10 Vor- und Nachteile von Desk Sharing

Desk Sharing hat sich etabliert, um der Remote-Arbeit Rechnung zu tragen und freigewordene Flächen den Angestellten zugutekommen zu lassen. Dabei bringt das Desk Sharing Vor- und Nachteile mit sich.

Vor- und Nachteile von Desk Sharing 

Was sind Vorteile von Desk Sharing?

Desk Sharing kann dir dabei helfen, die Arbeitsplätze in deinem Büro besser zu organisieren, teils zu reduzieren und somit die vorhandenen Flächen bewusster zu nutzen als bisher. Das bringt deinem Team und dir Flächen, die besser auf eure Arbeitsweise angepasst sind und insgesamt moderner wirken.

Weniger Schreibtische, mehr Freiraum für Mitarbeiter

Arbeiten deine Mitarbeiter zeitweise im Homeoffice, stehen im Büro Schreibtische leer. Die Anzahl der Tische kannst du demnach reduzieren und dein Team teilt sich die vorhandenen Arbeitsplätze.

Durch diesen Schritt werden Flächen frei, die du deinem Team für andere Zwecke zur Verfügung stellen kannst. Du kannst ruhige Zonen für konzentriertes Arbeiten einrichten oder Bereiche mit Rolltischen und beweglichen Trennwänden, die Arbeitsgruppen für ihre Projekte umgestalten können.

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Du passt das Büro an das tatsächliche Verhalten an

Die Anwesenheit schwankt heute deutlich mehr als früher. In vielen Teams sind Mitarbeiter an zwei bis drei Tagen pro Woche im Büro und das verteilt auf unterschiedliche Wochentage. 

Wenn du Desk Sharing einführst, richtest du dein Büro an diesen echten Nutzungsmustern aus, statt an einer starren Vollbelegung. Das verhindert den Leerstand einzelner Plätze, ganzer Büros oder Sitzbereiche und sorgt dafür, dass du das Platzangebot und die Gestaltung besser planen kannst.

Der Austausch zwischen den Abteilungen verbessert sich

Wenn sich die Sitzplätze täglich neu verteilen, kommen Kollegen aus unterschiedlichen Teams miteinander ins Gespräch. Das verbessert den Austausch im Arbeitsalltag, gerade in Bereichen, wo Informationen nicht nur in Meetings weitergegeben werden, sondern auch zwischen Tür und Angel.

Über diese Gespräche erweitert sich der Blick jedes Einzelnen und das Verständnis für die Arbeit der anderen wächst.

Du kannst schneller auf Veränderungen reagieren

Wenn du neue Mitarbeiter einstellst oder die Teamstruktur sich ändert, muss nicht jedes Mal die gesamte Bürofläche angepasst werden und du bist nicht an eine starre Konfiguration gebunden. 

Bei Desk Sharing nutzt du die vorhandenen Arbeitsplätze so, dass auch bei Wachstum oder Umstrukturierung alles funktioniert. Neue Mitarbeiter fügen sich einfach in das laufende Geschehen ein. Für sie muss bei Arbeitsbeginn kein neuer Tisch samt Hardware eingerichtet werden.

Halte mit den Office Insights von PULT die Büroauslastung und Nutzung der Arbeitsplätze sowie Meetingräume im Blick. Mit den Zahlen vor Augen kannst du auf sich abzeichnende Änderungen reagieren.

Du reduzierst den Ressourcenverbrauch

Desk Sharing kann durch den reduzierten Platzbedarf maßgeblich dazu beitragen, dass du bei Wachstum deines Unternehmens nicht in ein größeres Objekt umziehen musst. Du bleibst in einer vergleichbar kleineren Fläche mit weniger Energiebedarf, weniger Reinigungsaufwand und weniger Ausstattung. 

Wenn gleichzeitig mehr Mitarbeiter remote oder hybrid arbeiten, sinkt auch der CO₂-Ausstoß durch tägliches Pendeln. Desk Sharing kann also helfen, betriebliche Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ohne dabei die Leistung einzuschränken.

Was sind Nachteile von Desk Sharing?

Desk Sharing führt zu Problemen, wenn mehr Mitarbeiter gleichzeitig ins Büro kommen, als Plätze zur Verfügung stehen. Wenn es darüber hinaus keine verbindlichen Buchungsregeln gibt, führt das zu Missverständnissen. Zusätzlich steigen die Anforderungen an Reinigung und an die Abstimmung im Team.

Mangel an verfügbaren Arbeitsplätzen

Wenn mehr Mitarbeiter gleichzeitig ins Büro kommen, als Plätze verfügbar sind, müssen Arbeitsplätze improvisiert werden oder einige Mitarbeiter müssen das Büro wieder verlassen und ins Homeoffice oder Coworking-Spaces ausweichen.

