Arbeitsplatz-Sharing einfach erklärt: Mit Tipps und Lösungen

Bis zu 50 % der Büroflächen in Deutschland sind täglich ungenutzt, weil Mitarbeiter zu Hause arbeiten. Mit Arbeitsplatz-Sharing gibt es weniger ungenutzte Schreibtische und mehr Raum für das, was wirklich gebraucht wird.

Arbeitsplatz-Sharing – Das Wichtigste in Kürz

  • Arbeitsplatz-Sharing reduziert feste Einzelplätze und nutzt Büroflächen bedarfsorientiert für Fokus-, Team- und Meetingzonen.
  • Das Teilen der Schreibtische senkt Betriebs- und Ausstattungskosten, skaliert mit Wachstum und fördert abteilungsübergreifenden Austausch.
  • Erfolgsfaktoren von Desk Sharing sind standardisierte Ausstattung, verbindliche Buchungen mit No-Show-Regeln, Clean-Desk und ein 5–10 % Kapazitätspuffer auf Basis gemessener Auslastung.
  • Die Umstellung auf flexible Modelle ist durch das Direktionsrecht (§ 106 GewO) gedeckt, erfordert Beteiligung des Betriebsrats sowie die Einhaltung von Arbeitsschutz, Ergonomie und DSGVO.

Was ist Arbeitsplatz-Sharing?

Unter Arbeitsplatz-Sharing, übergeordnet als Desk Sharing bezeichnet, versteht man die Nutzung derselben Büroarbeitsplätze durch mehrere Personen. Ein Arbeitsplatz ist dabei nicht mehr dauerhaft einer einzelnen Person zugeordnet, sondern wird nach Bedarf von wechselnden Mitarbeitern belegt.

Das Ziel des Arbeitsplatz-Sharing ist es, die Fläche für Einzelarbeitsplätze zu reduzieren. Da durch den mitunter hohen Homeoffice-Anteil viele Arbeitsplätze täglich ungenutzt sind, liegt es für Arbeitgeber nah, diese Plätze nicht mehr ungenutzt vorzuhalten, sondern das Angebot an Schreibtischen zu reduzieren. Die somit freigewordenen Flächen lassen sich dann anderen Zwecken zuführen.

  • Sharing-Arbeitsplätze sind neutral gestaltet und nicht individuell eingerichtet.
  • Mitarbeiter wählen oder buchen Arbeitsplätze abhängig von Bedarf und Präsenzzeit.
  • Ordnung, Sauberkeit und Datenschutz werden über gemeinsame Regeln gesichert.

Abgrenzung von Arbeitsplatz-Sharing zu anderen Begriffen:

  • Desk Sharing ist das übergeordnete Konzept; wird mit Arbeitsplatz-Sharing jedoch auch synonym verwendet
  • Hot Desking: Das Pendant zu Desk Sharing im Sprachraum USA und UK
  • Coworking: Nutzung von Arbeitsflächen als Dienstleistung durch unterschiedliche Unternehmen oder Selbstständige

Was sind die Vorteile von Arbeitsplatz-Sharing?

Das Arbeitsplatz-Sharing ermöglicht es, die Büroflächen wieder zweckmäßiger zu nutzen und Raum für neue Arbeitsweisen zu schaffen. Die zurückgewonnenen Flächen kannst du deinem Team zugutekommen lassen, in Form von modernen Pausenbereichen, Flächen für die gemeinsame Projektarbeit, Meetingräumen oder Telefonboxen. 

  • Wenig genutzte Fläche wieder sinnvoll einsetzen: Wenn deine Angestellten nicht mehr täglich ins Büro kommen, bleiben viele Schreibtische leer. Mit Arbeitsplatz-Sharing kannst du diese Flächen anderweitig nutzen, etwa für Rückzugsräume, Projektarbeit oder Treffpunkte für kurze Besprechungen.
  • Ausrichtung des Büros an der tatsächlichen Nutzung: Statt Arbeitsplätze für die Maximalbelegung vorzuhalten, planst du anhand realer Daten zur Büroanwesenheit. So vermeidest du dauerhaft leere Bereiche und setzt die vorhandene Bürofläche deutlich effizienter ein.
  • Neue Kontakte zwischen den Abteilungen: Wenn deine Angestellten regelmäßig an wechselnden Tischen sitzen, begegnen sie häufiger Kollegen aus anderen Teams. Das schafft Austausch über Abteilungsgrenzen hinweg und dient dem besseren Verständnis untereinander.
  • Einfache Skalierbarkeit bei Veränderungen: Wächst dein Unternehmen oder entstehen kurzfristig Projektteams, musst du nicht sofort zusätzliche Flächen anmieten. Neue Mitarbeiter finden problemlos einen Platz in der bestehenden Struktur, da diese unter Arbeitsplatz-Sharing ohnehin auf wechselnde Mitarbeiter ausgerichtet ist.
  • Reduzierte Nebenkosten: Weniger Arbeitsplätze bedeuten weniger Möbel, geringeren Reinigungsaufwand und eine schlankere technische Infrastruktur. Diese Entlastung macht sich direkt in den Betriebskosten bemerkbar.

