Wie Unternehmen ihren Arbeitsplatz nachhaltig gestalten können

Deutschland hat seine Treibhausgasemissionen bis 2024 bereits um rund 48 % gegenüber 1990 gesenkt und strebt Klimaneutralität bis 2045 an. Insbesondere Gebäude, Verkehr und Teile der Wirtschaft bergen aber noch Potenzial, das sich bis zur nachhaltigen Gestaltung von Arbeitsplätzen zieht.

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz: Das Wichtigste in Kürze

  • Nachhaltigkeit im Büro entsteht durch den sparsamen Einsatz von Energie und Materialien, gesunde Arbeitsbedingungen und eine Flächennutzung, die dem tatsächlichen Bedarf der Mitarbeiter entspricht.
  • Sofort umsetzbare Maßnahmen wie Geräte ausschalten, doppelseitig drucken, Videokonferenzen statt Kurzfahrten senken den Verbrauch sofort.
  • Gebäude verbrauchen den größten Anteil an Energie. Jede vermiedene Heiz-, Kühl- oder Beleuchtungsstunde senkt den Ressourcenbedarf.
  • Ergonomische Arbeitsplätze, gute Luftqualität und bedarfsgerecht gestaltete Zonen verringern gesundheitliche Belastungen und verbessern die Arbeitsfähigkeit.
  • Desk Sharing senkt den Ressourcenverbrauch, weil weniger ungenutzte Fläche betrieben werden muss und frei werdende Bereiche für benötigte Arbeitszonen genutzt werden können.
  • Eine nachhaltige Flächenplanung benötigt verlässliche Nutzungsdaten, damit Arbeitsplätze und Räume in Anzahl und Art zum tatsächlichen Bedarf passen.

Aus welchen Aspekten setzt sich Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz zusammen?

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz setzt sich aus drei Bereichen zusammen: dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen und wirtschaftlich sinnvollen Prozessen.

Es geht also darum, Energie und Materialien sparsam einzusetzen, den Arbeitsalltag für den Menschen möglichst gesund zu gestalten und gleichzeitig zielführende Strukturen im Unternehmen zu schaffen.

Ökologische Dimension

Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz umfasst alles, was den Ressourcenverbrauch im Büro beeinflusst:

  • Strom für Beleuchtung und IT
  • Heizung und Kühlung
  • Papierbedarf
  • Abfälle
  • Mobilität auf dem Weg zur Arbeit.

Gebäude zählen in Deutschland zu den größten Energieverbrauchern und stehen für rund 35 bis 40 % des Endenergieverbrauchs. Jede Verbesserung, etwa effizientere Beleuchtung, weniger Papier oder geregelte Mobilität, wirkt sich direkt aus.

Soziale Dimension

Hier stehen die gesundheitlichen Auswirkungen des Arbeitsplatzes sowie des -umfeldes im Mittelpunkt. Viele Fehlzeiten entstehen durch Muskel-Skelett-Beschwerden und psychische Belastungen.

Ergonomische Möbel, ausreichend Bewegung, gute Luftqualität und ruhige Arbeitsbedingungen erhalten und verbessern die Leistungsfähigkeit. Nachhaltigkeit meint deshalb auch: den Arbeitsplatz so gestalten, dass er den Angestellten dauerhaft guttut.

Ökonomische Dimension

Dieser Aspekt bezieht sich auf die Wirtschaftlichkeit im Arbeitsalltag. Stromkosten, Materialverbrauch, Gerätelebensdauer oder die Nutzung von Büroflächen haben direkten Einfluss auf das Budget.

Parallel dazu fordern neue EU-Vorgaben wie die CSRD (Corporate sustainability reporting) eine umfassendere Nachhaltigkeitsberichterstattung. Maßnahmen, die Ressourcen im Unternehmen sparen und eindeutige Prozesse schaffen, helfen damit sowohl operativ als auch regulatorisch.

Wie lässt sich der Energie- und Ressourcenverbrauch im Büro senken?

Der Energie- und Ressourcenverbrauch im Büro entsteht hauptsächlich durch Heizung, Kühlung, Beleuchtung, IT-Geräte und Materialeinsatz. Mit einigen technischen Anpassungen und Regeln für Verhaltensweisen lassen sich diese Verbräuche deutlich senken.

Gebäudetechnik anpassen

  • Heiz- und Kühltemperaturen anpassen: Wenn die Raumtemperatur im Winter um 1 °C gesenkt wird, sinkt der Heizenergiebedarf um etwa 6 %. Im Sommer führt eine um 1 °C höhere Kühltemperatur zu vergleichbaren Einsparungen.
  • Lüftung richtig durchführen: Stoßlüften senkt die CO₂-Konzentration und vermeidet Wärme- bzw. Kälteverluste. Gekippte Fenster hingegen halten Räume dauerhaft offen und erhöhen den Energiebedarf deutlich.
  • Beleuchtung optimieren: Der Austausch älterer Leuchtmittel gegen LEDs reduziert den Stromverbrauch spürbar. Bewegungsmelder vermeiden Licht in ungenutzten Räumen, und zonenweise Beleuchtung verhindert, dass ganze Etagen eingeschaltet werden, obwohl nur einzelne Bereiche genutzt werden.

Regeln für den Betrieb festlegen

  • Energieeinstellungen für Arbeitsplätze: Terminals, Laptops und Monitore sollten nach festgelegten Zeitspannen automatisch in den Energiesparmodus wechseln und sich nach Arbeitsende ausschalten.
  • Geräte reduzieren: Ein einzelner großer Multifunktionsdrucker benötigt weniger Energie als mehrere kleine Geräte in verschiedenen Büros.
  • Zusatzgeräte prüfen: Mobile Heizlüfter, private Kühlschränke oder Tischventilatoren erhöhen den Verbrauch unverhältnismäßig stark. Unternehmen sollten definieren, welche Zusatzgeräte zulässig sind und welche nicht.