Diese Situation kannst du vollständig vermeiden, wenn du die Auslastung regelmäßig überprüfst und ein verlässliches Buchungssystem einführst. Zur Überprüfung kannst du die Desk Sharing Quote als Maßzahl dafür nutzen, in welchem Verhältnis die Anzahl deiner Mitarbeiter zur Zahl der aktuell bereitgestellten Arbeitsplätze steht.

Keine persönliche Gestaltung des Arbeitsplatzes

Beim Desk Sharing entfällt der festgelegte Arbeitsplatz mit den dauerhaft platzierten persönlichen Gegenständen und eigenen Ablagen. Auch der Monitor, die Tischhöhe und der Bürostuhl sind bei Arbeitsbeginn noch auf den vorherigen Nutzer eingestellt.

Biete deinen Angestellten die Möglichkeit, private Gegenstände, Arbeitsmittel und Unterlagen sicher zu verstauen. Dafür bieten sich Spinde oder abschließbare Rollcontainer an. So entsteht die Möglichkeit, weiterhin die eigene Lieblingstasse zu nutzen und Familienbilder täglich auf dem Schreibtisch zu platzieren.

Achte bei der Neuanschaffung der Büroausstattung darauf, dass sich Monitore, Stühle und Tische sehr leicht verstellen lassen. Höhenverstellbare Schreibtische gibt es mit Schnellwahltasten, über die verschiedene Höhen abgerufen werden können.

Höherer organisatorischer Aufwand

Desk Sharing funktioniert nur, wenn der Ablauf klar geregelt ist. Dazu gehören Buchungssysteme, definierbare Zonen und Informationen darüber, welche Arbeitsplätze wann zur Verfügung stehen. Auch der Umgang mit kurzfristigen Änderungen oder nicht erschienenen Kollegen muss definiert sein.

Je größer dein Team ist, desto wichtiger sind verbindliche Desk Sharing Regeln, zum Beispiel in Form einer internen Richtlinie oder Betriebsvereinbarung.

Anforderungen an Hygiene und Ausstattung steigen

Wenn täglich eine andere Person denselben Arbeitsplatz nutzt, muss das Reinigungsintervall angepasst werden. Oberflächen, Tastaturen, Mäuse und Stühle sind häufiger zu säubern als bei festen Plätzen.

Auch die technische Ausstattung muss für wechselnde Nutzer geeignet sein. Höhenverstellbare Stühle, gut positionierbare Monitore und einheitliche Anschlüsse (Dockingstationen) sind nötig, damit jeder Arbeitsplatz sofort einsatzbereit ist, unabhängig davon, wer ihn nutzt.

Unregelmäßiger persönlicher Kontakt

Bei wechselnden Arbeitsplätzen kann es schwerer sein, bestimmte Kollegen anzutreffen oder auf persönlichem Wege Absprachen zu treffen. Wer im Büro niemanden findet, mit dem er zusammenarbeiten wollte oder müsste, verliert Zeit oder verschiebt anstehende Aufgaben. Besonders neue Mitarbeiter oder standortübergreifende Teams benötigen klare Informationen darüber, wer wann im Büro ist.

In PULT sehen deine Mitarbeiter, wo andere Kollegen arbeiten. Das macht es ihnen leichter, sich nebeneinander zu setzen. Einzelne Bereiche kannst du auch für bestimmte Gruppen oder Abteilungen reservieren.

Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile des Desk Sharing

Vorteile von Desk Sharing

  • Unbelegte Schreibtische werden eingespart, wenn Mitarbeiter auch im Homeoffice arbeiten.
  • Freigewordene Flächen lassen sich für Rückzugszonen oder Teambereiche umgestalten.
  • Die Bürobelegung passt sich im Laufe der Zeit dem tatsächlichen Verhalten der Teams an.
  • Teams durchmischen sich stärker; es entsteht mehr Austausch zwischen den Abteilungen.
  • Die Arbeitsplatzanzahl lässt sich bei Veränderungen skalieren, ohne zusätzliche Fläche.
  • Ressourcenverbrauch sinkt: Energie, Reinigung, Möblierung und Pendelverkehr.

Nachteile von Desk Sharing

  • Engpässe können entstehen, wenn keine Buchungssoftware verwendet wird und mehr Mitarbeiter gleichzeitig ins Büro kommen, als Plätze verfügbar sind.
  • Der Arbeitsplatz muss täglich auf die eigene Körpergröße eingestellt werden; für persönliche Gegenstände müssen Schließfächer angeschafft werden.
  • Der organisatorische Aufwand steigt: Buchung, Kommunikation und Auslastung müssen gesteuert werden.
  • Die Reinigung muss häufiger erfolgen, da Arbeitsplätze von unterschiedlichen Personen genutzt werden.
  • Spontane Abstimmungen beschränken sich auf digitale Wege, wenn nicht klar ist, wer wann im Büro ist.

