt werden muss. Filterfunktionen für Ausstattung (Stehtische, Monitore, Dockingstationen) und die Anzeige von Kollegenstandorten fördern bewusste Arbeitsplatzwahl statt zufälliger Platzsuche.

Durch detaillierte Büroanalysen und Echtzeitdaten zur Bürobelegung kannst du als  Entscheider belegbare Kapazitätsentscheidungen treffen und die Desk-Sharing-Quote optimal justieren. Über 1000 Unternehmen nutzen PULT bereits erfolgreich – von Start-ups bis zu Konzernen wie Fielmann oder Urban Sports Club.

Tipp: Hier findest du die Erfahrungen unserer Kunden.