Verhalten im Büro anpassen

  • Geräte vollständig abschalten: Computer, Monitore und Peripherie sollten am Ende des Arbeitstages ausgeschaltet werden. Hoher Standby-Verbrauch entsteht hauptsächlich durch Geräte, die über Nacht oder am Wochenende laufen.
  • Türen geschlossen halten: Bei Heiz- oder Klimabetrieb steigt der Energiebedarf deutlich, wenn warme oder kalte Luft unkontrolliert entweicht. Geschlossene Türen reduzieren diesen Verlust.
  • Arbeitsmaterialien sorgfältig nutzen: Büromaterial sollte nur entnommen werden, wenn es benötigt wird. Eine gemeinsame Materialstelle verhindert, dass an mehreren Orten Vorräte angelegt und später entsorgt werden müssen.

Ressourcenverbrauch senken

  • Papierbedarf senken: Digitale Arbeitsabläufe ersetzen Ausdrucke. Wenn gedruckt wird, sollten doppelseitiger Druck und Schwarz-Weiß-Druck voreingestellt sein.
  • Recyclingpapier einsetzen: Recyclingpapier mit Umweltzeichen spart gegenüber Frischfaserpapier bis zu 78 % Wasser und rund 68 % Energie bei der Herstellung.
  • Verbrauchsmaterialien bündeln: Eine zentrale Lagerung vermeidet Doppelbestellungen und gibt einen Überblick über tatsächliche Verbräuche.

Wie richte ich mein Büro nachhaltig ein?

Eine nachhaltige Büroeinrichtung setzt auf drei Grundprinzipien: Materialien, die wenig Ressourcen verbrauchen und die Raumluft nicht belasten, Möbel, die viele Jahre genutzt und repariert werden können, und Arbeitsplätze, die körperliche Belastungen verringern. Darüber hinaus sollten Flächen so eingerichtet und genutzt werden, dass sie dem tatsächlichen Bedarf der Mitarbeiter gerecht werden.

Materialien auswählen, die Umwelt und Raumluft weniger belasten

Bei Möbeln und Ausstattungen beeinflusst die Materialwahl sowohl die Herstellungsbilanz als auch die Luftqualität am Arbeitsplatz.

  • Holz mit FSC- oder PEFC-Nachweis: Damit ist klar, dass das Holz aus nachweislich verantwortungsvoller Forstwirtschaft stammt.
  • Möbel mit geprüften Emissionen: Produkte mit Umweltzeichen wie dem Blauen Engel geben weniger flüchtige Stoffe an die Raumluft ab.
  • Modulare Möbel: Einzelteile wie Tischplatten, Rollen oder Beschläge lassen sich austauschen, ohne das gesamte Möbelstück entsorgen zu müssen.

Möbel wählen, die lange genutzt werden können

Langlebige Möbel senken den Ressourcenverbrauch, weil Ersatzkäufe seltener notwendig sind.

  • Stabile Konstruktionen: Robuste Tischgestelle, strapazierfähige Oberflächen und belastbare Mechaniken machen Reparaturen seltener.
  • Ersatzteile: Gasfedern, Armlehnen oder Rollen sollten separat bestellbar sein.
  • Refurbished-Möbel: Aufgearbeitete Möbel können gleiche Funktion bieten, aber mit deutlich geringerem Materialverbrauch.

Arbeitsplätze ergonomisch einrichten

Eine ergonomische Gestaltung verringert Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden und reduziert damit häufige Ursachen für Fehlzeiten.

  • Höhenverstellbare Tische: Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen entlastet die Wirbelsäule.
  • Anpassbare Stühle: Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne und Armlehnen sollten einstellbar sein.
  • Bildschirme richtig platzieren: Die obere Bildschirmkante sollte ungefähr auf Augenhöhe liegen; Blendungen durch Fenster oder Lampen sind zu vermeiden.

Flächen entsprechend dem tatsächlichen Bedarf einrichten

In vielen Unternehmen sorgt der gestiegene Anteil an Homeoffice-Zeiten dafür, dass Teile der Büroflächen zeitweise leer stehen und die Büroauslastung sinkt. Anstatt also dauerhaft persönlich zugewiesene Arbeitsplätze vorzuhalten, entsteht hier die Chance, das Nutzungskonzept der gesamten Fläche zu überdenken.

  • Arbeitsplätze teilen: Wenn Mitarbeiter nicht täglich anwesend sind, reichen weniger Schreibtische für die Einzelarbeit aus.
  • Zonen festlegen: Stille Bereiche für konzentriertes Arbeiten, Zonen für Austausch und Telefonate, Pausenbereiche und weitere für Sport und Ausgleich.
  • Buchungssoftware nutzen: Damit wird nachvollziehbar, wann welche Büroressourcen genutzt werden. Heizung, Klima und Belüftung sowie Reinigung und Wartung können besser gesteuert werden.
Tipp: Mit einer Buchungssoftware reservieren sich deine Angestellten einen Schreibtisch, Meetingraum oder eine Zone für den Teamtag. So erhält jeder fairen Zugriff auf alle Ressourcen.

Raumklima und Licht verbessern

  • Pflanzen einsetzen: Sie dämpfen Geräusche und verbessern die subjektiv wahrgenommene Luftqualität.
  • CO₂-Werte überwachen: Ein einfaches Messgerät zeigt, wann gelüftet werden sollte.
  • Beleuchtung gleichmäßig gestalten: Blendfreie, tageslichtnahe Beleuchtung entlastet die Augen und vermindert Ermüdung.