Was sind die Nachteile von Arbeitsplatz-Sharing?

Nachteile beim Arbeitsplatz-Sharing entstehen durch fehlende Planung und mangelnde Akzeptanz in deinem Team: Fehlende Arbeitsplätze bei hoher Auslastung, Verlust des festen Arbeitsplatzes, zusätzlicher Aufwand beim Einrichten und hygienische Fragen. Mit einer guten Organisation lassen sich diese Punkte jedoch gut beherrschen.

Fehlende Arbeitsplätze bei hoher Auslastung

Wenn mehr Angestellte im Büro erscheinen als Arbeitsplätze vorhanden sind, sorgt das unweigerlich für Frust und Verzögerungen.

Lösung: Im Arbeitsplatz-Buchungssystem PULT reservieren sich deine Angestellten ihren Wunschplatz im Voraus. So ist bereits vor dem Arbeitsweg sichergestellt, dass beim Eintreffen dieser Platz zur Verfügung steht. Bei Nichterscheinen, sogenannten No-Shows, werden die Plätze nach einem von dir festgelegten Zeitraum wieder freigegeben.

Wegfall des festen Arbeitsplatzes

Viele Menschen identifizieren sich mit ihrem Schreibtisch. Ein eigener Platz vermittelt Beständigkeit und Kontrolle. Wenn dieser Anker fehlt, kann ein Gefühl von Entfremdung entstehen.

Lösung: Biete als Ergänzung zu den Shared Desks Spinde und Schließfächer an. Darin können persönliche Arbeitsmittel und private Gegenstände sicher verwahrt werden. Das anfängliche Verlustgefühl rückt zudem schnell in den Hintergrund, wenn die neuen Flächen tatsächlich den Mitarbeitern zugutekommen und deren Arbeitsalltag aufwertet.

Mehraufwand beim Start in den Arbeitstag

Ohne festen Arbeitsplatz beginnt der Tag mit dem Einrichten des Arbeitsplatzes: Tisch- und Sitzhöhe anpassen, Laptop mit Monitoren verbinden und Maus sowie Tastatur bereitlegen.

Lösung: Standardisiere die Ausstattung aller Arbeitsplätze. Gleiche Monitore, identische Dockingstations bzw. Monitoradapter und leicht verstellbare Möbel sorgen dafür, dass ein Arbeitsplatz in wenigen Handgriffen einsatzbereit ist. Verankere in deiner Clean Desk Policy, dass Arbeitsplätze nach der Nutzung wieder in den Grundzustand versetzt werden und so bereit für den nächsten sind.

Hygiene und Ordnung am Shared-Arbeitsplatz

Durch den häufigen Nutzerwechsel steigen die Anforderungen an Sauberkeit. Tastaturen, Tischoberflächen und Stühle sind stärker beansprucht.

Lösung: Verankere in deiner Clean-Desk-Policy Maßnahmen zur Reinigung. Müll, Speisereste oder Getränkeflecken können mit bereitgestellten Reinigungstüchern schnell entfernt werden. Ergänze dies durch eine regelmäßige professionelle Reinigung, die in den Turnus des Gebäudeservices aufgenommen wird.

Wie berechne ich die Anzahl der nötigen Shared-Arbeitsplätze?

Die wichtigste Kennzahl im Desksharing ist die sogenannte Desk-Sharing-Quote. Sie zeigt, wie viele Mitarbeiter sich rechnerisch einen Arbeitsplatz teilen.

Für die Desk-Sharing-Quote wird die Anzahl der Arbeitsplätze durch die Anzahl der Mitarbeiter geteilt.

Ein Wert von 1,0 bedeutet: Jeder Mitarbeiter hat einen eigenen Platz. Liegt die Quote beispielsweise bei 0,6, teilen sich durchschnittlich rund 1,7 Mitarbeiter einen Schreibtisch.

Zunächst solltest du ermitteln, wie viele Mitarbeiter tatsächlich gleichzeitig im Büro sind. Am zuverlässigsten gelingt das durch eine Beobachtung über zwei bis vier Wochen. Wichtig ist nicht der Durchschnitt, sondern die maximale gleichzeitige Anwesenheit.

Tipp: In PULT Presence erfasst du die Anwesenheit deiner Mitarbeiter, sobald sich ihr Laptop oder Smartphone mit dem Unternehmens-WLAN verbindet. Das geschieht automatisch, ohne Aufwand für deine Angestellten und klappt mit deinem bestehenden WLAN-Netzwerk.

PULT Presence entdecken

Aus der maximalen Anwesenheit ergibt sich die Anzahl der nötigen Arbeitsplätze. Beachte dabei Schwankungen in Urlaubszeiten oder durch Außendienstler, die sehr unplanmäßig im Büro arbeiten. Plane zunächst einen Puffer von 10 % ein und verfolge die Auslastung fortlaufend. Die Daten werden für dich automatisch in der Büroauswertung in PULT aufbereitet.