Wann lohnt sich Desk Sharing?

Desk Sharing lohnt sich, wenn Mitarbeiter ohnehin hybrid arbeiten und keine spezialisierten Anforderungen an ihren Arbeitsplatz haben. Die tägliche Nutzung lässt sich dann mit weniger Schreibtischen organisieren, ohne dass die Produktivität darunter leidet.

Weniger oder nicht geeignet ist das Modell für Tätigkeiten, die eine feste und besondere Ausstattung erfordern oder vertrauliche Gespräche am Platz beinhalten. Auch in Teams mit hoher Büropräsenz stößt Desk Sharing an Grenzen.

Geeignet ist Desk Sharing, wenn …

  • Mitarbeiter regelmäßig hybrid arbeiten: Wer nur zwei oder drei Tage pro Woche im Büro ist, benötigt keinen festen Arbeitsplatz. In solchen Teams bleibt die Belegung im Durchschnitt planbar.
  • Arbeitsplätze standardisiert ausgestattet sind: Einheitliche Möbel, Monitore, Anschlüsse und technische Voraussetzungen sorgen dafür, dass jeder Arbeitsplatz für jeden direkt nutzbar ist, ohne Umrüsten oder technische Hürden.
  • Aufgaben ortsunabhängig erledigt werden können: Wer mit Laptop und Headset arbeitet und keine speziellen Geräte oder Unterlagen braucht, kann problemlos an wechselnden Plätzen arbeiten.
  • Kommunikation gut organisiert ist: Wenn im Team klar ist, wer wann im Büro ist, funktionieren Abstimmungen auch ohne festen Sitznachbarn.

Nicht geeignet ist Desk Sharing, wenn …

  • Mitarbeiter besondere ergonomische oder medizinische Anforderungen haben. Wer auf spezielle Ausstattung angewiesen ist, etwa orthopädische Stühle oder individuelle Monitore für die Bildbearbeitung, sollte einen festen Platz behalten.
  • Arbeiten hauptsächlich vertraulich stattfinden: Personalgespräche oder andere sehr persönliche Gespräche; Umgang mit Daten, die unter Verschluss bleiben müssen.

Wie lässt sich Desk Sharing erfolgreich umsetzen?

Desk Sharing ist ein Werkzeug, um dein Büro an die tatsächliche Nutzung und das Arbeitsverhalten deines Teams anzupassen. Wenn Mitarbeiter regelmäßig hybrid arbeiten, kannst du durch geteilte Arbeitsplätze Flächen sparen und diese auf anderem Wege deinem Team zugutekommen lassen.

Wichtig ist, dass du die Einführung strukturiert angehst:

Du brauchst klar geregelte Buchungsvorgänge, eine standardisierte Ausstattung für jeden Arbeitsplatz und eine Software, die dir zeigt, wie stark dein Büro im Laufe der Zeit genutzt wird.

Mit der Desk Booking Software PULT bucht dein Team Arbeitsplätze, Räume und Zonen mit einem Klick. Deine Mitarbeiter sehen direkt, welche Plätze verfügbar sind, können nach Ausstattung filtern und sehen, wo die Teamkollegen bereits sitzen.

Parallel dazu kannst du in den Office Insights Nutzungsdaten des Büros auswerten und sehen, welche Räume und Zonen besonders beliebt sind und welche du streichen oder umrüsten kannst.

Tipp: Hier findest du Inspirationen zu modernen Bürokonzepten und Hilfen zum Workplace Management.

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FAQ

Haben Sie Fragen?

Gibt es gesetzliche Anforderungen für den Mindestabstand beim Desk Sharing?

Ja, die Arbeitsplatzverordnung (ArbStättV) gilt auch für Desk Sharing. In der Regel sollten je nach Tätigkeit, Ausstattung und Raumnutzung mindestens 8 bis 10 m² pro Arbeitsplatz eingeplant werden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Arbeitsrecht in Bezug auf Desk Sharing.

Wie kann ich Desk Sharing in einer Betriebsvereinbarung regeln?

Es ist wichtig, dass die Regeln verbindlich und verständlich sind. Sie sollten Buchungsanforderungen, Zimmerzonen, No-Show-Regeln und technische Anforderungen festlegen. Am besten erstellen Sie die Vereinbarung gemeinsam mit dem Betriebsrat.

Was passiert, wenn jemand seinen gebuchten Platz nicht nutzt?

Dies kann geregelt werden: In PULT können Sie die Zeit einstellen, nach der ein gebuchter Raum wieder freigegeben wird.

Wie kann ich vermeiden, dass sich Mitarbeiter übersehen fühlen?