Wie können Mitarbeiter ihren Arbeitsweg und Geschäftsreisen nachhaltiger gestalten?

Nachhaltige Mobilität im Arbeitskontext bedeutet unnötige Wege zu vermeiden und unvermeidbare Wege mit Verkehrsmitteln zurückzulegen, die pro Kilometer weniger Emissionen verursachen. Der größte Einfluss entsteht durch die Wahl des Verkehrsmittels und die Frage, ob ein Termin überhaupt eine Fahrt erfordert.

Arbeitswege sinnvoll gestalten

Der tägliche Arbeitsweg ist in vielen Unternehmen der größte Emissionsfaktor im Bereich Mobilität. Der Unterschied zwischen Verkehrsmitteln ist erheblich.

  • Fahrrad für kurze Strecken: Bei kurzen Wegen ist das Fahrrad innerstädtisch das schnellste Verkehrsmittel. Es verursacht keine direkten Emissionen und entlastet gleichzeitig den Verkehr.
  • ÖPNV einsetzen, wenn möglich: Bus und Bahn verursachen deutlich weniger Emissionen pro Kilometer als das Auto. Für viele Mitarbeiter bietet sich ein Zuschuss zum Deutschlandticket an, da es den Umstieg erleichtert.
  • Mitfahrgelegenheiten bilden: Wenn mehrere Kollegen aus derselben Region kommen, reduziert ein gemeinsames Auto die Zahl der täglichen Fahrten.

Dienstwege und Termine prüfen

  • Digitale Abstimmungen: Wenn ein Termin keinen unmittelbar persönlichen Austausch erfordert, reicht eine Videokonferenz.
  • Mehrere Terminziele bündeln: Bei Besuchen vor Ort sollte geprüft werden, ob sich weitere Kundengespräche oder Lieferantenbesuche am selben Tag durchführen lassen.
  • Strecken kritisch bewerten: Kurze Dienstwege lassen sich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen, sofern keine Materialien transportiert werden müssen.

Angebote des Unternehmens angleichen

Einige der genannten Mobilitätsmaßnahmen wirken erst, wenn das Unternehmen passende Rahmenbedingungen bereitstellt.

  • Abstellmöglichkeiten für Fahrräder: Überdachte Stellplätze und Lademöglichkeiten für E-Bikes erleichtern den Umstieg.
  • Umkleiden und Aufbewahrungsmöglichkeiten für den Helm, nasse Kleidung sowie Rucksack, Schuhe und Wechselkleidung.
  • Dienstfahrräder und Jobrad-Modelle: Eine Option für Beschäftigte, die kein eigenes Fahrrad nutzen möchten oder weitere Strecken fahren.

Wie lässt sich die Ernährung im Büro umweltfreundlicher gestalten?

Eine nachhaltige Ernährung im Büro entsteht durch die Auswahl der Lebensmittel, den Umgang mit Verpackungen und die Organisation der Gemeinschaftsverpflegung. Der größte Einfluss ergibt sich aus der Entscheidung, welche Mahlzeiten im Büro angeboten oder mitgebracht werden.

Vorteile einer gemeinschaftlichen Verpflegung

Eine Gemeinschaftsverpflegung über eine Kantine ermöglicht eine kostengünstige Ernährung, die jeder Einzelne für sich genommen nicht leisten kann.

Geringere Lebensmittelabfälle:

  • Caterer und Kantinen können Portionsgrößen planen, weil sie Anzahlen und Essgewohnheiten kennen.
  • Überproduktionen lassen sich reduzieren; Reste können weiter verteilt werden.
  • Abfall entsteht nicht an vielen einzelnen Arbeitsplätzen, sondern an einem Ort, an dem er kontrolliert und verringert werden kann.

Mehr Einfluss auf die Zusammensetzung der Gerichte:

  • Unternehmen können den Anteil pflanzlicher Gerichte erhöhen oder vegetarische Optionen zum Standard machen.
  • Lieferanten lassen sich bewusst auswählen (regional, saisonal, zertifiziert).
  • Die Qualität der Zutaten kann einheitlich festgelegt werden.

Weniger Verpackungen:

  • Gemeinschaftsverpflegung vermeidet zahlreiche Einzelverpackungen, die bei mitgebrachten To-go-Gerichten typischerweise anfallen.
  • Große Behälter und Mehrweg-Boxen ersetzen Einwegmaterial.
  • Getränke können über Wasserspender oder Karaffen bereitgestellt werden.

Niedrigere Kosten pro Portion:

  • Großgebinde sind günstiger als viele Einzelportionen.
  • Pflanzliche Gerichte sind im Durchschnitt preiswerter als fleischbasierte Mahlzeiten.
  • Geringere Abfallmengen senken die Entsorgungskosten.

Verbesserte Ernährung im Arbeitsalltag:

  • Durchdachte Speisepläne wirken sich positiv auf eine ausgewogene Ernährung aus.
  • Feste Essenszeiten und ein gemeinsamer Ort für die Mahlzeiten stärken das Gemeinschaftsgefühl und den Erholungswert der Pause.
  • Mitarbeiter müssen weniger spontan einkaufen, was meist zu weniger nachhaltigen Entscheidungen führt.

Wie sieht eine nachhaltige Flächennutzung im Büro aus?

Ein wesentlicher Teil des Nachhaltigkeitsgedankens entsteht durch die Frage, wie viel Bürofläche tatsächlich benötigt wird. Jede Fläche muss geheizt, gekühlt, beleuchtet und gereinigt werden, unabhängig davon, ob sie genutzt wird oder leer steht.

In vielen Unternehmen führt die hybride Arbeit dazu, dass ein großer Teil der Schreibtische an mehreren Tagen pro Woche unbesetzt bleibt. Damit entstehen Leerstände, die direkt zu unnötigem Ressourcenverbrauch führen.