Auf diesem Weg erhältst du verlässliche Werte, anhand derer du deine Flächenplanung weiterentwickeln kannst. Ein Ziel kann sein, die Einzelarbeitsplätze so weit es geht zu reduzieren und zu beobachten, welche anderen Flächen stärker nachgefragt werden.

Wie ist Arbeitsplatz-Sharing in Deutschland rechtlich geregelt?

Für die rechtlichen Rahmenbedingungen des Arbeitsplatz-Sharing sind besonders wichtig: dein Direktionsrecht als Arbeitgeber, die Rolle des Betriebsrats, der Arbeitsschutz und die Einhaltung des Datenschutzes.

Direktionsrecht des Arbeitgebers beim Arbeitsplatz-Sharing

Nach § 106 Gewerbeordnung (GewO) darfst du als Arbeitgeber den Arbeitsort und die Ausgestaltung der Arbeitsplätze nach billigem Ermessen festlegen, solange im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart ist. Ein gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice besteht ebenfalls nicht.

Das bedeutet: Du kannst von festen Arbeitsplätzen auf Arbeitsplatz-Sharing umstellen, wenn betriebliche Gründe dafür sprechen, etwa veränderte Büroauslastung oder neue Arbeitsmodelle.

Einschränkungen ergeben sich aus deiner Fürsorgepflicht und dem Arbeitsschutz. Bei gesundheitlichen Besonderheiten, zum Beispiel spezielle ergonomische Anforderungen bei körperlichen Besonderheiten sind Ausnahmen für einzelne Mitarbeiter erforderlich.

Betriebsrat beim Arbeitsplatz-Sharing einbeziehen

Wenn es in deinem Unternehmen einen Betriebsrat gibt, musst du ihn über die Maßnahmen hinsichtlich des Arbeitsplatz-Sharing informieren und einbeziehen. Bei der Clean-Desk-Policy und der Datenverwendung innerhalb der Desk Booking Software hat er Mitbestimmungsrechte.

Tipp: Mit PULT arbeitest du DSGVO-konform, da trotz der Auswertungsmöglichkeiten keine Rückschlüsse auf das Verhalten einzelner Mitarbeiter möglich sind.

Arbeitsschutz und Ergonomie beim Arbeitsplatz-Sharing 

Geteilte Arbeitsplätze müssen alle Anforderungen an Sicherheit und Gesundheit erfüllen. Maßgeblich sind die Arbeitsstättenverordnung und die Technischen Regeln (ASR). Diese musst du ebenso einhalten, wie du es von den bisherigen Einzelarbeitsplätzen gewohnt bist.

Hilfreich ist es, wenn du die neuen Shared-Arbeitsplätze zueinander identisch ausstattest. Das erleichtert dir einerseits den Nachweis der Einhaltung der Verordnungen und macht es deinen Angestellten andererseits leicht, täglich einen anderen Platz zu nutzen.

Datenschutz beim Arbeitsplatz-Sharing 

In einem Shared-Desk-Modell dürfen keine vertraulichen Unterlagen offen liegen bleiben. Lege deshalb eine Clean-Desk-Policy und Clear-Screen-Regel fest: Dokumente wegräumen, Bildschirm sperren, Unterlagen in abschließbaren Schränken oder Schließfächern verwahren. Mit der Nutzung von PULT stellst du bereits sicher, dass die DSGVO bei der Arbeitsplatzbuchung eingehalten wird.

Arbeitsplatz-Sharing mit PULT tragfähig machen

Arbeitsplatz-Sharing ist eine Antwort auf veränderte Arbeitsmuster deiner Mitarbeiter, steigende Betriebskosten und den Wunsch nach einer modernen Büroorganisation. 

  • Büroflächen werden besser genutzt, statt leerzustehen.
  • Mitarbeiter erhalten Räume und Zonen, die zu ihren aktuellen Aufgaben passen.
  • Unternehmen gewinnen mehr Planungsspielraum, ohne dass zusätzliche Flächenkosten entstehen.

Damit das Arbeitsplatz-Sharing funktioniert, braucht es einige Regeln, eine gut durchdachte Ausstattung und vor allem ein System, das die Vergabe der Arbeitsplätze für deine Mitarbeiter fair organisiert.

  • Arbeitsplatzbuchung in PULT: Schreibtische, Räume und Zonen verbindlich reservieren, direkt integriert in Slack und MS Teams.
  • Wochenplaner: Überblick, wer wann im Büro ist, um Teamtage festzulegen.
  • Büroauswertung: Verlässliche Daten zur Auslastung, mit denen du Planung und Desk-Sharing-Quote absichern kannst.
  • Parkplätze & Besuchermanagement: Stellplätze und Gästebuchungen einfach organisieren.

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FAQ

Haben Sie Fragen?

Wie groß sollte der Puffer sein, wenn Arbeitsbereiche berechnet werden?