Es ist wichtig, dass Sie sich gut auf die Einführung vorbereiten, erklären, warum Desk Sharing eingeführt wird und dass dies nicht zulasten der Mitarbeiter geht. Planen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, welche Räume und Zonen gewünscht und benötigt werden.

Über den Autor

Isolde Van der Knaap

Hybrid Work-Enthusiast und Account Executive

Bei PULT gestalten wir die Zukunft des hybriden Arbeitsplatzes für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Ich konzentriere mich auf KMU und mittelständische Kunden in Europa und arbeite an allem, von Customer Discovery bis Onboarding. Ich bin sehr begeistert von New Work und bin 2024 nach Hamburg gezogen, obwohl ich ursprünglich aus Frankreich komme.

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Büro Einblicke

Großraumbüro: Vor- und Nachteile, Gestaltung und moderne Konzepte

Ein Großraumbüro ist ein offener Arbeitsraum, in dem viele Beschäftigte ohne trennende Wände zusammenarbeiten. Lärm, fehlende Rückzugsräume und ständige Unterbrechungen gelten als die größten Schwächen von Großraumbüros. Jedoch löst du mit Zonierung, durchdachtem Schallschutz und gekonnter Flächenplanung genau diese Probleme.

Großraumbüro: Das Wichtigste in Kürze

Ein Großraumbüro bezeichnet einen offenen Arbeitsbereich für mehrere Teams ohne feste Trennwände und zählt in hybrid arbeitenden Unternehmen zu den verbreitetsten Bürokonzepten.

Der größte Nachteil von Großraumbüros ist der Geräuschpegel: Lärm und akustische Ablenkung gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Konzentrationsverlust und sinkende Produktivität in offenen Büros.

Zonierung, Akustik-Trennwände und schallabsorbierende Materialien lösen die Kernprobleme im Großraumbüro, weil sie Konzentrations-, Austausch- und Erholungsbereiche räumlich voneinander trennen.

PULT macht Großraumbüros planbar: Über Desk Booking und Office Insights zeigt die Software, welche Zonen tatsächlich genutzt werden, und liefert die Belegungsdaten für eine bedarfsgerechte Flächengestaltung.

Was ist ein Großraumbüro?

Ein Großraumbüro ist ein zusammenhängender Bürobereich, in dem mehr als zehn Beschäftigte auf einer offenen Fläche ohne raumhohe Wände arbeiten. Es unterscheidet sich vom Zellenbüro durch seine offene Struktur und von reinen Open-Space-Flächen durch klar definierte Funktionsbereiche.

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Wie unterscheidet sich ein Großraumbüro vom klassischen Büro?

Die Bürotypen lassen sich anhand ihrer Raumtrennung einordnen. Vom Zellenbüro mit Einzelräumen über das Kombibüro bis zum Großraumbüro nimmt die Offenheit der Fläche schrittweise zu.

Ein modernes Großraumbüro kombiniert offene Arbeitsplätze mit Activity Zones, also Bereichen, die jeweils für eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt sind. Genau diese Zonierung trennt das durchdachte Konzept vom reinen Schreibtisch-Stellplatz.

Für hybrid arbeitende Teams ergibt der offene Grundriss besonderen Sinn. Wenn ein Teil deiner Belegschaft im Homeoffice arbeitet, lassen sich Flächen über geteilte Arbeitsplätze deutlich effizienter nutzen als mit fest zugeordneten Einzelbüros.

Welche Vor- und Nachteile haben Großraumbüros?

Großraumbüros bieten kurze Kommunikationswege und eine hohe Flächeneffizienz, bringen aber Lärm und fehlende Rückzugsräume als größte Schwächen mit. Das Verhältnis aus beidem entscheidet darüber, ob die Fläche produktiv oder belastend wirkt.

Welche Vorteile hat ein Großraumbüro?

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen in der Zusammenarbeit und in den Kosten. Die Teams stimmen sich auf kurzem Weg ab, diese Abstimmungen laufen ohne Terminvereinbarung, und neue Mitarbeiter finden schneller Anschluss.

Hinzu kommt der finanzielle Hebel. Eine offene Fläche mit geteilten Arbeitsplätzen senkt die Bürokosten pro Kopf spürbar, gerade in Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil.

Kurze Kommunikationswege: Teams stimmen sich ohne organisatorische Hürden ab.

Höhere Flächeneffizienz: Geteilte Arbeitsplätze senken die Kosten pro Mitarbeiter.

Bessere Offenheit und Sichtbarkeit: Wer anwesend ist und woran gearbeitet wird, ist direkt sichtbar.

Schnellere Einarbeitung: Neue Kollegen lernen Abläufe durch die Nähe zum Team.

Welche Nachteile hat ein Großraumbüro?

Die größte Schwäche von Großraumbüros ist der Geräuschpegel. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich, und genau diese akustische Ablenkung zählt zu den häufigsten Gründen, warum Konzentration im offenen Büro leidet.