Desk Sharing reduziert die ungenutzte Fläche:

Wenn Mitarbeiter nicht täglich im Büro sind, braucht es weniger feste Einzelarbeitsplätze. Beim Desk Sharing wird die Zahl der Tische an der tatsächlichen Anwesenheit ausgerichtet. Dadurch sinkt die Menge an dauerhaft vorgehaltener, aber nicht genutzter Fläche.

Der Vorteil liegt in weniger Verbrauch pro Quadratmeter:

  • weniger Heiz- und Kühllast
  • weniger Strombedarf für Licht
  • geringerer Reinigungsaufwand
  • weniger Möbel und Geräte, die bereitgestellt werden müssen

Die Fläche, die durch den Wegfall ungenutzter Arbeitsplätze entsteht, wird umgewidmet. Du kannst daraus Räume und Zonen schaffen, die der Arbeitsweise deiner Angestellten tatsächlich gerecht werden.

  • Zonen für konzentriertes Arbeiten mit akustischer Abschirmung
  • Bereiche für Austausch und Teamarbeit, die frei angepasst werden können
  • Telefonboxen und Rückzugsräume, die in offenen Büros häufig fehlen
  • Sozial- und Pausenbereiche, die den Aufenthalt im Büro aufwerten
  • Sportbereiche und Angebote für mentalen Ausgleich und Spiel

Diese Räume und Zonen lassen sich in der Booking Software PULT anlegen und buchen. Deine Mitarbeiter entscheiden selbst, welcher Ort, Raum oder Zone am besten zur tagesaktuellen Aufgabe passt.

{{onpage-cta}}

Mehr als 1000 innovative Arbeitsplätze vertrauen uns

Arbeitet gemeinsam nachhaltig! Jetzt mit PULT starten.

FAQ

Haben Sie Fragen?

Was bedeutet Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz?

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz umfasst Maßnahmen, die Energie, Materialien und Raum sparsam nutzen, Gesundheitsbelastungen reduzieren und wirtschaftlich sinnvoll sind. Dazu gehören durchdachte Büromöbel, angepasste Pendelgewohnheiten, digitales Arbeiten, nachhaltige Essensentscheidungen und raumbewusste Büroplanung.

Welche nachhaltigen Maßnahmen können sofort am Arbeitsplatz umgesetzt werden?

Sofortige Maßnahmen umfassen das vollständige Ausschalten von Geräten, das Aktivieren des doppelseitigen Drucks, die Standardisierung der Abfalltrennung und die Wahl von Videoanrufen anstelle von Kurzreisen. Diese Maßnahmen reduzieren den Verbrauch und Abfall, ohne organisatorische Änderungen zu erfordern.

Wie kann der Energieverbrauch im Büro gesenkt werden?

Wichtige Hebel sind: die Raumtemperatur um 1 °C anpassen, Stoßlüftung anstelle von gekippten Fenstern, LED-Beleuchtung verwenden, Geräte nach der Arbeit ausschalten und unnötige zusätzliche Geräte vermeiden. Jede Maßnahme reduziert direkt den Heiz-, Kühl- oder Strombedarf.

Wie kann der Papierverbrauch im Büro dauerhaft reduziert werden?

Der Papierverbrauch kann durch digitale Genehmigungen, elektronische Unterschriften, zentrale Dokumentvorlagen und doppelseitigen Druck als Standard gesenkt werden. Für unvermeidlichen Druck sollte recyceltes Papier mit Umweltzertifizierung verwendet werden.

Warum spielt Büroflächen eine so wichtige Rolle in der Nachhaltigkeit?

Jeder Quadratmeter benötigt Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Reinigung. Ungenutzter Raum verursacht Verbrauch, ohne einen Nutzen zu bringen. Raumbewusste Planung senkt sowohl die Betriebskosten als auch den Ressourcenbedarf des gesamten Bürogebäudes.

Wie trägt Desk Sharing zur Nachhaltigkeit bei?

Desk Sharing reduziert ungenutzte Schreibtische und ermöglicht es, den Raum entsprechend der tatsächlichen Nachfrage zu nutzen. Dies senkt den Energieverbrauch, reduziert das benötigte Material für Möbel und schafft Platz für Zonen, die intensiver genutzt werden. Zuverlässige Nutzungs- und Anwesenheitsdaten bilden die Grundlage für diesen Ansatz.

Über den Autor

Isolde Van der Knaap

Hybrid Work-Enthusiast und Account Executive

Bei PULT gestalten wir die Zukunft des hybriden Arbeitsplatzes für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Ich konzentriere mich auf KMU und mittelständische Kunden in Europa und arbeite an allem, von Customer Discovery bis Onboarding. Ich bin sehr begeistert von New Work und bin 2024 nach Hamburg gezogen, obwohl ich ursprünglich aus Frankreich komme.

Ressourcen

Erfahren Sie, wie Sie bessere Abläufe am Arbeitsplatz durchführen können

Büro Einblicke

Großraumbüro: Vor- und Nachteile, Gestaltung und moderne Konzepte

Ein Großraumbüro ist ein offener Arbeitsraum, in dem viele Beschäftigte ohne trennende Wände zusammenarbeiten. Lärm, fehlende Rückzugsräume und ständige Unterbrechungen gelten als die größten Schwächen von Großraumbüros. Jedoch löst du mit Zonierung, durchdachtem Schallschutz und gekonnter Flächenplanung genau diese Probleme.

Großraumbüro: Das Wichtigste in Kürze

Ein Großraumbüro bezeichnet einen offenen Arbeitsbereich für mehrere Teams ohne feste Trennwände und zählt in hybrid arbeitenden Unternehmen zu den verbreitetsten Bürokonzepten.