Zusätzlich zur maximalen gleichzeitigen Anwesenheit wird ein Sicherheitsbuffer von etwa 5 bis 10 % empfohlen. Dies hilft Ihnen, Engpässe an Tagen zu vermeiden, an denen mehr Mitarbeiter als gewöhnlich ins Büro kommen.

Wie gehe ich mit Mitarbeitern um, die einen festen Arbeitsplatz benötigen?

Aus Gesundheits- oder Organisationsgründen sollten Sie Ausnahmen machen, indem Sie beispielsweise feste Plätze zuweisen. Dies zeigt, dass Ihnen die Menschen wichtig sind, und erhöht die Akzeptanz des Modells. Gründe können physische Eigenschaften oder spezifische Hardwareanforderungen sein, wie leistungsstarke Computer für die Videobearbeitung.

Wie können persönliche Gegenstände in einem Shared-Desk-Modell aufbewahrt werden?

Der beste Weg ist mit Schließfächern, Fächern oder rollenden Containern. Dies gibt den Mitarbeitern einen festen Platz für persönliche Gegenstände oder Arbeitsmaterialien, ohne die Arbeitsplätze zu blockieren.

Wie kann ich verhindern, dass Plätze reserviert, aber nicht genutzt werden?

Legen Sie klare Buchungsregeln und eine Stornierungsrichtlinie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fest. PULT gibt reservierte, aber ungenutzte Plätze nach einer Wartezeit automatisch frei.

Über den Autor

Isolde Van der Knaap

Hybrid Work-Enthusiast und Account Executive

Bei PULT gestalten wir die Zukunft des hybriden Arbeitsplatzes für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Ich konzentriere mich auf KMU und mittelständische Kunden in Europa und arbeite an allem, von Customer Discovery bis Onboarding. Ich bin sehr begeistert von New Work und bin 2024 nach Hamburg gezogen, obwohl ich ursprünglich aus Frankreich komme.

Ressourcen

Erfahren Sie, wie Sie bessere Abläufe am Arbeitsplatz durchführen können

Büro Einblicke

Großraumbüro: Vor- und Nachteile, Gestaltung und moderne Konzepte

Ein Großraumbüro ist ein offener Arbeitsraum, in dem viele Beschäftigte ohne trennende Wände zusammenarbeiten. Lärm, fehlende Rückzugsräume und ständige Unterbrechungen gelten als die größten Schwächen von Großraumbüros. Jedoch löst du mit Zonierung, durchdachtem Schallschutz und gekonnter Flächenplanung genau diese Probleme.

Großraumbüro: Das Wichtigste in Kürze

Ein Großraumbüro bezeichnet einen offenen Arbeitsbereich für mehrere Teams ohne feste Trennwände und zählt in hybrid arbeitenden Unternehmen zu den verbreitetsten Bürokonzepten.

Der größte Nachteil von Großraumbüros ist der Geräuschpegel: Lärm und akustische Ablenkung gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Konzentrationsverlust und sinkende Produktivität in offenen Büros.

Zonierung, Akustik-Trennwände und schallabsorbierende Materialien lösen die Kernprobleme im Großraumbüro, weil sie Konzentrations-, Austausch- und Erholungsbereiche räumlich voneinander trennen.

PULT macht Großraumbüros planbar: Über Desk Booking und Office Insights zeigt die Software, welche Zonen tatsächlich genutzt werden, und liefert die Belegungsdaten für eine bedarfsgerechte Flächengestaltung.

Was ist ein Großraumbüro?

Ein Großraumbüro ist ein zusammenhängender Bürobereich, in dem mehr als zehn Beschäftigte auf einer offenen Fläche ohne raumhohe Wände arbeiten. Es unterscheidet sich vom Zellenbüro durch seine offene Struktur und von reinen Open-Space-Flächen durch klar definierte Funktionsbereiche.

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Wie unterscheidet sich ein Großraumbüro vom klassischen Büro?

Die Bürotypen lassen sich anhand ihrer Raumtrennung einordnen. Vom Zellenbüro mit Einzelräumen über das Kombibüro bis zum Großraumbüro nimmt die Offenheit der Fläche schrittweise zu.

Ein modernes Großraumbüro kombiniert offene Arbeitsplätze mit Activity Zones, also Bereichen, die jeweils für eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt sind. Genau diese Zonierung trennt das durchdachte Konzept vom reinen Schreibtisch-Stellplatz.

Für hybrid arbeitende Teams ergibt der offene Grundriss besonderen Sinn. Wenn ein Teil deiner Belegschaft im Homeoffice arbeitet, lassen sich Flächen über geteilte Arbeitsplätze deutlich effizienter nutzen als mit fest zugeordneten Einzelbüros.

Welche Vor- und Nachteile haben Großraumbüros?

Großraumbüros bieten kurze Kommunikationswege und eine hohe Flächeneffizienz, bringen aber Lärm und fehlende Rückzugsräume als größte Schwächen mit. Das Verhältnis aus beidem entscheidet darüber, ob die Fläche produktiv oder belastend wirkt.

Welche Vorteile hat ein Großraumbüro?