Ein Forschungsteam der Bond University wies in einem kontrollierten Laborversuch nach, dass typischer Großraumbüro-Lärm die negative Stimmung um 25 % und die körperliche Stressreaktion um 34 % steigert, gemessen an Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit, nach gerade einmal acht Minuten Lärmexposition. Im realen Büroalltag, in dem Beschäftigte dem Geräuschpegel stundenlang ausgesetzt sind, fallen diese Effekte entsprechend stärker aus. (Sander et al., Journal of Management & Organization, 2021)

Offene Bürostrukturen senken zudem die persönliche Kommunikation erheblich. In zwei Feldstudien mit Fortune-500-Unternehmen sank das Volumen persönlicher Interaktion nach dem Umbau zum offenen Grundriss um rund 70 %, während E-Mail- und Sofortnachrichtenverkehr stark zunahmen. Wer ständig für alle sichtbar ist, zieht sich innerlich zurück und weicht auf digitale Kanäle aus. (Bernstein & Turban, Philosophical Transactions of the Royal Society B, Harvard Business School, 2018). Das Vorhandensein von Rückzugsorten ist also ein wichtiger Wohlfühlfaktor.

Wie gestalte ich ein modernes Großraumbüro?

Ein produktives und mitarbeiterfreundlich gestaltetes Großraumbüro entsteht durch räumliche Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Möbel und Regeln allein reichen jedoch nicht, wenn die Grundstruktur der Fläche nicht zu den Arbeitsweisen passt.

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Wie funktioniert Zonierung im Großraumbüro?

Eine Zonierung teilt die offene Fläche in Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten auf. Dieses Prinzip stammt aus dem Activity-Based-Working-Konzept, bei dem jeder Arbeitstyp seinen passenden Ort bekommt:

Ruhige Zonen für Konzentration und stille Alleinarbeit.

Offene Bereiche für Zusammenarbeit.

Veränderbare Projektbereiche für Teamarbeit und zeitlich abgesteckte Projekte.

Abgeschirmte Erholungszonen für Pausen und Ausgleich.

Auf diese Weise können Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer derzeitigen Aufgabe wählen und finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor.

Welche Art Schallschutz eignet sich für ein Großraumbüro?

Wirksamer Schallschutz im Großraumbüro entsteht durch absorbierende Materialien und physische Barrieren. Das Zusammenspiel aus Elementen an der Decke, auf dem Boden sowie Raumtrennern und großen Pflanzen senkt den Geräuschpegel.

Akustik-Stellwände zwischen den Arbeitsplätzen brechen den Schall direkt an der Quelle.

Große Pflanzen mit üppigem Blattwerk sind ebenfalls ein natürlicher Schallbrecher.

Polstermöbel sowie gepolsterte Raumtrenner absorbieren Schall.

Raumhohe Trennwände im Großraumbüro trennen Zonen akustisch und optisch voneinander.

Akustikpaneele an Decke und Wänden, schallabsorbierende Auslegware und Teppiche sowie abgeschlossene Telefonkabinen für Videocalls reduzieren die Lärmbelastung deutlich.

Wo dann die Akustik trotz dieser Maßnahmen hoch bleibt, liegt die Ursache meist in der Flächennutzung selbst.

Wie hilft Desk Booking bei der Flächenoptimierung im Großraumbüro?

Desk Booking liefert die Daten, mit denen sich ein Großraumbüro bedarfsgerecht planen lässt. Statt auf Annahmen zu setzen, zeigen Buchungs- und Belegungsdaten, welche Zonen regelmäßig ausgelastet sind und welche hingegen leer stehen.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich die Nutzung umverteilen und steuern lässt. Wenn beispielsweise der Bereich für stilles Arbeiten dauerhaft überbucht ist und Flächen für Zusammenarbeit leer bleiben, ist das ein messbares Signal zur Umgestaltung der Flächenaufteilung.

Die dafür nötigen Auslastungsdaten liefert PULT: Damit wertest du die Nutzung deiner Bürofläche aus, und Mitarbeiter buchen ihren Platz in der passenden Zone.

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So wird dein Großraumbüro zum produktiven Arbeitsort

Ein Großraumbüro wird produktiv durch eine Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Die offene Fläche bleibt erhalten und die Schwächen verschwinden über die richtige Struktur.

Mit den PULT Office Insights siehst du, welche Zonen deiner Fläche wirklich genutzt werden, und planst Umbauten auf Basis echter Zahlen.

Deine Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz in der passenden Zone und sehen, wo bereits Kollegen sitzen.

Du steuerst Auslastung und Anwesenheit an einem Ort.

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Büro Einblicke

Workplace Automation: Was bedeutet das für dein Büro wirklich?