Der größte Nachteil von Großraumbüros ist der Geräuschpegel: Lärm und akustische Ablenkung gehören zu den am häufigsten genannten Ursachen für Konzentrationsverlust und sinkende Produktivität in offenen Büros.

Zonierung, Akustik-Trennwände und schallabsorbierende Materialien lösen die Kernprobleme im Großraumbüro, weil sie Konzentrations-, Austausch- und Erholungsbereiche räumlich voneinander trennen.

PULT macht Großraumbüros planbar: Über Desk Booking und Office Insights zeigt die Software, welche Zonen tatsächlich genutzt werden, und liefert die Belegungsdaten für eine bedarfsgerechte Flächengestaltung.

Was ist ein Großraumbüro?

Ein Großraumbüro ist ein zusammenhängender Bürobereich, in dem mehr als zehn Beschäftigte auf einer offenen Fläche ohne raumhohe Wände arbeiten. Es unterscheidet sich vom Zellenbüro durch seine offene Struktur und von reinen Open-Space-Flächen durch klar definierte Funktionsbereiche.

Image

Wie unterscheidet sich ein Großraumbüro vom klassischen Büro?

Die Bürotypen lassen sich anhand ihrer Raumtrennung einordnen. Vom Zellenbüro mit Einzelräumen über das Kombibüro bis zum Großraumbüro nimmt die Offenheit der Fläche schrittweise zu.

Ein modernes Großraumbüro kombiniert offene Arbeitsplätze mit Activity Zones, also Bereichen, die jeweils für eine bestimmte Tätigkeit ausgelegt sind. Genau diese Zonierung trennt das durchdachte Konzept vom reinen Schreibtisch-Stellplatz.

Für hybrid arbeitende Teams ergibt der offene Grundriss besonderen Sinn. Wenn ein Teil deiner Belegschaft im Homeoffice arbeitet, lassen sich Flächen über geteilte Arbeitsplätze deutlich effizienter nutzen als mit fest zugeordneten Einzelbüros.

Welche Vor- und Nachteile haben Großraumbüros?

Großraumbüros bieten kurze Kommunikationswege und eine hohe Flächeneffizienz, bringen aber Lärm und fehlende Rückzugsräume als größte Schwächen mit. Das Verhältnis aus beidem entscheidet darüber, ob die Fläche produktiv oder belastend wirkt.

Welche Vorteile hat ein Großraumbüro?

Die Vorteile eines Großraumbüros liegen in der Zusammenarbeit und in den Kosten. Die Teams stimmen sich auf kurzem Weg ab, diese Abstimmungen laufen ohne Terminvereinbarung, und neue Mitarbeiter finden schneller Anschluss.

Hinzu kommt der finanzielle Hebel. Eine offene Fläche mit geteilten Arbeitsplätzen senkt die Bürokosten pro Kopf spürbar, gerade in Unternehmen mit hohem Homeoffice-Anteil.

Kurze Kommunikationswege: Teams stimmen sich ohne organisatorische Hürden ab.

Höhere Flächeneffizienz: Geteilte Arbeitsplätze senken die Kosten pro Mitarbeiter.

Bessere Offenheit und Sichtbarkeit: Wer anwesend ist und woran gearbeitet wird, ist direkt sichtbar.

Schnellere Einarbeitung: Neue Kollegen lernen Abläufe durch die Nähe zum Team.

Welche Nachteile hat ein Großraumbüro?

Die größte Schwäche von Großraumbüros ist der Geräuschpegel. Gespräche, Telefonate und Tastaturgeräusche überlagern sich, und genau diese akustische Ablenkung zählt zu den häufigsten Gründen, warum Konzentration im offenen Büro leidet.

Ein Forschungsteam der Bond University wies in einem kontrollierten Laborversuch nach, dass typischer Großraumbüro-Lärm die negative Stimmung um 25 % und die körperliche Stressreaktion um 34 % steigert, gemessen an Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit, nach gerade einmal acht Minuten Lärmexposition. Im realen Büroalltag, in dem Beschäftigte dem Geräuschpegel stundenlang ausgesetzt sind, fallen diese Effekte entsprechend stärker aus. (Sander et al., Journal of Management & Organization, 2021)

Offene Bürostrukturen senken zudem die persönliche Kommunikation erheblich. In zwei Feldstudien mit Fortune-500-Unternehmen sank das Volumen persönlicher Interaktion nach dem Umbau zum offenen Grundriss um rund 70 %, während E-Mail- und Sofortnachrichtenverkehr stark zunahmen. Wer ständig für alle sichtbar ist, zieht sich innerlich zurück und weicht auf digitale Kanäle aus. (Bernstein & Turban, Philosophical Transactions of the Royal Society B, Harvard Business School, 2018). Das Vorhandensein von Rückzugsorten ist also ein wichtiger Wohlfühlfaktor.

Wie gestalte ich ein modernes Großraumbüro?

Ein produktives und mitarbeiterfreundlich gestaltetes Großraumbüro entsteht durch räumliche Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Möbel und Regeln allein reichen jedoch nicht, wenn die Grundstruktur der Fläche nicht zu den Arbeitsweisen passt.

Image

Wie funktioniert Zonierung im Großraumbüro?

Eine Zonierung teilt die offene Fläche in Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten auf. Dieses Prinzip stammt aus dem Activity-Based-Working-Konzept, bei dem jeder Arbeitstyp seinen passenden Ort bekommt:

Ruhige Zonen für Konzentration und stille Alleinarbeit.

Offene Bereiche für Zusammenarbeit.

Veränderbare Projektbereiche für Teamarbeit und zeitlich abgesteckte Projekte.

Abgeschirmte Erholungszonen für Pausen und Ausgleich.

Auf diese Weise können Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer derzeitigen Aufgabe wählen und finden dort die bestmöglichen Bedingungen vor.