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen in der Zusammenarbeit und in den Kosten. Die Teams stimmen sich auf kurzem Weg ab, diese Abstimmungen laufen ohne Terminvereinbarung, und neue Mitarbeiter finden schneller Anschluss.

Hinzu kommt der finanzielle Hebel. Eine offene Fläche mit geteilten Arbeitsplätzen senkt die Bürokosten pro Kopf spürbar, gerade in Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil.

Kurze Kommunikationswege: Teams stimmen sich ohne organisatorische Hürden ab.

Höhere Flächeneffizienz: Geteilte Arbeitsplätze senken die Kosten pro Mitarbeiter.

Bessere Offenheit und Sichtbarkeit: Wer anwesend ist und woran gearbeitet wird, ist direkt sichtbar.

Schnellere Einarbeitung: Neue Kollegen lernen Abläufe durch die Nähe zum Team.

Welche Nachteile hat ein Großraumbüro?

Die größte Schwäche von Großraumbüros ist der Geräuschpegel. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich, und genau diese akustische Ablenkung zählt zu den häufigsten Gründen, warum Konzentration im offenen Büro leidet.

Ein Forschungsteam der Bond University wies in einem kontrollierten Laborversuch nach, dass typischer Großraumbüro-Lärm die negative Stimmung um 25 % und die körperliche Stressreaktion um 34 % steigert, gemessen an Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit, nach gerade einmal acht Minuten Lärmexposition. Im realen Büroalltag, in dem Beschäftigte dem Geräuschpegel stundenlang ausgesetzt sind, fallen diese Effekte entsprechend stärker aus. (Sander et al., Journal of Management & Organization, 2021)

Offene Bürostrukturen senken zudem die persönliche Kommunikation erheblich. In zwei Feldstudien mit Fortune-500-Unternehmen sank das Volumen persönlicher Interaktion nach dem Umbau zum offenen Grundriss um rund 70 %, während E-Mail- und Sofortnachrichtenverkehr stark zunahmen. Wer ständig für alle sichtbar ist, zieht sich innerlich zurück und weicht auf digitale Kanäle aus. (Bernstein & Turban, Philosophical Transactions of the Royal Society B, Harvard Business School, 2018). Das Vorhandensein von Rückzugsorten ist also ein wichtiger Wohlfühlfaktor.

Wie gestalte ich ein modernes Großraumbüro?

Ein produktives und mitarbeiterfreundlich gestaltetes Großraumbüro entsteht durch räumliche Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Möbel und Regeln allein reichen jedoch nicht, wenn die Grundstruktur der Fläche nicht zu den Arbeitsweisen passt.

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Wie funktioniert Zonierung im Großraumbüro?

Eine Zonierung teilt die offene Fläche in Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten auf. Dieses Prinzip stammt aus dem Activity-Based-Working-Konzept, bei dem jeder Arbeitstyp seinen passenden Ort bekommt:

Ruhige Zonen für Konzentration und stille Alleinarbeit.

Offene Bereiche für Zusammenarbeit.

Veränderbare Projektbereiche für Teamarbeit und zeitlich abgesteckte Projekte.

Abgeschirmte Erholungszonen für Pausen und Ausgleich.

Auf diese Weise können Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer derzeitigen Aufgabe wählen und finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor.

Welche Art Schallschutz eignet sich für ein Großraumbüro?

Wirksamer Schallschutz im Großraumbüro entsteht durch absorbierende Materialien und physische Barrieren. Das Zusammenspiel aus Elementen an der Decke, auf dem Boden sowie Raumtrennern und großen Pflanzen senkt den Geräuschpegel.

Akustik-Stellwände zwischen den Arbeitsplätzen brechen den Schall direkt an der Quelle.

Große Pflanzen mit üppigem Blattwerk sind ebenfalls ein natürlicher Schallbrecher.

Polstermöbel sowie gepolsterte Raumtrenner absorbieren Schall.

Raumhohe Trennwände im Großraumbüro trennen Zonen akustisch und optisch voneinander.

Akustikpaneele an Decke und Wänden, schallabsorbierende Auslegware und Teppiche sowie abgeschlossene Telefonkabinen für Videocalls reduzieren die Lärmbelastung deutlich.

Wo dann die Akustik trotz dieser Maßnahmen hoch bleibt, liegt die Ursache meist in der Flächennutzung selbst.

Wie hilft Desk Booking bei der Flächenoptimierung im Großraumbüro?

Desk Booking liefert die Daten, mit denen sich ein Großraumbüro bedarfsgerecht planen lässt. Statt auf Annahmen zu setzen, zeigen Buchungs- und Belegungsdaten, welche Zonen regelmäßig ausgelastet sind und welche hingegen leer stehen.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich die Nutzung umverteilen und steuern lässt. Wenn beispielsweise der Bereich für stilles Arbeiten dauerhaft überbucht ist und Flächen für Zusammenarbeit leer bleiben, ist das ein messbares Signal zur Umgestaltung der Flächenaufteilung.