Die Workplace Automation bezeichnet die Automatisierung täglich wiederkehrender Abläufe im Büro, von der Schreibtischbuchung bis zur Besucherregistrierung. Für Unternehmen mit hybridem Arbeitsmodell stellt sich die Frage, welche Prozesse sich automatisieren lassen und wie das DSGVO-konform gelingen kann.

Workplace Automation: Das Wichtigste in Kürze

Workplace Automation automatisiert wiederkehrende Büroprozesse wie Raum- und Schreibtischbuchung, Anwesenheitserfassung und Besuchermanagement regelbasiert, ohne dass Mitarbeitende jeden Schritt manuell anstoßen müssen.

Automatisierungsreife Büroprozesse erkennst du an drei Merkmalen: klar definierbare Regeln, hohe Wiederholungsfrequenz und messbare Fehleranfälligkeit bei manueller Bearbeitung.

KMU müssen vor dem Start drei Compliance-Punkte absichern: DSGVO-konforme Datenspeicherung, Einbindung des Betriebsrats (§ 87 BetrVG) und EU-Hosting-Standard, um die Cloud-Act-Problematik zu vermeiden.

PULT ist eine All-in-One Office-Management-Plattform, die Desk Booking, Raumbuchung, Büroauswertung und Besuchermanagement automatisiert und sich vollständig in MS Teams, Personio und Slack integriert, damit dein Büro ohne manuelle Eingriffe läuft.

Was ist Workplace Automation?

Eine Workplace Automation (Automation des Büros) umfasst alle Software-gesteuerten Büroabläufe, bei denen eine festgelegte Regel oder ein Algorithmus den nächsten Schritt übernimmt.

Dies reicht von automatischen Buchungsbestätigungen bis zur Umbuchung von Meetingräumen, wenn die Teilnehmerzahl nicht zur Raumgröße passt. Damit geht eine Arbeitsplatzautomation bereits über reine Digitalisierungsmaßnahmen hinaus. Digitalisierung überführt Papierformulare in maschinenlesbare Daten. Automation übernimmt die daraus folgenden Aufgaben selbst.

Welche Büroprozesse lassen sich automatisieren?

Automatisierungsreif sind Abläufe, die täglich anfallen und immer nach demselben oder ähnlichen Muster ablaufen.

Bereich Händischer Prozess Automatisierte Variante
Raum & Arbeitsplatz Buchung von Meetingräumen, Flächen und Arbeitsplätzen per Absprache, Liste oder E-Mail. Selbstbuchung mit automatischer Bestätigung
Raum & Arbeitsplatz Doppelbuchungen erkennen und klären Automatische Erkennung und Umbuchung bei Kapazitätskonflikten
Raum & Arbeitsplatz Reminder für Desk-Buchung selbst versenden Automatische Push-Benachrichtigung an den Nutzer
Raum & Arbeitsplatz Parkplatzvergabe per Tabelle koordinieren Automatische Zuweisung von Parkplätzen nach hinterlegten Buchungsregeln
Besuchermanagement Besucherregistrierung am Empfang Papierlose Selbstanmeldung mit DSGVO-konformer Datenerfassung
Besuchermanagement Gastgeber telefonisch über Besucherankunft informieren Automatische Benachrichtigung via MS Teams oder Slack
Büroauswertung Büroauslastung per Handzettel erfassen Echtzeit-Auswertung der Büronutzung
Büroauswertung Auslastungsberichte selbst zusammenstellen Automatisch generierte Berichte auf Basis von Belegungsdaten
Personalverwaltung Abwesenheitsanträge per E-Mail verwalten Automatischer Genehmigungsprozess mit Statusbenachrichtigungen
Personalverwaltung Onboarding-Checklisten erstellen und versenden Automatisierte Aufgabenverteilung und Zugangsvergabe bei Eintritt
Präsenz & Planung Wer ist wann im Büro? Per Rückfrage klären Automatische Präsenzübersicht in Echtzeit
Präsenz & Planung Office-Tage im Team per Chat abstimmen Regelbasierte Planung mit Anwesenheitsschwellenwerten
IT & Zugänge Zugänge für neue Mitarbeiter manuell einrichten Automatische Rechtevergabe per SSO- und HR-Integration
IT & Zugänge Zutrittskontrolle über Empfangsmitarbeiter Automatisierte Zutrittssteuerung per App oder Badge
Gebäude & Facility Reinigungsintervalle nach festem Wochenplan Bedarfsbasierte Reinigung nach tatsächlicher Raumnutzung
Compliance & Sicherheit Anwesenheitslisten für den Brandschutz manuell führen Echtzeit-Belegungsdaten als Grundlage für Evakuierungspläne

Wie läuft automatisierte Raum- und Schreibtischbuchung ab?