Welche Art Schallschutz eignet sich für ein Großraumbüro?

Wirksamer Schallschutz im Großraumbüro entsteht durch absorbierende Materialien und physische Barrieren. Das Zusammenspiel aus Elementen an der Decke, auf dem Boden sowie Raumtrennern und großen Pflanzen senkt den Geräuschpegel.

Akustik-Stellwände zwischen den Arbeitsplätzen brechen den Schall direkt an der Quelle.

Große Pflanzen mit üppigem Blattwerk sind ebenfalls ein natürlicher Schallbrecher.

Polstermöbel sowie gepolsterte Raumtrenner absorbieren Schall.

Raumhohe Trennwände im Großraumbüro trennen Zonen akustisch und optisch voneinander.

Akustikpaneele an Decke und Wänden, schallabsorbierende Auslegware und Teppiche sowie abgeschlossene Telefonkabinen für Videocalls reduzieren die Lärmbelastung deutlich.

Wo dann die Akustik trotz dieser Maßnahmen hoch bleibt, liegt die Ursache meist in der Flächennutzung selbst.

Wie hilft Desk Booking bei der Flächenoptimierung im Großraumbüro?

Desk Booking liefert die Daten, mit denen sich ein Großraumbüro bedarfsgerecht planen lässt. Statt auf Annahmen zu setzen, zeigen Buchungs- und Belegungsdaten, welche Zonen regelmäßig ausgelastet sind und welche hingegen leer stehen.

Daraus ergeben sich konkrete Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich die Nutzung umverteilen und steuern lässt. Wenn beispielsweise der Bereich für stilles Arbeiten dauerhaft überbucht ist und Flächen für Zusammenarbeit leer bleiben, ist das ein messbares Signal zur Umgestaltung der Flächenaufteilung.

Die dafür nötigen Auslastungsdaten liefert PULT: Damit wertest du die Nutzung deiner Bürofläche aus, und Mitarbeiter buchen ihren Platz in der passenden Zone.

Image

So wird dein Großraumbüro zum produktiven Arbeitsort

Ein Großraumbüro wird produktiv durch eine Zonierung nach Tätigkeit, wirksamen Schallschutz und eine Flächenplanung auf Basis echter Nutzungsdaten. Die offene Fläche bleibt erhalten und die Schwächen verschwinden über die richtige Struktur.

Mit den PULT Office Insights siehst du, welche Zonen deiner Fläche wirklich genutzt werden, und planst Umbauten auf Basis echter Zahlen.

Deine Mitarbeiter buchen ihren Arbeitsplatz in der passenden Zone und sehen, wo bereits Kollegen sitzen.

Du steuerst Auslastung und Anwesenheit an einem Ort.

{{onpage-cta}}

Büro Einblicke

Workplace Automation: Was bedeutet das für dein Büro wirklich?

Die Workplace Automation bezeichnet die Automatisierung täglich wiederkehrender Abläufe im Büro, von der Schreibtischbuchung bis zur Besucherregistrierung. Für Unternehmen mit hybridem Arbeitsmodell stellt sich die Frage, welche Prozesse sich automatisieren lassen und wie das DSGVO-konform gelingen kann.

Workplace Automation: Das Wichtigste in Kürze

Workplace Automation automatisiert wiederkehrende Büroprozesse wie Raum- und Schreibtischbuchung, Anwesenheitserfassung und Besuchermanagement regelbasiert, ohne dass Mitarbeitende jeden Schritt manuell anstoßen müssen.

Automatisierungsreife Büroprozesse erkennst du an drei Merkmalen: klar definierbare Regeln, hohe Wiederholungsfrequenz und messbare Fehleranfälligkeit bei manueller Bearbeitung.

KMU müssen vor dem Start drei Compliance-Punkte absichern: DSGVO-konforme Datenspeicherung, Einbindung des Betriebsrats (§ 87 BetrVG) und EU-Hosting-Standard, um die Cloud-Act-Problematik zu vermeiden.

PULT ist eine All-in-One Office-Management-Plattform, die Desk Booking, Raumbuchung, Büroauswertung und Besuchermanagement automatisiert und sich vollständig in MS Teams, Personio und Slack integriert, damit dein Büro ohne manuelle Eingriffe läuft.

Was ist Workplace Automation?

Eine Workplace Automation (Automation des Büros) umfasst alle Software-gesteuerten Büroabläufe, bei denen eine festgelegte Regel oder ein Algorithmus den nächsten Schritt übernimmt.

Dies reicht von automatischen Buchungsbestätigungen bis zur Umbuchung von Meetingräumen, wenn die Teilnehmerzahl nicht zur Raumgröße passt. Damit geht eine Arbeitsplatzautomation bereits über reine Digitalisierungsmaßnahmen hinaus. Digitalisierung überführt Papierformulare in maschinenlesbare Daten. Automation übernimmt die daraus folgenden Aufgaben selbst.

Welche Büroprozesse lassen sich automatisieren?

Automatisierungsreif sind Abläufe, die täglich anfallen und immer nach demselben oder ähnlichen Muster ablaufen.