Die dafür nötigen Auslastungsdaten liefert PULT: Damit wertest du die Nutzung deiner Bürofläche aus, und Mitarbeiter buchen ihren Platz in der passenden Zone.

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So wird dein Großraumbüro zum produktiven Arbeitsort

Ein Großraumbüro wird produktiv durch eine Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Die offene Fläche bleibt erhalten und die Schwächen verschwinden über die richtige Struktur.

Mit den PULT Office Insights siehst du, welche Zonen deiner Fläche wirklich genutzt werden, und planst Umbauten auf Basis echter Zahlen.

Deine Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz in der passenden Zone und sehen, wo bereits Kollegen sitzen.

Du steuerst Auslastung und Anwesenheit an einem Ort.

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Büro Einblicke

Workplace Automation: Was bedeutet das für dein Büro wirklich?

Die Workplace Automation bezeichnet die Automatisierung täglich wiederkehrender Abläufe im Büro, von der Schreibtischbuchung bis zur Besucherregistrierung. Für Unternehmen mit hybridem Arbeitsmodell stellt sich die Frage, welche Prozesse sich automatisieren lassen und wie das DSGVO-konform gelingen kann.

Workplace Automation: Das Wichtigste in Kürze

Workplace Automation automatisiert wiederkehrende Büroprozesse wie Raum- und Schreibtischbuchung, Anwesenheitserfassung und Besuchermanagement regelbasiert, ohne dass Mitarbeitende jeden Schritt manuell anstoßen müssen.

Automatisierungsreife Büroprozesse erkennst du an drei Merkmalen: klar definierbare Regeln, hohe Wiederholungsfrequenz und messbare Fehleranfälligkeit bei manueller Bearbeitung.

KMU müssen vor dem Start drei Compliance-Punkte absichern: DSGVO-konforme Datenspeicherung, Einbindung des Betriebsrats (§ 87 BetrVG) und EU-Hosting-Standard, um die Cloud-Act-Problematik zu vermeiden.

PULT ist eine All-in-One Office-Management-Plattform, die Desk Booking, Raumbuchung, Büroauswertung und Besuchermanagement automatisiert und sich vollständig in MS Teams, Personio und Slack integriert, damit dein Büro ohne manuelle Eingriffe läuft.

Was ist Workplace Automation?

Eine Workplace Automation (Automation des Büros) umfasst alle Software-gesteuerten Büroabläufe, bei denen eine festgelegte Regel oder ein Algorithmus den nächsten Schritt übernimmt.

Dies reicht von automatischen Buchungsbestätigungen bis zur Umbuchung von Meetingräumen, wenn die Teilnehmerzahl nicht zur Raumgröße passt. Damit geht eine Arbeitsplatzautomation bereits über reine Digitalisierungsmaßnahmen hinaus. Digitalisierung überführt Papierformulare in maschinenlesbare Daten. Automation übernimmt die daraus folgenden Aufgaben selbst.

Welche Büroprozesse lassen sich automatisieren?

Automatisierungsreif sind Abläufe, die täglich anfallen und immer nach demselben oder ähnlichen Muster ablaufen.

Bereich Händischer Prozess Automatisierte Variante
Raum & Arbeitsplatz Buchung von Meetingräumen, Flächen und Arbeitsplätzen per Absprache, Liste oder E-Mail. Selbstbuchung mit automatischer Bestätigung
Raum & Arbeitsplatz Doppelbuchungen erkennen und klären Automatische Erkennung und Umbuchung bei Kapazitätskonflikten
Raum & Arbeitsplatz Reminder für Desk-Buchung selbst versenden Automatische Push-Benachrichtigung an den Nutzer
Raum & Arbeitsplatz Parkplatzvergabe per Tabelle koordinieren Automatische Zuweisung von Parkplätzen nach hinterlegten Buchungsregeln
Besuchermanagement Besucherregistrierung am Empfang Papierlose Selbstanmeldung mit DSGVO-konformer Datenerfassung
Besuchermanagement Gastgeber telefonisch über Besucherankunft informieren Automatische Benachrichtigung via MS Teams oder Slack
Büroauswertung Büroauslastung per Handzettel erfassen Echtzeit-Auswertung der Büronutzung
Büroauswertung Auslastungsberichte selbst zusammenstellen Automatisch generierte Berichte auf Basis von Belegungsdaten
Personalverwaltung Abwesenheitsanträge per E-Mail verwalten Automatischer Genehmigungsprozess mit Statusbenachrichtigungen
Personalverwaltung Onboarding-Checklisten erstellen und versenden Automatisierte Aufgabenverteilung und Zugangsvergabe bei Eintritt
Präsenz & Planung Wer ist wann im Büro? Per Rückfrage klären Automatische Präsenzübersicht in Echtzeit
Präsenz & Planung Office-Tage im Team per Chat abstimmen Regelbasierte Planung mit Anwesenheitsschwellenwerten
IT & Zugänge Zugänge für neue Mitarbeiter manuell einrichten Automatische Rechtevergabe per SSO- und HR-Integration
IT & Zugänge Zutrittskontrolle über Empfangsmitarbeiter Automatisierte Zutrittssteuerung per App oder Badge
Gebäude & Facility Reinigungsintervalle nach festem Wochenplan Bedarfsbasierte Reinigung nach tatsächlicher Raumnutzung
Compliance & Sicherheit Anwesenheitslisten für den Brandschutz manuell führen Echtzeit-Belegungsdaten als Grundlage für Evakuierungspläne

Wie läuft automatisierte Raum- und Schreibtischbuchung ab?