Ein automatisiertes Meetingraummanagement erkennt beispielsweise, wenn zwei Personen einen Konferenzraum buchen, der jedoch für 20 Personen geeignet ist. Das System erkennt die Diskrepanz und verlegt die Buchung automatisch in einen kleineren, passenden Raum um.

Dies verringert die Zahl der Konflikte um die vorhandenen Räume und gibt Office Managern Zeit zurück, die bisher in händische Nachbesserungen geflossen ist. Noch einen Schritt weiter geht die Arbeitsplatzautomation per WLAN-Check-in: Sobald du mit deinem Gerät im Büro eingeloggt bist, reserviert das System deinen Schreibtisch automatisch, ohne einen einzigen Klick.

Was muss ein Unternehmen bei Workplace Automation in Sachen Compliance beachten?

Büroprozesse zu automatisieren bedeutet immer auch, Daten zu verarbeiten. Drei Punkte müssen daher geklärt sein:

DSGVO-Konformität: Welche Daten erfasst das Tool, wie lange werden sie gespeichert und wer hat Zugriff? Buchungsdaten und Anwesenheitserfassungen gelten als personenbezogene Daten.

Mitbestimmung: Sobald ein Tool Anwesenheit oder Auslastung erfasst, greift § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Du musst den Betriebsrat vor dem Einsatz einbeziehen.

Hosting: EU-Hosting mit deutschem oder europäischem Rechenzentrum umgeht die Cloud-Act-Problematik, die bei US-Anbietern ohne EU-Niederlassung entsteht.

Wie starte ich mit Workplace Automation?

Für deine Workplace Automation sammelst du zuerst alle deine Abläufe, die zwar sehr gleichförmig funktionieren, aber von Mitarbeitern immer wieder persönlich durchgeführt werden. Prüfe diese Prozesse und gib deinem Team eine Software für dessen Automatisierung. Je mehr Abläufe eine einzelne Software abbilden kann, desto weniger neue Tools musst du deinem Team zumuten.

1

Prozesse identifizieren: Welche Abläufe kosten täglich mehr als 30 Minuten oder produzieren regelmäßig Fehler? Das sind die ersten Kandidaten.

2

Prozess untersuchen: Ist der bisherige Prozess bereits die beste Variante? Oder könnte diese verschlankt werden?

3

Tool nach Integrationsfähigkeit auswählen: EU-Hosting und Anbindung an bestehende Systeme sind wichtige Auswahlkriterien.

4

Schrittweise einführen: Eine Funktion zuerst, zum Beispiel automatische Raumbuchung, dann weitere Bereiche nach positivem Feedback ausbauen.

5

KPIs nach 4 Wochen prüfen: Wie viele Buchungskonflikte gab es noch? Wie viel Admin-Zeit wurde eingespart? Wie hat sich die Büroauslastung verändert?

So läuft dein Office-Management mit PULT auf Autopilot

Deine Workplace Automationen funktionieren dann am besten, wenn sie in einer Software gebündelt sind, anstatt über mehrere Tools verteilt zu sein. Arbeitsplatz- und Raumbuchung, Anwesenheitserkennung, Auswertung der Auslastung, Besucher- sowie Parkplatzmanagement bündelst du in PULT:

Desk Booking, Raumbuchung und Büroauswertung laufen in einem Tool, ohne Schnittstellenbrüche zwischen einzelnen Systemen.

Automatische Anwesenheitserkennung über dein bestehendes WLAN-System.

Office Insights geben die Werte und Auswertungen zur Büroauslastung.

Vollständige Integration in MS Teams, Slack, Personio und HiBob.

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Büro Einblicke

Huddle Meeting: Wie du tägliche Team-Check-ins wirklich produktiv werden lässt

Ein Huddle Meeting ist ein täglicher bzw. regelmäßiger Team-Check-in, der in maximal 15 Minuten Prioritäten ausrichtet und Blockaden sichtbar macht. Der Unterschied zum klassischen Statusmeeting liegt in der Struktur und darin, was du danach konsequent weglässt.

Huddle Meeting: Das Wichtigste in Kürze

Ein Huddle Meeting ist ein regelmäßig stattfindender, auf 10 bis 15 Minuten begrenzter Team-Check-in mit drei festen Fragen: Was wurde gestern abgeschlossen? Was steht heute an? Was blockiert das Team gerade?

Das Daily-Huddle-Meeting-Format funktioniert im Stehen oder virtuell, ohne Agenda-Dokument und mit rotierender Sprecherrolle. Alles, was über die drei Kernfragen hinausgeht, gehört in Folgegespräche danach.

Für hybrid arbeitende Teams braucht das Team-Huddle-Meeting Spielregeln: Kamera an, feste Zeitzone, Breakout-Kanal für Folgegespräche und DSGVO-konforme Regelungen zur Aufzeichnung.