Bereich Händischer Prozess Automatisierte Variante
Raum & Arbeitsplatz Buchung von Meetingräumen, Flächen und Arbeitsplätzen per Absprache, Liste oder E-Mail. Selbstbuchung mit automatischer Bestätigung
Raum & Arbeitsplatz Doppelbuchungen erkennen und klären Automatische Erkennung und Umbuchung bei Kapazitätskonflikten
Raum & Arbeitsplatz Reminder für Desk-Buchung selbst versenden Automatische Push-Benachrichtigung an den Nutzer
Raum & Arbeitsplatz Parkplatzvergabe per Tabelle koordinieren Automatische Zuweisung von Parkplätzen nach hinterlegten Buchungsregeln
Besuchermanagement Besucherregistrierung am Empfang Papierlose Selbstanmeldung mit DSGVO-konformer Datenerfassung
Besuchermanagement Gastgeber telefonisch über Besucherankunft informieren Automatische Benachrichtigung via MS Teams oder Slack
Büroauswertung Büroauslastung per Handzettel erfassen Echtzeit-Auswertung der Büronutzung
Büroauswertung Auslastungsberichte selbst zusammenstellen Automatisch generierte Berichte auf Basis von Belegungsdaten
Personalverwaltung Abwesenheitsanträge per E-Mail verwalten Automatischer Genehmigungsprozess mit Statusbenachrichtigungen
Personalverwaltung Onboarding-Checklisten erstellen und versenden Automatisierte Aufgabenverteilung und Zugangsvergabe bei Eintritt
Präsenz & Planung Wer ist wann im Büro? Per Rückfrage klären Automatische Präsenzübersicht in Echtzeit
Präsenz & Planung Office-Tage im Team per Chat abstimmen Regelbasierte Planung mit Anwesenheitsschwellenwerten
IT & Zugänge Zugänge für neue Mitarbeiter manuell einrichten Automatische Rechtevergabe per SSO- und HR-Integration
IT & Zugänge Zutrittskontrolle über Empfangsmitarbeiter Automatisierte Zutrittssteuerung per App oder Badge
Gebäude & Facility Reinigungsintervalle nach festem Wochenplan Bedarfsbasierte Reinigung nach tatsächlicher Raumnutzung
Compliance & Sicherheit Anwesenheitslisten für den Brandschutz manuell führen Echtzeit-Belegungsdaten als Grundlage für Evakuierungspläne

Wie läuft automatisierte Raum- und Schreibtischbuchung ab?

Ein automatisiertes Meetingraummanagement erkennt beispielsweise, wenn zwei Personen einen Konferenzraum buchen, der jedoch für 20 Personen geeignet ist. Das System erkennt die Diskrepanz und verlegt die Buchung automatisch in einen kleineren, passenden Raum um.

Dies verringert die Zahl der Konflikte um die vorhandenen Räume und gibt Office Managern Zeit zurück, die bisher in händische Nachbesserungen geflossen ist. Noch einen Schritt weiter geht die Arbeitsplatzautomation per WLAN-Check-in: Sobald du mit deinem Gerät im Büro eingeloggt bist, reserviert das System deinen Schreibtisch automatisch, ohne einen einzigen Klick.

Was muss ein Unternehmen bei Workplace Automation in Sachen Compliance beachten?

Büroprozesse zu automatisieren bedeutet immer auch, Daten zu verarbeiten. Drei Punkte müssen daher geklärt sein:

DSGVO-Konformität: Welche Daten erfasst das Tool, wie lange werden sie gespeichert und wer hat Zugriff? Buchungsdaten und Anwesenheitserfassungen gelten als personenbezogene Daten.

Mitbestimmung: Sobald ein Tool Anwesenheit oder Auslastung erfasst, greift § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Du musst den Betriebsrat vor dem Einsatz einbeziehen.

Hosting: EU-Hosting mit deutschem oder europäischem Rechenzentrum umgeht die Cloud-Act-Problematik, die bei US-Anbietern ohne EU-Niederlassung entsteht.

Wie starte ich mit Workplace Automation?

Für deine Workplace Automation sammelst du zuerst alle deine Abläufe, die zwar sehr gleichförmig funktionieren, aber von Mitarbeitern immer wieder persönlich durchgeführt werden. Prüfe diese Prozesse und gib deinem Team eine Software für dessen Automatisierung. Je mehr Abläufe eine einzelne Software abbilden kann, desto weniger neue Tools musst du deinem Team zumuten.

1

Prozesse identifizieren: Welche Abläufe kosten täglich mehr als 30 Minuten oder produzieren regelmäßig Fehler? Das sind die ersten Kandidaten.

2

Prozess untersuchen: Ist der bisherige Prozess bereits die beste Variante? Oder könnte diese verschlankt werden?

3

Tool nach Integrationsfähigkeit auswählen: EU-Hosting und Anbindung an bestehende Systeme sind wichtige Auswahlkriterien.

4

Schrittweise einführen: Eine Funktion zuerst, zum Beispiel automatische Raumbuchung, dann weitere Bereiche nach positivem Feedback ausbauen.

5

KPIs nach 4 Wochen prüfen: Wie viele Buchungskonflikte gab es noch? Wie viel Admin-Zeit wurde eingespart? Wie hat sich die Büroauslastung verändert?

So läuft dein Office-Management mit PULT auf Autopilot

Deine Workplace Automationen funktionieren dann am besten, wenn sie in einer Software gebündelt sind, anstatt über mehrere Tools verteilt zu sein. Arbeitsplatz- und Raumbuchung, Anwesenheitserkennung, Auswertung der Auslastung, Besucher- sowie Parkplatzmanagement bündelst du in PULT:

Desk Booking, Raumbuchung und Büroauswertung laufen in einem Tool, ohne Schnittstellenbrüche zwischen einzelnen Systemen.

Automatische Anwesenheitserkennung über dein bestehendes WLAN-System.

Office Insights geben die Werte und Auswertungen zur Büroauslastung.

Vollständige Integration in MS Teams, Slack, Personio und HiBob.

{{onpage-cta}}

Büro Einblicke

Huddle Meeting: Wie du tägliche Team-Check-ins wirklich produktiv werden lässt

Ein Huddle Meeting ist ein täglicher bzw. regelmäßiger Team-Check-in, der in maximal 15 Minuten Prioritäten ausrichtet und Blockaden sichtbar macht. Der Unterschied zum klassischen Statusmeeting liegt in der Struktur und darin, was du danach konsequent weglässt.