Ein automatisiertes Meetingraummanagement erkennt beispielsweise, wenn zwei Personen einen Konferenzraum buchen, der jedoch für 20 Personen geeignet ist. Das System erkennt die Diskrepanz und verlegt die Buchung automatisch in einen kleineren, passenden Raum um.

Dies verringert die Zahl der Konflikte um die vorhandenen Räume und gibt Office Managern Zeit zurück, die bisher in händische Nachbesserungen geflossen ist. Noch einen Schritt weiter geht die Arbeitsplatzautomation per WLAN-Check-in: Sobald du mit deinem Gerät im Büro eingeloggt bist, reserviert das System deinen Schreibtisch automatisch, ohne einen einzigen Klick.

Was muss ein Unternehmen bei Workplace Automation in Sachen Compliance beachten?

Büroprozesse zu automatisieren bedeutet immer auch, Daten zu verarbeiten. Drei Punkte müssen daher geklärt sein:

DSGVO-Konformität: Welche Daten erfasst das Tool, wie lange werden sie gespeichert und wer hat Zugriff? Buchungsdaten und Anwesenheitserfassungen gelten als personenbezogene Daten.

Mitbestimmung: Sobald ein Tool Anwesenheit oder Auslastung erfasst, greift § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Du musst den Betriebsrat vor dem Einsatz einbeziehen.

Hosting: EU-Hosting mit deutschem oder europäischem Rechenzentrum umgeht die Cloud-Act-Problematik, die bei US-Anbietern ohne EU-Niederlassung entsteht.

Wie starte ich mit Workplace Automation?

Für deine Workplace Automation sammelst du zuerst alle deine Abläufe, die zwar sehr gleichförmig funktionieren, aber von Mitarbeitern immer wieder persönlich durchgeführt werden. Prüfe diese Prozesse und gib deinem Team eine Software für dessen Automatisierung. Je mehr Abläufe eine einzelne Software abbilden kann, desto weniger neue Tools musst du deinem Team zumuten.

1

Prozesse identifizieren: Welche Abläufe kosten täglich mehr als 30 Minuten oder produzieren regelmäßig Fehler? Das sind die ersten Kandidaten.

2

Prozess untersuchen: Ist der bisherige Prozess bereits die beste Variante? Oder könnte diese verschlankt werden?

3

Tool nach Integrationsfähigkeit auswählen: EU-Hosting und Anbindung an bestehende Systeme sind wichtige Auswahlkriterien.

4

Schrittweise einführen: Eine Funktion zuerst, zum Beispiel automatische Raumbuchung, dann weitere Bereiche nach positivem Feedback ausbauen.

5

KPIs nach 4 Wochen prüfen: Wie viele Buchungskonflikte gab es noch? Wie viel Admin-Zeit wurde eingespart? Wie hat sich die Büroauslastung verändert?

So läuft dein Office-Management mit PULT auf Autopilot

Deine Workplace Automationen funktionieren dann am besten, wenn sie in einer Software gebündelt sind, anstatt über mehrere Tools verteilt zu sein. Arbeitsplatz- und Raumbuchung, Anwesenheitserkennung, Auswertung der Auslastung, Besucher- sowie Parkplatzmanagement bündelst du in PULT:

Desk Booking, Raumbuchung und Büroauswertung laufen in einem Tool, ohne Schnittstellenbrüche zwischen einzelnen Systemen.

Automatische Anwesenheitserkennung über dein bestehendes WLAN-System.

Office Insights geben die Werte und Auswertungen zur Büroauslastung.

Vollständige Integration in MS Teams, Slack, Personio und HiBob.

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Büro Einblicke

Huddle Meeting: Wie du tägliche Team-Check-ins wirklich produktiv werden lässt

Ein Huddle Meeting ist ein täglicher bzw. regelmäßiger Team-Check-in, der in maximal 15 Minuten Prioritäten ausrichtet und Blockaden sichtbar macht. Der Unterschied zum klassischen Statusmeeting liegt in der Struktur und darin, was du danach konsequent weglässt.

Huddle Meeting: Das Wichtigste in Kürze

Ein Huddle Meeting ist ein regelmäßig stattfindender, auf 10 bis 15 Minuten begrenzter Team-Check-in mit drei festen Fragen: Was wurde gestern abgeschlossen? Was steht heute an? Was blockiert das Team gerade?

Das Daily-Huddle-Meeting-Format funktioniert im Stehen oder virtuell, ohne Agenda-Dokument und mit rotierender Sprecherrolle. Alles, was über die drei Kernfragen hinausgeht, gehört in Folgegespräche danach.