PULT, die All-in-One-Software für hybrides Office Management, zeigt Moderatoren täglich in Echtzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Das gibt jedem Huddle Meeting eine verlässliche Informationsgrundlage, bevor es losgeht.

Was ist ein Huddle Meeting?

Ein Huddle Meeting ist ein kurzes, strukturiertes Teamgespräch mit fester Länge (10 bis 15 Minuten), das täglich stattfindet. Das Ziel ist die Abstimmung. Diskussionen gehören in separate Folgegespräche. Jedes Teammitglied beantwortet dieselben drei Fragen:

1

Was habe ich gestern abgeschlossen?

2

Was erledige ich heute?

3

Was blockiert mich gerade?

Das Prinzip stammt aus Scrum, wo das tägliche Huddle als Daily Standup bekannt ist. Inzwischen nutzen es auch HR-, Operations- und Vertriebsteams sowie crossfunktionale Teams, die standortübergreifend koordinieren.

Wie funktioniert das richtige Huddle-Meeting-Format?

Das Huddle-Meeting-Format braucht drei Rahmenbedingungen, damit es seinen Zweck erfüllt: Zeitdisziplin, die Vergabe einer Moderationsrolle und eine einzuhaltende Teilnehmerliste.

1

Dauer und Timing. Das Daily Huddle Meeting findet täglich zur gleichen Uhrzeit statt. Ausnahmen schwächen die Routine. 15 Minuten sind das Maximum. Wenn du regelmäßig darüber liegst, solltest du prüfen, ob Teile des Inhalts in ein separates Format gehören.

2

Teilnehmer. Nur Personen, die direkt voneinander abhängig sind. Größere Abteilungen teilen sich in kleinere Untergruppen auf.

3

Moderationsrolle. Ein Moderator hält die Zeit und verschiebt Diskussionen konsequent in Folgegespräche. Rotierende Moderation stärkt die Eigenverantwortung im Team.

Element Standard Remote/Hybrid
Dauer 10 bis 15 Min. 10 bis 15 Min.
Format Im Stehen Kamera an
Moderation Rotierend Festgelegt
Folgegespräche Direkt danach Breakout-Kanal
Protokoll Optionale Notiz Kurzes Chat-Protokoll

Was ändert sich beim Team-Huddle-Meeting im Hybrid-Office?

In Teams, die teils im Büro und teils anderweitig unterwegs sind, entstehen drei Eigenheiten, die das Format aushöhlen könnten: Remote-Teilnehmer geraten zu passiven Zuhörern, Gespräche verselbstständigen sich im Plenum oder technische Probleme verzögern oder verlängern das Meeting.

Checkliste für hybride Team-Huddle-Meetings:

Kamera-Pflicht für alle Teilnehmer, auch für Bürogruppen am gemeinsamen Bildschirm.

Parallel-Protokoll im Team-Chat direkt im Meeting.

Breakout-Kanal oder fester Kalenderblock für Folgegespräche unmittelbar danach.

Fester Meeting-Link und Zeitzone im Kalender aller Beteiligten.

Moderation aus dem Remote-Kontext, damit Remote-Teilnehmer strukturell gleichgestellt sind.

Klare Hybrid-Work-Regeln sind die Voraussetzung dafür, dass das Format für alle Beteiligten trägt.

Was müssen Unternehmen beim täglichen Huddle Meeting rechtlich beachten?

Daily Huddle Meetings zählen als Arbeitszeit und müssen im Rahmen der Arbeitszeiterfassung dokumentiert werden. Das gilt auch für kurze 10-minütige Check-ins.

Wenn du Video-Huddles aufzeichnest, brauchst du eine DSGVO-konforme Rechtsgrundlage und musst die Teilnehmer vorab informieren. Wenn das Huddle-Format zur regelmäßigen Leistungsüberwachung eingesetzt wird, kann außerdem eine Betriebsvereinbarung erforderlich sein.

So setzt du Huddle Meetings dauerhaft im Hybrid-Team um

Ein Huddle Meeting bringt seinen Wert nur dann, wenn Zeitdisziplin, Struktur und die Moderationsrolle ineinandergreifen. Beim hybriden Arbeiten kommt ein vierter Faktor hinzu: Offenheit darüber, wer wann und von wo aus arbeitet. Tägliche Check-ins helfen dabei, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern, weil Abstimmungsroutinen verlässlich und für alle nachvollziehbar werden.

Mit PULT sehen, wo Kollegen arbeiten

PULT zeigt dir jederzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Du siehst ebenfalls die geplanten Anwesenheiten der Kollegen und erhältst Auswertungen zur Anwesenheit deiner Teams. Desk Booking, Raumbuchung, Visitor Management und Office Insights laufen in einer Plattform zusammen.

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