Huddle Meeting: Das Wichtigste in Kürze

Ein Huddle Meeting ist ein regelmäßig stattfindender, auf 10 bis 15 Minuten begrenzter Team-Check-in mit drei festen Fragen: Was wurde gestern abgeschlossen? Was steht heute an? Was blockiert das Team gerade?

Das Daily-Huddle-Meeting-Format funktioniert im Stehen oder virtuell, ohne Agenda-Dokument und mit rotierender Sprecherrolle. Alles, was über die drei Kernfragen hinausgeht, gehört in Folgegespräche danach.

Für hybrid arbeitende Teams braucht das Team-Huddle-Meeting Spielregeln: Kamera an, feste Zeitzone, Breakout-Kanal für Folgegespräche und DSGVO-konforme Regelungen zur Aufzeichnung.

PULT, die All-in-One-Software für hybrides Office Management, zeigt Moderatoren täglich in Echtzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Das gibt jedem Huddle Meeting eine verlässliche Informationsgrundlage, bevor es losgeht.

Was ist ein Huddle Meeting?

Ein Huddle Meeting ist ein kurzes, strukturiertes Teamgespräch mit fester Länge (10 bis 15 Minuten), das täglich stattfindet. Das Ziel ist die Abstimmung. Diskussionen gehören in separate Folgegespräche. Jedes Teammitglied beantwortet dieselben drei Fragen:

1

Was habe ich gestern abgeschlossen?

2

Was erledige ich heute?

3

Was blockiert mich gerade?

Das Prinzip stammt aus Scrum, wo das tägliche Huddle als Daily Standup bekannt ist. Inzwischen nutzen es auch HR-, Operations- und Vertriebsteams sowie crossfunktionale Teams, die standortübergreifend koordinieren.

Wie funktioniert das richtige Huddle-Meeting-Format?

Das Huddle-Meeting-Format braucht drei Rahmenbedingungen, damit es seinen Zweck erfüllt: Zeitdisziplin, die Vergabe einer Moderationsrolle und eine einzuhaltende Teilnehmerliste.

1

Dauer und Timing. Das Daily Huddle Meeting findet täglich zur gleichen Uhrzeit statt. Ausnahmen schwächen die Routine. 15 Minuten sind das Maximum. Wenn du regelmäßig darüber liegst, solltest du prüfen, ob Teile des Inhalts in ein separates Format gehören.

2

Teilnehmer. Nur Personen, die direkt voneinander abhängig sind. Größere Abteilungen teilen sich in kleinere Untergruppen auf.

3

Moderationsrolle. Ein Moderator hält die Zeit und verschiebt Diskussionen konsequent in Folgegespräche. Rotierende Moderation stärkt die Eigenverantwortung im Team.

Element Standard Remote/Hybrid
Dauer 10 bis 15 Min. 10 bis 15 Min.
Format Im Stehen Kamera an
Moderation Rotierend Festgelegt
Folgegespräche Direkt danach Breakout-Kanal
Protokoll Optionale Notiz Kurzes Chat-Protokoll

Was ändert sich beim Team-Huddle-Meeting im Hybrid-Office?

In Teams, die teils im Büro und teils anderweitig unterwegs sind, entstehen drei Eigenheiten, die das Format aushöhlen könnten: Remote-Teilnehmer geraten zu passiven Zuhörern, Gespräche verselbstständigen sich im Plenum oder technische Probleme verzögern oder verlängern das Meeting.

Checkliste für hybride Team-Huddle-Meetings:

Kamera-Pflicht für alle Teilnehmer, auch für Bürogruppen am gemeinsamen Bildschirm.

Parallel-Protokoll im Team-Chat direkt im Meeting.

Breakout-Kanal oder fester Kalenderblock für Folgegespräche unmittelbar danach.

Fester Meeting-Link und Zeitzone im Kalender aller Beteiligten.

Moderation aus dem Remote-Kontext, damit Remote-Teilnehmer strukturell gleichgestellt sind.

Klare Hybrid-Work-Regeln sind die Voraussetzung dafür, dass das Format für alle Beteiligten trägt.

Was müssen Unternehmen beim täglichen Huddle Meeting rechtlich beachten?

Daily Huddle Meetings zählen als Arbeitszeit und müssen im Rahmen der Arbeitszeiterfassung dokumentiert werden. Das gilt auch für kurze 10-minütige Check-ins.

Wenn du Video-Huddles aufzeichnest, brauchst du eine DSGVO-konforme Rechtsgrundlage und musst die Teilnehmer vorab informieren. Wenn das Huddle-Format zur regelmäßigen Leistungsüberwachung eingesetzt wird, kann außerdem eine Betriebsvereinbarung erforderlich sein.

So setzt du Huddle Meetings dauerhaft im Hybrid-Team um

Ein Huddle Meeting bringt seinen Wert nur dann, wenn Zeitdisziplin, Struktur und die Moderationsrolle ineinandergreifen. Beim hybriden Arbeiten kommt ein vierter Faktor hinzu: Offenheit darüber, wer wann und von wo aus arbeitet. Tägliche Check-ins helfen dabei, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern, weil Abstimmungsroutinen verlässlich und für alle nachvollziehbar werden.

Mit PULT sehen, wo Kollegen arbeiten

PULT zeigt dir jederzeit, wer im Büro und wer remote arbeitet. Du siehst ebenfalls die geplanten Anwesenheiten der Kollegen und erhältst Auswertungen zur Anwesenheit deiner Teams. Desk Booking, Raumbuchung, Visitor Management und Office Insights laufen in einer Plattform zusammen.

{{onpage-cta}}