Für hybrid arbeitende Teams braucht das Team-Huddle-Meeting Spielregeln: Kamera an, feste Zeitzone, Breakout-Kanal für Folgegespräche und DSGVO-konforme Regelungen zur Aufzeichnung.

PULT, die All-in-One-Software für hybrides Office Management, zeigt Moderatoren täglich in Echtzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Das gibt jedem Huddle Meeting eine verlässliche Informationsgrundlage, bevor es losgeht.

Was ist ein Huddle Meeting?

Ein Huddle Meeting ist ein kurzes, strukturiertes Teamgespräch mit fester Länge (10 bis 15 Minuten), das täglich stattfindet. Das Ziel ist die Abstimmung. Diskussionen gehören in separate Folgegespräche. Jedes Teammitglied beantwortet dieselben drei Fragen:

1

Was habe ich gestern abgeschlossen?

2

Was erledige ich heute?

3

Was blockiert mich gerade?

Das Prinzip stammt aus Scrum, wo das tägliche Huddle als Daily Standup bekannt ist. Inzwischen nutzen es auch HR-, Operations- und Vertriebsteams sowie crossfunktionale Teams, die standortübergreifend koordinieren.

Wie funktioniert das richtige Huddle-Meeting-Format?

Das Huddle-Meeting-Format braucht drei Rahmenbedingungen, damit es seinen Zweck erfüllt: Zeitdisziplin, die Vergabe einer Moderationsrolle und eine einzuhaltende Teilnehmerliste.

1

Dauer und Timing. Das Daily Huddle Meeting findet täglich zur gleichen Uhrzeit statt. Ausnahmen schwächen die Routine. 15 Minuten sind das Maximum. Wenn du regelmäßig darüber liegst, solltest du prüfen, ob Teile des Inhalts in ein separates Format gehören.

2

Teilnehmer. Nur Personen, die direkt voneinander abhängig sind. Größere Abteilungen teilen sich in kleinere Untergruppen auf.

3

Moderationsrolle. Ein Moderator hält die Zeit und verschiebt Diskussionen konsequent in Folgegespräche. Rotierende Moderation stärkt die Eigenverantwortung im Team.

Element Standard Remote/Hybrid
Dauer 10 bis 15 Min. 10 bis 15 Min.
Format Im Stehen Kamera an
Moderation Rotierend Festgelegt
Folgegespräche Direkt danach Breakout-Kanal
Protokoll Optionale Notiz Kurzes Chat-Protokoll

Was ändert sich beim Team-Huddle-Meeting im Hybrid-Office?

In Teams, die teils im Büro und teils anderweitig unterwegs sind, entstehen drei Eigenheiten, die das Format aushöhlen könnten: Remote-Teilnehmer geraten zu passiven Zuhörern, Gespräche verselbstständigen sich im Plenum oder technische Probleme verzögern oder verlängern das Meeting.

Checkliste für hybride Team-Huddle-Meetings:

Kamera-Pflicht für alle Teilnehmer, auch für Bürogruppen am gemeinsamen Bildschirm.

Parallel-Protokoll im Team-Chat direkt im Meeting.

Breakout-Kanal oder fester Kalenderblock für Folgegespräche unmittelbar danach.

Fester Meeting-Link und Zeitzone im Kalender aller Beteiligten.

Moderation aus dem Remote-Kontext, damit Remote-Teilnehmer strukturell gleichgestellt sind.

Klare Hybrid-Work-Regeln sind die Voraussetzung dafür, dass das Format für alle Beteiligten trägt.

Was müssen Unternehmen beim täglichen Huddle Meeting rechtlich beachten?

Daily Huddle Meetings zählen als Arbeitszeit und müssen im Rahmen der Arbeitszeiterfassung dokumentiert werden. Das gilt auch für kurze 10-minütige Check-ins.

Wenn du Video-Huddles aufzeichnest, brauchst du eine DSGVO-konforme Rechtsgrundlage und musst die Teilnehmer vorab informieren. Wenn das Huddle-Format zur regelmäßigen Leistungsüberwachung eingesetzt wird, kann außerdem eine Betriebsvereinbarung erforderlich sein.

So setzt du Huddle Meetings dauerhaft im Hybrid-Team um

Ein Huddle Meeting bringt seinen Wert nur dann, wenn Zeitdisziplin, Struktur und die Moderationsrolle ineinandergreifen. Beim hybriden Arbeiten kommt ein vierter Faktor hinzu: Offenheit darüber, wer wann und von wo aus arbeitet. Tägliche Check-ins helfen dabei, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern, weil Abstimmungsroutinen verlässlich und für alle nachvollziehbar werden.

Mit PULT sehen, wo Kollegen arbeiten

PULT zeigt dir jederzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Du siehst ebenfalls die geplanten Anwesenheiten der Kollegen und erhältst Auswertungen zur Anwesenheit deiner Teams. Desk Booking, Raumbuchung, Visitor Management und Office Insights laufen in einer Plattform zusammen.

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